Seminar Teedy – Versionierung und Dokumentenlebenszyklus

Seminar / Training

Mehrere Fassungen, unklare Gültigkeit und parallele Kopien gefährden die Verlässlichkeit eines Dokumentenbestands. Das Seminar entwickelt eine eindeutige Arbeitsweise für Versionen, Status, Freigaben, Korrekturen, Aufbewahrung und kontrollierte Löschentscheidungen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Seminarprofil
  2. Zielgruppe
  3. Voraussetzungen
  4. Lernziele
  5. Seminarinhalte
  6. Praxisübungen
  7. Methodik

Seminarprofil

Die technische Versionierung wird in einen fachlichen Lebenszyklus eingebettet. Entwurf, Prüfung, Freigabe, Gültigkeit, Ersetzung und Aussonderung erhalten klar definierte Zustände, Rollen und Nachweise. Neue Version, neues Dokument und reine Metadatenkorrektur werden bewusst voneinander getrennt.

Zielgruppe

Dokumentenmanagement, Qualitätsmanagement, Fachadministration, Key-User, Prozessverantwortliche und Fachbereiche mit geregelten Dokumentständen.

Voraussetzungen

Grundkenntnisse der Teedy-Bedienung und typische Beispiele für Dokumente mit mehreren Bearbeitungsständen.

Lernziele

  • Version, Dokument, Status und Freigabe fachlich eindeutig unterscheiden.
  • Neue Fassungen mit Anlass, Änderung und Verantwortung nachvollziehbar anlegen.
  • Lebenszykluszustände und zulässige Übergänge für Dokumentklassen definieren.
  • Korrektur, Rückgabe, Ersetzung und Gültigkeit kontrolliert behandeln.
  • Aufbewahrungs- und Löschentscheidungen mit Prüfung und Dokumentation organisieren.

Seminarinhalte

1. Versionen kontrolliert anlegen und vergleichen

Neue Fassungen werden dem richtigen Dokument zugeordnet, beschrieben und vor ihrer weiteren Verwendung geprüft.

  1. Schritt 1: Aktuellen Dokumentstand und offene Bearbeitungen vor dem Upload kontrollieren.
  2. Schritt 2: Neue Fassung als Version statt als unverbundene Parallelkopie ergänzen.
  3. Schritt 3: Änderungsgrund, wesentliche Anpassung und verantwortliche Stelle dokumentieren.
  4. Schritt 4: Vorschau, Metadaten, Berechtigungen und gültigen Stand nach dem Upload erneut prüfen.

2. Dokumentenlebenszyklus und Statusübergänge modellieren

Entwurf, Prüfung, Freigabe, Gültigkeit, Ersetzung und Aussonderung erhalten klare Bedeutung, Rollen und zulässige Übergänge.

  1. Schritt 1: Dokumentidentität, Version, Status und Freigabe begrifflich voneinander trennen.
  2. Schritt 2: Zustände und verantwortliche Rolle für jeden Übergang festlegen.
  3. Schritt 3: Rückgabe, Korrektur, Ersetzung und Ausnahmewege ausdrücklich modellieren.
  4. Schritt 4: Aufbewahrungs- und Löschentscheidungen mit Prüfung und nachvollziehbarer Freigabe verbinden.

3. Kommentare als Aufgaben- und Entscheidungsverlauf nutzen

Kommentare werden als nachvollziehbare Arbeitskommunikation gestaltet und von unstrukturierten Nebenkanälen getrennt.

  1. Schritt 1: Aufgabe, Rückfrage oder Entscheidung in einem eindeutigen Satz formulieren.
  2. Schritt 2: Verantwortung und erwarteten nächsten Schritt sichtbar festhalten.
  3. Schritt 3: Antworten auf den vorhandenen Zusammenhang beziehen und offene Punkte kenntlich lassen.
  4. Schritt 4: Erledigte Punkte abschließen und vertrauliche Inhalte nur innerhalb zulässiger Rechte behandeln.

4. Fachlichen Workflow aufnehmen und als Sollprozess modellieren

Ein Freigabeprozess wird aus Auslöser, Rollen, Schritten, Ergebnissen und klaren Ausnahmewegen aufgebaut.

  1. Schritt 1: Dokumentklasse, Startauslöser, Prozesseigentümer und gewünschtes Endergebnis definieren.
  2. Schritt 2: Istschritte, Wartezeiten, Rückfragen, Medienbrüche und wiederkehrende Fehler erfassen.
  3. Schritt 3: Sollstatus, Aufgaben, Rollen und zulässige Entscheidungen je Schritt festlegen.
  4. Schritt 4: Normalfall, Korrekturrückgabe, Ablehnung und Abbruch getrennt beschreiben.

5. Workflow mit Rollen- und Ausnahmefällen abnehmen

Die Abnahme prüft neben dem Normalfall auch Rückgabe, Vertretung, Berechtigung, Frist und technische Störung.

  1. Schritt 1: Testfälle mit Ausgangsdaten, Rolle, erwarteter Aktion und Sollstatus erstellen.
  2. Schritt 2: Mit getrennten Testkonten Sichtbarkeit, Bearbeitungsrecht und Entscheidungsrecht prüfen.
  3. Schritt 3: Benachrichtigung, Status, Dokumentstand und Protokolleintrag je Schritt kontrollieren.
  4. Schritt 4: Abweichungen korrigieren und den vollständigen Testlauf erneut ausführen.

6. Auditprotokolle schützen und auswerten

Auditdaten werden als Kontrollquelle für Anmeldung, Administration, Zugriff und Änderung behandelt.

  1. Schritt 1: Relevante Ereignisse sowie Mindestkontext aus Zeit, Benutzer, Objekt und Aktion festlegen.
  2. Schritt 2: Aufbewahrung, Zugriffsschutz und Integrität der Protokolle organisieren.
  3. Schritt 3: Regelmäßige Auswertung und Schwellen für auffällige Ereignisse definieren.
  4. Schritt 4: Einen Beispielvorfall vom Protokolleintrag bis zur fachlichen und technischen Klärung verfolgen.

Praxisübungen

  1. Abgrenzung von neuer Version, neuem Dokument und Metadatenkorrektur anhand mehrerer Fälle.
  2. Versionierungsprozess mit Korrektur, Rückgabe und Freigabe.
  3. Entwurf eines Lebenszyklusmodells einschließlich Ersetzung und Aussonderungsprüfung.

Methodik

Fachliche Fallarbeit und direkte Bedienung werden verbunden. Jede Status- oder Versionsentscheidung muss anhand einer festgelegten Regel begründet werden.

Fachbereichsleitung / Trainerteam / Seminarbetreuung

Seminardetails

   
Dauer: 1 Tag ca. 6 h, Beginn: 10:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 599 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 1.700 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Dokumentenmanagement, Qualitätsmanagement, Fachadministration, Key-User, Prozessverantwortliche und Fachbereiche mit geregelten Dokumentständen.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse der Teedy-Bedienung und typische Beispiele für Dokumente mit mehreren Bearbeitungsständen.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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