Seminar / Training
Flatcar kann von ISO, lokalem Datenträger, PXE oder iPXE sowie auf zahlreichen Virtualisierungsplattformen betrieben werden. Das Seminar zeigt, wie Images, Firmware, Netzwerk, Ignition-Transport und persistente Datenträger so kombiniert werden, dass identische Knoten reproduzierbar bereitgestellt und ersetzt werden können.
Lernziele
- Geeignete Boot- und Installationsverfahren für unterschiedliche Plattformen auswählen
- ISO-, Datenträger-, PXE- und iPXE-Bereitstellungen sicher durchführen
- QEMU, libvirt, Proxmox, VMware, Hyper-V und OpenStack methodisch einordnen
- Ignition, Netzwerk und Storage plattformgerecht übergeben
- Wiederholbare Installations-, Update- und Recovery-Verfahren etablieren
Inhaltsübersicht
- Plattform- und Bootplanung
- Start per ISO und Installation auf Datenträger
- PXE- und iPXE-Bereitstellung
- QEMU und libvirt als Test- und Produktionsplattform
- Proxmox, VMware und Hyper-V
- OpenStack und KubeVirt
- Updates, Recovery und Ersatzknoten
Kapitel 1: Plattform- und Bootplanung
Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Architektur und Firmware; Imagevarianten; Netzwerkpfade; Persistenzanforderungen.
- Schritt 1: Ausgangslage, Zielzustand und Abhängigkeiten für Architektur und Firmware erfassen.
- Schritt 2: Imagevarianten anhand fachlicher, technischer und betrieblicher Kriterien strukturieren.
- Schritt 3: Netzwerkpfade mit messbaren Prüfkriterien und klaren Verantwortlichkeiten bewerten.
- Schritt 4: Entscheidungen zu Persistenzanforderungen in einer nachvollziehbaren Architektur- oder Betriebsmatrix dokumentieren.
Praxisübung: Für drei Zielplattformen werden Bootweg, Image, Ignition-Transport, Storage und Wiederanlauf in einer Bereitstellungsmatrix festgelegt.
Kapitel 2: Start per ISO und Installation auf Datenträger
Inhaltsverzeichnis des Kapitels: ISO-Boot; flatcar-install; Zieldatenträger; Ignition-Übergabe.
- Schritt 1: Konfigurationsziel und erforderliche Eingaben für ISO-Boot festlegen.
- Schritt 2: flatcar-install in versionierten Dateien umsetzen und vor der Bereitstellung syntaktisch prüfen.
- Schritt 3: Zieldatenträger in einer isolierten Testumgebung anwenden und mit Status-, Log- und Funktionsprüfungen verifizieren.
- Schritt 4: Ignition-Übergabe als Änderungs- oder Fehlerfall testen und den Rücknahmeweg dokumentieren.
Praxisübung: Eine Maschine wird vom ISO gestartet, auf Disk installiert und mit einer geprüften Ignition-Konfiguration erstmalig gebootet.
Kapitel 3: PXE- und iPXE-Bereitstellung
Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Kernel und Initramfs; Boot-Skript; HTTP- oder TFTP-Pfad; Versionierung.
- Schritt 1: Eingaben, Zustandsgrenzen und gewünschtes Ergebnis für Kernel und Initramfs modellieren.
- Schritt 2: Boot-Skript als wiederverwendbaren, versionierten Automatisierungsbaustein implementieren.
- Schritt 3: HTTP- oder TFTP-Pfad mit Plan-, Syntax- und Integrationstests gegen eine isolierte Umgebung prüfen.
- Schritt 4: Drift, Fehler und Rücknahme im Bereich Versionierung automatisiert erkennen und dokumentieren.
Praxisübung: Ein iPXE-Ablauf wird erstellt, der versionierte Boot-Artefakte und eine maschinenspezifische Konfiguration kontrolliert lädt.
Kapitel 4: QEMU und libvirt als Test- und Produktionsplattform
Inhaltsverzeichnis des Kapitels: QEMU-Startskript; libvirt-Domäne; serielle Konsole; Cloud-Init-Metadatenersatz.
- Schritt 1: Konfigurationsziel und erforderliche Eingaben für QEMU-Startskript festlegen.
