Praxisorientierte Qualifizierung im Bereich Financial Accounting Hub. Der Einstieg vermittelt das fachliche und technische Gesamtbild einer zentralen Accounting-Plattform. Im Mittelpunkt stehen Datenflüsse, Regelwerke, Verarbeitungsschichten, Nachvollziehbarkeit und die Zusammenarbeit zwischen Finance und IT.
Nach dem Seminar lässt sich eine AFAH-Landschaft strukturiert bewerten, ein Zielbild für neue Buchungsprozesse entwickeln und die Verantwortung zwischen Quellsystemen, Hub und Hauptbuch sauber abgrenzen.
Inhaltsübersicht
- Einordnung und Zielsetzung
- Lernziele
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Seminarinhalte
- Praxis und Methodik
- Einordnung in den Lernpfad
Einordnung und Zielsetzung
Zwei Tage sind erforderlich, um das fachliche Modell, die technische Architektur, einen vollständigen Datenfluss und eine belastbare Einführungsplanung mit Übungen zu behandeln.
Die Inhalte werden nicht als isolierte Produktfunktionen behandelt. Ausgangspunkt sind reale Anforderungen, darauf folgen Architekturentscheidung, Konfiguration, Prüfung, Fehleranalyse und dokumentierte Betriebsübergabe.
Lernziele
- die Architektur und die zentralen Betriebsobjekte im Bereich Financial Accounting Hub einordnen.
- eine belastbare Referenzkonfiguration aus fachlichen Anforderungen ableiten.
- Konfigurationen schrittweise erstellen, testen und nachvollziehbar dokumentieren.
- Sicherheits-, Betriebs- und Governance-Anforderungen in der Umsetzung berücksichtigen.
- Fehlerbilder systematisch analysieren und geeignete Korrekturmaßnahmen auswählen.
Zielgruppe
Fach- und IT-Architekten, Accounting-Spezialisten, Business-Analysten, Anwendungsbetreuer, Projektleitungen und technische Consultants.
Voraussetzungen
Grundkenntnisse in Rechnungslegung, Datenintegration oder Enterprise-Architektur; produktspezifische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Seminarinhalte
Modul 1: Aufgabenbild eines Accounting Hubs
Der Themenblock verbindet Abgrenzung zwischen Quellsystem, Subledger und Hauptbuch, zentrale Verwaltung von Bilanzierungs- und Buchungsregeln und fachliche Nachvollziehbarkeit vom Geschäftsvorfall bis zum Beleg zu einem durchgängigen Arbeitsmodell. Der Schwerpunkt liegt auf einer nachvollziehbaren Umsetzung, die technische Funktion, Sicherheit, Betriebsfähigkeit und spätere Änderungen gemeinsam berücksichtigt.
- Abgrenzung zwischen Quellsystem, Subledger und Hauptbuch.
- zentrale Verwaltung von Bilanzierungs- und Buchungsregeln.
- fachliche Nachvollziehbarkeit vom Geschäftsvorfall bis zum Beleg.
Schritt für Schritt
- Abgrenzung zwischen Quellsystem, Subledger und Hauptbuch erfassen, abgrenzen und mit überprüfbaren Kriterien beschreiben.
- zentrale Verwaltung von Bilanzierungs- und Buchungsregeln anhand einer Referenzkonfiguration umsetzen und die Abhängigkeiten dokumentieren.
- fachliche Nachvollziehbarkeit vom Geschäftsvorfall bis zum Beleg mit positiven, negativen und betrieblichen Testfällen prüfen.
- Ergebnis, Abweichungen und erforderliche Betriebsmaßnahmen in einer kurzen Arbeitsdokumentation festhalten.
Modul 2: Referenzarchitektur und Komponenten
Der Themenblock verbindet Verarbeitungsschichten für Eingang, Transformation und Buchung, Zusammenspiel von Studio, Rule Server, HubLedger und Data Exposure und Schnittstellen zu Vorsystemen, Data Lake und General Ledger zu einem durchgängigen Arbeitsmodell. Der Schwerpunkt liegt auf einer nachvollziehbaren Umsetzung, die technische Funktion, Sicherheit, Betriebsfähigkeit und spätere Änderungen gemeinsam berücksichtigt.
