Seminar Valkey Hochverfügbarkeit mit Replikation und Sentinel

Seminar / Training

Replikation und Sentinel erhöhen die Verfügbarkeit einer nicht geclusterten Valkey-Architektur, beseitigen aber weder asynchrone Verlustfenster noch Netzwerk- und Clientrisiken. Das Seminar baut eine vollständige Hochverfügbarkeitsumgebung auf und prüft Synchronisation, Quorum, Failover, Split-Brain-Szenarien und Wiederanlauf.

Inhaltsübersicht

  1. Lernziele und fachliche Einordnung
  2. Replikationsmodell und Verlustfenster
  3. Aufbau einer Primär-Replika-Topologie
  4. Sentinel-Architektur und Quorum
  5. Clientintegration und Serviceerreichbarkeit
  6. Failover und kontrollierter Rollenwechsel
  7. Netzpartitionen und Split-Brain-Risiken
  8. Monitoring, Wartung und HA-Runbooks
  9. Praxislabor
  10. Zielgruppe, Voraussetzungen und Arbeitsweise

Lernziele

Kapitelübersicht: Primär-Replika-Replikation konfigurieren und ihren Zustand bewerten; Sentinel-Quorum, Überwachung und Failoverparameter belastbar planen; Clients für Sentinel-basierte Primärermittlung und Umschaltung vorbereiten; Failover, Netzpartition und Rückkehr eines alten Primärknotens sicher behandeln.

  • Primär-Replika-Replikation konfigurieren und ihren Zustand bewerten.
  • Sentinel-Quorum, Überwachung und Failoverparameter belastbar planen.
  • Clients für Sentinel-basierte Primärermittlung und Umschaltung vorbereiten.
  • Failover, Netzpartition und Rückkehr eines alten Primärknotens sicher behandeln.
  • Hochverfügbarkeits-Runbooks mit messbaren Abnahmekriterien erstellen.

Kapitel 1: Replikationsmodell und Verlustfenster

Kapitelübersicht: Asynchrone Replikation, Replikations-IDs und Offsets als Zustandsmodell verstehen; Voll- und Teilsynchronisation sowie Backlog-Anforderungen einordnen; Lesezugriffe auf Replikas gegen Konsistenz- und Stale-Data-Risiken abwägen; RPO und zulässige Schreibverluste in fachliche Vorgaben übersetzen.

  • Asynchrone Replikation, Replikations-IDs und Offsets als Zustandsmodell verstehen.
  • Voll- und Teilsynchronisation sowie Backlog-Anforderungen einordnen.
  • Lesezugriffe auf Replikas gegen Konsistenz- und Stale-Data-Risiken abwägen.
  • RPO und zulässige Schreibverluste in fachliche Vorgaben übersetzen.

Schritt-für-Schritt-Praxis

  1. Ausgangslage und Zielkriterien erfassen: Asynchrone Replikation, Replikations-IDs und Offsets als Zustandsmodell verstehen.
  2. Konfiguration oder Implementierung aufbauen: Voll- und Teilsynchronisation sowie Backlog-Anforderungen einordnen.
  3. Normal-, Grenz- und Fehlerfall prüfen: Lesezugriffe auf Replikas gegen Konsistenz- und Stale-Data-Risiken abwägen.
  4. Betriebsentscheidung und Prüfnachweis festhalten: RPO und zulässige Schreibverluste in fachliche Vorgaben übersetzen.

Kapitel 2: Aufbau einer Primär-Replika-Topologie

Kapitelübersicht: Primär- und Replikainstanzen mit konsistenter Konfiguration vorbereiten; Authentisierung, TLS und Replikationszugriff mit minimalen Rechten absichern; Replika anbinden, Synchronisationsphasen beobachten und Datenbestand prüfen; Reconnect, Neustart und Backlog-Grenzen mit gezielten Unterbrechungen testen.

  • Primär- und Replikainstanzen mit konsistenter Konfiguration vorbereiten.
  • Authentisierung, TLS und Replikationszugriff mit minimalen Rechten absichern.
  • Replika anbinden, Synchronisationsphasen beobachten und Datenbestand prüfen.
  • Reconnect, Neustart und Backlog-Grenzen mit gezielten Unterbrechungen testen.

Schritt-für-Schritt-Praxis

  1. Ausgangslage und Zielkriterien erfassen: Primär- und Replikainstanzen mit konsistenter Konfiguration vorbereiten.
  2. Konfiguration oder Implementierung aufbauen: Authentisierung, TLS und Replikationszugriff mit minimalen Rechten absichern.
  3. Normal-, Grenz- und Fehlerfall prüfen: Replika anbinden, Synchronisationsphasen beobachten und Datenbestand prüfen.
  4. Betriebsentscheidung und Prüfnachweis festhalten: Reconnect, Neustart und Backlog-Grenzen mit gezielten Unterbrechungen testen.

