Das technische Vertiefungsseminar verbindet die Connect-&-Integrate-API mit vorhandenen ERP-, PLM-, ALM-, MES-, Datenbank- und Dateisystemen. Entwickelt werden robuste Integrationsabläufe für Asset- und Vertragsverwaltung, Datenbereitstellung, Konsum, Mapping, Synchronisation, Authentisierung, Monitoring und Fehlerbehandlung.
Inhaltsübersicht
- Einordnung und Zielsetzung
- Lernziele
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Schrittweise Seminarinhalte
- API-Landschaft und Ressourcenmodell
- Authentisierung und sichere Client-Konfiguration
- API-Test mit Postman
- Asset- und Angebotsautomatisierung
- Katalog- und Vertragsintegration
- Transfersteuerung
- ERP-Integration
- PLM-, ALM- und MES-Integration
- Datei- und Objektspeicher
- Mapping und Transformation
- Synchronisation und Ereignissteuerung
- Fehlerbehandlung und Idempotenz
- Logging, Metriken und Korrelation
- Tests und Produktionsfreigabe
- Praxisübungen
- Arbeitsweise und Qualitätskontrollen
Lernziele
- API-Ressourcen, Zustände und Abhängigkeiten von Connect & Integrate verstehen
- Backend-Systeme über geeignete Integrationsmuster anbinden
- Automatisierte Provider- und Consumer-Prozesse entwickeln
- Mapping, Transformation und Synchronisation kontrolliert umsetzen
- Sicherheit, Idempotenz, Monitoring und Wiederanlauf in Integrationen verankern
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Integration Architecture, Softwareentwicklung, API Engineering, Backend- und Middleware-Teams, DevOps, technische Catena-X- und Datenraumprojekte.
Voraussetzungen: Sichere Kenntnisse zu REST, JSON, HTTP, Authentisierung und mindestens einer Programmiersprache oder Integrationsplattform. Grundkenntnisse von Connect & Integrate werden erwartet.
Seminarinhalte
Die Inhalte werden in einer aufeinander aufbauenden Reihenfolge erarbeitet. Jeder Schritt verbindet fachliche Einordnung, technische Details, Kontrollfragen und eine anwendungsbezogene Aufgabe.
Schritt 1: API-Landschaft und Ressourcenmodell
Die API wird anhand ihrer fachlichen Ressourcen und Abhängigkeiten erschlossen. IDs, Zustände und Beziehungen werden vor der Implementierung dokumentiert.
- Connectoren
- Assets und Datenadressen
- Policies und Vertragsdefinitionen
- Katalog und Verträge
- Transfers und Monitoring
Praxisaufgabe: Erstellung einer Ressourcen- und Abhängigkeitskarte.
Schritt 2: Authentisierung und sichere Client-Konfiguration
API-Clients werden mit getrennten technischen Identitäten, sicheren Secrets und kontrollierten Berechtigungen eingerichtet.
- Client-Identität
- Token- oder Schlüsselbezug
- Secret-Speicherung
- TLS-Prüfung
- Berechtigungsumfang
Praxisaufgabe: Entwurf einer sicheren Client-Konfiguration für Entwicklung und Produktion.
Schritt 3: API-Test mit Postman
Vor der Automatisierung werden Requests, Variablen, Umgebungen und Tests reproduzierbar aufgebaut.
- Collections und Environments
- Variablen und Secrets
- Request-Ketten
- Assertions
- Export und Versionierung
Praxisaufgabe: Aufbau einer Testsequenz für Asset, Vertrag und Transfer.
Schritt 4: Asset- und Angebotsautomatisierung
Assets, Policies und Vertragsdefinitionen werden aus Quellmetadaten erzeugt oder aktualisiert. Dubletten und unkontrollierte Überschreibungen werden vermieden.
- Technische Schlüssel
- Create-or-Update-Muster
- Metadatenmapping
- Policy-Zuordnung
- Versionierung
Praxisaufgabe: Entwurf eines idempotenten Publikationsprozesses.
Schritt 5: Katalog- und Vertragsintegration
Consumer-Prozesse suchen Angebote, bewerten Metadaten und verfolgen Vertragszustände bis zur Nutzbarkeit.
- Katalogabfrage
- Filter und Auswahl
- Vertragsverhandlung
- Statuspolling
- Timeout und Abbruch
Praxisaufgabe: Implementationsskizze für eine automatisierte Angebotsauswahl.
Schritt 6: Transfersteuerung
Datenübertragungen werden mit Quell- und Zielkontext, Start, Status, Erfolgskriterien und Wiederholung gesteuert.
- Transferparameter
- Zielverbindung
- Statusmodell
- Teil- und Komplettfehler
- Wiederholung und Deduplizierung
Praxisaufgabe: Entwurf einer robusten Transfer-State-Machine.
Schritt 7: ERP-Integration
Geschäftsobjekte aus ERP-Systemen werden in Datenraumobjekte überführt und Rückmeldungen in interne Prozesse zurückgespielt.
