Beschreibung
Die Überwachung wird schichtweise für Host, Laufzeit, Control Plane und Workload aufgebaut. Kurzlebige Objekte, wechselnde IDs und hohe Ereignisraten werden von Beginn an im Daten- und Betriebsmodell berücksichtigt.
Die Praxis verbindet Docker-Ereignisse, Kubernetes-Auditdaten, Agentenmetadaten und Dateiänderungen. Erkennungen werden mit Namespace-, Workload- und Identitätskontext getestet, bevor Reaktionsoptionen bewertet werden.
Zielgruppe
Kubernetes-Administration, Containerplattformbetrieb, DevSecOps, Security Engineering, SOC und Wazuh-Administration
Voraussetzungen
Linux-, Container- und Kubernetes-Grundkenntnisse sowie Verständnis von Namespaces, Rollen, Logs und Workloads
Lernziele
- Schutzobjekte und Datenquellen je Containerschicht modellieren
- Docker- und Kubernetes-Telemetrie sicher erfassen
- Agentenmodelle für Knoten und Workloads auswählen
- Audit- und FIM-Daten zu Erkennungsszenarien verbinden
- Dynamik, Datenvolumen und Reaktionsrisiken betreiben
Inhaltsübersicht
- Container- und Kubernetes-Bedrohungsmodell erstellen
- Docker-Hosts und Containerereignisse überwachen
- Agentenmodell für Kubernetes umsetzen
- Kubernetes-Auditdaten erfassen und auswerten
- Datei- und Konfigurationsänderungen in Containerumgebungen überwachen
- Erkennungs- und Reaktionsabläufe für Container entwickeln
- Containerüberwachung im Betrieb stabilisieren
Seminarinhalte
1. Container- und Kubernetes-Bedrohungsmodell erstellen
Control Plane, Worker, Laufzeit, Images, Workloads und Lieferkette als getrennte Schutzobjekte betrachten.
- Clusterrollen, Namespaces, Knoten, Registries und administrative Zugänge inventarisieren.
- Bedrohungen für Identität, Privilegien, Secrets, Netzwerk und Persistenz priorisieren.
- Datenquellen pro Schicht und erwartete Erkennungen zuordnen.
- Grenzen kurzlebiger Workloads und fehlender Hostsicht dokumentieren.
- Ein Abdeckungsmodell mit Verantwortlichkeiten erstellen.
2. Docker-Hosts und Containerereignisse überwachen
Host-, Laufzeit- und Containerdaten so erfassen, dass Start, Stopp, Imagewechsel und privilegierte Aktionen sichtbar werden.
- Agentenposition und Zugriff auf Laufzeitinformationen sicher festlegen.
- Docker-Ereignisse und relevante Protokolle aktivieren.
- Testcontainer mit kontrollierten Zustandsänderungen ausführen.
- Container-ID, Image, Name, Aktion und Hostbezug im Ereignis prüfen.
- Zugriffsrechte und Datenvolumen auf das erforderliche Maß begrenzen.
3. Agentenmodell für Kubernetes umsetzen
Knoten- und Workloadüberwachung mit DaemonSet-, Sidecar- oder Hostansätzen passend zur Umgebung planen.
- Benötigte Sicht auf Host, Namespace, Pod und Anwendung festlegen.
- Agentenkonfiguration über sichere Kubernetes-Ressourcen bereitstellen.
- Gruppen, Labels und Metadaten für die Zuordnung vorbereiten.
- Rollout zunächst in einem Testnamespace und auf ausgewählten Knoten durchführen.
- Neustart, Skalierung und Entfernung von Pods auf korrekte Zuordnung prüfen.
4. Kubernetes-Auditdaten erfassen und auswerten
API-Server-Aktivitäten für administrative und sicherheitsrelevante Änderungen nutzbar machen.
- Audit-Ziele und benötigte Stufen für Authentisierung, Autorisierung und Ressourcenänderungen festlegen.
- Audit-Policy und Transportweg mit kontrolliertem Datenvolumen konfigurieren.
- Testaktionen für Rollenbindung, Secret-Zugriff und Pod-Erstellung durchführen.
- Benutzer, Verb, Ressource, Namespace, Entscheidung und Quelladresse prüfen.
- Rauschquellen über eng begrenzte Policy- und Regeltuningmaßnahmen reduzieren.
5. Datei- und Konfigurationsänderungen in Containerumgebungen überwachen
Persistente Konfiguration, Hostpfade und kritische Workloadbereiche mit geeigneter FIM-Strategie abdecken.
- Überwachbare und kurzlebige Pfade voneinander trennen.
- Kritische Host-, Manifest-, Zertifikats- und Laufzeitkonfigurationen auswählen.
- Echtzeit- oder periodische Prüfung nach Änderungsrate und Last festlegen.
- Kontrolländerungen durchführen und Objektbezug sowie Zeitstempel prüfen.
- Containerneustarts und Imagewechsel von unerwarteten Dateiänderungen unterscheiden.
6. Erkennungs- und Reaktionsabläufe für Container entwickeln
Verdächtige Laufzeit- und Clusteraktivitäten mit kontrollierter Eindämmung verbinden.
- Szenarien wie privilegierter Container, ungewöhnliche Shell und unzulässige Rollenbindung priorisieren.
- Ereignisse aus Audit, Laufzeit, Host und Anwendung korrelieren.
- Regeln mit Namespace-, Workload- und Identitätskontext testen.
- Reaktionsoptionen von Ticket über Isolierung bis zur Skalierung auf null bewerten.
- Jede automatische Aktion mit Schutzgrenzen, Freigabe und Rückweg versehen.
7. Containerüberwachung im Betrieb stabilisieren
Dynamik, Metadatenänderungen und hohe Ereignisraten dauerhaft beherrschbar machen.
- Abdeckung für Cluster, Knoten und Namespaces regelmäßig inventarisieren.
- Verwaiste Agenten, wechselnde IDs und fehlende Labels erkennen.
- Datenvolumen nach Quelle und Namespace messen und Kapazitätsgrenzen überwachen.
- Upgrade- und Wartungsfenster mit Monitoringunterdrückungen abstimmen.
- Runbooks für fehlende Auditdaten, Laufzeitzugriff und Agentenausfall pflegen.
Praxislabor
- Einen Testcluster mit Knoten-, Namespace- und Workloadinventar modellieren.
- Docker- und Kubernetes-Auditereignisse anbinden und mit Kontrollaktionen prüfen.
- Ein Agentenmodell in einem Testnamespace bereitstellen und Metadatenzuordnung validieren.
- Eine kritische Rollenbindung und einen privilegierten Container als Erkennungsszenario testen.
- Runbooks für fehlende Auditdaten, verwaiste Agenten und hohe Ereignisrate erstellen.
Betriebliche Qualitätssicherung
- Minimierte Zugriffe auf Runtime- und Clusterdaten
- Testabdeckung für kurzlebige Workloads und Neustarts
- Schutzgrenzen vor automatischer Reaktion
- Abdeckungs- und Volumenkennzahlen pro Cluster und Namespace
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Kubernetes-Administration, Containerplattformbetrieb, DevSecOps, Security Engineering, SOC und Wazuh-Administration |
| Voraussetzungen: | Linux-, Container- und Kubernetes-Grundkenntnisse sowie Verständnis von Namespaces, Rollen, Logs und Workloads |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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