Inhaltsverzeichnis
- Zielsetzung
- Modul 1: Administrationsmodell und Ausgangssicherung
- Modul 2: Virtual Hubs, Benutzer und Gruppen
- Modul 3: Sicherheitsrichtlinien und Zugriffslisten
- Modul 4: Delegation, Änderungskontrolle und Wiederherstellung
- Modul 5: Sitzungssteuerung und tägliche Betriebsprüfung
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Praxisnutzen
Zielsetzung
Im Mittelpunkt steht die konsistente Verwaltung einer SoftEther-VPN-Umgebung nach einem nachvollziehbaren Rollen- und Berechtigungskonzept. Die Inhalte verbinden die grafische Administration mit vpncmd, sodass wiederkehrende Aufgaben sowohl interaktiv als auch reproduzierbar durchgeführt werden können.
Nach Abschluss besteht ein belastbares Administrationsmodell für Server, Virtual Hubs, Konten, Gruppen, Authentisierungsverfahren, Richtlinien und Betriebsänderungen. Fehlkonfigurationen werden anhand definierter Kontrollpunkte erkannt und korrigiert.
Modul 1: Administrationsmodell und Ausgangssicherung
Serverweite Aufgaben, Virtual-Hub-Aufgaben und delegierbare Zuständigkeiten werden voneinander abgegrenzt.
Schrittweise Umsetzung
- Schritt 1: Serverversion, Listener, Zertifikat, Administrationskennwort und vorhandene Virtual Hubs erfassen.
- Schritt 2: Die aktuelle Konfiguration sichern und einen eindeutig benannten Rücksetzpunkt dokumentieren.
- Schritt 3: Serveradministration und Virtual-Hub-Administration nach Berechtigungsumfang vergleichen.
- Schritt 4: Ein Rollenmodell mit Verantwortlichkeiten für Plattform, Hub, Sicherheit und Support erstellen.
Praxisübung
Eine ungeordnete Beispielumgebung wird inventarisiert, gesichert und in ein nachvollziehbares Administrationsmodell überführt.
Kontrollpunkte
- Konfigurationssicherung ist lesbar und eindeutig zugeordnet.
- Administrative Rollen besitzen nur den erforderlichen Umfang.
- Änderungen sind einer verantwortlichen Rolle zugewiesen.
Modul 2: Virtual Hubs, Benutzer und Gruppen
Mandantenfähige Verwaltungsbereiche und konsistente Identitätsobjekte werden aufgebaut.
Schrittweise Umsetzung
- Schritt 1: Virtual Hubs nach Zweck, Sicherheitszone und Verantwortungsbereich planen und anlegen.
- Schritt 2: Benutzer- und Gruppenobjekte mit eindeutigen Namenskonventionen erstellen.
- Schritt 3: Authentisierungsarten den Benutzergruppen und Zugriffsszenarien zuordnen.
- Schritt 4: Maximale Sitzungen, Mehrfachanmeldungen und zeitliche Gültigkeit kontrolliert festlegen.
Praxisübung
Für drei Organisationseinheiten werden getrennte Virtual Hubs, Gruppen und Beispielkonten eingerichtet.
Kontrollpunkte
- Hub-Namen lassen Zweck und Zone erkennen.
- Konten sind Gruppen und Authentisierungsarten eindeutig zugeordnet.
- Sitzungsgrenzen entsprechen dem Nutzungsszenario.
Modul 3: Sicherheitsrichtlinien und Zugriffslisten
Verbindungs- und Datenverkehrsregeln werden nach dem Prinzip der geringsten Berechtigung umgesetzt.
Schrittweise Umsetzung
- Schritt 1: Sicherheitsrichtlinien für Routing, Bridging, Broadcasts, Bandbreite und Mehrfachanmeldungen definieren.
- Schritt 2: IP-Zugriffskontrollen für administrative und produktive Verbindungen festlegen.
- Schritt 3: Paketfilterregeln in einer nachvollziehbaren Reihenfolge erstellen und implizite Freigaben berücksichtigen.
- Schritt 4: Regeln mit Positiv-, Negativ- und Grenzfalltests gegen einen Testplan prüfen.
Praxisübung
Ein Remote-Access-Hub wird so eingeschränkt, dass nur freigegebene Netze und Dienste erreichbar sind.
Kontrollpunkte
- Regelreihenfolge ist dokumentiert.
- Nicht benötigtes Routing und Bridging ist gesperrt.
- Negativtests erzeugen die erwartete Ablehnung.
Modul 4: Delegation, Änderungskontrolle und Wiederherstellung
Administrative Tätigkeiten werden kontrolliert delegiert und sicher rückgängig gemacht.
Schrittweise Umsetzung
- Schritt 1: Virtual-Hub-Administrationskennwörter und Einschränkungsoptionen festlegen.
- Schritt 2: Änderungsanträge mit Ausgangslage, Ziel, Test, Rückfall und Freigabe strukturieren.
- Schritt 3: Konfigurationsänderungen zuerst in einer Testkopie durchführen und protokollieren.
- Schritt 4: Fehlerhafte Änderungen anhand der Sicherung oder gezielter Rücknahme wiederherstellen.
Praxisübung
Eine fehlerhafte Richtlinienänderung wird erkannt, bewertet und mit dokumentiertem Rückfall korrigiert.
Kontrollpunkte
- Delegierte Administration sieht keine fremden vertraulichen Daten.
- Jede Änderung besitzt einen Rückfallweg.
- Wiederherstellung führt zu einem verifizierten Sollzustand.
Modul 5: Sitzungssteuerung und tägliche Betriebsprüfung
Laufende Verbindungen und administrative Auffälligkeiten werden systematisch bewertet.
Schrittweise Umsetzung
- Schritt 1: Sitzungslisten, MAC- und IP-Tabellen sowie Sonderverbindungen auswerten.
- Schritt 2: Verdächtige oder fehlerhafte Sitzungen kontrolliert trennen und Ursache festhalten.
- Schritt 3: Tägliche, wöchentliche und monatliche Prüfungen nach Risiko und Aufwand staffeln.
- Schritt 4: Eine kompakte Betriebscheckliste mit Eskalationskriterien und Nachweisfeldern erstellen.
Praxisübung
Ein vorbereiteter Störungsfall mit Mehrfachanmeldung und ungewöhnlichem Datenpfad wird untersucht.
Kontrollpunkte
- Sonderverbindungen werden korrekt erkannt.
- Trennungen sind begründet und protokolliert.
- Prüfintervalle und Eskalationsgrenzen sind eindeutig.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Systemadministration, Netzwerkbetrieb, IT-Security, Serviceverantwortung und technische Projektleitung
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in TCP/IP, VPN-Grundlagen, Benutzerverwaltung und Serverbetrieb; eine vorhandene SoftEther-Testumgebung ist hilfreich, aber nicht erforderlich
Praxisnutzen
Das Seminar schafft eine einheitliche Arbeitsweise für tägliche Administrationsaufgaben, reduziert unkontrollierte Sonderkonfigurationen und liefert direkt verwendbare Prüflisten für Betrieb und Revision.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Systemadministration, Netzwerkbetrieb, IT-Security, Serviceverantwortung und technische Projektleitung |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in TCP/IP, VPN-Grundlagen, Benutzerverwaltung und Serverbetrieb; eine vorhandene SoftEther-Testumgebung ist hilfreich, aber nicht erforderlich |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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