Inhaltsverzeichnis
- Zielsetzung
- Abgedeckte Themenfelder
- Modul 1: Tag 1: Architektur, Plattform und sichere Erstinstallation
- Modul 2: Tag 1 und 2: Virtual Hubs, Benutzer, Gruppen und Delegation
- Modul 3: Tag 2: Active Directory, RADIUS und Zertifikate
- Modul 4: Tag 3: Multi-Protokoll-Remote-Access und Clients
- Modul 5: Tag 4: Segmentierung, Sicherheitsrichtlinien und Härtung
- Modul 6: Tag 4 und 5: Monitoring und strukturierte Diagnose
- Modul 7: Tag 5: Betrieb, Wiederherstellung und Governance
- Modul 8: Abschlussübung: Sicherer Remote-Access-Service
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Praxisnutzen
Zielsetzung
Dieses Intensivformat bündelt den vollständigen Lernpfad für Plattformadministration, sichere Benutzerzugänge und den täglichen Betrieb. Die Inhalte werden in einer durchgängigen Laborumgebung aufgebaut, abgesichert, getestet und in ein Betriebsmodell überführt.
Innerhalb von fünf Tagen entsteht eine produktionsnahe Remote-Access-Plattform mit nachvollziehbarer Architektur, sicherer Identitätsanbindung, begrenzten Datenpfaden, mehreren Clientprotokollen, Überwachung, Wiederherstellung und dokumentierten Betriebsverfahren.
Abgedeckte Themenfelder
Bündelt Installation und Grundkonfiguration, Administration und Richtlinien, Active Directory, RADIUS und Zertifikate, Multi-Protokoll-Remote-Access, Windows-, Linux- und Clientbetrieb, Netzwerksegmentierung und Härtung sowie wesentliche Teile von Monitoring und Troubleshooting.
Modul 1: Tag 1: Architektur, Plattform und sichere Erstinstallation
Anforderungen werden in eine minimale, abgesicherte Serverbasis überführt.
Schrittweise Umsetzung
- Schritt 1: Remote-Access-Szenarien, Clientklassen, Schutzbedarf und Protokollzwänge erfassen.
- Schritt 2: Plattform, Netzwerkpfade, DNS, Zeit, Ressourcen und Betriebszuständigkeit festlegen.
- Schritt 3: Server installieren, Dienst prüfen und administrativen Zugang absichern.
- Schritt 4: Zertifikat, Listener, Konfigurationssicherung und Baseline einrichten.
Praxisübung
Eine frische Instanz wird bis zum verifizierten, gehärteten Verwaltungszugang aufgebaut.
Kontrollpunkte
- Nur erforderliche Listener sind aktiv.
- Sicherung und Rückfallpunkt bestehen.
- Managementpfad ist von Nutzdaten getrennt.
Modul 2: Tag 1 und 2: Virtual Hubs, Benutzer, Gruppen und Delegation
Ein rollenbasiertes Administrations- und Identitätsmodell wird eingerichtet.
Schrittweise Umsetzung
- Schritt 1: Virtual Hubs nach Sicherheitszone und Verantwortungsbereich anlegen.
- Schritt 2: Benutzer, Gruppen, lokale Authentisierung und Sitzungsgrenzen konfigurieren.
- Schritt 3: Server- und Hub-Administration mit minimalen Rechten delegieren.
- Schritt 4: Änderungs-, Sperr- und Rezertifizierungsprozesse dokumentieren.
Praxisübung
Mehrere Benutzergruppen werden in getrennten Hubs mit abgestuften Rechten umgesetzt.
Kontrollpunkte
- Zonen bleiben getrennt.
- Delegation überschreitet keine Zuständigkeit.
- Konten besitzen definierte Lebenszyklen.
Modul 3: Tag 2: Active Directory, RADIUS und Zertifikate
Externe Identitätsquellen und starke Zertifikatsverfahren werden integriert.
Schrittweise Umsetzung
- Schritt 1: DNS-, Zeit-, Netz- und Vertrauensvoraussetzungen für externe Identität prüfen.
- Schritt 2: Domänen- beziehungsweise Active-Directory-Anmeldung konfigurieren und testen.
- Schritt 3: RADIUS mit Accept-, Reject-, Timeout- und Redundanzfällen abnehmen.
- Schritt 4: X.509-Vertrauenskette, Benutzerzertifikat und Serverzertifikat mit Negativtests validieren.
Praxisübung
Drei Authentisierungswege werden eingerichtet und in einer gemeinsamen Testmatrix geprüft.
Kontrollpunkte
- Sperrungen wirken erwartungsgemäß.
- Timeout und Ablehnung werden unterschieden.
- Zertifikatsfehler werden eindeutig erkannt.
Modul 4: Tag 3: Multi-Protokoll-Remote-Access und Clients
Native und kompatible Zugangsprotokolle werden nach Clientbedarf kontrolliert bereitgestellt.
Schrittweise Umsetzung
- Schritt 1: Native SoftEther-Verbindungen mit Profil, Virtual Network Adapter und Serverprüfung einrichten.
- Schritt 2: OpenVPN-Kompatibilität mit generiertem Profil und eingeschränktem Benutzerpfad testen.
- Schritt 3: L2TP/IPsec und SSTP nach Clientmatrix und Authentisierungsgrenzen konfigurieren.