Kapitel 3: Sentinel-Architektur und Quorum

Kapitelübersicht: Sentinel-Instanzen, überwachte Primärgruppen und Konfigurationsverteilung planen; Quorum, Mehrheitsentscheidung und Failoverberechtigung voneinander unterscheiden; Down-Erkennung, Failover-Timeouts und Replikaselektion an den Betrieb anpassen; Sentinel-Zugriff, ACL und Netzwerkwege sicher konfigurieren.

  • Sentinel-Instanzen, überwachte Primärgruppen und Konfigurationsverteilung planen.
  • Quorum, Mehrheitsentscheidung und Failoverberechtigung voneinander unterscheiden.
  • Down-Erkennung, Failover-Timeouts und Replikaselektion an den Betrieb anpassen.
  • Sentinel-Zugriff, ACL und Netzwerkwege sicher konfigurieren.

Schritt-für-Schritt-Praxis

  1. Ausgangslage und Zielkriterien erfassen: Sentinel-Instanzen, überwachte Primärgruppen und Konfigurationsverteilung planen.
  2. Konfiguration oder Implementierung aufbauen: Quorum, Mehrheitsentscheidung und Failoverberechtigung voneinander unterscheiden.
  3. Normal-, Grenz- und Fehlerfall prüfen: Down-Erkennung, Failover-Timeouts und Replikaselektion an den Betrieb anpassen.
  4. Betriebsentscheidung und Prüfnachweis festhalten: Sentinel-Zugriff, ACL und Netzwerkwege sicher konfigurieren.

Kapitel 4: Clientintegration und Serviceerreichbarkeit

Kapitelübersicht: Clients für Primärermittlung über Sentinel und Topologieänderungen konfigurieren; Verbindungsabbau, Wiederverbindung, Timeouts und Retries kontrolliert gestalten; Schreib- und Leseverhalten während Failover und Wiederanlauf beobachten; Anwendungsseitige Idempotenz und Fehlerbehandlung in die HA-Abnahme aufnehmen.

  • Clients für Primärermittlung über Sentinel und Topologieänderungen konfigurieren.
  • Verbindungsabbau, Wiederverbindung, Timeouts und Retries kontrolliert gestalten.
  • Schreib- und Leseverhalten während Failover und Wiederanlauf beobachten.
  • Anwendungsseitige Idempotenz und Fehlerbehandlung in die HA-Abnahme aufnehmen.

Schritt-für-Schritt-Praxis

  1. Ausgangslage und Zielkriterien erfassen: Clients für Primärermittlung über Sentinel und Topologieänderungen konfigurieren.
  2. Konfiguration oder Implementierung aufbauen: Verbindungsabbau, Wiederverbindung, Timeouts und Retries kontrolliert gestalten.
  3. Normal-, Grenz- und Fehlerfall prüfen: Schreib- und Leseverhalten während Failover und Wiederanlauf beobachten.
  4. Betriebsentscheidung und Prüfnachweis festhalten: Anwendungsseitige Idempotenz und Fehlerbehandlung in die HA-Abnahme aufnehmen.

Kapitel 5: Failover und kontrollierter Rollenwechsel

Kapitelübersicht: Manuelles und automatisches Failover mit klaren Vorbedingungen auslösen; Promotion, Rekonfiguration der Replikas und Sentinel-Konvergenz prüfen; Alten Primärknoten sicher als Replika zurückführen und Schreibkonflikte vermeiden; Daten-, Client- und Servicezustand vor Produktionsfreigabe vollständig abnehmen.

  • Manuelles und automatisches Failover mit klaren Vorbedingungen auslösen.
  • Promotion, Rekonfiguration der Replikas und Sentinel-Konvergenz prüfen.
  • Alten Primärknoten sicher als Replika zurückführen und Schreibkonflikte vermeiden.
  • Daten-, Client- und Servicezustand vor Produktionsfreigabe vollständig abnehmen.

Schritt-für-Schritt-Praxis

  1. Ausgangslage und Zielkriterien erfassen: Manuelles und automatisches Failover mit klaren Vorbedingungen auslösen.
  2. Konfiguration oder Implementierung aufbauen: Promotion, Rekonfiguration der Replikas und Sentinel-Konvergenz prüfen.
  3. Normal-, Grenz- und Fehlerfall prüfen: Alten Primärknoten sicher als Replika zurückführen und Schreibkonflikte vermeiden.
  4. Betriebsentscheidung und Prüfnachweis festhalten: Daten-, Client- und Servicezustand vor Produktionsfreigabe vollständig abnehmen.

Kapitel 6: Netzpartitionen und Split-Brain-Risiken

Kapitelübersicht: Mehrheits- und Minderheitspartition in einem Labor reproduzierbar simulieren; Schreibannahme auf dem alten Primärknoten und mögliche Datenverluste bewerten; min-replicas- und Netzwerkmaßnahmen zur Risikobegrenzung einordnen; Konfliktauflösung, Datenvergleich und sichere Wiedervereinigung planen.

  • Mehrheits- und Minderheitspartition in einem Labor reproduzierbar simulieren.
  • Schreibannahme auf dem alten Primärknoten und mögliche Datenverluste bewerten.
  • min-replicas- und Netzwerkmaßnahmen zur Risikobegrenzung einordnen.
  • Konfliktauflösung, Datenvergleich und sichere Wiedervereinigung planen.

