Seminar T-Systems DIH – Asset Management, Verbindungen und Datenangebote

Behandelt wird der vollständige Weg von einem technischen Ursprungssystem bis zu einem verständlichen, auffindbaren und kontrolliert nutzbaren Datenangebot. Dazu gehören externe Verbindungen, Asset-Metadaten, Datenqualitätsangaben, Vertragsdefinitionen, Nutzungsregeln und die Perspektive von Datenanbietern und Datenkonsumenten.

Inhaltsübersicht

  1. Einordnung und Zielsetzung
  2. Lernziele
  3. Zielgruppe und Voraussetzungen
  4. Schrittweise Seminarinhalte
    1. Vom Datenbestand zum Datenprodukt
    2. Externe Verbindungen planen
    3. Verbindungen anlegen und validieren
    4. Assets und Metadaten modellieren
    5. Vertragsdefinition und Nutzungsbedingungen
    6. Daten bereitstellen
    7. Daten konsumieren
    8. Betrieb und Lebenszyklus von Angeboten
  5. Praxisübungen
  6. Arbeitsweise und Qualitätskontrollen

Lernziele

  • Externe Datenverbindungen sicher und wartbar konfigurieren
  • Assets mit fachlich und technisch ausreichenden Metadaten beschreiben
  • Datenangebote und Vertragsdefinitionen konsistent aufbauen
  • Bereitstellung und Konsum von Daten systematisch testen
  • Qualitäts-, Versions- und Änderungsregeln für Datenprodukte etablieren

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Data Owner, Data Steward, Datenproduktmanagement, Plattformadministration, Integrationsteams, Fachbereiche mit Provider- oder Consumer-Verantwortung.

Voraussetzungen: Grundverständnis zu Ursprungssystemen, Dateiformaten, APIs und Zugriffsrechten. Kenntnisse der DIH-Plattformgrundlagen werden empfohlen.

Seminarinhalte

Die Inhalte werden in einer aufeinander aufbauenden Reihenfolge erarbeitet. Jeder Schritt verbindet fachliche Einordnung, technische Details, Kontrollfragen und eine anwendungsbezogene Aufgabe.

Schritt 1: Vom Datenbestand zum Datenprodukt

Rohdaten werden nicht unmittelbar zum nutzbaren Angebot. Zunächst werden fachlicher Zweck, Verantwortlichkeit, Zielgruppen, Qualitätsmerkmale und erlaubte Nutzungsarten geklärt.

  • Use Case und Nutzenhypothese
  • Data Owner und Data Steward
  • Produktgrenzen und Versionen
  • Serviceerwartungen und Qualitätsmerkmale

Praxisaufgabe: Erstellung eines Data-Product-Canvas für einen Beispieldatensatz.

Schritt 2: Externe Verbindungen planen

Der External Connections Manager wird als kontrollierte Schnittstelle zu Speicher- und Ursprungssystemen betrachtet. Zugangsdaten, Endpunkte, Pfade und Verantwortlichkeiten werden getrennt verwaltet.

  • Quell- und Zielsysteme
  • Verbindungsslots und Namenskonventionen
  • Zugangs- und Secret-Verwaltung
  • Netzwerk- und Firewall-Voraussetzungen
  • Test und Freigabe

Praxisaufgabe: Planung einer Verbindung zu einem Objekt- oder Dateispeicher mit Prüfschritten.

Schritt 3: Verbindungen anlegen und validieren

Die Konfiguration wird in einer nachvollziehbaren Reihenfolge durchgeführt. Fehler werden nach Erreichbarkeit, Authentisierung, Berechtigung und Datenpfad klassifiziert.

  • Konfigurationsparameter
  • Verbindungstest
  • Berechtigungsprüfung
  • Fehlerbilder und Diagnoseinformationen

Praxisaufgabe: Bearbeitung eines gestörten Verbindungsszenarios anhand von Symptomen.

Schritt 4: Assets und Metadaten modellieren

Ein Asset wird so beschrieben, dass fachliche Bedeutung, technische Bereitstellung und Nutzungseinschränkungen ohne Rückfragen verständlich sind.

