Seminar AFAH HubLedger – Subledger und Abschlussprozesse

Praxisorientierte Qualifizierung im Bereich Financial Accounting Hub. Der Schwerpunkt liegt auf dem Aufbau und Betrieb eines offenen Subledgers. Von Geschäftsvorfällen und Kontierungslogik über Periodensteuerung und Abstimmung bis zu Korrekturen und Abschlussprozessen wird der vollständige Lebenszyklus behandelt.

Nach dem Seminar können Subledger-Prozesse fachlich strukturieren, technisch konfigurieren und für Monats-, Quartals- und Jahresabschluss kontrollierbar betreiben werden.

Inhaltsübersicht

  1. Einordnung und Zielsetzung
  2. Lernziele
  3. Zielgruppe
  4. Voraussetzungen
  5. Seminarinhalte
  6. Praxis und Methodik
  7. Einordnung in den Lernpfad

Einordnung und Zielsetzung

Vier Tage sind erforderlich, um Buchungsmodell, Periodenlogik, Korrekturverfahren, Abstimmung und Abschluss in einer realistischen End-to-End-Fallstudie umzusetzen.

Die Inhalte werden nicht als isolierte Produktfunktionen behandelt. Ausgangspunkt sind reale Anforderungen, darauf folgen Architekturentscheidung, Konfiguration, Prüfung, Fehleranalyse und dokumentierte Betriebsübergabe.

Lernziele

  • die Architektur und die zentralen Betriebsobjekte im Bereich Financial Accounting Hub einordnen.
  • eine belastbare Referenzkonfiguration aus fachlichen Anforderungen ableiten.
  • Konfigurationen schrittweise erstellen, testen und nachvollziehbar dokumentieren.
  • Sicherheits-, Betriebs- und Governance-Anforderungen in der Umsetzung berücksichtigen.
  • Fehlerbilder systematisch analysieren und geeignete Korrekturmaßnahmen auswählen.

Zielgruppe

Accounting-Architekten, Haupt- und Nebenbuchverantwortliche, Finance-IT, Anwendungsbetreuer, Business-Analysten, Projektteams und technische Consultants.

Voraussetzungen

Kenntnisse der AFAH-Grundarchitektur und solide Grundlagen in Buchungslogik, Periodensteuerung und Abschlussprozessen.

Seminarinhalte

Modul 1: Subledger-Architektur und Buchungsobjekte

Der Themenblock verbindet Geschäftsvorfall, Accounting Event und Journal Entry, Belegkopf, Positionen, Kontierungen und Dimensionen und Beziehungen zwischen operativer Quelle, HubLedger und General Ledger zu einem durchgängigen Arbeitsmodell. Der Schwerpunkt liegt auf einer nachvollziehbaren Umsetzung, die technische Funktion, Sicherheit, Betriebsfähigkeit und spätere Änderungen gemeinsam berücksichtigt.

  • Geschäftsvorfall, Accounting Event und Journal Entry.
  • Belegkopf, Positionen, Kontierungen und Dimensionen.
  • Beziehungen zwischen operativer Quelle, HubLedger und General Ledger.

Schritt für Schritt

  1. Geschäftsvorfall, Accounting Event und Journal Entry erfassen, abgrenzen und mit überprüfbaren Kriterien beschreiben.
  2. Belegkopf, Positionen, Kontierungen und Dimensionen anhand einer Referenzkonfiguration umsetzen und die Abhängigkeiten dokumentieren.
  3. Beziehungen zwischen operativer Quelle, HubLedger und General Ledger mit positiven, negativen und betrieblichen Testfällen prüfen.
  4. Ergebnis, Abweichungen und erforderliche Betriebsmaßnahmen in einer kurzen Arbeitsdokumentation festhalten.