- Schritt 4: Adressierung, DNS, Split-Tunnel, MTU und Client-Fallback prüfen.
Praxisübung
Windows-, Linux- und mobile Testclients greifen über unterschiedliche Protokolle auf definierte Ziele zu.
Kontrollpunkte
- Jedes Protokoll hat einen dokumentierten Zweck.
- Clientprofile enthalten keine unnötigen Rechte.
- Routen und DNS entsprechen dem Soll.
Modul 5: Tag 4: Segmentierung, Sicherheitsrichtlinien und Härtung
Die Plattform wird nach einem expliziten Vertrauens- und Minimalprinzip abgesichert.
Schrittweise Umsetzung
- Schritt 1: Virtual Hubs und Zielnetze nach Rollen und Schutzbedarf segmentieren.
- Schritt 2: Sicherheitsrichtlinien, IP-Zugriffskontrolle und Paketfilter in definierter Reihenfolge umsetzen.
- Schritt 3: Routing, Bridging, Broadcasts, Mehrfachanmeldung und Bandbreite begrenzen.
- Schritt 4: Betriebssystem, Managementpfad, Zertifikate, Protokolle und Notfallzugänge härten.
Praxisübung
Ein zu weitreichender Beispielzugang wird in einen minimalen, überprüfbaren Zugriffspfad überführt.
Kontrollpunkte
- Negativtests blockieren unerlaubte Ziele.
- Notfallzugang ist streng begrenzt.
- Härtungsabweichungen sind dokumentiert.
Modul 6: Tag 4 und 5: Monitoring und strukturierte Diagnose
Normalzustand, Fehlerbilder und Eskalation werden anhand von Signalen beherrscht.
Schrittweise Umsetzung
- Schritt 1: Server-, Sicherheits- und Verbindungslogs mit Rotation und Zeitbezug konfigurieren.
- Schritt 2: Sitzungen, MAC- und IP-Tabellen, Durchsatz und Wiederverbindungen überwachen.
- Schritt 3: Transport-, TLS-, Authentisierungs-, Routing- und DNS-Fehler nach Fehlerbaum prüfen.
- Schritt 4: Paketpfad und Rückroute mit begrenzter Aufzeichnung verifizieren.
Praxisübung
Mehrere vorbereitete Störungen werden mit einheitlichem Diagnoseprotokoll bearbeitet.
Kontrollpunkte
- Diagnose folgt einer festen Reihenfolge.
- Ursachen sind mit Messwerten belegt.
- Protokollierung wahrt den erforderlichen Umfang.
Modul 7: Tag 5: Betrieb, Wiederherstellung und Governance
Die technische Lösung wird in einen wartbaren und prüfbaren Service überführt.
Schrittweise Umsetzung
- Schritt 1: Tägliche, wöchentliche und monatliche Betriebsprüfungen definieren.
- Schritt 2: Sicherung und Wiederherstellung praktisch durchführen.
- Schritt 3: Patch-, Zertifikats-, Konten- und Kapazitätszyklen terminieren.
- Schritt 4: Runbooks, Eskalationswege, Änderungsnachweis und Abnahmeprotokoll fertigstellen.
Praxisübung
Die Laborplattform wird anhand eines vollständigen Betriebs- und Wiederherstellungsplans übergeben.
Kontrollpunkte
- Wiederherstellung wurde getestet.
- Zuständigkeiten und Intervalle sind eindeutig.
- Abnahme enthält Positiv- und Negativfälle.
Modul 8: Abschlussübung: Sicherer Remote-Access-Service
Alle Inhalte werden in einem zusammenhängenden Implementierungs- und Störungsfall angewendet.
Schrittweise Umsetzung
- Schritt 1: Vorgegebenes Zielbild prüfen und kritische Lücken priorisieren.
- Schritt 2: Konfiguration kontrolliert umsetzen und jede Stufe abnehmen.
- Schritt 3: Einen Authentisierungs- und einen Datenpfadfehler diagnostizieren.
- Schritt 4: Betriebsfreigabe mit Restpunkten und Risikobehandlung dokumentieren.
Praxisübung
Ein vollständiger Remote-Access-Service wird geplant, aufgebaut, gestört, wiederhergestellt und abgenommen.
Kontrollpunkte
- Zielbild ist konsistent.
- Fehler werden ohne unkontrollierte Änderungen behoben.
- Betriebsfreigabe ist nachvollziehbar.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: System- und Netzwerkadministration, IT-Security, Plattformbetrieb, technische Serviceverantwortung und Third-Level-Support
Voraussetzungen: Gute TCP/IP-, Server- und VPN-Grundkenntnisse; Erfahrung mit Windows oder Linux sowie grundlegendes Verständnis von Verzeichnisdiensten und Zertifikaten
Praxisnutzen
Das Format ersetzt mehrere Einzeltermine für Teams, die den gesamten Administrations- und Sicherheitspfad in einer kompakten Arbeitswoche aufbauen müssen.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
-

Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt. Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | System- und Netzwerkadministration, IT-Security, Plattformbetrieb, technische Serviceverantwortung und Third-Level-Support |
| Voraussetzungen: | Gute TCP/IP-, Server- und VPN-Grundkenntnisse; Erfahrung mit Windows oder Linux sowie grundlegendes Verständnis von Verzeichnisdiensten und Zertifikaten |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.
