Das Seminar ordnet IPMI als Kompatibilitäts- und Übergangsschnittstelle in moderne OpenBMC-Umgebungen ein. Befehlsverarbeitung, Sensor- und Inventardaten, Ereignisse, Benutzer, Netzwerkkanäle, OEM-Erweiterungen und die Abgrenzung zu Redfish werden kompakt behandelt.
Inhaltsübersicht
- Lernziele und fachliche Einordnung
- Schrittweise Seminarinhalte
- Praxisübungen und Laborszenarien
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Didaktik und Arbeitsweise
Lernziele
- IPMI-Komponenten und Datenpfade in OpenBMC einordnen.
- Wichtige Befehlsgruppen, Sensor-, FRU- und Ereignisfunktionen verstehen.
- Benutzer-, Channel- und Netzwerkzugriffe kontrolliert konfigurieren.
- OEM-Kommandos und Legacy-Anforderungen fachlich bewerten.
- Einen begrenzten, testbaren Migrations- und Kompatibilitätspfad zu Redfish planen.
Schrittweise Seminarinhalte
1. IPMI-Architektur in OpenBMC
Schwerpunkt: Host- und Netzwerktransport, Command Handler, D-Bus-Anbindung, Berechtigungen, Sessions und Abgrenzung zu anderen Schnittstellen.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „IPMI-Architektur in OpenBMC“ erfassen.
- Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von Host- und Netzwerktransport, Command Handler, D-Bus-Anbindung, Berechtigungen, Sessions und Abgrenzung zu anderen Schnittstellen modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis ein nachvollziehbares Legacy-Schnittstellenmodell erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
2. Befehle, Sensoren und Inventar
Schwerpunkt: NetFn, Commands, Completion Codes, SDR, Sensor Reading, FRU Inventory, Device ID und Chassis Control.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Befehle, Sensoren und Inventar“ erfassen.
- Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von NetFn, Commands, Completion Codes, SDR, Sensor Reading, FRU Inventory, Device ID und Chassis Control modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis eine Funktions- und Datenzuordnung erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
3. Ereignisse und System Event Log
Schwerpunkt: Event Messages, SEL-Einträge, Zeit, Quellen, Löschen, Aufbewahrung, Redfish-Logabbildung und Diagnose.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Ereignisse und System Event Log“ erfassen.
- Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von Event Messages, SEL-Einträge, Zeit, Quellen, Löschen, Aufbewahrung, Redfish-Logabbildung und Diagnose modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen konsistenten Ereignisprozess erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
4. Channels, Benutzer und Sicherheit
Schwerpunkt: LAN Channel, Benutzer, Privilege Level, Session, Cipher Suites, Netzwerkparameter und Härtungsgrenzen.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Channels, Benutzer und Sicherheit“ erfassen.
- Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von LAN Channel, Benutzer, Privilege Level, Session, Cipher Suites, Netzwerkparameter und Härtungsgrenzen modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis eine minimal erforderliche IPMI-Zugriffsbaseline erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
5. OEM-Erweiterung und Migration
Schwerpunkt: herstellerspezifische Kommandos, Datenformate, Kompatibilität, Tests, technische Schulden und Zuordnung zu Redfish.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „OEM-Erweiterung und Migration“ erfassen.
- Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von herstellerspezifische Kommandos, Datenformate, Kompatibilität, Tests, technische Schulden und Zuordnung zu Redfish modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen priorisierten Legacy- und Ablöseplan erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
Praxisübungen und Laborszenarien
- Analyse typischer IPMI-Kommandos und ihrer D-Bus-Datenquellen.
- Prüfung von Sensor-, FRU- und SEL-Ausgaben gegen Redfish-Ressourcen.
- Erstellung einer Härtungs- und Migrationscheckliste für verbleibende IPMI-Nutzung.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: OpenBMC-Administration, Plattformintegration, Rechenzentrumsbetrieb, Systemtest und Migrationsprojekte.
Voraussetzungen: Grundlagen zu OpenBMC, Servermanagement und Netzwerkprotokollen.
Didaktik und Arbeitsweise
Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, praktische Übungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe reproduzierbar bleiben und in technische Standards oder Runbooks überführt werden können.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 1 Tag ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 599 zzgl. MwSt. Inhaus: € 1.700 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | OpenBMC-Administration, Plattformintegration, Rechenzentrumsbetrieb, Systemtest und Migrationsprojekte |
| Voraussetzungen: | Grundlagen zu OpenBMC, Servermanagement und Netzwerkprotokollen |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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