Modul 2: Kontierungs- und Bewertungslogik

Der Themenblock verbindet Soll-Haben-Logik und mehrdimensionale Kontierung, Bewertung, Währung, Rundung und Kursverwendung und Ableitung nach Produkt, Gesellschaft, Vertrag und Ereignistyp zu einem durchgängigen Arbeitsmodell. Der Schwerpunkt liegt auf einer nachvollziehbaren Umsetzung, die technische Funktion, Sicherheit, Betriebsfähigkeit und spätere Änderungen gemeinsam berücksichtigt.

  • Soll-Haben-Logik und mehrdimensionale Kontierung.
  • Bewertung, Währung, Rundung und Kursverwendung.
  • Ableitung nach Produkt, Gesellschaft, Vertrag und Ereignistyp.

Schritt für Schritt

  1. Soll-Haben-Logik und mehrdimensionale Kontierung erfassen, abgrenzen und mit überprüfbaren Kriterien beschreiben.
  2. Bewertung, Währung, Rundung und Kursverwendung anhand einer Referenzkonfiguration umsetzen und die Abhängigkeiten dokumentieren.
  3. Ableitung nach Produkt, Gesellschaft, Vertrag und Ereignistyp mit positiven, negativen und betrieblichen Testfällen prüfen.
  4. Ergebnis, Abweichungen und erforderliche Betriebsmaßnahmen in einer kurzen Arbeitsdokumentation festhalten.

Modul 3: Lebenszyklus von Buchungen

Der Themenblock verbindet Erfassung, Validierung, Freigabe und Verbuchung, Storno, Umkehr, Korrektur und Nachbuchung und Statusmodell, Referenzketten und Unveränderbarkeit zu einem durchgängigen Arbeitsmodell. Der Schwerpunkt liegt auf einer nachvollziehbaren Umsetzung, die technische Funktion, Sicherheit, Betriebsfähigkeit und spätere Änderungen gemeinsam berücksichtigt.

  • Erfassung, Validierung, Freigabe und Verbuchung.
  • Storno, Umkehr, Korrektur und Nachbuchung.
  • Statusmodell, Referenzketten und Unveränderbarkeit.

Schritt für Schritt

  1. Erfassung, Validierung, Freigabe und Verbuchung erfassen, abgrenzen und mit überprüfbaren Kriterien beschreiben.
  2. Storno, Umkehr, Korrektur und Nachbuchung anhand einer Referenzkonfiguration umsetzen und die Abhängigkeiten dokumentieren.
  3. Statusmodell, Referenzketten und Unveränderbarkeit mit positiven, negativen und betrieblichen Testfällen prüfen.
  4. Ergebnis, Abweichungen und erforderliche Betriebsmaßnahmen in einer kurzen Arbeitsdokumentation festhalten.

Modul 4: Perioden und Abschlusskalender

Der Themenblock verbindet Öffnen, Sperren und Wiedereröffnen von Perioden, Cut-off, verspätete Ereignisse und Nachlauf und Abschlussabhängigkeiten und kontrollierte Verarbeitung zu einem durchgängigen Arbeitsmodell. Der Schwerpunkt liegt auf einer nachvollziehbaren Umsetzung, die technische Funktion, Sicherheit, Betriebsfähigkeit und spätere Änderungen gemeinsam berücksichtigt.

  • Öffnen, Sperren und Wiedereröffnen von Perioden.
  • Cut-off, verspätete Ereignisse und Nachlauf.
  • Abschlussabhängigkeiten und kontrollierte Verarbeitung.

Schritt für Schritt

  1. Öffnen, Sperren und Wiedereröffnen von Perioden erfassen, abgrenzen und mit überprüfbaren Kriterien beschreiben.
  2. Cut-off, verspätete Ereignisse und Nachlauf anhand einer Referenzkonfiguration umsetzen und die Abhängigkeiten dokumentieren.
  3. Abschlussabhängigkeiten und kontrollierte Verarbeitung mit positiven, negativen und betrieblichen Testfällen prüfen.
  4. Ergebnis, Abweichungen und erforderliche Betriebsmaßnahmen in einer kurzen Arbeitsdokumentation festhalten.

