Seminar REI3 – Intensivseminar Administration und sicherer Betrieb

Seminar / Training

Das fünftägige Intensivseminar fasst Installation, Konfiguration, Identitäten, Anwendungen, Backup, Updates, Sicherheit, Performance und Störungsbehebung zu einem vollständigen Betriebsprogramm zusammen.

Eine produktionsnahe REI3-Umgebung wird installiert, abgesichert, überwacht und mit dokumentierten Standard-, Wartungs- und Notfallverfahren betrieben. Die Inhalte werden an einer isolierten Übungsinstanz oder an einem fachlich neutralen Beispielszenario erarbeitet.

Zielgruppe

Systemadministration, Plattformbetrieb, DevOps, technische Anwendungsbetreuung und Informationssicherheit.

Voraussetzungen

Sichere Administration von Windows Server oder Linux, Netzwerk- und TLS-Grundlagen sowie PostgreSQL-Basiswissen.

Inhaltsübersicht

  1. 1. Deploymentmodelle und Zielarchitektur
  2. 2. Installation auf Windows und Linux
  3. 3. TLS, Proxy und Netzwerkbetrieb
  4. 4. Benutzer, Authentifizierung und Rollenmapping
  5. 5. Anwendungen, Repositories und Wartungsmodus
  6. 6. Backup, Recovery und Plattformupdates
  7. 7. Härtung und Cloudbetrieb
  8. 8. Performance und Clustering
  9. 9. Monitoring, Störung und Betriebsübergabe
  10. 10. Praxisfall und Qualitätskontrolle

1. Deploymentmodelle und Zielarchitektur

Dedicated, Stand-alone, portable und Docker-Szenarien werden nach Produktion, Entwicklung und Test eingeordnet. Im Mittelpunkt stehen Deploymentmodell, Serverrolle, Datenbank, Dateispeicher. Als Arbeitsergebnis entsteht eine freigegebene Zielarchitektur.

  1. Schritt 1 – Analyse: Dedicated, Stand-alone, portable und Docker-Szenarien werden nach Produktion, Entwicklung und Test eingeordnet. Dazu werden Deploymentmodell und Serverrolle anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
  2. Schritt 2 – Umsetzung: Serverrolle, Datenbank und Dateispeicher werden im Infrastrukturdesign angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
  3. Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren eine freigegebene Zielarchitektur. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
  4. Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.

2. Installation auf Windows und Linux

Installationswege, Dienste, PostgreSQL-Anbindung und Grundkonfiguration werden praktisch verglichen und umgesetzt. Im Mittelpunkt stehen Windows-Installer, Linux-Archiv, Dienstverwaltung, config.json. Als Arbeitsergebnis entsteht zwei nachvollziehbare Installationsabläufe.

  1. Schritt 1 – Analyse: Installationswege, Dienste, PostgreSQL-Anbindung und Grundkonfiguration werden praktisch verglichen und umgesetzt. Dazu werden Windows-Installer und Linux-Archiv anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
  2. Schritt 2 – Umsetzung: Linux-Archiv, Dienstverwaltung und config.json werden auf Windows- und Linux-Übungssystemen angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
  3. Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren zwei nachvollziehbare Installationsabläufe. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
  4. Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.

3. TLS, Proxy und Netzwerkbetrieb

Zertifikate, Firewall, Reverse Proxy und Websocket-Anforderungen werden sicher konfiguriert. Im Mittelpunkt stehen Zertifikatskette, HTTPS-Port, Proxyregel, Websocket-Stickiness. Als Arbeitsergebnis entsteht einen stabilen verschlüsselten Zugriff.

  1. Schritt 1 – Analyse: Zertifikate, Firewall, Reverse Proxy und Websocket-Anforderungen werden sicher konfiguriert. Dazu werden Zertifikatskette und HTTPS-Port anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
  2. Schritt 2 – Umsetzung: HTTPS-Port, Proxyregel und Websocket-Stickiness werden in der Infrastrukturkonfiguration angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
  3. Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren einen stabilen verschlüsselten Zugriff. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
  4. Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.

4. Benutzer, Authentifizierung und Rollenmapping

Lokale, OpenID-Connect- und LDAP-Anmeldung werden mit MFA, Rollen und Notfallzugriff verbunden. Im Mittelpunkt stehen lokales Konto, OpenID Connect, LDAP, TOTP und Rollenmapping. Als Arbeitsergebnis entsteht ein vollständiges Identitätsmodell.

  1. Schritt 1 – Analyse: Lokale, OpenID-Connect- und LDAP-Anmeldung werden mit MFA, Rollen und Notfallzugriff verbunden. Dazu werden lokales Konto und OpenID Connect anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
  2. Schritt 2 – Umsetzung: OpenID Connect, LDAP und TOTP und Rollenmapping werden im Administrationsbereich angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
  3. Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren ein vollständiges Identitätsmodell. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
  4. Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.

5. Anwendungen, Repositories und Wartungsmodus

Installationen, Updates und Quellen werden in kontrollierten Wartungsfenstern verwaltet. Im Mittelpunkt stehen Wartungsmodus, Anwendungsquelle, Repository, Updatefreigabe. Als Arbeitsergebnis entsteht einen geregelten Anwendungsbetrieb.

