Das Migrationsseminar fokussiert die systematische Bewertung und Anpassung bestehender Camunda-7-Modelle für Camunda 8. Modelle werden inventarisiert, nach Migrationsrisiko klassifiziert und hinsichtlich BPMN-Abdeckung, Erweiterungsnamensräumen, Delegates, External Tasks, Listenern, Variablen und Fehlersemantik analysiert. Anschließend werden Zielmuster, Konvertierungsregeln, Testfälle und eine nachvollziehbare Migrationsdokumentation aufgebaut.
Inhaltsübersicht
- Kapitel 1: Tag 1: Inventar, Zielbild und Migrationsrisiko
- Kapitel 2: Tag 2: Technische Konvertierung und Zielmuster
- Kapitel 3: Tag 3: Tests, Vergleich und kontrollierter Rollout
Lernziele
- Modellinventar, Versionen und technische Abhängigkeiten fachlich einordnen, praktisch umsetzen und anhand definierter Prüfpunkte bewerten
- BPMN-Abdeckung und Ausführungsunterschiede fachlich einordnen, praktisch umsetzen und anhand definierter Prüfpunkte bewerten
- Java Delegates, Expressions und Job Worker fachlich einordnen, praktisch umsetzen und anhand definierter Prüfpunkte bewerten
- External Tasks, Task Types und Header fachlich einordnen, praktisch umsetzen und anhand definierter Prüfpunkte bewerten
- XML-Diff, Modellvergleich und Reviewverfahren fachlich einordnen, praktisch umsetzen und anhand definierter Prüfpunkte bewerten
- Testfälle für Happy Path und Fehlerpfade fachlich einordnen, praktisch umsetzen und anhand definierter Prüfpunkte bewerten
Kapitel 1: Tag 1: Inventar, Zielbild und Migrationsrisiko
Die vorhandene Modelllandschaft wird messbar gemacht und nach Aufwand sowie Risiko priorisiert.
Kapitelinhaltsverzeichnis: 1.1 Modellinventar, Versionen und technische Abhängigkeiten; 1.2 BPMN-Abdeckung und Ausführungsunterschiede; 1.3 Erweiterungsnamensräume und Konfigurationsfelder; 1.4 Migrationsklassen, Pilotumfang und Abnahmekriterien
- Schritt 1: Modellinventar, Versionen und technische Abhängigkeiten
Zunächst wird „Modellinventar, Versionen und technische Abhängigkeiten“ systematisch eingeordnet. Begriffe, Verantwortlichkeiten, Eingaben und erwartete Artefakte werden abgegrenzt. Das Teilziel wird mit den Qualitätskriterien des Kapitels verbunden.
- Schritt 2: BPMN-Abdeckung und Ausführungsunterschiede
Danach wird „BPMN-Abdeckung und Ausführungsunterschiede“ am Schulungssystem umgesetzt. Einstellungen, Dateien und Modellierungsschritte werden in einer nachvollziehbaren Reihenfolge ausgeführt; jeder Zwischenstand wird unmittelbar kontrolliert.
- Schritt 3: Erweiterungsnamensräume und Konfigurationsfelder
Im nächsten Schritt wird „Erweiterungsnamensräume und Konfigurationsfelder“ mit Positiv-, Grenz- und Fehlerfällen geprüft. Meldungen, Modellartefakte und sichtbares Verhalten werden ausgewertet, damit Abweichungen nicht nur behoben, sondern ursächlich verstanden werden.
- Schritt 4: Migrationsklassen, Pilotumfang und Abnahmekriterien
Abschließend wird „Migrationsklassen, Pilotumfang und Abnahmekriterien“ in eine wiederverwendbare Arbeitsanweisung überführt. Reviewpunkte, Versionshinweise, Zuständigkeiten und typische Fehlermuster werden so dokumentiert, dass der Ablauf im Projekt reproduzierbar bleibt.
Praxisaufgabe: Ein Beispielportfolio wird inventarisiert, mit Risikokriterien bewertet und in Pilot-, Standard- und Sonderfälle eingeteilt.
Kontrollpunkte: Das Ergebnis ist reproduzierbar, fachlich nachvollziehbar, ohne ungeklärte Warnungen gespeichert und anhand mindestens eines Fehlerfalls geprüft.
Kapitel 2: Tag 2: Technische Konvertierung und Zielmuster
Camunda-7-spezifische Implementierungen werden in Camunda-8-taugliche Muster überführt.
Kapitelinhaltsverzeichnis: 2.1 Java Delegates, Expressions und Job Worker; 2.2 External Tasks, Task Types und Header; 2.3 Execution Listener, Transaktionen und Alternativen; 2.4 Variablen, Mappings, Fehler und Wiederholungen
- Schritt 1: Java Delegates, Expressions und Job Worker
Zunächst wird „Java Delegates, Expressions und Job Worker“ systematisch eingeordnet. Begriffe, Verantwortlichkeiten, Eingaben und erwartete Artefakte werden abgegrenzt. Das Teilziel wird mit den Qualitätskriterien des Kapitels verbunden.