Modul 5: Abstimmung und Kontrollkonten

Der Themenblock verbindet Abgleich von Mengen, Beträgen und Währungen, Kontrollkonten und Differenzanalyse und Abstimmnachweise und Freigabeschritte zu einem durchgängigen Arbeitsmodell. Der Schwerpunkt liegt auf einer nachvollziehbaren Umsetzung, die technische Funktion, Sicherheit, Betriebsfähigkeit und spätere Änderungen gemeinsam berücksichtigt.

  • Abgleich von Mengen, Beträgen und Währungen.
  • Kontrollkonten und Differenzanalyse.
  • Abstimmnachweise und Freigabeschritte.

Schritt für Schritt

  1. Abgleich von Mengen, Beträgen und Währungen erfassen, abgrenzen und mit überprüfbaren Kriterien beschreiben.
  2. Kontrollkonten und Differenzanalyse anhand einer Referenzkonfiguration umsetzen und die Abhängigkeiten dokumentieren.
  3. Abstimmnachweise und Freigabeschritte mit positiven, negativen und betrieblichen Testfällen prüfen.
  4. Ergebnis, Abweichungen und erforderliche Betriebsmaßnahmen in einer kurzen Arbeitsdokumentation festhalten.

Modul 6: Mehrfachbilanzierung und Ledger-Sichten

Der Themenblock verbindet parallele Rechnungslegungsstandards, Ledger-, Buchkreis- und Gesellschaftstrennung und regelbasierte Ableitung unterschiedlicher Bewertungs- und Buchungssichten zu einem durchgängigen Arbeitsmodell. Der Schwerpunkt liegt auf einer nachvollziehbaren Umsetzung, die technische Funktion, Sicherheit, Betriebsfähigkeit und spätere Änderungen gemeinsam berücksichtigt.

  • parallele Rechnungslegungsstandards.
  • Ledger-, Buchkreis- und Gesellschaftstrennung.
  • regelbasierte Ableitung unterschiedlicher Bewertungs- und Buchungssichten.

Schritt für Schritt

  1. parallele Rechnungslegungsstandards erfassen, abgrenzen und mit überprüfbaren Kriterien beschreiben.
  2. Ledger-, Buchkreis- und Gesellschaftstrennung anhand einer Referenzkonfiguration umsetzen und die Abhängigkeiten dokumentieren.
  3. regelbasierte Ableitung unterschiedlicher Bewertungs- und Buchungssichten mit positiven, negativen und betrieblichen Testfällen prüfen.
  4. Ergebnis, Abweichungen und erforderliche Betriebsmaßnahmen in einer kurzen Arbeitsdokumentation festhalten.

Modul 7: Schnittstellen zum Hauptbuch

Der Themenblock verbindet Bündelung und Übergabe von Journalen, Rückmeldungen, Ablehnungen und Wiederanlauf und Kontrolltotalen und Ende-zu-Ende-Nachweis zu einem durchgängigen Arbeitsmodell. Der Schwerpunkt liegt auf einer nachvollziehbaren Umsetzung, die technische Funktion, Sicherheit, Betriebsfähigkeit und spätere Änderungen gemeinsam berücksichtigt.

  • Bündelung und Übergabe von Journalen.
  • Rückmeldungen, Ablehnungen und Wiederanlauf.
  • Kontrolltotalen und Ende-zu-Ende-Nachweis.

Schritt für Schritt

  1. Bündelung und Übergabe von Journalen erfassen, abgrenzen und mit überprüfbaren Kriterien beschreiben.
  2. Rückmeldungen, Ablehnungen und Wiederanlauf anhand einer Referenzkonfiguration umsetzen und die Abhängigkeiten dokumentieren.
  3. Kontrolltotalen und Ende-zu-Ende-Nachweis mit positiven, negativen und betrieblichen Testfällen prüfen.
  4. Ergebnis, Abweichungen und erforderliche Betriebsmaßnahmen in einer kurzen Arbeitsdokumentation festhalten.

