Inhaltsverzeichnis
- Zielsetzung
- Modul 1: Tag 1: Einsatzbild und Architekturgrundlagen
- Modul 2: Tag 1: Installation und gesicherte Basis
- Modul 3: Tag 2: Virtual Hubs, Benutzer und Richtlinien
- Modul 4: Tag 2: Remote Access und Clientbetrieb
- Modul 5: Tag 3: Netzankopplung und Standortgrundlagen
- Modul 6: Tag 3: Monitoring, Diagnose und Betriebsübergabe
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Praxisnutzen
Zielsetzung
Das Kompaktseminar vermittelt in drei aufeinander abgestimmten Tagen die wesentlichen Fähigkeiten für Planung, Installation, sicheren Benutzerzugang und stabilen Grundbetrieb. Es ersetzt keine spezialisierten Vertiefungen, schafft jedoch eine belastbare gemeinsame Arbeitsgrundlage.
Eine kleine bis mittlere SoftEther-Umgebung kann geplant, installiert, abgesichert, mit Benutzerzugängen versehen, überwacht und anhand definierter Prüfschritte betrieben werden.
Modul 1: Tag 1: Einsatzbild und Architekturgrundlagen
Die wichtigsten Komponenten und Datenpfade werden einem konkreten Nutzungsszenario zugeordnet.
Schrittweise Umsetzung
- Schritt 1: Remote Access, Standortzugriff und Administrationsbedarf getrennt erfassen.
- Schritt 2: Server, Client, Bridge, Virtual Hub und Verwaltungswerkzeuge einordnen.
- Schritt 3: Native Verbindung, OpenVPN-Kompatibilität, L2TP/IPsec und SSTP nach Bedarf auswählen.
- Schritt 4: Adressierung, DNS, Routing und Sicherheitszonen in einem einfachen Zielbild festhalten.
Praxisübung
Für ein Unternehmen mit mobilen Beschäftigten und einem Außenstandort wird ein Zielbild erstellt.
Kontrollpunkte
- Protokollwahl ist begründet.
- Zonen und Datenpfade sind sichtbar.
- Adressräume überschneiden sich nicht.
Modul 2: Tag 1: Installation und gesicherte Basis
Eine Serverinstanz wird reproduzierbar installiert und administrativ geschützt.
Schrittweise Umsetzung
- Schritt 1: Plattform, DNS, Zeit, Ressourcen und Firewall vorbereiten.
- Schritt 2: Serverdienst installieren und Dienststart kontrollieren.
- Schritt 3: Administrationskennwort, Serverzertifikat und benötigte Listener konfigurieren.
- Schritt 4: Konfiguration sichern und einen geprüften Rücksetzpunkt erstellen.
Praxisübung
Eine neue Instanz wird bis zum abgesicherten Verwaltungszugang aufgebaut.
Kontrollpunkte
- Dienst startet zuverlässig.
- Zertifikat passt zum Zielnamen.
- Sicherung ist vorhanden.
Modul 3: Tag 2: Virtual Hubs, Benutzer und Richtlinien
Ein minimaler und segmentierter Benutzerzugang wird eingerichtet.
Schrittweise Umsetzung
- Schritt 1: Virtual Hub nach Sicherheitszone anlegen.
- Schritt 2: Benutzer, Gruppe und Authentisierungsverfahren konfigurieren.
- Schritt 3: Sitzungsgrenzen, Routing, Bridging und Zugriffslisten festlegen.
- Schritt 4: Positiv- und Negativtests mit einem Testkonto durchführen.
Praxisübung
Zwei Rollen erhalten unterschiedliche, nachweisbar begrenzte Zugriffsrechte.
Kontrollpunkte
- Rollen bleiben getrennt.
- Unerlaubtes Ziel wird blockiert.
- Fehlanmeldung ist im Log erkennbar.
Modul 4: Tag 2: Remote Access und Clientbetrieb
Ein praxistauglicher Clientzugang wird mit vollständigem Datenpfad bereitgestellt.
Schrittweise Umsetzung
- Schritt 1: Native SoftEther-Verbindung und Virtual Network Adapter einrichten.
- Schritt 2: Alternatives Clientprotokoll für einen zweiten Gerätetyp konfigurieren.
- Schritt 3: DHCP beziehungsweise feste Adresse, DNS, Route und Zielzugriff prüfen.
- Schritt 4: Profilverteilung, Zertifikatsprüfung und Sperrverfahren dokumentieren.
Praxisübung
Zwei unterschiedliche Clients verbinden sich und erreichen ausschließlich freigegebene Dienste.
Kontrollpunkte
- Clientprofile sind eindeutig.
- DNS und Rückweg funktionieren.
- Sperrung beendet den Zugriff.
Modul 5: Tag 3: Netzankopplung und Standortgrundlagen
Virtual Hub, SecureNAT und Bridge- beziehungsweise Routingoptionen werden sicher eingeordnet.
Schrittweise Umsetzung
- Schritt 1: SecureNAT mit virtuellem DHCP für ein isoliertes Testnetz aktivieren.
- Schritt 2: Local Bridge und virtuelle Layer-3-Verbindung gegenüberstellen.
- Schritt 3: Cascade-Verbindung als Standortkopplungsprinzip aufbauen.
- Schritt 4: Schleifen-, Broadcast- und Rückwegrisiken mit einer Checkliste prüfen.
Praxisübung
Ein Remote-Access-Hub und ein kleiner Standort werden in einer Testtopologie verbunden.
Kontrollpunkte
- Keine Layer-2-Schleife.
- DHCP-Verantwortung ist eindeutig.
- Standortpfad besitzt einen Rückweg.
Modul 6: Tag 3: Monitoring, Diagnose und Betriebsübergabe
Die Lösung wird messbar betrieben und bei typischen Fehlern systematisch geprüft.
Schrittweise Umsetzung
- Schritt 1: Server-, Sicherheits- und Verbindungslogs mit Zeitbezug aktivieren.
- Schritt 2: Sitzungen, MAC- und IP-Tabellen sowie Sonderverbindungen auswerten.
- Schritt 3: Transport-, Authentisierungs- und Datenpfadfehler nach festem Fehlerbaum untersuchen.
- Schritt 4: Sicherung, tägliche Prüfung, Eskalation und Wiederherstellung in einem Kurz-Runbook festhalten.
Praxisübung
Ein Anmelde- und ein Routingfehler werden diagnostiziert; anschließend wird die Umgebung übergabefähig dokumentiert.
Kontrollpunkte
- Normalzustand ist definiert.
- Fehlerursache ist belegt.
- Kurz-Runbook enthält Rückfall und Abnahme.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: System- und Netzwerkadministration, technische Projektteams, IT-Security und Support mit Bedarf an einem kompakten Gesamtüberblick
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in TCP/IP, Windows oder Linux, Firewallregeln, Benutzerverwaltung und VPN-Grundlagen
Praxisnutzen
Das Format eignet sich für Einführungsteams, die innerhalb von drei Tagen einen durchgängigen Überblick mit praktischer Umsetzung benötigen, bevor einzelne Spezialthemen vertieft werden.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | System- und Netzwerkadministration, technische Projektteams, IT-Security und Support mit Bedarf an einem kompakten Gesamtüberblick |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in TCP/IP, Windows oder Linux, Firewallregeln, Benutzerverwaltung und VPN-Grundlagen |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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