Seminar Eclipse Capella Python4Capella Automatisierung

Wiederkehrende Auswertungen, Exporte und Modelländerungen lassen sich mit Python4Capella reproduzierbar automatisieren. Das Seminar behandelt lesende und schreibende Zugriffe sowie robuste Skriptstrukturen.

Inhaltsübersicht

  1. Zielsetzung
  2. Zielgruppe
  3. Voraussetzungen
  4. Seminarinhalte
  5. Praxisübungen
  6. Lernorganisation
  7. Einordnung im Lernpfad

Zielsetzung

Ziel sind wartbare Python-Skripte, die Capella-Modelle sicher auslesen, prüfen, exportieren und kontrolliert ergänzen.

Zielgruppe

Toolentwickler, Automatisierungsingenieure, Datenanalysten und erfahrene Capella-Modellierende mit Python-Kenntnissen.

Voraussetzungen

Grundkenntnisse in Python und sichere Capella-Anwenderkenntnisse.

Seminarinhalte

1. Python4Capella einrichten und Modelle lesen

  1. Schritt 1: Skriptumgebung, API-Dokumentation und Beispielskripte strukturiert vorbereiten.
  2. Schritt 2: Aktives Modell öffnen und zentrale Arcadia-Objekte über die Python-API finden.
  3. Schritt 3: Hierarchien, Beziehungen und Eigenschaften sicher durchlaufen.
  4. Schritt 4: Ausnahmen, leere Ergebnisse und unterschiedliche Modellzustände robust behandeln.

2. Auswertungen und Exporte automatisieren

  1. Schritt 1: Auswertungsziel und benötigte Modellabfragen in kleine Funktionen zerlegen.
  2. Schritt 2: Daten filtern, aggregieren und für CSV- oder Tabellenexport aufbereiten.
  3. Schritt 3: Qualitätskennzahlen und Traceability-Lücken automatisch bestimmen.
  4. Schritt 4: Skriptausführung protokollieren und Ergebnisse gegen manuelle Stichproben prüfen.

3. Modelle kontrolliert mit Python verändern

  1. Schritt 1: Schreiboperationen, Transaktionen und zulässige Objektänderungen vorbereiten.
  2. Schritt 2: Neue Elemente mit eindeutigen Namen und korrektem Container anlegen.
  3. Schritt 3: Beziehungen setzen, vorhandene Elemente aktualisieren und Duplikate vermeiden.
  4. Schritt 4: Änderungen validieren, speichern und mit einem Rücksetzverfahren absichern.

4. Daten, Austauschobjekte und Informationsmodelle modellieren

  1. Schritt 1: Grundtypen, Aufzählungen, Klassen und Sammlungen nach einer Modellierungsregel anlegen.
  2. Schritt 2: Exchange Items strukturieren und geeignete Austauschmechanismen zuordnen.
  3. Schritt 3: Datenbeziehungen, Multiplizitäten und Eigentumsverhältnisse konsistent definieren.
  4. Schritt 4: Verwendung der Datentypen in Funktionen, Schnittstellen und Szenarien prüfen.

5. Anforderungen mit Architekturartefakten rückverfolgbar verknüpfen

  1. Schritt 1: Traceability-Ziele und zulässige Beziehungstypen für das Projekt festlegen.
  2. Schritt 2: Anforderungen mit Fähigkeiten, Funktionen, Komponenten, Schnittstellen und Szenarien verknüpfen.
  3. Schritt 3: Abdeckungsmatrizen erstellen und fehlende beziehungsweise mehrdeutige Zuordnungen analysieren.
  4. Schritt 4: Änderungsauswirkungen entlang der Beziehungen bewerten und dokumentieren.

6. Validierungsregeln, Profile und Schnellkorrekturen einsetzen

  1. Schritt 1: Integritäts-, Design-, Vollständigkeits- und Traceability-Prüfungen unterscheiden.
  2. Schritt 2: Passendes Validierungsprofil für Modellierungsphase und Reviewziel auswählen.
  3. Schritt 3: Befunde priorisieren, Ursachen analysieren und Schnellkorrekturen kontrolliert anwenden.
  4. Schritt 4: Restbefunde begründen und als überprüfbare Qualitätsentscheidung dokumentieren.

Praxisübungen

  • Ein Skript erstellen, das Funktionen und zugeordnete Komponenten strukturiert ausliest.
  • Einen automatisierten Bericht zu unzugeordneten Funktionen und Schnittstellen erzeugen.
  • Ein Skript entwickeln, das standardisierte Eigenschaften und Beziehungen ergänzt.
  • Ein kleines Informationsmodell erstellen und in zwei Schnittstellen konsistent verwenden.
  • Eine Anforderungsmenge auf Systemfunktionen und Architekturkomponenten abbilden und Lücken auswerten.
  • Ein Modell mit einem angepassten Prüfprofil validieren und einen Befundbericht erstellen.

Lernorganisation

Skripte werden in kleinen, testbaren Funktionen aufgebaut. Nach jeder Erweiterung erfolgen Modellprüfung, Protokollkontrolle und Vergleich mit einer manuellen Referenz.

Einordnung im Lernpfad

M2Doc ist für vorlagenbasierte Word-Dokumente geeignet; Capella Studio folgt bei dauerhaft integrierten Plug-ins und eigenen Viewpoints.

Fachbereichsleitung und Seminarorganisation

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage, ca. 6 Stunden pro Tag; 1. Tag 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Toolentwickler, Automatisierungsingenieure und erfahrene Modellierende
Voraussetzungen: Python-Grundkenntnisse und sichere Capella-Anwenderkenntnisse
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Zürich 3 Tage
Stream live 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Luzern 3 Tage
Bern 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Sankt Gallen 3 Tage
Basel 3 Tage
Winterthur 3 Tage
Winterthur 3 Tage
Zürich 3 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
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