Modul 8: Betrieb, Performance und Abschlusssteuerung

Der Themenblock verbindet Verarbeitungsfenster und Priorisierung, Monitoring von Rückständen und Abschlusskritikalität und Notfallverfahren, Wiederanlauf und Betriebsdokumentation zu einem durchgängigen Arbeitsmodell. Der Schwerpunkt liegt auf einer nachvollziehbaren Umsetzung, die technische Funktion, Sicherheit, Betriebsfähigkeit und spätere Änderungen gemeinsam berücksichtigt.

  • Verarbeitungsfenster und Priorisierung.
  • Monitoring von Rückständen und Abschlusskritikalität.
  • Notfallverfahren, Wiederanlauf und Betriebsdokumentation.

Schritt für Schritt

  1. Verarbeitungsfenster und Priorisierung erfassen, abgrenzen und mit überprüfbaren Kriterien beschreiben.
  2. Monitoring von Rückständen und Abschlusskritikalität anhand einer Referenzkonfiguration umsetzen und die Abhängigkeiten dokumentieren.
  3. Notfallverfahren, Wiederanlauf und Betriebsdokumentation mit positiven, negativen und betrieblichen Testfällen prüfen.
  4. Ergebnis, Abweichungen und erforderliche Betriebsmaßnahmen in einer kurzen Arbeitsdokumentation festhalten.

Praxis und Methodik

Jeder Themenblock wird durch Demonstration, geführte Konfiguration und eigenständige Übung vertieft. Die Arbeitsweise folgt einem festen Muster: Anforderung klären, Zielzustand festlegen, Umsetzung durchführen, Ergebnis prüfen, Fehler gezielt provozieren und die Wiederherstellung dokumentieren.

  • Konfiguration eines vollständigen Journal-Lebenszyklus.
  • Aufbau einer Periodensteuerung mit Cut-off und Nachlauf.
  • Durchführung einer Summen- und Einzelpostenabstimmung.
  • Bearbeitung von Storno, Korrektur und erneuter Hauptbuchübergabe.
  • Simulation eines Monatsabschlusses mit kontrollierten Freigaben.

Einordnung in den Lernpfad

Nach AFAH Grundlagen sowie idealerweise AFAH Model. Ergänzend eignen sich Studio und Rule Server sowie Data Quality und Data Exposure.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminar und Anbieter vergleichen

Öffentliche Schulung

Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.

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Inhausschulung

Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.

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Webinar

Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.

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Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 4 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich und Webinar: CHF 2.396 zzgl. MwSt.
Inhaus: CHF 6.800 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Accounting-Architekten, Haupt- und Nebenbuchverantwortliche, Finance-IT, Anwendungsbetreuer, Business-Analysten, Projektteams und technische Consultants
Voraussetzungen: Kenntnisse der AFAH-Grundarchitektur und solide Grundlagen in Buchungslogik, Periodensteuerung und Abschlussprozessen
Standorte: Basel, Bern, Luzern, Sankt Gallen, Winterthur, Zürich
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, geführte Konfiguration, praktische Übungen und strukturierte Fehleranalyse am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Ausführliche Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter +41 (800) 225127

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Sankt Gallen 4 Tage
Basel 4 Tage
Winterthur 4 Tage
Zürich 4 Tage
Stream live 4 Tage
Stream gespeichert 4 Tage
Luzern 4 Tage
Bern 4 Tage
Inhaus / Firmenseminar 4 Tage
Inhaus / Firmenseminar 4 Tage
Sankt Gallen 4 Tage
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Winterthur 4 Tage
Zürich 4 Tage
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Luzern 4 Tage
Bern 4 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 4 Tage
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Zürich 4 Tage
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Winterthur 4 Tage
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