  • Titel und fachliche Beschreibung
  • Datenformat, Schema und Aktualität
  • Klassifikation und Suchbegriffe
  • Qualitäts- und Herkunftsangaben
  • Versionierung

Praxisaufgabe: Überarbeitung unvollständiger Asset-Metadaten nach einer Qualitätscheckliste.

Schritt 5: Vertragsdefinition und Nutzungsbedingungen

Datenangebote werden mit Regeln verbunden, die vor einer Nutzung ausgehandelt und technisch berücksichtigt werden. Die Trennung von fachlicher Vereinbarung und technischer Policy wird erläutert.

  • Contract Definition
  • Policy-Ausdrücke
  • Zweck-, Zeit- und Teilnehmerbeschränkungen
  • Freigabe- und Änderungsprozess

Praxisaufgabe: Formulierung einer zeitlich und zweckgebundenen Nutzungsregel.

Schritt 6: Daten bereitstellen

Der Provider-Prozess umfasst die Auswahl der Verbindung, das Anlegen des Assets, die Angebotsbildung, die Veröffentlichung und die technische Überprüfung.

  • Provider-Checkliste
  • Asset und Datenadresse
  • Angebot und Vertragsdefinition
  • Publikation und Sichtbarkeit
  • Testkonsum

Praxisaufgabe: Durchspielen eines vollständigen Provider-Prozesses in einer Fallstudie.

Schritt 7: Daten konsumieren

Der Consumer-Prozess beginnt bei der Suche und endet nicht mit dem Download. Vertragsstatus, Zielverbindung, Nutzungsbedingungen und spätere Nachvollziehbarkeit werden berücksichtigt.

  • Katalogsuche
  • Bewertung des Angebots
  • Vertragsverhandlung
  • Zielverbindung und Transfer
  • Nutzungsnachweis

Praxisaufgabe: Bewertung mehrerer Angebote und Auswahl anhand definierter Kriterien.

Schritt 8: Betrieb und Lebenszyklus von Angeboten

Datenangebote müssen bei Änderungen, Störungen und Ablösung kontrolliert weiterentwickelt werden. Abhängigkeiten zu Konsumenten werden sichtbar gemacht.

  • Änderungs- und Versionsmanagement
  • Qualitätsüberwachung
  • Kommunikation an Konsumenten
  • Stilllegung und Nachfolgeangebot
  • Auditierbare Historie

Praxisaufgabe: Erstellung eines Lifecycle-Plans für ein regelmäßig aktualisiertes Datenprodukt.

Praxisübungen

  • Konfiguration und Fehleranalyse einer externen Verbindung
  • Asset- und Metadatencheck für ein beispielhaftes Datenprodukt
  • Provider- und Consumer-Prozess mit Vertrags- und Transferkontrolle

Arbeitsweise und Qualitätskontrollen

Vortrag, moderierte Analyse, Systemdemonstration, strukturierte Checklisten und praktische Übungen werden miteinander kombiniert. Konfigurationen und Konzepte werden jeweils gegen Vollständigkeit, Konsistenz, Sicherheit, Nachvollziehbarkeit und Betriebsfähigkeit geprüft. Übungsfälle enthalten auch Fehlersituationen, damit Diagnose- und Entscheidungswege nicht nur im Idealzustand nachvollzogen werden.

Fachbereichsleitung, Trainingsleitung und Ansprechpersonen

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weiterer Tag 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Data Owner, Data Steward, Datenproduktmanagement, Plattformadministration, Integrationsteams, Fachbereiche mit Provider- oder Consumer-Verantwortung.
Voraussetzungen: Grundverständnis zu Ursprungssystemen, Dateiformaten, APIs und Zugriffsrechten. Kenntnisse der DIH-Plattformgrundlagen werden empfohlen.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, Fallstudien, Checklisten und praktische Übungen am System oder in einer geeigneten Übungsumgebung
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Seminare mit Trainer vor Ort; Webinar nur bei ausdrücklicher Auswahl
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation als Download oder auf Datenträger
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Zürich 2 Tage
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Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
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