  1. Schritt 1 – Analyse: Installationen, Updates und Quellen werden in kontrollierten Wartungsfenstern verwaltet. Dazu werden Wartungsmodus und Anwendungsquelle anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
  2. Schritt 2 – Umsetzung: Anwendungsquelle, Repository und Updatefreigabe werden im Administrationsbereich angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
  3. Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren einen geregelten Anwendungsbetrieb. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
  4. Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.

6. Backup, Recovery und Plattformupdates

Datenbank, Konfiguration, Dateien und Transfers werden gesichert, wiederhergestellt und vor Updates geprüft. Im Mittelpunkt stehen Vollbackup, Recovery-Test, Plattformupdate, Rollback. Als Arbeitsergebnis entsteht einen getesteten Notfall- und Updateprozess.

  1. Schritt 1 – Analyse: Datenbank, Konfiguration, Dateien und Transfers werden gesichert, wiederhergestellt und vor Updates geprüft. Dazu werden Vollbackup und Recovery-Test anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
  2. Schritt 2 – Umsetzung: Recovery-Test, Plattformupdate und Rollback werden in einer Übungsinstanz angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
  3. Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren einen getesteten Notfall- und Updateprozess. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
  4. Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.

7. Härtung und Cloudbetrieb

Minimalrechte, Zertifikate, Systemhärtung, Netzwerksegmentierung und zusätzliche Schutzmaßnahmen werden auf das Betriebsmodell abgestimmt. Im Mittelpunkt stehen Adminrechte, TLS, DMZ, Angriffserkennung. Als Arbeitsergebnis entsteht eine priorisierte Härtungscheckliste.

  1. Schritt 1 – Analyse: Minimalrechte, Zertifikate, Systemhärtung, Netzwerksegmentierung und zusätzliche Schutzmaßnahmen werden auf das Betriebsmodell abgestimmt. Dazu werden Adminrechte und TLS anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
  2. Schritt 2 – Umsetzung: TLS, DMZ und Angriffserkennung werden im Sicherheitskonzept angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
  3. Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren eine priorisierte Härtungscheckliste. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
  4. Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.

8. Performance und Clustering

Anwendungs-, Datenbank-, Speicher- und Plattformengpässe werden gemessen; Clustering wird nur bei passendem Engpass eingesetzt. Im Mittelpunkt stehen Basismessung, Datenbanklast, Storage, Clusterknoten. Als Arbeitsergebnis entsteht einen messbaren Skalierungsplan.

  1. Schritt 1 – Analyse: Anwendungs-, Datenbank-, Speicher- und Plattformengpässe werden gemessen; Clustering wird nur bei passendem Engpass eingesetzt. Dazu werden Basismessung und Datenbanklast anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
  2. Schritt 2 – Umsetzung: Datenbanklast, Storage und Clusterknoten werden im Betriebsmonitoring angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
  3. Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren einen messbaren Skalierungsplan. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
  4. Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.

9. Monitoring, Störung und Betriebsübergabe

Protokolle, Systemmeldungen, Wiederanlauf, Eskalation und tägliche Kontrollen werden in ein Betriebshandbuch überführt. Im Mittelpunkt stehen Systemlog, Störungsdiagnose, Eskalation, Betriebscheckliste. Als Arbeitsergebnis entsteht ein vollständiges Betriebshandbuch.

  1. Schritt 1 – Analyse: Protokolle, Systemmeldungen, Wiederanlauf, Eskalation und tägliche Kontrollen werden in ein Betriebshandbuch überführt. Dazu werden Systemlog und Störungsdiagnose anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
  2. Schritt 2 – Umsetzung: Störungsdiagnose, Eskalation und Betriebscheckliste werden in einer Übungsinstanz angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
  3. Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren ein vollständiges Betriebshandbuch. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
  4. Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.

10. Praxisfall und Qualitätskontrolle

Die Einzelschritte werden in einem zusammenhängenden Übungsfall verbunden. Konfigurationen werden nicht nur funktional, sondern auch hinsichtlich Berechtigungen, Fehlerverhalten, Wartbarkeit und dokumentierter Wiederholbarkeit geprüft.

  • Eine produktionsnahe Zielarchitektur auswählen und eine Instanz vollständig installieren.
  • Identitäts-, Rollen-, TLS- und Repository-Konfiguration in einem kontrollierten Wartungsfenster umsetzen.
  • Backup, Recovery, Update, Performanceanalyse und Störungsbearbeitung als zusammenhängende Betriebsübung durchführen.

Arbeitsweise

Kurze fachliche Einordnungen wechseln mit Demonstrationen und geführten Konfigurationsschritten. Jeder Themenblock endet mit einer Kontrollaufgabe, einem Negativtest und einer dokumentierten Prüfliste.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Systemadministration, Plattformbetrieb, DevOps, technische Anwendungsbetreuung und Informationssicherheit.
Voraussetzungen: Sichere Administration von Windows Server oder Linux, Netzwerk- und TLS-Grundlagen sowie PostgreSQL-Basiswissen.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, schrittweise Konfiguration und praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Luzern 5 Tage
Bern 5 Tage
Inhaus / Firmenseminar 5 Tage
Sankt Gallen 5 Tage
Basel 5 Tage
Winterthur 5 Tage
Zürich 5 Tage
Stream live 5 Tage
Stream gespeichert 5 Tage
Stream gespeichert 5 Tage
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