Seminar REI3 – Performance, Indizes und Clustering

Seminar / Training

Das Seminar analysiert REI3-Leistung systematisch von Query- und Indexdesign über Datenbank und Speicher bis zur Skalierung mehrerer Plattformknoten.

Ein messbarer Optimierungsplan trennt Anwendungs-, Datenbank-, Speicher- und Plattformengpässe und legt wirksame Maßnahmen fest. Die Inhalte werden an einer isolierten Übungsinstanz oder an einem fachlich neutralen Beispielszenario erarbeitet.

Zielgruppe

Erfahrene Builder-Autoren, Datenbankadministration, Plattformbetrieb, DevOps und Solution-Architekten.

Voraussetzungen

Kenntnisse in Queries, relationaler Modellierung und REI3-Betrieb; PostgreSQL- und Linux- oder Windows-Monitoringkenntnisse sind hilfreich.

Inhaltsübersicht

  1. 1. Messung und Engpassklassifikation
  2. 2. Query- und Formoptimierung
  3. 3. Datenbankindizes und Textsuche
  4. 4. Datenbank, Verbindungen und Speicher
  5. 5. Clustering und Proxybetrieb
  6. 6. Praxisfall und Qualitätskontrolle

1. Messung und Engpassklassifikation

Antwortzeiten, Last, Datenbankaktivität und Speicherlatenz werden vor jeder Änderung getrennt bewertet. Im Mittelpunkt stehen Basismessung, CPU und Speicher, Datenbanklast, Storage-Latenz. Als Arbeitsergebnis entsteht eine belastbare Ausgangsmessung.

  1. Schritt 1 – Analyse: Antwortzeiten, Last, Datenbankaktivität und Speicherlatenz werden vor jeder Änderung getrennt bewertet. Dazu werden Basismessung und CPU und Speicher anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
  2. Schritt 2 – Umsetzung: CPU und Speicher, Datenbanklast und Storage-Latenz werden im Betriebsmonitoring angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
  3. Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren eine belastbare Ausgangsmessung. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
  4. Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.

2. Query- und Formoptimierung

Joins, Filter, Spalten, Listen und nicht sichtbare Daten werden auf unnötige Arbeit und Datenmenge geprüft. Im Mittelpunkt stehen Joinpfad, Filterselektivität, Spaltenumfang, Formladeverhalten. Als Arbeitsergebnis entsteht eine optimierte Anwendungsabfrage.

  1. Schritt 1 – Analyse: Joins, Filter, Spalten, Listen und nicht sichtbare Daten werden auf unnötige Arbeit und Datenmenge geprüft. Dazu werden Joinpfad und Filterselektivität anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
  2. Schritt 2 – Umsetzung: Filterselektivität, Spaltenumfang und Formladeverhalten werden im REI3 Builder angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
  3. Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren eine optimierte Anwendungsabfrage. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
  4. Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.

3. Datenbankindizes und Textsuche

Indizes werden aus realen Abfragen abgeleitet und auf Schreibkosten, Eindeutigkeit und Suchzweck geprüft. Im Mittelpunkt stehen Einzelindex, Mehrspaltenindex, eindeutiger Index, Textindex. Als Arbeitsergebnis entsteht ein begründetes Indexkonzept.

  1. Schritt 1 – Analyse: Indizes werden aus realen Abfragen abgeleitet und auf Schreibkosten, Eindeutigkeit und Suchzweck geprüft. Dazu werden Einzelindex und Mehrspaltenindex anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
  2. Schritt 2 – Umsetzung: Mehrspaltenindex, eindeutiger Index und Textindex werden im REI3 Builder angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
  3. Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren ein begründetes Indexkonzept. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
  4. Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.

4. Datenbank, Verbindungen und Speicher

PostgreSQL-Ressourcen, Verbindungspool und gemeinsame Dateipfade werden zur Systemgröße passend konfiguriert. Im Mittelpunkt stehen Datenbankressourcen, Verbindungsminimum, Verbindungsmaximum, Dateispeicher. Als Arbeitsergebnis entsteht eine abgestimmte Infrastrukturkonfiguration.

  1. Schritt 1 – Analyse: PostgreSQL-Ressourcen, Verbindungspool und gemeinsame Dateipfade werden zur Systemgröße passend konfiguriert. Dazu werden Datenbankressourcen und Verbindungsminimum anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
  2. Schritt 2 – Umsetzung: Verbindungsminimum, Verbindungsmaximum und Dateispeicher werden im Betriebskonzept angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
  3. Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren eine abgestimmte Infrastrukturkonfiguration. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
  4. Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.

5. Clustering und Proxybetrieb

Mehrere REI3-Knoten werden nur bei Plattformengpässen eingesetzt und mit gemeinsamer Datenbank, Speicher und Websocket-Stickiness verbunden. Im Mittelpunkt stehen Dedicated-Modell, Clusterknoten, gemeinsame Pfade, Websocket-Stickiness. Als Arbeitsergebnis entsteht eine belastbare Clusterentscheidung.

  1. Schritt 1 – Analyse: Mehrere REI3-Knoten werden nur bei Plattformengpässen eingesetzt und mit gemeinsamer Datenbank, Speicher und Websocket-Stickiness verbunden. Dazu werden Dedicated-Modell und Clusterknoten anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
  2. Schritt 2 – Umsetzung: Clusterknoten, gemeinsame Pfade und Websocket-Stickiness werden im Infrastrukturdesign angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
  3. Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren eine belastbare Clusterentscheidung. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
  4. Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.

6. Praxisfall und Qualitätskontrolle

Die Einzelschritte werden in einem zusammenhängenden Übungsfall verbunden. Konfigurationen werden nicht nur funktional, sondern auch hinsichtlich Berechtigungen, Fehlerverhalten, Wartbarkeit und dokumentierter Wiederholbarkeit geprüft.

  • Eine langsame Listenabfrage messen und den Engpasstyp bestimmen.
  • Query und Index gezielt verändern und Wirkung vergleichen.
  • Für ein Lastszenario entscheiden, ob Datenbanktuning, Storage-Optimierung oder REI3-Clustering erforderlich ist.

Arbeitsweise

Kurze fachliche Einordnungen wechseln mit Demonstrationen und geführten Konfigurationsschritten. Jeder Themenblock endet mit einer Kontrollaufgabe, einem Negativtest und einer dokumentierten Prüfliste.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Erfahrene Builder-Autoren, Datenbankadministration, Plattformbetrieb, DevOps und Solution-Architekten.
Voraussetzungen: Kenntnisse in Queries, relationaler Modellierung und REI3-Betrieb; PostgreSQL- und Linux- oder Windows-Monitoringkenntnisse sind hilfreich.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, schrittweise Konfiguration und praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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