Das Governance-Seminar entwickelt einen belastbaren Rahmen für konsistente Modelle in größeren Organisationen. Benennungsregeln, Modellgranularität, BPMN-Profile, Rollen, Freigaben und Artefaktverantwortung werden in konkrete Richtlinien übersetzt. Darauf aufbauend entstehen Reviewchecklisten, Qualitätsmetriken, Template-Kataloge, Ausnahmeverfahren und ein abgestufter Freigabeprozess.
Inhaltsübersicht
- Kapitel 1: Tag 1: Regelwerk, Rollen und Modellierungsprofil
- Kapitel 2: Tag 2: Reviews, Metriken und Freigabeprozess
Lernziele
- Ziele, Geltungsbereich und Modellklassen fachlich einordnen, praktisch umsetzen und anhand definierter Prüfpunkte bewerten
- BPMN-Profil, erlaubte Elemente und Granularität fachlich einordnen, praktisch umsetzen und anhand definierter Prüfpunkte bewerten
- Peer Review, Architekturreview und fachliche Abnahme fachlich einordnen, praktisch umsetzen und anhand definierter Prüfpunkte bewerten
- Checklisten, Lint-Regeln und Qualitätskennzahlen fachlich einordnen, praktisch umsetzen und anhand definierter Prüfpunkte bewerten
Kapitel 1: Tag 1: Regelwerk, Rollen und Modellierungsprofil
Organisationsweite Anforderungen werden in wenige klare, prüfbare Regeln überführt.
Kapitelinhaltsverzeichnis: 1.1 Ziele, Geltungsbereich und Modellklassen; 1.2 BPMN-Profil, erlaubte Elemente und Granularität; 1.3 Benennung, Layout und Dokumentationsstandard; 1.4 Rollen, Eigentum und Verantwortungsgrenzen
- Schritt 1: Ziele, Geltungsbereich und Modellklassen
Zunächst wird „Ziele, Geltungsbereich und Modellklassen“ systematisch eingeordnet. Begriffe, Verantwortlichkeiten, Eingaben und erwartete Artefakte werden abgegrenzt. Das Teilziel wird mit den Qualitätskriterien des Kapitels verbunden.
- Schritt 2: BPMN-Profil, erlaubte Elemente und Granularität
Danach wird „BPMN-Profil, erlaubte Elemente und Granularität“ am Schulungssystem umgesetzt. Einstellungen, Dateien und Modellierungsschritte werden in einer nachvollziehbaren Reihenfolge ausgeführt; jeder Zwischenstand wird unmittelbar kontrolliert.
- Schritt 3: Benennung, Layout und Dokumentationsstandard
Im nächsten Schritt wird „Benennung, Layout und Dokumentationsstandard“ mit Positiv-, Grenz- und Fehlerfällen geprüft. Meldungen, Modellartefakte und sichtbares Verhalten werden ausgewertet, damit Abweichungen nicht nur behoben, sondern ursächlich verstanden werden.
- Schritt 4: Rollen, Eigentum und Verantwortungsgrenzen
Abschließend wird „Rollen, Eigentum und Verantwortungsgrenzen“ in eine wiederverwendbare Arbeitsanweisung überführt. Reviewpunkte, Versionshinweise, Zuständigkeiten und typische Fehlermuster werden so dokumentiert, dass der Ablauf im Projekt reproduzierbar bleibt.
Praxisaufgabe: Aus Beispielmodellen wird ein kompaktes Modellierungsprofil mit Muss-, Soll- und Kann-Regeln sowie eindeutigen Rollen abgeleitet.
Kontrollpunkte: Das Ergebnis ist reproduzierbar, fachlich nachvollziehbar, ohne ungeklärte Warnungen gespeichert und anhand mindestens eines Fehlerfalls geprüft.
Kapitel 2: Tag 2: Reviews, Metriken und Freigabeprozess
Die Richtlinie wird als wiederholbarer Qualitätssicherungsprozess verankert.
Kapitelinhaltsverzeichnis: 2.1 Peer Review, Architekturreview und fachliche Abnahme; 2.2 Checklisten, Lint-Regeln und Qualitätskennzahlen; 2.3 Ausnahmen, technische Schulden und Nachverfolgung; 2.4 Freigabestufen, Versionierung und Pflegezyklus
- Schritt 1: Peer Review, Architekturreview und fachliche Abnahme
Zunächst wird „Peer Review, Architekturreview und fachliche Abnahme“ systematisch eingeordnet. Begriffe, Verantwortlichkeiten, Eingaben und erwartete Artefakte werden abgegrenzt. Das Teilziel wird mit den Qualitätskriterien des Kapitels verbunden.
- Schritt 2: Checklisten, Lint-Regeln und Qualitätskennzahlen
Danach wird „Checklisten, Lint-Regeln und Qualitätskennzahlen“ am Schulungssystem umgesetzt. Einstellungen, Dateien und Modellierungsschritte werden in einer nachvollziehbaren Reihenfolge ausgeführt; jeder Zwischenstand wird unmittelbar kontrolliert.
- Schritt 3: Ausnahmen, technische Schulden und Nachverfolgung
Im nächsten Schritt wird „Ausnahmen, technische Schulden und Nachverfolgung“ mit Positiv-, Grenz- und Fehlerfällen geprüft. Meldungen, Modellartefakte und sichtbares Verhalten werden ausgewertet, damit Abweichungen nicht nur behoben, sondern ursächlich verstanden werden.
- Schritt 4: Freigabestufen, Versionierung und Pflegezyklus
Abschließend wird „Freigabestufen, Versionierung und Pflegezyklus“ in eine wiederverwendbare Arbeitsanweisung überführt. Reviewpunkte, Versionshinweise, Zuständigkeiten und typische Fehlermuster werden so dokumentiert, dass der Ablauf im Projekt reproduzierbar bleibt.
Praxisaufgabe: Mehrere Modelle werden mit abgestuften Checklisten bewertet; Befunde werden priorisiert und in einen Freigabe- und Nachbesserungsworkflow überführt.
Kontrollpunkte: Das Ergebnis ist reproduzierbar, fachlich nachvollziehbar, ohne ungeklärte Warnungen gespeichert und anhand mindestens eines Fehlerfalls geprüft.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Process Center of Excellence, Enterprise- und Solution-Architekten, Lead Modeler, Qualitätsverantwortliche und Plattform-Governance-Teams.
Voraussetzungen: BPMN- und Modeler-Grundkenntnisse; Erfahrung mit teamübergreifender Prozessmodellierung ist hilfreich.
Didaktik und Arbeitsweise
Kurze Fachimpulse wechseln mit Demonstrationen, strukturierten Arbeitsschritten, eigenständigen Übungen und kontrollierten Fehlerfällen. Jede Aufgabe enthält Ausgangslage, Ziel, Umsetzung, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen. Dadurch entstehen nicht nur funktionierende Modelle oder Erweiterungen, sondern wiederholbare Vorgehensweisen für Projekt- und Teamarbeit.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Process Center of Excellence, Enterprise- und Solution-Architekten, Lead Modeler, Qualitätsverantwortliche und Plattform-Governance-Teams |
| Voraussetzungen: | BPMN- und Modeler-Grundkenntnisse; Erfahrung mit teamübergreifender Prozessmodellierung ist hilfreich |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, strukturierte Übungen, Praxisaufgaben und kontrollierte Fehlerfälle |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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