Seminar Pandora FMS Datenbank, Performance und Troubleshooting

Performanceprobleme werden nicht mit pauschalen Einstellungen behandelt. Mengengerüst, Datenbankwachstum, Warteschlangen, I/O und Serverrollen werden gemessen, bevor Änderungen schrittweise durchgeführt und anhand derselben Kennzahlen bewertet werden.

Inhaltsverzeichnis

  1. Kapitel 1: Seminarprofil
  2. Kapitel 2: Datenbankbetrieb und Performance
  3. Kapitel 3: Skalierung und verteilte Serverrollen
  4. Kapitel 4: Systematische Fehleranalyse
  5. Kapitel 5: Backup und Wiederherstellung
  6. Kapitel 6: Upgrade, Migration und Rollback
  7. Kapitel 7: Dashboards und operative Übersichten
  8. Kapitel 8: Praxislabor und Betriebscheck

Kapitel 1: Seminarprofil

Inhaltsverzeichnis

  • Zielsetzung
  • Zielgruppe
  • Voraussetzungen
  • Praxisrahmen
  • Systembezug

Zielsetzung: Datenbank, Serverprozesse und Warteschlangen werden anhand messbarer Kennzahlen analysiert, optimiert und mit einem reproduzierbaren Fehleranalyseverfahren betrieben.

Zielgruppe: Erfahrene Pandora-FMS-, Linux- und Datenbankadministratoren sowie Plattformverantwortliche.

Voraussetzungen: Sichere Pandora-FMS-Administration, Linux-Kommandozeile und Grundlagen relationaler Datenbanken.

Praxisrahmen: Analyse einer absichtlich belasteten Laborumgebung mit Datenbankwachstum, Verarbeitungsverzug und dokumentierter Optimierung.

Systembezug: Übungen und Bezeichnungen werden an Edition, Version und vorhandene Topologie angepasst; lizenzabhängige Funktionen werden im Labor eindeutig gekennzeichnet.

Kapitel 2: Datenbankbetrieb und Performance

Inhaltsverzeichnis

  • Schreiblast, Tabellen und Indizes
  • Wartung, Bereinigung und historische Daten
  • Messwerte, Engpässe und Optimierung

Die Datenbank trägt Messwerte, Ereignisse, Konfiguration und Historie. Performancearbeit beginnt mit Messdaten zu Abfragen, Schreiblast, Tabellenwachstum und I/O; Bereinigung und historische Auslagerung werden an den tatsächlichen Aufbewahrungsbedarf gekoppelt.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Datenbankgröße, größte Tabellen, Wachstum, I/O, Puffer und langsame Abfragen erfassen.
  2. Aufbewahrungsfristen und Wartungsjobs mit fachlichen sowie regulatorischen Anforderungen abgleichen.
  3. Bereinigung, Optimierung und gegebenenfalls historische Datenhaltung zunächst in einer Testumgebung prüfen.
  4. Server- und Datenbankparameter schrittweise ändern und Wirkung über definierte Kennzahlen messen.
  5. Grenzwerte für Speicher, Latenz, Warteschlangengröße und Wartungsdauer in das Eigenmonitoring aufnehmen.

Kapitel 3: Skalierung und verteilte Serverrollen

Inhaltsverzeichnis

  • Mengengerüst und Lastmodell
  • Verteilung von Serverprozessen
  • Historische Daten und Wachstumsplanung

Skalierung beginnt mit einem belastbaren Mengengerüst aus Agenten, Modulen, Intervallen, Ereignissen und Aufbewahrung. Serverrollen werden erst danach verteilt; Engpässe werden mit Messwerten statt mit pauschalen Hardwareannahmen bewertet.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Agenten-, Modul-, Intervall-, Ereignis- und Logmengen sowie erwartetes Wachstum erfassen.
  2. Lastanteile von Daten-, Netzwerk-, Plugin-, Discovery-, WUX- und weiteren Serverprozessen zuordnen.
  3. Serverrollen und Datenbankressourcen anhand des Mengengerüsts auf Knoten verteilen.
  4. Warteschlangen, Verarbeitungslatenz, Datenbankwachstum und Systemressourcen als Eigenmonitoring einrichten.
  5. Lasttest oder gestufte Erweiterung durchführen und Schwellenwerte für die nächste Skalierungsstufe definieren.

Kapitel 4: Systematische Fehleranalyse

Inhaltsverzeichnis

  • Fehlerbild und Zeitbezug
  • Server-, Agenten- und Kommunikationsprotokolle
  • Eingrenzung, Korrektur und Nachweis

Troubleshooting folgt einer festen Kette aus Fehlerbild, Zeitpunkt, betroffenen Komponenten und kontrollierter Hypothese. Änderungen ohne Messpunkt werden vermieden; jede Korrektur wird durch einen reproduzierbaren Test und die Rückkehr normaler Daten bestätigt.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Fehlerbild mit Zeitpunkt, betroffenen Agenten oder Modulen, letzter Änderung und erwarteter Funktion dokumentieren.
  2. Serverstatus, Warteschlangen, Agentenprotokolle, Übertragungsprotokolle und Datenbankzustand zeitlich korreliert prüfen.
  3. Fehler auf Quelle, Transport, Verarbeitung, Speicherung oder Darstellung eingrenzen.
  4. Nur eine überprüfbare Korrektur gleichzeitig durchführen und vorherigen Zustand sichern.
  5. Erfolg anhand Dateneingang, Zustandswechsel und Protokollen bestätigen und Ursache sowie Prävention dokumentieren.