- Stammdaten und Bewegungsdaten
- Delta-Erkennung
- Mapping
- Rückschreiben
- Buchungs- und Prozessgrenzen
Praxisaufgabe: Mapping eines ERP-Lieferobjekts auf ein Datenangebot.
Schritt 8: PLM-, ALM- und MES-Integration
Produktstrukturen, Softwarestände und Produktionsereignisse erfordern andere Änderungs- und Versionsmuster als klassische Stammdaten.
- Produktstruktur
- Version und Freigabe
- Softwareartefakte
- Produktionsereignisse
- Verknüpfungen und Anhänge
Praxisaufgabe: Entwurf einer Integrationskette für einen versionierten Produktdatensatz.
Schritt 9: Datei- und Objektspeicher
Dateien und Pakete werden über sichere Speicherverbindungen bereitgestellt oder empfangen. Benennung, Integrität und Aufbewahrung werden geregelt.
- Pfad- und Namenskonventionen
- Objektmetadaten
- Prüfsummen
- Zwischenablage
- Löschung und Archivierung
Praxisaufgabe: Definition eines sicheren Datei-Lifecycle.
Schritt 10: Mapping und Transformation
Struktur, Datentyp, Einheit und Semantik werden von Quell- in Zielmodelle überführt. Transformationen werden testbar und versionierbar gestaltet.
- Feldmapping
- Code- und Einheitenkonvertierung
- Strukturtransformation
- Default- und Fehlerwerte
- Mapping-Version
Praxisaufgabe: Erstellung einer Mapping-Spezifikation mit Testdaten.
Schritt 11: Synchronisation und Ereignissteuerung
Zeitpläne, Events und Delta-Mechanismen werden nach Aktualitätsbedarf ausgewählt. Parallelität und Reihenfolge müssen beherrscht werden.
- Batch und Event
- Delta und Cursor
- Reihenfolge
- Parallelität
- Lastbegrenzung
Praxisaufgabe: Entwurf einer Synchronisationsstrategie für häufige Änderungen.
Schritt 12: Fehlerbehandlung und Idempotenz
Integrationsfehler werden klassifiziert, wiederholt oder zur Nachbearbeitung abgelegt. Technische Schlüssel verhindern doppelte Ergebnisse.
- Retry-Klassen
- Backoff
- Dead-Letter-Ablage
- Idempotency Key
- Manuelle Wiederaufnahme
Praxisaufgabe: Ausarbeitung einer Fehlerbehandlungsmatrix.
Schritt 13: Logging, Metriken und Korrelation
Jeder End-to-End-Vorgang erhält nachvollziehbare Korrelationsmerkmale. Logs dürfen keine vertraulichen Daten oder Secrets offenlegen.
- Correlation ID
- Strukturierte Logs
- Technische und fachliche Metriken
- Datenschutz in Protokollen
- Dashboard und Alarm
Praxisaufgabe: Definition eines Observability-Schemas für eine Integrationspipeline.
Schritt 14: Tests und Produktionsfreigabe
Contract-, Integrations-, Last-, Sicherheits- und Wiederanlauftests werden zu einem Release-Gate zusammengeführt.
- Testpyramide
- Mock und Testdaten
- Negativ- und Lasttests
- Security Checks
- Runbook und Rollback
Praxisaufgabe: Erstellung eines produktionsreifen Abnahmekatalogs.
Praxisübungen
- Postman-Collection für Provider-, Vertrags- und Transferprozesse
- Integrationsdesign für ERP und PLM mit Mapping und Delta-Erkennung
- Fehler-, Monitoring- und Wiederanlaufkonzept für eine produktive API-Pipeline
Arbeitsweise und Qualitätskontrollen
Vortrag, moderierte Analyse, Systemdemonstration, strukturierte Checklisten und praktische Übungen werden miteinander kombiniert. Konfigurationen und Konzepte werden jeweils gegen Vollständigkeit, Konsistenz, Sicherheit, Nachvollziehbarkeit und Betriebsfähigkeit geprüft. Übungsfälle enthalten auch Fehlersituationen, damit Diagnose- und Entscheidungswege nicht nur im Idealzustand nachvollzogen werden.
Fachbereichsleitung, Trainingsleitung und Ansprechpersonen
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 4 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 2.396 zzgl. MwSt. Inhaus: € 6.800 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Integration Architecture, Softwareentwicklung, API Engineering, Backend- und Middleware-Teams, DevOps, technische Catena-X- und Datenraumprojekte. |
| Voraussetzungen: | Sichere Kenntnisse zu REST, JSON, HTTP, Authentisierung und mindestens einer Programmiersprache oder Integrationsplattform. Grundkenntnisse von Connect & Integrate werden erwartet. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, Fallstudien, Checklisten und praktische Übungen am System oder in einer geeigneten Übungsumgebung |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Seminare mit Trainer vor Ort; Webinar nur bei ausdrücklicher Auswahl |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation als Download oder auf Datenträger |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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