Das Seminar konzentriert sich auf die praktische Arbeit mit Prozessmodellen in Innovator. Bestehende BPMN-Kenntnisse werden in eine effiziente Werkzeugroutine überführt, die Modellaufbau, Wiederverwendung, Verknüpfung, Qualitätssicherung und Veröffentlichung umfasst.
Inhaltsübersicht
- Lernziele und fachliche Einordnung
- Schrittweise Seminarinhalte
- Praxisübungen und Laborszenarien
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Didaktik und Arbeitsweise
Lernziele
- Modellstruktur, Rollen und Arbeitsbereiche für Prozessmodelle sicher bedienen.
- BPMN-Diagramme effizient erstellen, bearbeiten und konsistent layouten.
- Prozesslandkarten, Unterprozesse und wiederverwendbare Modellinhalte verknüpfen.
- Organisation, Daten, Anforderungen und Entscheidungen in die Prozessdokumentation integrieren.
- Verifikation, Animation, Review und Dokumentgenerierung als Standardablauf nutzen.
Schrittweise Seminarinhalte
1. Arbeitsumgebung und Modellnavigation
Schwerpunkt: Startseite, Modellbaum, Diagrammfenster, Eigenschaften, Tabellen, Suche, Favoriten und Rollenwechsel.
- Passende Modellrolle wählen und verfügbaren Modellbereich prüfen.
- Prozesspakete, Diagramme und Elemente über Modellbaum und Suche auffinden.
- Eigenschafts-, Tabellen- und Beziehungsansichten für die tägliche Arbeit anordnen.
- Navigationspfade zwischen Übersicht, Prozess und Detailinformation als Favoriten sichern.
Arbeitsergebnis: Persönlich eingerichteter und nachvollziehbarer Modellierungsarbeitsplatz.
2. Prozessstruktur und Diagrammerstellung
Schwerpunkt: Pakete, Prozesslandkarten, BPMN-Diagramme, Namenskonventionen, Vorlagen und Verantwortungen.
- Vorgegebene Prozesshierarchie und Ablagekonventionen nachvollziehen.
- Neuen Prozess aus passender Vorlage anlegen und Metadaten vollständig setzen.
- Teilnehmer, Aktivitäten, Ereignisse und Flüsse mit den Innovator-Werkzeugen modellieren.
- Diagramm gegen Layout- und Benennungsregeln kontrollieren.
Arbeitsergebnis: Korrekt abgelegter und formal vollständiger Prozess.
3. Effizientes Modellieren und Wiederverwenden
Schwerpunkt: Schnellerfassung, Modellierungsunterstützung, Kopieren, Referenzieren, aufrufbare Prozesse und Bibliothekselemente.
- Elemente mit Schnellerfassung und kontextabhängigen Vorschlägen anlegen.
- Bestehende Rollen, Datenobjekte und wiederverwendbare Prozesse statt Duplikate verwenden.
- Detailinhalte in Unterprozesse auslagern und Navigation verknüpfen.
- Unbeabsichtigte Kopien und inkonsistente Referenzen über Beziehungsansichten erkennen.
Arbeitsergebnis: Wiederverwendbare und duplikatarme Prozessstruktur.
4. Fachinformationen und Querverbindungen
Schwerpunkt: Organisation, Ressourcen, Daten, Zeiten, Kosten, Anforderungen, Use Cases und DMN-Entscheidungen.
- Erforderliche Fachattribute je Prozess und Aktivität bestimmen.
- Verantwortliche Rollen, Informationsobjekte und Kennzahlen zuordnen.
- Anforderungen, Use Cases und verwendete Entscheidungen über definierte Beziehungen verknüpfen.
- Vollständigkeit der Querverbindungen mit Tabellen und Suchen prüfen.
Arbeitsergebnis: Angereicherte, domänenübergreifende Prozessdokumentation.
5. Verifikation und Modellqualität
Schwerpunkt: Prüfassistent, Konventionsverletzungen, Konsistenz, Vollständigkeit, Duplikate und Reviewstatus.
- Automatische Prüfungen für das Diagramm und den Modellbereich ausführen.
- Meldungen nach Fehler, Warnung und Hinweis priorisieren.
- Ursachen direkt im Modell korrigieren und Prüfung wiederholen.
- Offene Ausnahmen mit Begründung und Verantwortlichkeit dokumentieren.
Arbeitsergebnis: Qualitätsgeprüftes Prozessmodell.
6. Animation, Szenarien und fachliches Review
Schwerpunkt: Prozessanimation, Szenariopfad, Varianten, Fehlerfälle, Kommentare und Freigabe.
- Repräsentative Normal-, Alternativ- und Fehlerfälle als Szenarien festlegen.
- Prozessablauf animieren und Tokenpfad mit den fachlichen Erwartungen vergleichen.
- Unklare Pfade, fehlende Ereignisse und ungeeignete Gateways korrigieren.
- Reviewkommentare bearbeiten und Freigabestatus nachvollziehbar setzen.
Arbeitsergebnis: Fachlich validiertes Prozessmodell.
7. Dokumentation und Veröffentlichung
Schwerpunkt: Dokumentationskapitel, Berichte, Grafikexport, Prozesshandbuch, Versionsstand und Übergabe.
- Geeignete Dokumentationskonfiguration für Zielgruppe und Zweck auswählen.
- Kapitel, Tabellen, Diagramme und Filter für den Ausgabeumfang festlegen.
- Dokumentation erzeugen und auf Vollständigkeit, Lesbarkeit und Versionsangabe prüfen.
- Freigabe- und Aktualisierungsprozess für veröffentlichte Prozessinformationen definieren.
Arbeitsergebnis: Reproduzierbares Dokumentations- und Veröffentlichungsverfahren.
Praxisübungen und Laborszenarien
- Aufbau eines neuen Prozessbereichs aus einer Modellvorlage.
- Effiziente Modellierung eines BPMN-Prozesses mit wiederverwendbaren Elementen.
- Verknüpfung von Rolle, Datenobjekt, Anforderung und Entscheidung.
- Verifikation und Animation vorbereiteter Normal- und Fehlerfälle.
- Erzeugung einer vollständigen Prozessdokumentation.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Prozessmodellierende, Business Analysts, Qualitätsmanagement, Organisationsentwicklung und Fachverantwortliche mit BPMN-Aufgaben.
Voraussetzungen: Sichere BPMN-2.0-Grundkenntnisse; allgemeine Erfahrung mit Modellierungswerkzeugen ist hilfreich.
Didaktik und Arbeitsweise
Fachliche Einordnungen wechseln mit Demonstrationen, strukturierten Konfigurations- oder Modellierungsschritten, Praxisübungen und kontrollierten Fehlerfällen. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe im eigenen Umfeld wiederholt werden können.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Prozessmodellierende, Business Analysts, Qualitätsmanagement, Organisationsentwicklung und Fachverantwortliche mit BPMN-Aufgaben. |
| Voraussetzungen: | Sichere BPMN-2.0-Grundkenntnisse; allgemeine Erfahrung mit Modellierungswerkzeugen ist hilfreich. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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