Seminar / Training
Replikation und Sentinel erhöhen die Verfügbarkeit einer nicht geclusterten Valkey-Architektur, beseitigen aber weder asynchrone Verlustfenster noch Netzwerk- und Clientrisiken. Das Seminar baut eine vollständige Hochverfügbarkeitsumgebung auf und prüft Synchronisation, Quorum, Failover, Split-Brain-Szenarien und Wiederanlauf.
Inhaltsübersicht
- Lernziele und fachliche Einordnung
- Replikationsmodell und Verlustfenster
- Aufbau einer Primär-Replika-Topologie
- Sentinel-Architektur und Quorum
- Clientintegration und Serviceerreichbarkeit
- Failover und kontrollierter Rollenwechsel
- Netzpartitionen und Split-Brain-Risiken
- Monitoring, Wartung und HA-Runbooks
- Praxislabor
- Zielgruppe, Voraussetzungen und Arbeitsweise
Lernziele
Kapitelübersicht: Primär-Replika-Replikation konfigurieren und ihren Zustand bewerten; Sentinel-Quorum, Überwachung und Failoverparameter belastbar planen; Clients für Sentinel-basierte Primärermittlung und Umschaltung vorbereiten; Failover, Netzpartition und Rückkehr eines alten Primärknotens sicher behandeln.
- Primär-Replika-Replikation konfigurieren und ihren Zustand bewerten.
- Sentinel-Quorum, Überwachung und Failoverparameter belastbar planen.
- Clients für Sentinel-basierte Primärermittlung und Umschaltung vorbereiten.
- Failover, Netzpartition und Rückkehr eines alten Primärknotens sicher behandeln.
- Hochverfügbarkeits-Runbooks mit messbaren Abnahmekriterien erstellen.
Kapitel 1: Replikationsmodell und Verlustfenster
Kapitelübersicht: Asynchrone Replikation, Replikations-IDs und Offsets als Zustandsmodell verstehen; Voll- und Teilsynchronisation sowie Backlog-Anforderungen einordnen; Lesezugriffe auf Replikas gegen Konsistenz- und Stale-Data-Risiken abwägen; RPO und zulässige Schreibverluste in fachliche Vorgaben übersetzen.
- Asynchrone Replikation, Replikations-IDs und Offsets als Zustandsmodell verstehen.
- Voll- und Teilsynchronisation sowie Backlog-Anforderungen einordnen.
- Lesezugriffe auf Replikas gegen Konsistenz- und Stale-Data-Risiken abwägen.
- RPO und zulässige Schreibverluste in fachliche Vorgaben übersetzen.
Schritt-für-Schritt-Praxis
- Ausgangslage und Zielkriterien erfassen: Asynchrone Replikation, Replikations-IDs und Offsets als Zustandsmodell verstehen.
- Konfiguration oder Implementierung aufbauen: Voll- und Teilsynchronisation sowie Backlog-Anforderungen einordnen.
- Normal-, Grenz- und Fehlerfall prüfen: Lesezugriffe auf Replikas gegen Konsistenz- und Stale-Data-Risiken abwägen.
- Betriebsentscheidung und Prüfnachweis festhalten: RPO und zulässige Schreibverluste in fachliche Vorgaben übersetzen.
Kapitel 2: Aufbau einer Primär-Replika-Topologie
Kapitelübersicht: Primär- und Replikainstanzen mit konsistenter Konfiguration vorbereiten; Authentisierung, TLS und Replikationszugriff mit minimalen Rechten absichern; Replika anbinden, Synchronisationsphasen beobachten und Datenbestand prüfen; Reconnect, Neustart und Backlog-Grenzen mit gezielten Unterbrechungen testen.
- Primär- und Replikainstanzen mit konsistenter Konfiguration vorbereiten.
- Authentisierung, TLS und Replikationszugriff mit minimalen Rechten absichern.
- Replika anbinden, Synchronisationsphasen beobachten und Datenbestand prüfen.
- Reconnect, Neustart und Backlog-Grenzen mit gezielten Unterbrechungen testen.
Schritt-für-Schritt-Praxis
- Ausgangslage und Zielkriterien erfassen: Primär- und Replikainstanzen mit konsistenter Konfiguration vorbereiten.
- Konfiguration oder Implementierung aufbauen: Authentisierung, TLS und Replikationszugriff mit minimalen Rechten absichern.
- Normal-, Grenz- und Fehlerfall prüfen: Replika anbinden, Synchronisationsphasen beobachten und Datenbestand prüfen.
- Betriebsentscheidung und Prüfnachweis festhalten: Reconnect, Neustart und Backlog-Grenzen mit gezielten Unterbrechungen testen.