Kapitel 5: Backup und Wiederherstellung

Inhaltsverzeichnis

  • Sicherungsumfang und Aufbewahrung
  • Datenbank, Konfiguration und Anhänge
  • Wiederherstellungstest und Freigabe

Eine vollständige Sicherung umfasst Datenbank, Server- und Konsolenkonfigurationen, Plugins, Sammlungen und weitere betriebsrelevante Dateien. Der Wert der Sicherung wird durch einen dokumentierten Wiederherstellungstest nachgewiesen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Sicherungsobjekte, Frequenz, Aufbewahrung, Verschlüsselung und Verantwortlichkeit festlegen.
  2. Datenbankkonsistenz und Speicherplatz vor der Sicherung prüfen und Konfigurationsdateien versioniert erfassen.
  3. Sicherung erstellen und Vollständigkeit, Prüfsumme sowie Zugriffsschutz kontrollieren.
  4. Wiederherstellung in einer isolierten Testumgebung mit definierter Reihenfolge durchführen.
  5. Anmeldung, Serverstatus, Agentendaten, Berichte, Plugins und Alarmkonfiguration anhand einer Abnahmeliste prüfen.

Kapitel 6: Upgrade, Migration und Rollback

Inhaltsverzeichnis

  • Versionspfad und Abhängigkeiten
  • Testumgebung, Sicherung und Durchführung
  • Abnahme, Rückfallplan und Nacharbeiten

Upgrades und Migrationen werden wie kontrollierte Änderungen behandelt. Versionspfad, Datenbankänderungen, Erweiterungen, Agentenkompatibilität und Rückfallplan werden vor dem produktiven Termin in einer repräsentativen Testumgebung geprüft.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Ausgangsversion, Zielversion, Edition, Erweiterungen, Integrationen und unterstützten Upgradepfad erfassen.
  2. Vollständige Sicherung und Wiederherstellungstest durchführen und Wartungsfenster sowie Verantwortlichkeiten festlegen.
  3. Kopie der Umgebung aktualisieren und Datenbankmigration, Serverstart, Konsole und zentrale Anwendungsfälle prüfen.
  4. Produktives Upgrade nach Checkliste ausführen und technische sowie fachliche Abnahmetests dokumentieren.
  5. Rollback-Kriterien, Rückkehrschritte und Nacharbeiten für Agenten, Plugins, Richtlinien und Caches kontrollieren.

Kapitel 7: Dashboards und operative Übersichten

Inhaltsverzeichnis

  • Zielgruppen und Kennzahlen
  • Widgets, Filter und Zeitbereiche
  • Freigabe, Berechtigungen und Qualitätsprüfung

Dashboards verdichten Monitoringdaten für Betrieb, Technikleitung oder Serviceverantwortung. Auswahl und Anordnung der Widgets folgen einer konkreten Entscheidungsfrage; dekorative, aber nicht handlungsrelevante Anzeigen werden vermieden.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Zielgruppe, Entscheidungssituation und maximal benötigte Kennzahlen für das Dashboard festlegen.
  2. Geeignete Widgets für Status, Graphen, Ereignisse, Services und Verfügbarkeit auswählen.
  3. Gruppen-, Agenten- und Zeitfilter konsistent setzen und automatische Aktualisierung abstimmen.
  4. Layout für große Anzeige, Arbeitsplatz und Druckansicht testen und unklare Elemente reduzieren.
  5. Freigabegruppe, Leserechte und Pflegeverantwortung festlegen und mit einem eingeschränkten Konto prüfen.

Kapitel 8: Praxislabor und Betriebscheck

Inhaltsverzeichnis

  • Planung und Abnahmekriterien
  • Umsetzung im Laborsystem
  • Störungs- und Wiederholungstests
  • Betriebscheck und Dokumentation

Das Abschlusslabor verbindet die behandelten Konfigurationen zu einem nachvollziehbaren Betriebsfall. Jede Funktion wird mit einem messbaren Prüfkriterium und mindestens einem gezielt erzeugten Fehlerbild abgenommen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Ausgangslage, gewünschte Überwachungsziele und messbare Abnahmekriterien für das Laborszenario festhalten.
  2. Benötigte Agenten, Module, Zugangsdaten, Richtlinien und Darstellungen in einer kurzen Umsetzungsskizze zuordnen.
  3. Ein Leistungsengpass wird gemessen, eingegrenzt, korrigiert und durch Eigenmonitoring sowie einen Wiederholungstest dauerhaft abgesichert.
  4. Mindestens einen Normalfall, einen technischen Fehler und einen fachlich falschen Messwert kontrolliert auslösen.
  5. Konfiguration, Prüfergebnisse, offene Risiken und erforderliche Betriebsaufgaben in einer wiederverwendbaren Checkliste dokumentieren.

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Öffentliche Schulung

Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.

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Inhausschulung

Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.

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Webinar

Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.

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Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich und Webinar: CHF 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: CHF 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Erfahrene Pandora-FMS-, Linux- und Datenbankadministratoren sowie Plattformverantwortliche.
Voraussetzungen: Sichere Pandora-FMS-Administration, Linux-Kommandozeile und Grundlagen relationaler Datenbanken.
Standorte: Basel, Bern, Luzern, Sankt Gallen, Winterthur, Zürich
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter +41 (800) 225127

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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