Schritt-für-Schritt-Praxis

  1. Ausgangslage und Zielkriterien erfassen: Mehrheits- und Minderheitspartition in einem Labor reproduzierbar simulieren.
  2. Konfiguration oder Implementierung aufbauen: Schreibannahme auf dem alten Primärknoten und mögliche Datenverluste bewerten.
  3. Normal-, Grenz- und Fehlerfall prüfen: min-replicas- und Netzwerkmaßnahmen zur Risikobegrenzung einordnen.
  4. Betriebsentscheidung und Prüfnachweis festhalten: Konfliktauflösung, Datenvergleich und sichere Wiedervereinigung planen.

Kapitel 7: Monitoring, Wartung und HA-Runbooks

Kapitelübersicht: Replikationsverzug, Linkstatus, Sentinelzustand und Failoverereignisse überwachen; Rollierende Wartung ohne unnötigen Verlust von Redundanz durchführen; Alarmgrenzen, Eskalation und manuelle Eingriffspunkte definieren; Ein vollständiges HA-Runbook mit Testkalender und Abnahmekriterien erstellen.

  • Replikationsverzug, Linkstatus, Sentinelzustand und Failoverereignisse überwachen.
  • Rollierende Wartung ohne unnötigen Verlust von Redundanz durchführen.
  • Alarmgrenzen, Eskalation und manuelle Eingriffspunkte definieren.
  • Ein vollständiges HA-Runbook mit Testkalender und Abnahmekriterien erstellen.

Schritt-für-Schritt-Praxis

  1. Ausgangslage und Zielkriterien erfassen: Replikationsverzug, Linkstatus, Sentinelzustand und Failoverereignisse überwachen.
  2. Konfiguration oder Implementierung aufbauen: Rollierende Wartung ohne unnötigen Verlust von Redundanz durchführen.
  3. Normal-, Grenz- und Fehlerfall prüfen: Alarmgrenzen, Eskalation und manuelle Eingriffspunkte definieren.
  4. Betriebsentscheidung und Prüfnachweis festhalten: Ein vollständiges HA-Runbook mit Testkalender und Abnahmekriterien erstellen.

Praxislabor

Kapitelübersicht: Eine Primär-Replika-Topologie mit zwei Replikas aufbauen und Synchronisationspfade prüfen; Drei Sentinel-Instanzen konfigurieren und Quorum sowie Mehrheitsentscheidung testen; Automatisches Failover, Rückkehr des alten Primärs und Client-Wiederverbindung ausführen; Eine Netzpartition simulieren und technische sowie fachliche Verlustgrenzen dokumentieren.

  1. Eine Primär-Replika-Topologie mit zwei Replikas aufbauen und Synchronisationspfade prüfen.
  2. Drei Sentinel-Instanzen konfigurieren und Quorum sowie Mehrheitsentscheidung testen.
  3. Automatisches Failover, Rückkehr des alten Primärs und Client-Wiederverbindung ausführen.
  4. Eine Netzpartition simulieren und technische sowie fachliche Verlustgrenzen dokumentieren.

Zielgruppe, Voraussetzungen und Arbeitsweise

Kapitelübersicht: Zielgruppe: Valkey-Administration, SRE, Plattformbetrieb, DevOps, Lösungsarchitektur, Anwendungsarchitektur und Notfallmanagement; Voraussetzungen: Valkey-Grundlagen, Linux- und Netzwerkkenntnisse sowie praktische Erfahrung mit valkey-cli und Basisadministration; Arbeitsweise: Fachvortrag, Demonstrationen, angeleitete Laboraufgaben, Fehleranalysen und dokumentierte Abnahmen.

Zielgruppe: Valkey-Administration, SRE, Plattformbetrieb, DevOps, Lösungsarchitektur, Anwendungsarchitektur und Notfallmanagement.

Voraussetzungen: Valkey-Grundlagen, Linux- und Netzwerkkenntnisse sowie praktische Erfahrung mit valkey-cli und Basisadministration.

Arbeitsweise: Fachvortrag, technische Demonstrationen, strukturierte Schrittfolgen, praktische Übungen am System, kontrollierte Fehlerfälle und schriftliche Prüfpunkte.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Valkey-Administration, SRE, Plattformbetrieb, DevOps, Lösungsarchitektur, Anwendungsarchitektur und Notfallmanagement
Voraussetzungen: Valkey-Grundlagen, Linux- und Netzwerkkenntnisse sowie praktische Erfahrung mit valkey-cli und Basisadministration
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachvortrag, Demonstrationen, praktische Übungen und strukturierte Laboraufgaben am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Sankt Gallen 3 Tage
Basel 3 Tage
Winterthur 3 Tage
Zürich 3 Tage
Stream live 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Luzern 3 Tage
Bern 3 Tage
Luzern 3 Tage
Bern 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Sankt Gallen 3 Tage
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Zürich 3 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
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