Seminar Pandora FMS Cloud-, Virtualisierungs- und Container-Monitoring

Dynamische Infrastrukturen benötigen andere Lebenszyklusregeln als statische Server. Der Kurs verbindet Discovery, sichere API-Zugänge, tagbasierte Zuordnung, Containerzustände und Kapazitätsanalysen zu einem wartbaren Monitoringmodell.

Inhaltsverzeichnis

  1. Kapitel 1: Seminarprofil
  2. Kapitel 2: Cloud- und Virtualisierungsmonitoring
  3. Kapitel 3: Container- und Orchestrierungsmonitoring
  4. Kapitel 4: Discovery-Aufgaben und automatische Erkennung
  5. Kapitel 5: Agenten, Module und Schwellenwerte
  6. Kapitel 6: Dashboards und operative Übersichten
  7. Kapitel 7: Kapazität, Baselines und Prognosen
  8. Kapitel 8: Praxislabor und Betriebscheck

Kapitel 1: Seminarprofil

Inhaltsverzeichnis

  • Zielsetzung
  • Zielgruppe
  • Voraussetzungen
  • Praxisrahmen
  • Systembezug

Zielsetzung: Dynamische Cloud-, Virtualisierungs- und Containerressourcen werden sicher entdeckt, gruppiert und mit Leistungs-, Kapazitäts- und Servicekennzahlen überwacht.

Zielgruppe: Cloud- und Virtualisierungsadministratoren, DevOps-Teams, Plattformbetreiber und Monitoring-Administratoren.

Voraussetzungen: Grundkenntnisse mindestens einer Cloud- oder Virtualisierungsplattform sowie sicherer Umgang mit Pandora FMS.

Praxisrahmen: Ein dynamischer Ressourcenbestand wird erkannt, über Tags strukturiert, überwacht und in einem Service- und Kapazitätsbild dargestellt.

Systembezug: Übungen und Bezeichnungen werden an Edition, Version und vorhandene Topologie angepasst; lizenzabhängige Funktionen werden im Labor eindeutig gekennzeichnet.

Kapitel 2: Cloud- und Virtualisierungsmonitoring

Inhaltsverzeichnis

  • Zugangsdaten und Mandantentrennung
  • Discovery von Ressourcen und Kennzahlen
  • Kosten, Kapazität und dynamische Lebenszyklen

Cloud- und Virtualisierungsumgebungen ändern sich dynamisch. Monitoringaufgaben berücksichtigen Mandanten, Regionen, Tags, kurzlebige Ressourcen und API-Limits und verbinden automatisch erkannte Objekte mit einer stabilen Gruppen- und Verantwortungsstruktur.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Cloud- oder Virtualisierungsplattform, Mandant, Region und zu überwachende Ressourcentypen festlegen.
  2. Technisches Lesekonto mit minimalen Rechten hinterlegen und API-Erreichbarkeit prüfen.
  3. Discovery-Aufgabe für eine begrenzte Ressourcengruppe ausführen und Zuordnung über Tags oder Ordner kontrollieren.
  4. Kennzahlen für Zustand, Leistung, Kapazität und Kostenbezug auswählen und sinnvolle Intervalle festlegen.
  5. Entstehung, Skalierung und Löschung einer Testressource beobachten und Regel für verwaiste Agenten definieren.

Kapitel 3: Container- und Orchestrierungsmonitoring

Inhaltsverzeichnis

  • Cluster, Knoten, Workloads und Laufzeiten
  • Dynamische Objekte und Labels
  • Ressourcen, Zustände und Services

Container-Monitoring muss kurzlebige Workloads von stabilen Diensten unterscheiden. Cluster-, Knoten- und Workload-Daten werden über Labels und Services strukturiert, damit Neustarts nicht fälschlich als dauerhafte neue Systeme behandelt werden.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Clustergrenzen, Namespaces, kritische Workloads und relevante Labels erfassen.
  2. Zugangsdaten oder Agenten-/Pluginzugriff mit rein lesenden Rechten konfigurieren.
  3. Module für Knotenstatus, Ressourcen, Neustarts, gewünschte Replikate und fehlgeschlagene Workloads anlegen.
  4. Dynamische Agentenerzeugung und Bereinigung bei Skalierung beziehungsweise Neuplanung testen.
  5. Technische Module in einen stabilen Anwendungsservice überführen und Ausfall einer Replikatgruppe simulieren.

Kapitel 4: Discovery-Aufgaben und automatische Erkennung

Inhaltsverzeichnis

  • Aufgabentypen und Zugangsdaten
  • Host-, Geräte-, Anwendungs- und Cloud-Erkennung
  • Ergebnisprüfung und Übernahme

Discovery vereinfacht die Erfassung neuer Systeme und verfügbarer Monitoringziele. Der Nutzen entsteht erst durch begrenzte Suchräume, sichere Zugangsdaten und eine kontrollierte Prüfung der Ergebnisse vor der produktiven Übernahme.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Zielnetz, Aufgabentyp, Suchintervall, Ausschlüsse und technische Zugangsdaten festlegen.
  2. Discovery-Aufgabe zunächst für einen kleinen, repräsentativen Bereich konfigurieren und ausführen.
  3. Gefundene Systeme nach Typ, Erreichbarkeit, vorhandenen Agenten und doppelten Einträgen prüfen.
  4. Geeignete Komponenten, Module oder Vorlagen zuweisen und die geplante Agentenstruktur kontrollieren.
  5. Aufgabe zeitlich planen, Verantwortlichkeit festlegen und Änderungen in späteren Läufen vergleichen.

