Seminar OpenBMC Kompaktseminar – Architektur, Build und Betrieb

Das dreitägige Kompaktseminar vermittelt einen zusammenhängenden Einstieg von Architektur und Imagebau über zentrale Managementfunktionen bis zu Sicherheit, Update und Betrieb. Das Format schafft eine gemeinsame technische Basis für Teams, die OpenBMC bewerten, einführen oder betreiben.

Inhaltsübersicht

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • OpenBMC in die Server-, Firmware- und Betriebsarchitektur einordnen.
  • Ein Image mit Yocto und BitBake konfigurieren und bauen.
  • D-Bus, Redfish, Sensor-, Inventar- und Zustandsdaten nachvollziehen.
  • Grundlegende Sicherheits-, Update- und Diagnoseaufgaben durchführen.
  • Einen realistischen Einführungs-, Test- und Qualifizierungsplan erstellen.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Architektur und Einsatzmodell

Schwerpunkt: BMC-Aufgaben, Bootkette, Linux, systemd, D-Bus, bmcweb, Hardwaredienste, Schnittstellen und Verantwortlichkeiten.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Architektur und Einsatzmodell“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von BMC-Aufgaben, Bootkette, Linux, systemd, D-Bus, bmcweb, Hardwaredienste, Schnittstellen und Verantwortlichkeiten modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein abgestimmtes Gesamt- und Betriebszielbild erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

2. Buildumgebung und Imagebau

Schwerpunkt: Yocto, OpenEmbedded, BitBake, Layers, Machine, Konfiguration, Paketgruppen, Build und Artefakte.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Buildumgebung und Imagebau“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von Yocto, OpenEmbedded, BitBake, Layers, Machine, Konfiguration, Paketgruppen, Build und Artefakte modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine reproduzierbare Labor-Buildumgebung erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

3. Dienste, D-Bus und systemd

Schwerpunkt: Objekte, Interfaces, Properties, Methoden, Signale, Object Mapper, Units, Targets, Logs und Dienstdiagnose.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Dienste, D-Bus und systemd“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von Objekte, Interfaces, Properties, Methoden, Signale, Object Mapper, Units, Targets, Logs und Dienstdiagnose modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein nachvollziehbarer Service- und Datenpfad erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

4. Redfish, Konten und Netzwerk

Schwerpunkt: bmcweb, Ressourcen, Actions, Sessions, Rollen, HTTPS, Zertifikate, SSH und Managementnetz.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Redfish, Konten und Netzwerk“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von bmcweb, Ressourcen, Actions, Sessions, Rollen, HTTPS, Zertifikate, SSH und Managementnetz modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine sichere Managementzugriffsbaseline erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

5. Sensoren, Inventar und Plattformzustände

Schwerpunkt: hwmon, dbus-sensors, Entity Manager, FRU, Chassis, Host State, Power Control und Watchdog.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Sensoren, Inventar und Plattformzustände“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von hwmon, dbus-sensors, Entity Manager, FRU, Chassis, Host State, Power Control und Watchdog modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine geprüfte Plattformfunktionsübersicht erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

6. Firmware-Update und Recovery

Schwerpunkt: Software-Inventar, Imageannahme, Aktivierung, Neustart, Redundanz, Rollback, Werksreset und Rettungspfad.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Firmware-Update und Recovery“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von Software-Inventar, Imageannahme, Aktivierung, Neustart, Redundanz, Rollback, Werksreset und Rettungspfad modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen kontrollierten Update- und Wiederherstellungsablauf erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

7. Logging, Monitoring und Troubleshooting

Schwerpunkt: journal, D-Bus, Redfish-Logs, Health Checks, Netzwerk, Ressourcen, Diagnosebaum und Eskalation.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Logging, Monitoring und Troubleshooting“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von journal, D-Bus, Redfish-Logs, Health Checks, Netzwerk, Ressourcen, Diagnosebaum und Eskalation modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein kompaktes Betriebs- und Störungshandbuch erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

8. Pilotierung und nächste Ausbaustufen

Schwerpunkt: Hardwareauswahl, Portierung, Tests, Sicherheitsbaseline, CI/CD, Betriebsübergabe und vertiefende Rollenpfade.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Pilotierung und nächste Ausbaustufen“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von Hardwareauswahl, Portierung, Tests, Sicherheitsbaseline, CI/CD, Betriebsübergabe und vertiefende Rollenpfade modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen priorisierten Einführungs- und Qualifizierungsfahrplan erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Erzeugung eines OpenBMC-Laborimages und Start in einer vorbereiteten Umgebung.
  • Nachverfolgung einer Information von Hardware beziehungsweise Simulation über D-Bus bis Redfish.
  • Durchführung grundlegender Konto-, Netzwerk-, Update- und Diagnoseaufgaben.
  • Erstellung eines Pilot- und Betriebsplans mit technischen Abnahmekriterien.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Technische Projektleitung, Firmware- und Plattformteams, Systemadministration, Rechenzentrumsbetrieb, Informationssicherheit und Evaluierungsteams.

Voraussetzungen: Grundverständnis von Linux, Netzwerken, Serverhardware und Firmwareentwicklung.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, praktische Übungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe reproduzierbar bleiben und in technische Standards oder Runbooks überführt werden können.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Technische Projektleitung, Firmware- und Plattformteams, Systemadministration, Rechenzentrumsbetrieb, Informationssicherheit und Evaluierungsteams
Voraussetzungen: Grundverständnis von Linux, Netzwerken, Serverhardware und Firmwareentwicklung
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Sankt Gallen 3 Tage
Basel 3 Tage
Winterthur 3 Tage
Zürich 3 Tage
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Luzern 3 Tage
Bern 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
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