- Verarbeitungsschichten für Eingang, Transformation und Buchung.
- Zusammenspiel von Studio, Rule Server, HubLedger und Data Exposure.
- Schnittstellen zu Vorsystemen, Data Lake und General Ledger.
Schritt für Schritt
- Verarbeitungsschichten für Eingang, Transformation und Buchung erfassen, abgrenzen und mit überprüfbaren Kriterien beschreiben.
- Zusammenspiel von Studio, Rule Server, HubLedger und Data Exposure anhand einer Referenzkonfiguration umsetzen und die Abhängigkeiten dokumentieren.
- Schnittstellen zu Vorsystemen, Data Lake und General Ledger mit positiven, negativen und betrieblichen Testfällen prüfen.
- Ergebnis, Abweichungen und erforderliche Betriebsmaßnahmen in einer kurzen Arbeitsdokumentation festhalten.
Modul 3: Datenmodell und Ereignisverarbeitung
Der Themenblock verbindet fachliche Ereignisse und technische Nachrichtenstrukturen, Schlüssel, Referenzen, Perioden und Bewertungsdimensionen und idempotente Verarbeitung, Wiederanlauf und Fehlerkanäle zu einem durchgängigen Arbeitsmodell. Der Schwerpunkt liegt auf einer nachvollziehbaren Umsetzung, die technische Funktion, Sicherheit, Betriebsfähigkeit und spätere Änderungen gemeinsam berücksichtigt.
- fachliche Ereignisse und technische Nachrichtenstrukturen.
- Schlüssel, Referenzen, Perioden und Bewertungsdimensionen.
- idempotente Verarbeitung, Wiederanlauf und Fehlerkanäle.
Schritt für Schritt
- fachliche Ereignisse und technische Nachrichtenstrukturen erfassen, abgrenzen und mit überprüfbaren Kriterien beschreiben.
- Schlüssel, Referenzen, Perioden und Bewertungsdimensionen anhand einer Referenzkonfiguration umsetzen und die Abhängigkeiten dokumentieren.
- idempotente Verarbeitung, Wiederanlauf und Fehlerkanäle mit positiven, negativen und betrieblichen Testfällen prüfen.
- Ergebnis, Abweichungen und erforderliche Betriebsmaßnahmen in einer kurzen Arbeitsdokumentation festhalten.
Modul 4: Regelwerke und Governance
Der Themenblock verbindet Trennung fachlicher Regeln von technischer Implementierung, Versionierung, Freigabe und Gültigkeitszeiträume und Dokumentation, Vier-Augen-Prinzip und Audit Trail zu einem durchgängigen Arbeitsmodell. Der Schwerpunkt liegt auf einer nachvollziehbaren Umsetzung, die technische Funktion, Sicherheit, Betriebsfähigkeit und spätere Änderungen gemeinsam berücksichtigt.
- Trennung fachlicher Regeln von technischer Implementierung.
- Versionierung, Freigabe und Gültigkeitszeiträume.
- Dokumentation, Vier-Augen-Prinzip und Audit Trail.
Schritt für Schritt
- Trennung fachlicher Regeln von technischer Implementierung erfassen, abgrenzen und mit überprüfbaren Kriterien beschreiben.
- Versionierung, Freigabe und Gültigkeitszeiträume anhand einer Referenzkonfiguration umsetzen und die Abhängigkeiten dokumentieren.
- Dokumentation, Vier-Augen-Prinzip und Audit Trail mit positiven, negativen und betrieblichen Testfällen prüfen.
- Ergebnis, Abweichungen und erforderliche Betriebsmaßnahmen in einer kurzen Arbeitsdokumentation festhalten.
Modul 5: Betrieb, Kontrolle und Abstimmung
Der Themenblock verbindet Verarbeitungsstatus und fachliche Kontrollpunkte, Reconciliation zwischen Quelle, Hub und Zielsystem und Monitoring, Fehlerbehandlung und Betriebsübergabe zu einem durchgängigen Arbeitsmodell. Der Schwerpunkt liegt auf einer nachvollziehbaren Umsetzung, die technische Funktion, Sicherheit, Betriebsfähigkeit und spätere Änderungen gemeinsam berücksichtigt.