Kapitel 3: Sentinel-Architektur und Quorum
Kapitelübersicht: Sentinel-Instanzen, überwachte Primärgruppen und Konfigurationsverteilung planen; Quorum, Mehrheitsentscheidung und Failoverberechtigung voneinander unterscheiden; Down-Erkennung, Failover-Timeouts und Replikaselektion an den Betrieb anpassen; Sentinel-Zugriff, ACL und Netzwerkwege sicher konfigurieren.
- Sentinel-Instanzen, überwachte Primärgruppen und Konfigurationsverteilung planen.
- Quorum, Mehrheitsentscheidung und Failoverberechtigung voneinander unterscheiden.
- Down-Erkennung, Failover-Timeouts und Replikaselektion an den Betrieb anpassen.
- Sentinel-Zugriff, ACL und Netzwerkwege sicher konfigurieren.
Schritt-für-Schritt-Praxis
- Ausgangslage und Zielkriterien erfassen: Sentinel-Instanzen, überwachte Primärgruppen und Konfigurationsverteilung planen.
- Konfiguration oder Implementierung aufbauen: Quorum, Mehrheitsentscheidung und Failoverberechtigung voneinander unterscheiden.
- Normal-, Grenz- und Fehlerfall prüfen: Down-Erkennung, Failover-Timeouts und Replikaselektion an den Betrieb anpassen.
- Betriebsentscheidung und Prüfnachweis festhalten: Sentinel-Zugriff, ACL und Netzwerkwege sicher konfigurieren.
Kapitel 4: Clientintegration und Serviceerreichbarkeit
Kapitelübersicht: Clients für Primärermittlung über Sentinel und Topologieänderungen konfigurieren; Verbindungsabbau, Wiederverbindung, Timeouts und Retries kontrolliert gestalten; Schreib- und Leseverhalten während Failover und Wiederanlauf beobachten; Anwendungsseitige Idempotenz und Fehlerbehandlung in die HA-Abnahme aufnehmen.
- Clients für Primärermittlung über Sentinel und Topologieänderungen konfigurieren.
- Verbindungsabbau, Wiederverbindung, Timeouts und Retries kontrolliert gestalten.
- Schreib- und Leseverhalten während Failover und Wiederanlauf beobachten.
- Anwendungsseitige Idempotenz und Fehlerbehandlung in die HA-Abnahme aufnehmen.
Schritt-für-Schritt-Praxis
- Ausgangslage und Zielkriterien erfassen: Clients für Primärermittlung über Sentinel und Topologieänderungen konfigurieren.
- Konfiguration oder Implementierung aufbauen: Verbindungsabbau, Wiederverbindung, Timeouts und Retries kontrolliert gestalten.
- Normal-, Grenz- und Fehlerfall prüfen: Schreib- und Leseverhalten während Failover und Wiederanlauf beobachten.
- Betriebsentscheidung und Prüfnachweis festhalten: Anwendungsseitige Idempotenz und Fehlerbehandlung in die HA-Abnahme aufnehmen.
Kapitel 5: Failover und kontrollierter Rollenwechsel
Kapitelübersicht: Manuelles und automatisches Failover mit klaren Vorbedingungen auslösen; Promotion, Rekonfiguration der Replikas und Sentinel-Konvergenz prüfen; Alten Primärknoten sicher als Replika zurückführen und Schreibkonflikte vermeiden; Daten-, Client- und Servicezustand vor Produktionsfreigabe vollständig abnehmen.
- Manuelles und automatisches Failover mit klaren Vorbedingungen auslösen.
- Promotion, Rekonfiguration der Replikas und Sentinel-Konvergenz prüfen.
- Alten Primärknoten sicher als Replika zurückführen und Schreibkonflikte vermeiden.
- Daten-, Client- und Servicezustand vor Produktionsfreigabe vollständig abnehmen.
Schritt-für-Schritt-Praxis
- Ausgangslage und Zielkriterien erfassen: Manuelles und automatisches Failover mit klaren Vorbedingungen auslösen.
- Konfiguration oder Implementierung aufbauen: Promotion, Rekonfiguration der Replikas und Sentinel-Konvergenz prüfen.
- Normal-, Grenz- und Fehlerfall prüfen: Alten Primärknoten sicher als Replika zurückführen und Schreibkonflikte vermeiden.
- Betriebsentscheidung und Prüfnachweis festhalten: Daten-, Client- und Servicezustand vor Produktionsfreigabe vollständig abnehmen.
Kapitel 6: Netzpartitionen und Split-Brain-Risiken
Kapitelübersicht: Mehrheits- und Minderheitspartition in einem Labor reproduzierbar simulieren; Schreibannahme auf dem alten Primärknoten und mögliche Datenverluste bewerten; min-replicas- und Netzwerkmaßnahmen zur Risikobegrenzung einordnen; Konfliktauflösung, Datenvergleich und sichere Wiedervereinigung planen.
- Mehrheits- und Minderheitspartition in einem Labor reproduzierbar simulieren.