Kapitel 5: Agenten, Module und Schwellenwerte

Inhaltsverzeichnis

  • Agenten- und Modulstruktur
  • Datentypen, Intervalle und Zustände
  • Schwellenwerte, Einheiten und Datenqualität

Agenten bündeln die Messwerte eines Systems oder Dienstes; Module beschreiben jeweils eine konkrete Prüfung. Datentyp, Intervall, Einheit und Schwellenwerte müssen zur Bedeutung des Messwerts passen, damit keine irreführenden Zustände entstehen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Für ein Beispielsystem Agentenalias, Gruppe, Adresse, Beschreibung und Betriebsintervall festlegen.
  2. Module nach Verfügbarkeit, Leistung, Kapazität und fachlicher Funktion gliedern.
  3. Passenden Datentyp wählen und bei Zählern die Berechnung als Änderungsrate berücksichtigen.
  4. Warn- und Kritischbereiche anhand realer Betriebswerte definieren und Hysterese beziehungsweise Mindestdauer einplanen.
  5. Messwert, Einheit, Graph und Zustandswechsel mit kontrollierten Testdaten validieren.

Kapitel 6: Dashboards und operative Übersichten

Inhaltsverzeichnis

  • Zielgruppen und Kennzahlen
  • Widgets, Filter und Zeitbereiche
  • Freigabe, Berechtigungen und Qualitätsprüfung

Dashboards verdichten Monitoringdaten für Betrieb, Technikleitung oder Serviceverantwortung. Auswahl und Anordnung der Widgets folgen einer konkreten Entscheidungsfrage; dekorative, aber nicht handlungsrelevante Anzeigen werden vermieden.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Zielgruppe, Entscheidungssituation und maximal benötigte Kennzahlen für das Dashboard festlegen.
  2. Geeignete Widgets für Status, Graphen, Ereignisse, Services und Verfügbarkeit auswählen.
  3. Gruppen-, Agenten- und Zeitfilter konsistent setzen und automatische Aktualisierung abstimmen.
  4. Layout für große Anzeige, Arbeitsplatz und Druckansicht testen und unklare Elemente reduzieren.
  5. Freigabegruppe, Leserechte und Pflegeverantwortung festlegen und mit einem eingeschränkten Konto prüfen.

Kapitel 7: Kapazität, Baselines und Prognosen

Inhaltsverzeichnis

  • Historische Daten und Datenqualität
  • Trends, Baselines und Prognoseelemente
  • Kapazitätsgrenzen und Maßnahmen

Kapazitätsaussagen benötigen ausreichend lange, konsistente Zeitreihen. Trends und Prognosen werden deshalb nicht isoliert betrachtet, sondern mit Betriebsereignissen, Saisonalität und geplanten Veränderungen abgeglichen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Relevante Kapazitätsmodule auswählen und Datenlücken, Intervallwechsel sowie Ausreißer identifizieren.
  2. Geeigneten Betrachtungszeitraum und Aggregation für Tages-, Wochen- und Langzeitmuster festlegen.
  3. Baseline- oder Prognoseelement erzeugen und mit historischen Spitzen sowie bekannten Ereignissen vergleichen.
  4. Warnschwelle auf verbleibende Zeit bis zur Kapazitätsgrenze statt nur auf einen statischen Prozentwert ausrichten.
  5. Maßnahme, Verantwortlichkeit und Überprüfungstermin in einem Kapazitätsbericht dokumentieren.

Kapitel 8: Praxislabor und Betriebscheck

Inhaltsverzeichnis

  • Planung und Abnahmekriterien
  • Umsetzung im Laborsystem
  • Störungs- und Wiederholungstests
  • Betriebscheck und Dokumentation

Das Abschlusslabor verbindet die behandelten Konfigurationen zu einem nachvollziehbaren Betriebsfall. Jede Funktion wird mit einem messbaren Prüfkriterium und mindestens einem gezielt erzeugten Fehlerbild abgenommen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Ausgangslage, gewünschte Überwachungsziele und messbare Abnahmekriterien für das Laborszenario festhalten.
  2. Benötigte Agenten, Module, Zugangsdaten, Richtlinien und Darstellungen in einer kurzen Umsetzungsskizze zuordnen.
  3. Eine dynamisch skalierende Testumgebung wird erkannt, strukturiert, überwacht und hinsichtlich Lebenszyklus und Kapazität abgenommen.
  4. Mindestens einen Normalfall, einen technischen Fehler und einen fachlich falschen Messwert kontrolliert auslösen.
  5. Konfiguration, Prüfergebnisse, offene Risiken und erforderliche Betriebsaufgaben in einer wiederverwendbaren Checkliste dokumentieren.

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Öffentliche Schulung

Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.

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Inhausschulung

Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.

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Webinar

Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.

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Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich und Webinar: CHF 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: CHF 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Cloud- und Virtualisierungsadministratoren, DevOps-Teams, Plattformbetreiber und Monitoring-Administratoren.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse mindestens einer Cloud- oder Virtualisierungsplattform sowie sicherer Umgang mit Pandora FMS.
Standorte: Basel, Bern, Luzern, Sankt Gallen, Winterthur, Zürich
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter +41 (800) 225127

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
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Zürich 2 Tage
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