Im Mittelpunkt stehen belastbare Alarmierungs- und Ereignisprozesse. Die Konfiguration wird anhand kontrollierter Störungsfälle aufgebaut, getestet und gegen Dubletten, Wartungsfenster sowie Fehlalarme abgesichert.
Inhaltsverzeichnis
- Kapitel 1: Seminarprofil
- Kapitel 2: Architektur und Monitoringmodell
- Kapitel 3: Alarmvorlagen, Aktionen und Eskalationen
- Kapitel 4: Ereignismanagement und Reaktionsabläufe
- Kapitel 5: Ereigniskorrelation und Ursachenverdichtung
- Kapitel 6: Berichte und planbare Auswertungen
- Kapitel 7: Praxislabor und Betriebscheck
Kapitel 1: Seminarprofil
Inhaltsverzeichnis
- Zielsetzung
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Praxisrahmen
- Systembezug
Zielsetzung: Alarmvorlagen, Aktionen, Eskalationsketten und Korrelationsregeln werden so aufgebaut, dass relevante Störungen zuverlässig gemeldet und Folgealarme beherrscht werden.
Zielgruppe: Monitoring-Administratoren, Systemadministratoren, Leitstellen- und Betriebsteams sowie Verantwortliche für Alarmierungsprozesse.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse der Pandora-FMS-Konsole sowie Erfahrung mit Agenten, Modulen und Schwellenwerten.
Praxisrahmen: Aufbau einer mehrstufigen Alarmierung mit Wiederherstellung, Wartungsfenster und korreliertem Störungsfall.
Systembezug: Übungen und Bezeichnungen werden an Edition, Version und vorhandene Topologie angepasst; lizenzabhängige Funktionen werden im Labor eindeutig gekennzeichnet.
Kapitel 2: Architektur und Monitoringmodell
Inhaltsverzeichnis
- Serverrollen, Web-Konsole und Datenbank
- Logische Agenten, Module und Gruppen
- Datenwege, Intervalle und Zustände
Das Monitoringmodell ordnet technische Messwerte in logische Agenten und Module ein. Lokale Daten eines EndPoints und entfernte Prüfungen können gemeinsam ausgewertet werden; Schwellenwerte überführen Messwerte in die Zustände Normal, Warnung und Kritisch.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Überwachungsobjekt, Dienstverantwortung und erforderliche Messwerte in einem Monitoring-Steckbrief erfassen.
- Eine passende Gruppenstruktur festlegen und für jedes Überwachungsobjekt einen logischen Agenten anlegen.
- Für jeden Messwert entscheiden, ob ein EndPoint, eine entfernte Prüfung oder ein Plugin die geeignetste Datenquelle ist.
- Modultyp, Prüfintervall, Warn- und Kritischschwelle sowie Datenaufbewahrung konfigurieren.
- Dateneingang und Zustandswechsel kontrolliert auslösen und in Konsole, Ereignissen und Graphen prüfen.
Kapitel 3: Alarmvorlagen, Aktionen und Eskalationen
Inhaltsverzeichnis
- Vorlagen, Bedingungen und Zeitfenster
- Aktionen, Eskalationsstufen und Wiederherstellung
- Unterdrückung, Wartung und Funktionstest
Das Alarmsystem trennt Auslösebedingung, wiederverwendbare Vorlage und konkrete Aktion. Eskalationen werden zeitlich und organisatorisch so aufgebaut, dass Meldungen weder zu früh vervielfacht noch bei anhaltenden Störungen vergessen werden.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Meldeziel, Priorität, Reaktionszeit und erforderliche Eskalationsstufen aus dem Betriebsprozess ableiten.
- Alarmvorlage mit Auslösebedingung, Mindestdauer, Wiederholungslogik, Zeitfenster und Wiederherstellung definieren.
- Aktionen mit Empfänger, Inhalt, Makros und Ausführungsreihenfolge konfigurieren.
- Vorlage einem Testmodul zuweisen und Warnung, Kritischzustand, anhaltende Störung sowie Erholung simulieren.
- Dubletten, Wartungsfenster, deaktivierte Agenten und fehlgeschlagene Aktionen anhand der Ereignisse kontrollieren.
Kapitel 4: Ereignismanagement und Reaktionsabläufe
Inhaltsverzeichnis
- Ereignisarten, Schweregrade und Filter
- Bestätigung, Kommentare und benutzerdefinierte Antworten
- Wartungsfenster und Nachvollziehbarkeit
Ereignisse bilden die operative Historie von Zustandsänderungen, Alarmen und Systemaktionen. Eine belastbare Bearbeitung benötigt eindeutige Filter, geregelte Bestätigung, dokumentierte Maßnahmen und einen sauberen Umgang mit geplanten Wartungen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Ereignisansicht nach Zeit, Schweregrad, Gruppe, Agent und Bearbeitungsstatus eingrenzen.
