Seminar Ontop Projektierung und Architektur von Semantic Layers

Technische Umsetzung sollte erst beginnen, wenn Nutzen, Datenlage, semantischer Scope und Betriebsanforderungen geklärt sind. Die Schulung übersetzt strategische Ziele in eine prüfbare Architektur und einen realistischen Einführungsplan.

Inhaltsverzeichnis

  1. Use Cases und Kompetenzfragen
  2. Quellen- und Datenbewertung
  3. Semantischer Scope
  4. Mapping- und Integrationsstrategie
  5. Zielarchitektur
  6. Proof of Concept
  7. Roadmap und Betriebsmodell

Lernziele

  • Use Cases und Kompetenzfragen in technische Anforderungen überführen.
  • Quellen, Datenqualität, Ontologiebedarf und Mapping-Aufwand systematisch bewerten.
  • Eine virtuelle, materialisierte oder hybride Zielarchitektur begründet auswählen.
  • PoC, Governance, Serviceziele und Roadmap mit messbaren Entscheidungspunkten planen.

Zielgruppe

Daten- und Lösungsarchitektur, technische Projektleitung, Data Product Owner, Enterprise Architecture, Ontologie- und Plattformverantwortliche.

Voraussetzungen

Erfahrung mit Datenintegrations- oder Analyseprojekten; Grundkenntnisse zu Ontop, RDF oder Knowledge Graphs sind hilfreich.

Kapitel 1: Use Cases und Kompetenzfragen

Kapitel-Inhaltsverzeichnis: Nutzen, Nutzergruppen, Entscheidungen, Abfragen, Aktualität und Qualitätsziele.

  1. Schritt 1: Geschäftliche Ziele werden in konkrete Entscheidungen und Informationsbedarfe übersetzt.
  2. Schritt 2: Kompetenzfragen beschreiben prüfbar, welche Antworten die semantische Schicht liefern muss.
  3. Schritt 3: Priorität, Aktualität, Latenz und Datenqualität werden je Frage messbar festgelegt.

Kapitel 2: Quellen- und Datenbewertung

Kapitel-Inhaltsverzeichnis: Systeme, Eigentum, Schlüssel, Historie, Qualität, Volumen und Änderungsrhythmus.

  1. Schritt 1: Relevante Quellen und verantwortliche Datenbereiche werden inventarisiert.
  2. Schritt 2: Schlüssel, Beziehungen, Nullwerte, Dubletten und bekannte Qualitätsmängel werden bewertet.
  3. Schritt 3: Technische Zugänglichkeit, erwartete Last und Schemaänderungsrisiko fließen in die Priorisierung ein.

Kapitel 3: Semantischer Scope

Kapitel-Inhaltsverzeichnis: Domänen, Ontologien, Wiederverwendung, Modellgrenzen und Governance.

  1. Schritt 1: Kernbegriffe werden aus Kompetenzfragen und bestehenden Fachmodellen abgeleitet.
  2. Schritt 2: Wiederverwendbare Vokabulare werden gegen projektspezifische Anforderungen abgegrenzt.
  3. Schritt 3: Ein Governance-Prozess regelt Benennung, Review, Versionierung und Änderungswirkung.

Kapitel 4: Mapping- und Integrationsstrategie

Kapitel-Inhaltsverzeichnis: Paketschnitt, IRI-Regeln, Constraints, Lenses, Föderation und Datenqualität.

  1. Schritt 1: Mappings werden nach Fachdomäne und Änderungsverantwortung strukturiert.
  2. Schritt 2: Identitäts- und Beziehungsregeln werden vor der Detailimplementierung festgelegt.
  3. Schritt 3: Lenses oder Föderatoren werden dort eingeplant, wo Quellstrukturen wiederkehrend vorbereitet werden müssen.

Kapitel 5: Zielarchitektur

Kapitel-Inhaltsverzeichnis: Virtuell, materialisiert, hybrid, Datenquellen, Endpoint, APIs und Verbraucher.

  1. Schritt 1: Architekturoptionen werden anhand Aktualität, Last, Kosten, Redundanz und Governance verglichen.
  2. Schritt 2: Endpoint-, API- und Exportwege werden den jeweiligen Verbrauchergruppen zugeordnet.
  3. Schritt 3: Sicherheitszonen, Geheimnisse, Protokollierung und Betriebsverantwortung werden in der Architektur verankert.

Kapitel 6: Proof of Concept

Kapitel-Inhaltsverzeichnis: Scope, repräsentative Daten, Akzeptanzkriterien, Risiken und Entscheidungsvorlage.

  1. Schritt 1: Der PoC umfasst eine begrenzte Domäne, aber repräsentative Schlüssel- und Leistungsprobleme.
  2. Schritt 2: Funktionale, semantische, technische und betriebliche Akzeptanzkriterien werden vorab festgelegt.
  3. Schritt 3: Resultate, offene Risiken und Skalierungsannahmen werden in einer nachvollziehbaren Entscheidungsvorlage zusammengefasst.

Kapitel 7: Roadmap und Betriebsmodell

Kapitel-Inhaltsverzeichnis: Arbeitspakete, Rollen, Releases, Qualitätssicherung, Serviceziele und Weiterentwicklung.

  1. Schritt 1: Die Umsetzung wird in lieferfähige Domänen- und Plattforminkremente gegliedert.
  2. Schritt 2: Rollen für Ontologie, Mapping, Quelle, Plattform, Test und Freigabe werden besetzt.
  3. Schritt 3: Serviceziele, Releaseprozess, Änderungssteuerung und Qualifizierungsbedarf werden in die Roadmap integriert.

Fachbereichsleitung und Trainingskoordination

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Daten- und Lösungsarchitektur, Projektleitung, Data Product Owner, Governance
Voraussetzungen: Erfahrung mit Datenintegrationsprojekten; Ontop- oder KG-Grundlagen hilfreich
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
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