Das Seminar behandelt die Erfassung und Modellierung von Plattforminventar mit FRU-Daten und Entity Manager. Hardwareerkennung, Konfigurationsdateien, Probes, Exposes, Assoziationen, D-Bus-Objekte, Redfish-Abbildung und Fehlerdiagnose werden zu einem wartbaren Inventarprozess verbunden.
Inhaltsübersicht
- Lernziele und fachliche Einordnung
- Schrittweise Seminarinhalte
- Praxisübungen und Laborszenarien
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Didaktik und Arbeitsweise
Lernziele
- FRU-, Inventar- und Entity-Manager-Aufgaben voneinander abgrenzen.
- Hardware anhand belastbarer Probe-Kriterien erkennen.
- Entity-Manager-Konfigurationen für Geräte, Sensoren und Assoziationen erstellen.
- D-Bus- und Redfish-Inventar auf Konsistenz prüfen.
- Änderungen, Austausch, fehlende Geräte und fehlerhafte Daten sicher behandeln.
Schrittweise Seminarinhalte
1. Inventarmodell und Datenquellen
Schwerpunkt: statische Plattformdaten, FRU-EEPROM, Entity Manager, D-Bus-Inventar, Assoziationen, Sensoren und Managementschnittstellen.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Inventarmodell und Datenquellen“ erfassen.
- Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von statische Plattformdaten, FRU-EEPROM, Entity Manager, D-Bus-Inventar, Assoziationen, Sensoren und Managementschnittstellen modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis eine vollständige Datenquellen- und Verantwortungsmatrix erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
2. FRU-Aufbau und EEPROM-Zugriff
Schwerpunkt: Bereiche, Felder, Checksummen, Busadresse, Multiplexer, Gerätepfad, Lesen, Schreiben, Validierung und Schutz.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „FRU-Aufbau und EEPROM-Zugriff“ erfassen.
- Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von Bereiche, Felder, Checksummen, Busadresse, Multiplexer, Gerätepfad, Lesen, Schreiben, Validierung und Schutz modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen kontrollierten FRU-Erfassungsprozess erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
3. Entity-Manager-Architektur
Schwerpunkt: Konfigurationssuche, JSON-Struktur, Probe-Auswertung, Exposes, Templates, Variablen, Namensbildung und Aktivierung.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Entity-Manager-Architektur“ erfassen.
- Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von Konfigurationssuche, JSON-Struktur, Probe-Auswertung, Exposes, Templates, Variablen, Namensbildung und Aktivierung modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis ein nachvollziehbares dynamisches Konfigurationsmodell erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
4. Probes und Hardwareerkennung
Schwerpunkt: FRU-Felder, Buskriterien, Reguläre Ausdrücke, Mehrfachbedingungen, Exclusions, Priorität und Konfliktfälle.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Probes und Hardwareerkennung“ erfassen.
- Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von FRU-Felder, Buskriterien, Reguläre Ausdrücke, Mehrfachbedingungen, Exclusions, Priorität und Konfliktfälle modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis eine robuste Erkennungslogik erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
5. Exposes, Sensoren und Assoziationen
Schwerpunkt: Gerätetypen, Busparameter, Sensorlabels, Schwellenwerte, Chassiszuordnung, Inventory Paths und Redundanz.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Exposes, Sensoren und Assoziationen“ erfassen.
- Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von Gerätetypen, Busparameter, Sensorlabels, Schwellenwerte, Chassiszuordnung, Inventory Paths und Redundanz modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis eine konsistente Geräte- und Sensorbeschreibung erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
6. D-Bus- und Redfish-Abbildung
Schwerpunkt: Inventory Manager, Object Mapper, Associations, Chassis, Systems, Asset-Daten, Status und erwartete Ressourcen.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „D-Bus- und Redfish-Abbildung“ erfassen.
- Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von Inventory Manager, Object Mapper, Associations, Chassis, Systems, Asset-Daten, Status und erwartete Ressourcen modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen geprüften Ende-zu-Ende-Inventarpfad erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
7. Austausch, Fehler und Betrieb
Schwerpunkt: fehlende oder doppelte FRU, inkonsistente Felder, Busfehler, Hotplug, Neustart, Cache, Logging und Konfigurationspflege.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Austausch, Fehler und Betrieb“ erfassen.
- Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von fehlende oder doppelte FRU, inkonsistente Felder, Busfehler, Hotplug, Neustart, Cache, Logging und Konfigurationspflege modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen Diagnose- und Wartungsleitfaden erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
Praxisübungen und Laborszenarien
- Auslesen und Validieren eines beispielhaften FRU-Datensatzes.
- Erstellung einer Entity-Manager-Konfiguration mit Probe und Expose.
- Prüfung der erzeugten D-Bus-Objekte und Redfish-Ressourcen.
- Analyse fehlerhafter, doppelter und nicht erkannter Hardwarekonfigurationen.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: OpenBMC-Plattformintegration, Hardwareentwicklung, Firmware Engineering, Systemtest, Produktion und technische Serviceverantwortung.
Voraussetzungen: OpenBMC- und Linux-Grundlagen, JSON, I2C-Verständnis sowie Grundkenntnisse zu D-Bus und Redfish.
Didaktik und Arbeitsweise
Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, praktische Übungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe reproduzierbar bleiben und in technische Standards oder Runbooks überführt werden können.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | OpenBMC-Plattformintegration, Hardwareentwicklung, Firmware Engineering, Systemtest, Produktion und technische Serviceverantwortung |
| Voraussetzungen: | OpenBMC- und Linux-Grundlagen, JSON, I2C-Verständnis sowie Grundkenntnisse zu D-Bus und Redfish |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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