- Technische Ursache anhand verknüpfter Module, Messwerte und vorheriger Ereignisse verifizieren.
- Ereignis bestätigen, Verantwortlichkeit und Maßnahme dokumentieren und bei Bedarf eine definierte Antwort ausführen.
- Für geplante Arbeiten ein Wartungsfenster einrichten und die Unterdrückung unerwünschter Meldungen kontrollieren.
- Nach Abschluss prüfen, ob Normalisierung, Alarmwiederherstellung und Ereignisabschluss vollständig protokolliert wurden.
Kapitel 5: Ereigniskorrelation und Ursachenverdichtung
Inhaltsverzeichnis
- Korrelationsregeln und Suchbedingungen
- Zeitfenster, Sequenzen und Schweregrade
- Testdaten und Fehlalarmkontrolle
Korrelation verdichtet einzelne technische Ereignisse zu einer belastbaren Störungsaussage. Gute Regeln arbeiten mit klaren Bedingungen, begrenzten Zeitfenstern und nachvollziehbaren Ausschlüssen statt mit unkontrollierten Volltextsuchen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Ein reales Störungsmuster in notwendige, optionale und ausschließende Ereignismerkmale zerlegen.
- Filter nach Gruppe, Agent, Modul, Ereignistext, Schweregrad und Zeitfenster definieren.
- Reihenfolge und Mindestanzahl zusammengehöriger Ereignisse sowie den resultierenden Schweregrad festlegen.
- Regel mit positiven, negativen und unvollständigen Testsequenzen prüfen.
- Fehlalarme auswerten, Bedingungen verengen und Regelversion sowie Verantwortlichkeit dokumentieren.
Kapitel 6: Berichte und planbare Auswertungen
Inhaltsverzeichnis
- Berichtsvorlagen und Zeiträume
- Module, Ereignisse, Inventar und SLA
- Zeitplanung, Verteilung und Berechtigungen
Berichte kombinieren technische und serviceorientierte Daten über definierte Zeiträume. Aussagekräftige Berichte dokumentieren Datenbasis, Aggregation und Zeitraum und werden vor der automatischen Verteilung mit Testdaten geprüft.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Berichtszweck, Empfängerkreis, Zeitraum und erforderliche Detailtiefe festlegen.
- Bericht anlegen und Elemente für Verfügbarkeit, Graphen, Ereignisse, Alarme, Inventar oder Services ergänzen.
- Filter und Aggregation so einstellen, dass Wartungszeiten und fehlende Daten korrekt behandelt werden.
- Vorschau und Export auf Vollständigkeit, Seitenumbrüche, Zeitzone und Zahlenformat prüfen.
- Zeitplanung, Empfänger, Berechtigungen und Pflegeverantwortung konfigurieren und einen Probelauf auswerten.
Kapitel 7: Praxislabor und Betriebscheck
Inhaltsverzeichnis
- Planung und Abnahmekriterien
- Umsetzung im Laborsystem
- Störungs- und Wiederholungstests
- Betriebscheck und Dokumentation
Das Abschlusslabor verbindet die behandelten Konfigurationen zu einem nachvollziehbaren Betriebsfall. Jede Funktion wird mit einem messbaren Prüfkriterium und mindestens einem gezielt erzeugten Fehlerbild abgenommen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Ausgangslage, gewünschte Überwachungsziele und messbare Abnahmekriterien für das Laborszenario festhalten.
- Benötigte Agenten, Module, Zugangsdaten, Richtlinien und Darstellungen in einer kurzen Umsetzungsskizze zuordnen.
- Eine mehrstufige Störung wird vom Schwellwert über Alarmaktionen und Korrelation bis zur Wiederherstellung vollständig geprüft.
- Mindestens einen Normalfall, einen technischen Fehler und einen fachlich falschen Messwert kontrolliert auslösen.
- Konfiguration, Prüfergebnisse, offene Risiken und erforderliche Betriebsaufgaben in einer wiederverwendbaren Checkliste dokumentieren.
Seminar und Anbieter vergleichen
Öffentliche Schulung
Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.
Inhausschulung
Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.
Webinar
Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Michael Adler
Telefon: + 41 (800) 225127
E-Mail: michael.adler@seminar-experts.ch -

Stefano Conti
Telefon: + 41 (800) 225127
E-Mail: stefano.conti@seminar-experts.ch
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich und Webinar: CHF 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: CHF 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Monitoring-Administratoren, Systemadministratoren, Leitstellen- und Betriebsteams sowie Verantwortliche für Alarmierungsprozesse. |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse der Pandora-FMS-Konsole sowie Erfahrung mit Agenten, Modulen und Schwellenwerten. |
| Standorte: | Basel, Bern, Luzern, Sankt Gallen, Winterthur, Zürich |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter +41 (800) 225127 |
Seminartermine
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