Seminar T-Systems DIH – Connect & Integrate: API- und Backend-Integration

Das technische Vertiefungsseminar verbindet die Connect-&-Integrate-API mit vorhandenen ERP-, PLM-, ALM-, MES-, Datenbank- und Dateisystemen. Entwickelt werden robuste Integrationsabläufe für Asset- und Vertragsverwaltung, Datenbereitstellung, Konsum, Mapping, Synchronisation, Authentisierung, Monitoring und Fehlerbehandlung.

Inhaltsübersicht

  1. Einordnung und Zielsetzung
  2. Lernziele
  3. Zielgruppe und Voraussetzungen
  4. Schrittweise Seminarinhalte
    1. API-Landschaft und Ressourcenmodell
    2. Authentisierung und sichere Client-Konfiguration
    3. API-Test mit Postman
    4. Asset- und Angebotsautomatisierung
    5. Katalog- und Vertragsintegration
    6. Transfersteuerung
    7. ERP-Integration
    8. PLM-, ALM- und MES-Integration
    9. Datei- und Objektspeicher
    10. Mapping und Transformation
    11. Synchronisation und Ereignissteuerung
    12. Fehlerbehandlung und Idempotenz
    13. Logging, Metriken und Korrelation
    14. Tests und Produktionsfreigabe
  5. Praxisübungen
  6. Arbeitsweise und Qualitätskontrollen

Lernziele

  • API-Ressourcen, Zustände und Abhängigkeiten von Connect & Integrate verstehen
  • Backend-Systeme über geeignete Integrationsmuster anbinden
  • Automatisierte Provider- und Consumer-Prozesse entwickeln
  • Mapping, Transformation und Synchronisation kontrolliert umsetzen
  • Sicherheit, Idempotenz, Monitoring und Wiederanlauf in Integrationen verankern

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Integration Architecture, Softwareentwicklung, API Engineering, Backend- und Middleware-Teams, DevOps, technische Catena-X- und Datenraumprojekte.

Voraussetzungen: Sichere Kenntnisse zu REST, JSON, HTTP, Authentisierung und mindestens einer Programmiersprache oder Integrationsplattform. Grundkenntnisse von Connect & Integrate werden erwartet.

Seminarinhalte

Die Inhalte werden in einer aufeinander aufbauenden Reihenfolge erarbeitet. Jeder Schritt verbindet fachliche Einordnung, technische Details, Kontrollfragen und eine anwendungsbezogene Aufgabe.

Schritt 1: API-Landschaft und Ressourcenmodell

Die API wird anhand ihrer fachlichen Ressourcen und Abhängigkeiten erschlossen. IDs, Zustände und Beziehungen werden vor der Implementierung dokumentiert.

  • Connectoren
  • Assets und Datenadressen
  • Policies und Vertragsdefinitionen
  • Katalog und Verträge
  • Transfers und Monitoring

Praxisaufgabe: Erstellung einer Ressourcen- und Abhängigkeitskarte.

Schritt 2: Authentisierung und sichere Client-Konfiguration

API-Clients werden mit getrennten technischen Identitäten, sicheren Secrets und kontrollierten Berechtigungen eingerichtet.

  • Client-Identität
  • Token- oder Schlüsselbezug
  • Secret-Speicherung
  • TLS-Prüfung
  • Berechtigungsumfang

Praxisaufgabe: Entwurf einer sicheren Client-Konfiguration für Entwicklung und Produktion.

Schritt 3: API-Test mit Postman

Vor der Automatisierung werden Requests, Variablen, Umgebungen und Tests reproduzierbar aufgebaut.

  • Collections und Environments
  • Variablen und Secrets
  • Request-Ketten
  • Assertions
  • Export und Versionierung

Praxisaufgabe: Aufbau einer Testsequenz für Asset, Vertrag und Transfer.

Schritt 4: Asset- und Angebotsautomatisierung

Assets, Policies und Vertragsdefinitionen werden aus Quellmetadaten erzeugt oder aktualisiert. Dubletten und unkontrollierte Überschreibungen werden vermieden.

  • Technische Schlüssel
  • Create-or-Update-Muster
  • Metadatenmapping
  • Policy-Zuordnung
  • Versionierung

Praxisaufgabe: Entwurf eines idempotenten Publikationsprozesses.

Schritt 5: Katalog- und Vertragsintegration

Consumer-Prozesse suchen Angebote, bewerten Metadaten und verfolgen Vertragszustände bis zur Nutzbarkeit.

  • Katalogabfrage
  • Filter und Auswahl
  • Vertragsverhandlung
  • Statuspolling
  • Timeout und Abbruch

Praxisaufgabe: Implementationsskizze für eine automatisierte Angebotsauswahl.

Schritt 6: Transfersteuerung

Datenübertragungen werden mit Quell- und Zielkontext, Start, Status, Erfolgskriterien und Wiederholung gesteuert.

  • Transferparameter
  • Zielverbindung
  • Statusmodell
  • Teil- und Komplettfehler
  • Wiederholung und Deduplizierung

Praxisaufgabe: Entwurf einer robusten Transfer-State-Machine.

Schritt 7: ERP-Integration

Geschäftsobjekte aus ERP-Systemen werden in Datenraumobjekte überführt und Rückmeldungen in interne Prozesse zurückgespielt.