- Verarbeitungsstatus und fachliche Kontrollpunkte.
- Reconciliation zwischen Quelle, Hub und Zielsystem.
- Monitoring, Fehlerbehandlung und Betriebsübergabe.
Schritt für Schritt
- Verarbeitungsstatus und fachliche Kontrollpunkte erfassen, abgrenzen und mit überprüfbaren Kriterien beschreiben.
- Reconciliation zwischen Quelle, Hub und Zielsystem anhand einer Referenzkonfiguration umsetzen und die Abhängigkeiten dokumentieren.
- Monitoring, Fehlerbehandlung und Betriebsübergabe mit positiven, negativen und betrieblichen Testfällen prüfen.
- Ergebnis, Abweichungen und erforderliche Betriebsmaßnahmen in einer kurzen Arbeitsdokumentation festhalten.
Modul 6: Einführungs- und Migrationsplanung
Der Themenblock verbindet Ist-Aufnahme bestehender Buchungslogik, Schnitt der Migrationswellen nach Produkten und Gesellschaften und Teststrategie, Parallelbetrieb und Abnahmekriterien zu einem durchgängigen Arbeitsmodell. Der Schwerpunkt liegt auf einer nachvollziehbaren Umsetzung, die technische Funktion, Sicherheit, Betriebsfähigkeit und spätere Änderungen gemeinsam berücksichtigt.
- Ist-Aufnahme bestehender Buchungslogik.
- Schnitt der Migrationswellen nach Produkten und Gesellschaften.
- Teststrategie, Parallelbetrieb und Abnahmekriterien.
Schritt für Schritt
- Ist-Aufnahme bestehender Buchungslogik erfassen, abgrenzen und mit überprüfbaren Kriterien beschreiben.
- Schnitt der Migrationswellen nach Produkten und Gesellschaften anhand einer Referenzkonfiguration umsetzen und die Abhängigkeiten dokumentieren.
- Teststrategie, Parallelbetrieb und Abnahmekriterien mit positiven, negativen und betrieblichen Testfällen prüfen.
- Ergebnis, Abweichungen und erforderliche Betriebsmaßnahmen in einer kurzen Arbeitsdokumentation festhalten.
Praxis und Methodik
Jeder Themenblock wird durch Demonstration, geführte Konfiguration und eigenständige Übung vertieft. Die Arbeitsweise folgt einem festen Muster: Anforderung klären, Zielzustand festlegen, Umsetzung durchführen, Ergebnis prüfen, Fehler gezielt provozieren und die Wiederherstellung dokumentieren.
- Entwurf einer Referenzarchitektur für einen mehrstufigen Buchungsprozess.
- Modellierung eines Geschäftsvorfalls vom Eingang bis zur Übergabe an das Hauptbuch.
- Erstellung einer Rollen-, Kontroll- und Freigabematrix.
- Bewertung eines Migrationsszenarios mit Risiken und Prioritäten.
Einordnung in den Lernpfad
Geeigneter Einstieg in die AFAH-Lernlinie. Anschließend folgen je nach Rolle AFAH Model, Studio und Rule Server, HubLedger sowie Data Quality und Data Exposure.
Seminar und Anbieter vergleichen
Öffentliche Schulung
Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.
Inhausschulung
Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.
Webinar
Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Michael Adler
Telefon: + 41 (800) 225127
E-Mail: michael.adler@seminar-experts.ch -

Stefano Conti
Telefon: + 41 (800) 225127
E-Mail: stefano.conti@seminar-experts.ch
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich und Webinar: CHF 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: CHF 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Fach- und IT-Architekten, Accounting-Spezialisten, Business-Analysten, Anwendungsbetreuer, Projektleitungen und technische Consultants |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in Rechnungslegung, Datenintegration oder Enterprise-Architektur; produktspezifische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich |
| Standorte: | Basel, Bern, Luzern, Sankt Gallen, Winterthur, Zürich |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, geführte Konfiguration, praktische Übungen und strukturierte Fehleranalyse am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Ausführliche Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter +41 (800) 225127 |
Seminartermine
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