- Schritt 2: libvirt-Domäne in versionierten Dateien umsetzen und vor der Bereitstellung syntaktisch prüfen.
- Schritt 3: serielle Konsole in einer isolierten Testumgebung anwenden und mit Status-, Log- und Funktionsprüfungen verifizieren.
- Schritt 4: Cloud-Init-Metadatenersatz als Änderungs- oder Fehlerfall testen und den Rücknahmeweg dokumentieren.
Praxisübung: Ein lokaler Flatcar-Knoten wird mit QEMU und anschließend deklarativ mit libvirt bereitgestellt und über die Konsole geprüft.
Kapitel 5: Proxmox, VMware und Hyper-V
Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Imageimport; Guest Tools; Netzwerkadapter; Lifecycle-Aktionen.
- Schritt 1: Konfigurationsziel und erforderliche Eingaben für Imageimport festlegen.
- Schritt 2: Guest Tools in versionierten Dateien umsetzen und vor der Bereitstellung syntaktisch prüfen.
- Schritt 3: Netzwerkadapter in einer isolierten Testumgebung anwenden und mit Status-, Log- und Funktionsprüfungen verifizieren.
- Schritt 4: Lifecycle-Aktionen als Änderungs- oder Fehlerfall testen und den Rücknahmeweg dokumentieren.
Praxisübung: Eine standardisierte VM-Vorlage wird entworfen und hinsichtlich Ignition-Transport, Gastagent, Netzwerknamen und Austauschbarkeit getestet.
Kapitel 6: OpenStack und KubeVirt
Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Imagekatalog; Metadatenservice; Flavor und Disk; VM-Netzwerk.
- Schritt 1: Eingaben, Zustandsgrenzen und gewünschtes Ergebnis für Imagekatalog modellieren.
- Schritt 2: Metadatenservice als wiederverwendbaren, versionierten Automatisierungsbaustein implementieren.
- Schritt 3: Flavor und Disk mit Plan-, Syntax- und Integrationstests gegen eine isolierte Umgebung prüfen.
- Schritt 4: Drift, Fehler und Rücknahme im Bereich VM-Netzwerk automatisiert erkennen und dokumentieren.
Praxisübung: Eine Cloud- oder KubeVirt-Instanz wird aus einem versionierten Image und einer maschinenspezifischen Ignition-Datei erzeugt.
Kapitel 7: Updates, Recovery und Ersatzknoten
Inhaltsverzeichnis des Kapitels: A/B-Update; Konsolenzugang; Neuinstallation; Datenwiederanbindung.
- Schritt 1: Das Fehlerbild im Bereich A/B-Update reproduzieren und eine unveränderte Zeitlinie sichern.
- Schritt 2: Logs, Statusdaten und Abhängigkeiten zu Konsolenzugang erfassen und gegeneinander abgleichen.
- Schritt 3: Die Ursache durch gezielte Prüfungen von Neuinstallation eingrenzen und die kleinste wirksame Korrektur anwenden.
- Schritt 4: Wiederherstellung, Nachkontrolle und Prävention für Datenwiederanbindung in einem Runbook festhalten.
Praxisübung: Ein nicht mehr startender Knoten wird über Konsole diagnostiziert und durch einen neu installierten Ersatz mit wiederangebundenen Daten ersetzt.
Methodik und Arbeitsumgebung
Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Lernform; Laboraufbau; Validierung; Fehlerfälle und Rücknahme.
Vortrag, technische Einordnung, Live-Demonstrationen und geführte Übungen wechseln sich ab. Jede Konfiguration wird in einer isolierten Laborumgebung erstellt, versioniert, geprüft, angewendet und anhand von Status-, Log- und Funktionskontrollen abgenommen. Fehlerfälle und Rücknahmewege sind Bestandteil der Übungen.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Rechenzentrumsbetrieb, Linux-Administration, Virtualisierungsteams, Netzwerkbetrieb, DevOps und Plattformarchitektur. |
| Voraussetzungen: | Linux- und Netzwerkgrundkenntnisse sowie praktische Erfahrung mit mindestens einer Virtualisierungsplattform oder Bare-Metal-Bereitstellung. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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