Seminar Ontop

Die Open-Source-Plattform Ontop erschließt relationale Daten als virtuelle Knowledge Graphs. Das Seminarprogramm deckt den gesamten Lebenszyklus von fachlicher Projektierung, Ontologie und Mapping über SPARQL, Lenses und Datenquellen bis zu Bereitstellung, Leistung, Test und Produktionsbetrieb ab.

Inhaltsverzeichnis

  1. Aufbau des Seminarportfolios
  2. Empfohlene Reihenfolge
  3. Kompakt- und Intensivformate
  4. Rollenbasierte Lernpfade
  5. Auswahl nach Projektphase

Kapitel 1: Aufbau des Seminarportfolios

Kapitel-Inhaltsverzeichnis: Grundlagen, Entwicklung, Integration, Deployment, Betrieb und Lifecycle.

Die modularen Fachseminare ermöglichen eine gezielte Qualifizierung für einzelne Aufgabenbereiche. Das dreitägige Kompaktformat vermittelt den praktischen Kern in einem durchgängigen Beispiel. Drei fünftägige Intensivformate bündeln entweder Entwicklung, Integration und Betrieb oder das gesamte Programm.

Kapitel 2: Empfohlene Reihenfolge

Kapitel-Inhaltsverzeichnis: Fundament, Modell und Mapping, Integration, Bereitstellung, Optimierung und Lifecycle.

  1. Ontop Grundlagen und Virtual Knowledge Graphs
  2. Ontop Ontologien mit RDFS und OWL 2 QL
  3. Ontop SPARQL 1.1 für virtuelle Knowledge Graphs
  4. Ontop Projektierung und Architektur von Semantic Layers
  5. Ontop Protégé Mapping Designer
  6. Ontop Mapping Engineering mit OBDA und R2RML
  7. Ontop Mapping-Qualität, IRI-Design und Datenbank-Constraints
  8. Ontop Lenses und virtuelle Sichten
  9. Ontop Datenquellen und Cloud-Datenplattformen
  10. Ontop Föderation und semantische Datenintegration
  11. Ontop GeoSPARQL und räumliche Abfragen
  12. Ontop CLI und Automatisierung
  13. Ontop Deployment mit Docker und SPARQL-Endpunkten
  14. Ontop Vordefinierte Abfragen und JSON-LD-Web-APIs
  15. Ontop Materialisierung und RDF-Export
  16. Ontop Performance-Optimierung und SQL-Reformulierung
  17. Ontop Produktionsbetrieb, Logging und HTTP-Caching
  18. Ontop Administration, Konfiguration und Sicherheit
  19. Ontop Testautomatisierung, Validierung und Troubleshooting
  20. Ontop Migration, Upgrade und Versionswechsel

Kapitel 3: Kompakt- und Intensivformate

Kapitel-Inhaltsverzeichnis: Schnelleinstieg, Entwicklungsvertiefung, Betriebsvertiefung und Gesamtprogramm.

  • Das Kompaktseminar eignet sich für einen dreitägigen End-to-End-Einstieg mit Mapping, SPARQL, Lenses und Endpoint.
  • Das Entwicklungs-Intensivseminar bündelt Ontologie, Mapping Engineering, IRI-Design, Protégé, SPARQL, Lenses und Materialisierung.
  • Das Integrations- und Betriebs-Intensivseminar bündelt Datenquellen, Föderation, CLI, Container, APIs, Performance, Logging, Sicherheit und Lifecycle.
  • Das Gesamtprogramm fasst alle modularen Seminarthemen in einem verdichteten fünftägigen Durchlauf zusammen.

Kapitel 4: Rollenbasierte Lernpfade

Kapitel-Inhaltsverzeichnis: Entwicklung, Architektur, Datenplattform, Betrieb und Qualitätssicherung.

  • Mapping- und Ontologieentwicklung: Grundlagen, Ontologien, Protégé, Mapping Engineering, Mapping-Qualität, SPARQL und Lenses.
  • Daten- und Lösungsarchitektur: Grundlagen, Projektierung, Datenquellen, Föderation, Deployment und Performance.
  • Plattformbetrieb und DevOps: CLI, Deployment, Administration, Produktionsbetrieb, Testautomatisierung und Migration.
  • API- und Integrationsentwicklung: SPARQL, vordefinierte Abfragen, Datenquellen, Föderation und Materialisierung.
  • Qualitätssicherung: Mapping-Qualität, Testautomatisierung, Performance und Versionswechsel.

Kapitel 5: Auswahl nach Projektphase

Kapitel-Inhaltsverzeichnis: Orientierung, Proof of Concept, Umsetzung, Produktionsfreigabe und Weiterentwicklung.

  1. Schritt 1: In der Orientierungsphase werden Grundlagen, Projektierung und das Kompaktseminar priorisiert.
  2. Schritt 2: Für den Proof of Concept folgen Ontologie, Mapping, SPARQL, Datenquellen und erste Deployment-Schritte.
  3. Schritt 3: In der Umsetzung werden Mapping-Qualität, Lenses, Föderation, APIs und Materialisierung ergänzt.
  4. Schritt 4: Vor der Produktionsfreigabe stehen Performance, Administration, Logging, Caching, Tests und Sicherheitsprüfung.
  5. Schritt 5: Für den laufenden Lifecycle werden Regressionstests, Betriebs-Runbooks, Upgrades und kontrollierte Migrationen etabliert.

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