- Schreibannahme auf dem alten Primärknoten und mögliche Datenverluste bewerten.
- min-replicas- und Netzwerkmaßnahmen zur Risikobegrenzung einordnen.
- Konfliktauflösung, Datenvergleich und sichere Wiedervereinigung planen.
Schritt-für-Schritt-Praxis
- Ausgangslage und Zielkriterien erfassen: Mehrheits- und Minderheitspartition in einem Labor reproduzierbar simulieren.
- Konfiguration oder Implementierung aufbauen: Schreibannahme auf dem alten Primärknoten und mögliche Datenverluste bewerten.
- Normal-, Grenz- und Fehlerfall prüfen: min-replicas- und Netzwerkmaßnahmen zur Risikobegrenzung einordnen.
- Betriebsentscheidung und Prüfnachweis festhalten: Konfliktauflösung, Datenvergleich und sichere Wiedervereinigung planen.
Kapitel 7: Monitoring, Wartung und HA-Runbooks
Kapitelübersicht: Replikationsverzug, Linkstatus, Sentinelzustand und Failoverereignisse überwachen; Rollierende Wartung ohne unnötigen Verlust von Redundanz durchführen; Alarmgrenzen, Eskalation und manuelle Eingriffspunkte definieren; Ein vollständiges HA-Runbook mit Testkalender und Abnahmekriterien erstellen.
- Replikationsverzug, Linkstatus, Sentinelzustand und Failoverereignisse überwachen.
- Rollierende Wartung ohne unnötigen Verlust von Redundanz durchführen.
- Alarmgrenzen, Eskalation und manuelle Eingriffspunkte definieren.
- Ein vollständiges HA-Runbook mit Testkalender und Abnahmekriterien erstellen.
Schritt-für-Schritt-Praxis
- Ausgangslage und Zielkriterien erfassen: Replikationsverzug, Linkstatus, Sentinelzustand und Failoverereignisse überwachen.
- Konfiguration oder Implementierung aufbauen: Rollierende Wartung ohne unnötigen Verlust von Redundanz durchführen.
- Normal-, Grenz- und Fehlerfall prüfen: Alarmgrenzen, Eskalation und manuelle Eingriffspunkte definieren.
- Betriebsentscheidung und Prüfnachweis festhalten: Ein vollständiges HA-Runbook mit Testkalender und Abnahmekriterien erstellen.
Praxislabor
Kapitelübersicht: Eine Primär-Replika-Topologie mit zwei Replikas aufbauen und Synchronisationspfade prüfen; Drei Sentinel-Instanzen konfigurieren und Quorum sowie Mehrheitsentscheidung testen; Automatisches Failover, Rückkehr des alten Primärs und Client-Wiederverbindung ausführen; Eine Netzpartition simulieren und technische sowie fachliche Verlustgrenzen dokumentieren.
- Eine Primär-Replika-Topologie mit zwei Replikas aufbauen und Synchronisationspfade prüfen.
- Drei Sentinel-Instanzen konfigurieren und Quorum sowie Mehrheitsentscheidung testen.
- Automatisches Failover, Rückkehr des alten Primärs und Client-Wiederverbindung ausführen.
- Eine Netzpartition simulieren und technische sowie fachliche Verlustgrenzen dokumentieren.
Zielgruppe, Voraussetzungen und Arbeitsweise
Kapitelübersicht: Zielgruppe: Valkey-Administration, SRE, Plattformbetrieb, DevOps, Lösungsarchitektur, Anwendungsarchitektur und Notfallmanagement; Voraussetzungen: Valkey-Grundlagen, Linux- und Netzwerkkenntnisse sowie praktische Erfahrung mit valkey-cli und Basisadministration; Arbeitsweise: Fachvortrag, Demonstrationen, angeleitete Laboraufgaben, Fehleranalysen und dokumentierte Abnahmen.
Zielgruppe: Valkey-Administration, SRE, Plattformbetrieb, DevOps, Lösungsarchitektur, Anwendungsarchitektur und Notfallmanagement.
Voraussetzungen: Valkey-Grundlagen, Linux- und Netzwerkkenntnisse sowie praktische Erfahrung mit valkey-cli und Basisadministration.
Arbeitsweise: Fachvortrag, technische Demonstrationen, strukturierte Schrittfolgen, praktische Übungen am System, kontrollierte Fehlerfälle und schriftliche Prüfpunkte.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Valkey-Administration, SRE, Plattformbetrieb, DevOps, Lösungsarchitektur, Anwendungsarchitektur und Notfallmanagement |
| Voraussetzungen: | Valkey-Grundlagen, Linux- und Netzwerkkenntnisse sowie praktische Erfahrung mit valkey-cli und Basisadministration |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachvortrag, Demonstrationen, praktische Übungen und strukturierte Laboraufgaben am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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