  • Stammdaten und Bewegungsdaten
  • Delta-Erkennung
  • Mapping
  • Rückschreiben
  • Buchungs- und Prozessgrenzen

Praxisaufgabe: Mapping eines ERP-Lieferobjekts auf ein Datenangebot.

Schritt 8: PLM-, ALM- und MES-Integration

Produktstrukturen, Softwarestände und Produktionsereignisse erfordern andere Änderungs- und Versionsmuster als klassische Stammdaten.

  • Produktstruktur
  • Version und Freigabe
  • Softwareartefakte
  • Produktionsereignisse
  • Verknüpfungen und Anhänge

Praxisaufgabe: Entwurf einer Integrationskette für einen versionierten Produktdatensatz.

Schritt 9: Datei- und Objektspeicher

Dateien und Pakete werden über sichere Speicherverbindungen bereitgestellt oder empfangen. Benennung, Integrität und Aufbewahrung werden geregelt.

  • Pfad- und Namenskonventionen
  • Objektmetadaten
  • Prüfsummen
  • Zwischenablage
  • Löschung und Archivierung

Praxisaufgabe: Definition eines sicheren Datei-Lifecycle.

Schritt 10: Mapping und Transformation

Struktur, Datentyp, Einheit und Semantik werden von Quell- in Zielmodelle überführt. Transformationen werden testbar und versionierbar gestaltet.

  • Feldmapping
  • Code- und Einheitenkonvertierung
  • Strukturtransformation
  • Default- und Fehlerwerte
  • Mapping-Version

Praxisaufgabe: Erstellung einer Mapping-Spezifikation mit Testdaten.

Schritt 11: Synchronisation und Ereignissteuerung

Zeitpläne, Events und Delta-Mechanismen werden nach Aktualitätsbedarf ausgewählt. Parallelität und Reihenfolge müssen beherrscht werden.

  • Batch und Event
  • Delta und Cursor
  • Reihenfolge
  • Parallelität
  • Lastbegrenzung

Praxisaufgabe: Entwurf einer Synchronisationsstrategie für häufige Änderungen.

Schritt 12: Fehlerbehandlung und Idempotenz

Integrationsfehler werden klassifiziert, wiederholt oder zur Nachbearbeitung abgelegt. Technische Schlüssel verhindern doppelte Ergebnisse.

  • Retry-Klassen
  • Backoff
  • Dead-Letter-Ablage
  • Idempotency Key
  • Manuelle Wiederaufnahme

Praxisaufgabe: Ausarbeitung einer Fehlerbehandlungsmatrix.

Schritt 13: Logging, Metriken und Korrelation

Jeder End-to-End-Vorgang erhält nachvollziehbare Korrelationsmerkmale. Logs dürfen keine vertraulichen Daten oder Secrets offenlegen.

  • Correlation ID
  • Strukturierte Logs
  • Technische und fachliche Metriken
  • Datenschutz in Protokollen
  • Dashboard und Alarm

Praxisaufgabe: Definition eines Observability-Schemas für eine Integrationspipeline.

Schritt 14: Tests und Produktionsfreigabe

Contract-, Integrations-, Last-, Sicherheits- und Wiederanlauftests werden zu einem Release-Gate zusammengeführt.

  • Testpyramide
  • Mock und Testdaten
  • Negativ- und Lasttests
  • Security Checks
  • Runbook und Rollback

Praxisaufgabe: Erstellung eines produktionsreifen Abnahmekatalogs.

Praxisübungen

  • Postman-Collection für Provider-, Vertrags- und Transferprozesse
  • Integrationsdesign für ERP und PLM mit Mapping und Delta-Erkennung
  • Fehler-, Monitoring- und Wiederanlaufkonzept für eine produktive API-Pipeline

Arbeitsweise und Qualitätskontrollen

Vortrag, moderierte Analyse, Systemdemonstration, strukturierte Checklisten und praktische Übungen werden miteinander kombiniert. Konfigurationen und Konzepte werden jeweils gegen Vollständigkeit, Konsistenz, Sicherheit, Nachvollziehbarkeit und Betriebsfähigkeit geprüft. Übungsfälle enthalten auch Fehlersituationen, damit Diagnose- und Entscheidungswege nicht nur im Idealzustand nachvollzogen werden.

Fachbereichsleitung, Trainingsleitung und Ansprechpersonen

Seminardetails

   
Dauer: 4 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.396 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 6.800 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Integration Architecture, Softwareentwicklung, API Engineering, Backend- und Middleware-Teams, DevOps, technische Catena-X- und Datenraumprojekte.
Voraussetzungen: Sichere Kenntnisse zu REST, JSON, HTTP, Authentisierung und mindestens einer Programmiersprache oder Integrationsplattform. Grundkenntnisse von Connect & Integrate werden erwartet.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, Fallstudien, Checklisten und praktische Übungen am System oder in einer geeigneten Übungsumgebung
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Seminare mit Trainer vor Ort; Webinar nur bei ausdrücklicher Auswahl
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation als Download oder auf Datenträger
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Inhaus / Firmenseminar 4 Tage
Sankt Gallen 4 Tage
Basel 4 Tage
Winterthur 4 Tage
Zürich 4 Tage
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Stream gespeichert 4 Tage
Luzern 4 Tage
Bern 4 Tage
Bern 4 Tage
Luzern 4 Tage
Inhaus / Firmenseminar 4 Tage
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