Dieses Seminar überführt fachliche BPMN-Modelle in technisch ausführbare Prozessdefinitionen für Camunda 8. Schwerpunkte sind Ausführungsplattform und Version, Service Tasks und Job Worker, Nachrichten- und Timerkorrelation, Variablen und FEEL-Ausdrücke, Fehlerbehandlung sowie die Struktur von Process Applications. Die Modelle werden iterativ validiert, bereitgestellt und mit kontrollierten Testfällen ausgeführt.
Inhaltsübersicht
- Kapitel 1: Tag 1: Ausführungssemantik und technische Aufgaben
- Kapitel 2: Tag 2: Ereignisse, Daten und FEEL
- Kapitel 3: Tag 3: Fehler, Deployment und Tests
Lernziele
- Execution Platform, Version und Validierungsregeln fachlich einordnen, praktisch umsetzen und anhand definierter Prüfpunkte bewerten
- Service Tasks, Task Types und Job Worker fachlich einordnen, praktisch umsetzen und anhand definierter Prüfpunkte bewerten
- Nachrichten, Korrelation und Message Start Events fachlich einordnen, praktisch umsetzen und anhand definierter Prüfpunkte bewerten
- Timer, Zeitgrenzen und Wiederholungslogik fachlich einordnen, praktisch umsetzen und anhand definierter Prüfpunkte bewerten
- BPMN Errors, Incidents und Wiederholungen fachlich einordnen, praktisch umsetzen und anhand definierter Prüfpunkte bewerten
- Boundary Events und Kompensationsentscheidungen fachlich einordnen, praktisch umsetzen und anhand definierter Prüfpunkte bewerten
Kapitel 1: Tag 1: Ausführungssemantik und technische Aufgaben
Fachliche Aktivitäten werden in ausführbare Aufgaben mit eindeutigen technischen Verträgen übersetzt.
Kapitelinhaltsverzeichnis: 1.1 Execution Platform, Version und Validierungsregeln; 1.2 Service Tasks, Task Types und Job Worker; 1.3 User Tasks, Business Rule Tasks und Call Activities; 1.4 Process Applications und Ressourcenzuordnung
- Schritt 1: Execution Platform, Version und Validierungsregeln
Zunächst wird „Execution Platform, Version und Validierungsregeln“ systematisch eingeordnet. Begriffe, Verantwortlichkeiten, Eingaben und erwartete Artefakte werden abgegrenzt. Das Teilziel wird mit den Qualitätskriterien des Kapitels verbunden.
- Schritt 2: Service Tasks, Task Types und Job Worker
Danach wird „Service Tasks, Task Types und Job Worker“ am Schulungssystem umgesetzt. Einstellungen, Dateien und Modellierungsschritte werden in einer nachvollziehbaren Reihenfolge ausgeführt; jeder Zwischenstand wird unmittelbar kontrolliert.
- Schritt 3: User Tasks, Business Rule Tasks und Call Activities
Im nächsten Schritt wird „User Tasks, Business Rule Tasks und Call Activities“ mit Positiv-, Grenz- und Fehlerfällen geprüft. Meldungen, Modellartefakte und sichtbares Verhalten werden ausgewertet, damit Abweichungen nicht nur behoben, sondern ursächlich verstanden werden.
- Schritt 4: Process Applications und Ressourcenzuordnung
Abschließend wird „Process Applications und Ressourcenzuordnung“ in eine wiederverwendbare Arbeitsanweisung überführt. Reviewpunkte, Versionshinweise, Zuständigkeiten und typische Fehlermuster werden so dokumentiert, dass der Ablauf im Projekt reproduzierbar bleibt.
Praxisaufgabe: Ein fachliches Modell wird für Camunda 8 konfiguriert, mit Worker-Verträgen versehen und als konsistente Process Application strukturiert.
Kontrollpunkte: Das Ergebnis ist reproduzierbar, fachlich nachvollziehbar, ohne ungeklärte Warnungen gespeichert und anhand mindestens eines Fehlerfalls geprüft.
Kapitel 2: Tag 2: Ereignisse, Daten und FEEL
Prozesssteuerung und Datenfluss werden explizit, testbar und fehlertolerant modelliert.
Kapitelinhaltsverzeichnis: 2.1 Nachrichten, Korrelation und Message Start Events; 2.2 Timer, Zeitgrenzen und Wiederholungslogik; 2.3 Prozessvariablen und FEEL-Ausdrücke; 2.4 Input-/Output-Mappings und Datenlokalität
- Schritt 1: Nachrichten, Korrelation und Message Start Events
Zunächst wird „Nachrichten, Korrelation und Message Start Events“ systematisch eingeordnet. Begriffe, Verantwortlichkeiten, Eingaben und erwartete Artefakte werden abgegrenzt. Das Teilziel wird mit den Qualitätskriterien des Kapitels verbunden.
