Seminar Camunda Modeler – BPMN 2.0 Grundlagen und saubere Prozessmodelle

Dieses Grundlagenformat vermittelt BPMN 2.0 anhand eines durchgängigen Geschäftsprozesses im Camunda Modeler. Von Ereignissen, Aktivitäten und Gateways führt der Lernpfad zu Pools, Lanes, Nachrichten, Unterprozessen und Fehlerfällen. Neben der korrekten Notation stehen Lesbarkeit, eindeutige Benennung, angemessene Modelldetails und strukturierte Reviews im Mittelpunkt.

Inhaltsübersicht

  1. Kapitel 1: Tag 1: BPMN-Kernnotation und Ablaufmodellierung
  2. Kapitel 2: Tag 2: Zusammenarbeit, Ausnahmen und Modellqualität

Lernziele

  • Prozessgrenzen, Start- und Endereignisse fachlich einordnen, praktisch umsetzen und anhand definierter Prüfpunkte bewerten
  • Aufgabenarten und eindeutige Aktivitätsnamen fachlich einordnen, praktisch umsetzen und anhand definierter Prüfpunkte bewerten
  • Pools, Lanes und Nachrichtenflüsse fachlich einordnen, praktisch umsetzen und anhand definierter Prüfpunkte bewerten
  • Zwischenereignisse, Timer und Nachrichten fachlich einordnen, praktisch umsetzen und anhand definierter Prüfpunkte bewerten

Kapitel 1: Tag 1: BPMN-Kernnotation und Ablaufmodellierung

Der erste Tag entwickelt ein belastbares Verständnis für Tokenfluss und elementare Prozessstrukturen.

Kapitelinhaltsverzeichnis: 1.1 Prozessgrenzen, Start- und Endereignisse; 1.2 Aufgabenarten und eindeutige Aktivitätsnamen; 1.3 Sequenzfluss und exklusive Gateways; 1.4 Parallele Abläufe und Synchronisation

  1. Schritt 1: Prozessgrenzen, Start- und Endereignisse

    Zunächst wird „Prozessgrenzen, Start- und Endereignisse“ systematisch eingeordnet. Begriffe, Verantwortlichkeiten, Eingaben und erwartete Artefakte werden abgegrenzt. Das Teilziel wird mit den Qualitätskriterien des Kapitels verbunden.

  2. Schritt 2: Aufgabenarten und eindeutige Aktivitätsnamen

    Danach wird „Aufgabenarten und eindeutige Aktivitätsnamen“ am Schulungssystem umgesetzt. Einstellungen, Dateien und Modellierungsschritte werden in einer nachvollziehbaren Reihenfolge ausgeführt; jeder Zwischenstand wird unmittelbar kontrolliert.

  3. Schritt 3: Sequenzfluss und exklusive Gateways

    Im nächsten Schritt wird „Sequenzfluss und exklusive Gateways“ mit Positiv-, Grenz- und Fehlerfällen geprüft. Meldungen, Modellartefakte und sichtbares Verhalten werden ausgewertet, damit Abweichungen nicht nur behoben, sondern ursächlich verstanden werden.

  4. Schritt 4: Parallele Abläufe und Synchronisation

    Abschließend wird „Parallele Abläufe und Synchronisation“ in eine wiederverwendbare Arbeitsanweisung überführt. Reviewpunkte, Versionshinweise, Zuständigkeiten und typische Fehlermuster werden so dokumentiert, dass der Ablauf im Projekt reproduzierbar bleibt.

Praxisaufgabe: Ein fachlicher Bestellprozess wird vom unstrukturierten Ablauftext in ein korrektes BPMN-Modell mit Alternativen und Parallelität überführt.

Kontrollpunkte: Das Ergebnis ist reproduzierbar, fachlich nachvollziehbar, ohne ungeklärte Warnungen gespeichert und anhand mindestens eines Fehlerfalls geprüft.

Kapitel 2: Tag 2: Zusammenarbeit, Ausnahmen und Modellqualität

Der zweite Tag ergänzt Kommunikation, Wiederverwendung und kontrollierte Ausnahmebehandlung.

Kapitelinhaltsverzeichnis: 2.1 Pools, Lanes und Nachrichtenflüsse; 2.2 Zwischenereignisse, Timer und Nachrichten; 2.3 Unterprozesse, Call Activities und Wiederverwendung; 2.4 Fehler, Eskalationen und strukturierte Reviews

  1. Schritt 1: Pools, Lanes und Nachrichtenflüsse

    Zunächst wird „Pools, Lanes und Nachrichtenflüsse“ systematisch eingeordnet. Begriffe, Verantwortlichkeiten, Eingaben und erwartete Artefakte werden abgegrenzt. Das Teilziel wird mit den Qualitätskriterien des Kapitels verbunden.

  2. Schritt 2: Zwischenereignisse, Timer und Nachrichten

    Danach wird „Zwischenereignisse, Timer und Nachrichten“ am Schulungssystem umgesetzt. Einstellungen, Dateien und Modellierungsschritte werden in einer nachvollziehbaren Reihenfolge ausgeführt; jeder Zwischenstand wird unmittelbar kontrolliert.

  3. Schritt 3: Unterprozesse, Call Activities und Wiederverwendung

    Im nächsten Schritt wird „Unterprozesse, Call Activities und Wiederverwendung“ mit Positiv-, Grenz- und Fehlerfällen geprüft. Meldungen, Modellartefakte und sichtbares Verhalten werden ausgewertet, damit Abweichungen nicht nur behoben, sondern ursächlich verstanden werden.

  4. Schritt 4: Fehler, Eskalationen und strukturierte Reviews

    Abschließend wird „Fehler, Eskalationen und strukturierte Reviews“ in eine wiederverwendbare Arbeitsanweisung überführt. Reviewpunkte, Versionshinweise, Zuständigkeiten und typische Fehlermuster werden so dokumentiert, dass der Ablauf im Projekt reproduzierbar bleibt.

Praxisaufgabe: Das Modell wird um externe Beteiligte, Zeitgrenzen und Fehlerfälle erweitert und anschließend mit einer standardisierten Reviewcheckliste geprüft.

Kontrollpunkte: Das Ergebnis ist reproduzierbar, fachlich nachvollziehbar, ohne ungeklärte Warnungen gespeichert und anhand mindestens eines Fehlerfalls geprüft.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Prozessanalysten, Fachbereichsvertreter, Business-Analysten, Projektleiter, Entwickler und angehende Prozessmodellierer.

Voraussetzungen: Grundverständnis betrieblicher Abläufe; technische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse wechseln mit Demonstrationen, strukturierten Arbeitsschritten, eigenständigen Übungen und kontrollierten Fehlerfällen. Jede Aufgabe enthält Ausgangslage, Ziel, Umsetzung, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen. Dadurch entstehen nicht nur funktionierende Modelle oder Erweiterungen, sondern wiederholbare Vorgehensweisen für Projekt- und Teamarbeit.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Prozessanalysten, Fachbereichsvertreter, Business-Analysten, Projektleiter, Entwickler und angehende Prozessmodellierer
Voraussetzungen: Grundverständnis betrieblicher Abläufe; technische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, strukturierte Übungen, Praxisaufgaben und kontrollierte Fehlerfälle
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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