- Schritt 2: External Tasks, Task Types und Header
Danach wird „External Tasks, Task Types und Header“ am Schulungssystem umgesetzt. Einstellungen, Dateien und Modellierungsschritte werden in einer nachvollziehbaren Reihenfolge ausgeführt; jeder Zwischenstand wird unmittelbar kontrolliert.
- Schritt 3: Execution Listener, Transaktionen und Alternativen
Im nächsten Schritt wird „Execution Listener, Transaktionen und Alternativen“ mit Positiv-, Grenz- und Fehlerfällen geprüft. Meldungen, Modellartefakte und sichtbares Verhalten werden ausgewertet, damit Abweichungen nicht nur behoben, sondern ursächlich verstanden werden.
- Schritt 4: Variablen, Mappings, Fehler und Wiederholungen
Abschließend wird „Variablen, Mappings, Fehler und Wiederholungen“ in eine wiederverwendbare Arbeitsanweisung überführt. Reviewpunkte, Versionshinweise, Zuständigkeiten und typische Fehlermuster werden so dokumentiert, dass der Ablauf im Projekt reproduzierbar bleibt.
Praxisaufgabe: Ein repräsentatives Modell wird manuell konvertiert; nicht übertragbare Konzepte werden durch dokumentierte Zielmuster ersetzt.
Kontrollpunkte: Das Ergebnis ist reproduzierbar, fachlich nachvollziehbar, ohne ungeklärte Warnungen gespeichert und anhand mindestens eines Fehlerfalls geprüft.
Kapitel 3: Tag 3: Tests, Vergleich und kontrollierter Rollout
Die fachliche und technische Gleichwertigkeit wird mit reproduzierbaren Prüfungen abgesichert.
Kapitelinhaltsverzeichnis: 3.1 XML-Diff, Modellvergleich und Reviewverfahren; 3.2 Testfälle für Happy Path und Fehlerpfade; 3.3 Deployment, Parallelbetrieb und Rückfallplanung; 3.4 Migrationsprotokoll, Freigabe und Serienvorgehen
- Schritt 1: XML-Diff, Modellvergleich und Reviewverfahren
Zunächst wird „XML-Diff, Modellvergleich und Reviewverfahren“ systematisch eingeordnet. Begriffe, Verantwortlichkeiten, Eingaben und erwartete Artefakte werden abgegrenzt. Das Teilziel wird mit den Qualitätskriterien des Kapitels verbunden.
- Schritt 2: Testfälle für Happy Path und Fehlerpfade
Danach wird „Testfälle für Happy Path und Fehlerpfade“ am Schulungssystem umgesetzt. Einstellungen, Dateien und Modellierungsschritte werden in einer nachvollziehbaren Reihenfolge ausgeführt; jeder Zwischenstand wird unmittelbar kontrolliert.
- Schritt 3: Deployment, Parallelbetrieb und Rückfallplanung
Im nächsten Schritt wird „Deployment, Parallelbetrieb und Rückfallplanung“ mit Positiv-, Grenz- und Fehlerfällen geprüft. Meldungen, Modellartefakte und sichtbares Verhalten werden ausgewertet, damit Abweichungen nicht nur behoben, sondern ursächlich verstanden werden.
- Schritt 4: Migrationsprotokoll, Freigabe und Serienvorgehen
Abschließend wird „Migrationsprotokoll, Freigabe und Serienvorgehen“ in eine wiederverwendbare Arbeitsanweisung überführt. Reviewpunkte, Versionshinweise, Zuständigkeiten und typische Fehlermuster werden so dokumentiert, dass der Ablauf im Projekt reproduzierbar bleibt.
Praxisaufgabe: Das konvertierte Modell wird mit definierten Testdaten ausgeführt, gegen erwartete Ergebnisse geprüft und in ein wiederholbares Serienmigrationsverfahren überführt.
Kontrollpunkte: Das Ergebnis ist reproduzierbar, fachlich nachvollziehbar, ohne ungeklärte Warnungen gespeichert und anhand mindestens eines Fehlerfalls geprüft.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Migrationsarchitekten, Camunda-7-Entwickler, Prozessplattformteams, technische Projektleiter und Qualitätssicherung.
Voraussetzungen: Praxiskenntnisse mit Camunda 7, BPMN-Modellen und technischen Erweiterungseigenschaften; Grundverständnis von Camunda 8 ist hilfreich.
Didaktik und Arbeitsweise
Kurze Fachimpulse wechseln mit Demonstrationen, strukturierten Arbeitsschritten, eigenständigen Übungen und kontrollierten Fehlerfällen. Jede Aufgabe enthält Ausgangslage, Ziel, Umsetzung, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen. Dadurch entstehen nicht nur funktionierende Modelle oder Erweiterungen, sondern wiederholbare Vorgehensweisen für Projekt- und Teamarbeit.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Migrationsarchitekten, Camunda-7-Entwickler, Prozessplattformteams, technische Projektleiter und Qualitätssicherung |
| Voraussetzungen: | Praxiskenntnisse mit Camunda 7, BPMN-Modellen und technischen Erweiterungseigenschaften; Grundverständnis von Camunda 8 ist hilfreich |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, strukturierte Übungen, Praxisaufgaben und kontrollierte Fehlerfälle |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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