- Schritt 2: Timer, Zeitgrenzen und Wiederholungslogik
Danach wird „Timer, Zeitgrenzen und Wiederholungslogik“ am Schulungssystem umgesetzt. Einstellungen, Dateien und Modellierungsschritte werden in einer nachvollziehbaren Reihenfolge ausgeführt; jeder Zwischenstand wird unmittelbar kontrolliert.
- Schritt 3: Prozessvariablen und FEEL-Ausdrücke
Im nächsten Schritt wird „Prozessvariablen und FEEL-Ausdrücke“ mit Positiv-, Grenz- und Fehlerfällen geprüft. Meldungen, Modellartefakte und sichtbares Verhalten werden ausgewertet, damit Abweichungen nicht nur behoben, sondern ursächlich verstanden werden.
- Schritt 4: Input-/Output-Mappings und Datenlokalität
Abschließend wird „Input-/Output-Mappings und Datenlokalität“ in eine wiederverwendbare Arbeitsanweisung überführt. Reviewpunkte, Versionshinweise, Zuständigkeiten und typische Fehlermuster werden so dokumentiert, dass der Ablauf im Projekt reproduzierbar bleibt.
Praxisaufgabe: Ein mehrstufiger Auftragsprozess verarbeitet Nachrichten, Fristen und Variablen mit klaren Mappings und prüfbaren FEEL-Ausdrücken.
Kontrollpunkte: Das Ergebnis ist reproduzierbar, fachlich nachvollziehbar, ohne ungeklärte Warnungen gespeichert und anhand mindestens eines Fehlerfalls geprüft.
Kapitel 3: Tag 3: Fehler, Deployment und Tests
Die Prozessdefinition wird gegen technische Fehler und fehlerhafte Konfigurationen abgesichert.
Kapitelinhaltsverzeichnis: 3.1 BPMN Errors, Incidents und Wiederholungen; 3.2 Boundary Events und Kompensationsentscheidungen; 3.3 Verbindung, Deployment und Start von Instanzen; 3.4 Task-Tests, Testdaten und Diagnose von Abweichungen
- Schritt 1: BPMN Errors, Incidents und Wiederholungen
Zunächst wird „BPMN Errors, Incidents und Wiederholungen“ systematisch eingeordnet. Begriffe, Verantwortlichkeiten, Eingaben und erwartete Artefakte werden abgegrenzt. Das Teilziel wird mit den Qualitätskriterien des Kapitels verbunden.
- Schritt 2: Boundary Events und Kompensationsentscheidungen
Danach wird „Boundary Events und Kompensationsentscheidungen“ am Schulungssystem umgesetzt. Einstellungen, Dateien und Modellierungsschritte werden in einer nachvollziehbaren Reihenfolge ausgeführt; jeder Zwischenstand wird unmittelbar kontrolliert.
- Schritt 3: Verbindung, Deployment und Start von Instanzen
Im nächsten Schritt wird „Verbindung, Deployment und Start von Instanzen“ mit Positiv-, Grenz- und Fehlerfällen geprüft. Meldungen, Modellartefakte und sichtbares Verhalten werden ausgewertet, damit Abweichungen nicht nur behoben, sondern ursächlich verstanden werden.
- Schritt 4: Task-Tests, Testdaten und Diagnose von Abweichungen
Abschließend wird „Task-Tests, Testdaten und Diagnose von Abweichungen“ in eine wiederverwendbare Arbeitsanweisung überführt. Reviewpunkte, Versionshinweise, Zuständigkeiten und typische Fehlermuster werden so dokumentiert, dass der Ablauf im Projekt reproduzierbar bleibt.
Praxisaufgabe: Ein absichtlich fehlerhaftes Modell wird validiert, bereitgestellt, mit Testdaten ausgeführt und anhand von Fehlermeldungen und Variablenzuständen korrigiert.
Kontrollpunkte: Das Ergebnis ist reproduzierbar, fachlich nachvollziehbar, ohne ungeklärte Warnungen gespeichert und anhand mindestens eines Fehlerfalls geprüft.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Prozessentwickler, Automatisierungsentwickler, Solution Architects, technische Business-Analysten und Plattformteams.
Voraussetzungen: BPMN-Grundkenntnisse sowie grundlegendes Verständnis von APIs, Datenstrukturen und verteilten Anwendungen.
Didaktik und Arbeitsweise
Kurze Fachimpulse wechseln mit Demonstrationen, strukturierten Arbeitsschritten, eigenständigen Übungen und kontrollierten Fehlerfällen. Jede Aufgabe enthält Ausgangslage, Ziel, Umsetzung, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen. Dadurch entstehen nicht nur funktionierende Modelle oder Erweiterungen, sondern wiederholbare Vorgehensweisen für Projekt- und Teamarbeit.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
-

Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Prozessentwickler, Automatisierungsentwickler, Solution Architects, technische Business-Analysten und Plattformteams |
| Voraussetzungen: | BPMN-Grundkenntnisse sowie grundlegendes Verständnis von APIs, Datenstrukturen und verteilten Anwendungen |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, strukturierte Übungen, Praxisaufgaben und kontrollierte Fehlerfälle |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.
