Seminar REI3 – Administration, Benutzer und Authentifizierung

Seminar / Training

Die Schulung vermittelt die zentrale Administration einer REI3-Instanz mit Benutzerverwaltung, Authentifizierungsverfahren, Rollenabbildung und sicherer Freigabe von Anwendungen.

Nach Abschluss steht ein nachvollziehbares Administrationsmodell mit getrennten Verantwortlichkeiten, geprüften Anmeldewegen und dokumentierten Betriebsabläufen bereit. Die Inhalte werden an einer isolierten Übungsinstanz oder an einem fachlich neutralen Beispielszenario erarbeitet.

Zielgruppe

Systemadministration, Anwendungsadministration, Identity-Management, technische Key-User sowie Verantwortliche für Informationssicherheit und Revision.

Voraussetzungen

Grundkenntnisse der REI3-Oberfläche sowie Verständnis von Benutzerkonten, Gruppen, Rollen und betrieblichen Freigabeprozessen.

Inhaltsübersicht

  1. 1. Administrationsmodell und Verantwortlichkeiten
  2. 2. Lokale Benutzer und Kontenlebenszyklus
  3. 3. OpenID Connect und LDAP
  4. 4. Rollenabbildung und Mehrfaktorauthentifizierung
  5. 5. Freigabe, Protokollierung und Störungsbehebung
  6. 6. Praxisfall und Qualitätskontrolle

1. Administrationsmodell und Verantwortlichkeiten

Administrationsaufgaben werden nach Plattformbetrieb, Anwendungspflege und fachlicher Berechtigung getrennt. Im Mittelpunkt stehen Admin-Konten, Wartungsmodus, Builder-Modus, Aufgabentrennung. Als Arbeitsergebnis entsteht ein abgestimmtes Rollen- und Verantwortungsmodell.

  1. Schritt 1 – Analyse: Administrationsaufgaben werden nach Plattformbetrieb, Anwendungspflege und fachlicher Berechtigung getrennt. Dazu werden Admin-Konten und Wartungsmodus anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
  2. Schritt 2 – Umsetzung: Wartungsmodus, Builder-Modus und Aufgabentrennung werden im Administrationsbereich angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
  3. Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren ein abgestimmtes Rollen- und Verantwortungsmodell. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
  4. Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.

2. Lokale Benutzer und Kontenlebenszyklus

Benutzerkonten werden konsistent angelegt, geändert, deaktiviert und revisionsfähig dokumentiert. Im Mittelpunkt stehen Namenskonventionen, Kontostatus, Passwortrichtlinien, Deaktivierung. Als Arbeitsergebnis entsteht einen vollständigen Joiner-Mover-Leaver-Ablauf.

  1. Schritt 1 – Analyse: Benutzerkonten werden konsistent angelegt, geändert, deaktiviert und revisionsfähig dokumentiert. Dazu werden Namenskonventionen und Kontostatus anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
  2. Schritt 2 – Umsetzung: Kontostatus, Passwortrichtlinien und Deaktivierung werden im Administrationsbereich angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
  3. Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren einen vollständigen Joiner-Mover-Leaver-Ablauf. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
  4. Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.

3. OpenID Connect und LDAP

Externe Identitäten werden über geeignete Anmeldeverfahren eingebunden und eindeutig zugeordnet. Im Mittelpunkt stehen Identitätsprovider, Claims oder Gruppen, Benutzerimport, Anmeldetest. Als Arbeitsergebnis entsteht einen getesteten externen Anmeldeweg.

  1. Schritt 1 – Analyse: Externe Identitäten werden über geeignete Anmeldeverfahren eingebunden und eindeutig zugeordnet. Dazu werden Identitätsprovider und Claims oder Gruppen anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
  2. Schritt 2 – Umsetzung: Claims oder Gruppen, Benutzerimport und Anmeldetest werden im Administrationsbereich angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
  3. Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren einen getesteten externen Anmeldeweg. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
  4. Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.

4. Rollenabbildung und Mehrfaktorauthentifizierung

Rollen werden aus externen Merkmalen abgeleitet und zusätzliche Anmeldefaktoren kontrolliert eingesetzt. Im Mittelpunkt stehen Rollenmapping, kumulative Rechte, TOTP, Notfallrücksetzung. Als Arbeitsergebnis entsteht eine überprüfbare Zuordnung von Identitäten zu Anwendungsrollen.

  1. Schritt 1 – Analyse: Rollen werden aus externen Merkmalen abgeleitet und zusätzliche Anmeldefaktoren kontrolliert eingesetzt. Dazu werden Rollenmapping und kumulative Rechte anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
  2. Schritt 2 – Umsetzung: kumulative Rechte, TOTP und Notfallrücksetzung werden im Administrationsbereich angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
  3. Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren eine überprüfbare Zuordnung von Identitäten zu Anwendungsrollen. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
  4. Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.

5. Freigabe, Protokollierung und Störungsbehebung

Änderungen an Benutzer- und Authentifizierungseinstellungen werden kontrolliert freigegeben und bei Fehlern systematisch analysiert. Im Mittelpunkt stehen Testkonten, Systemmeldungen, Anmeldeprotokolle, Rollback. Als Arbeitsergebnis entsteht eine betriebsfähige Administrationscheckliste.

  1. Schritt 1 – Analyse: Änderungen an Benutzer- und Authentifizierungseinstellungen werden kontrolliert freigegeben und bei Fehlern systematisch analysiert. Dazu werden Testkonten und Systemmeldungen anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
  2. Schritt 2 – Umsetzung: Systemmeldungen, Anmeldeprotokolle und Rollback werden in einer Übungsinstanz angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
  3. Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren eine betriebsfähige Administrationscheckliste. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
  4. Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.

6. Praxisfall und Qualitätskontrolle

Die Einzelschritte werden in einem zusammenhängenden Übungsfall verbunden. Konfigurationen werden nicht nur funktional, sondern auch hinsichtlich Berechtigungen, Fehlerverhalten, Wartbarkeit und dokumentierter Wiederholbarkeit geprüft.

  • Ein lokales Administrations- und Notfallkonto mit getrennten Zuständigkeiten einrichten.
  • Ein Rollenmapping für ein beispielhaftes Organisationsmodell entwerfen und mit Testkonten prüfen.
  • Fehlerhafte Anmeldung, gesperrtes Konto und MFA-Rücksetzung anhand eines Störungsszenarios bearbeiten.

Arbeitsweise

Kurze fachliche Einordnungen wechseln mit Demonstrationen und geführten Konfigurationsschritten. Jeder Themenblock endet mit einer Kontrollaufgabe, einem Negativtest und einer dokumentierten Prüfliste.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Systemadministration, Anwendungsadministration, Identity-Management, technische Key-User sowie Verantwortliche für Informationssicherheit und Revision.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse der REI3-Oberfläche sowie Verständnis von Benutzerkonten, Gruppen, Rollen und betrieblichen Freigabeprozessen.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, schrittweise Konfiguration und praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Bern 2 Tage
Luzern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Zürich 2 Tage
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