Datenquellen unterscheiden sich deutlich bei SQL-Dialekten, Metadatenqualität, Datentypen und Verbindungsverhalten. Eine systematische Connector-Strategie verhindert fehlerhafte Annahmen und schafft eine reproduzierbare Grundlage für Mapping und Abfrageoptimierung.
Inhaltsverzeichnis
- Connector- und Dialektarchitektur
- Klassische relationale Datenbanken
- Cloud-Warehouses und Lakehouse-Plattformen
- Föderatoren und verteilte Abfrageebenen
- Verschachtelte Daten und Flatten-Verfahren
- Abnahme- und Betriebscheck je Datenquelle
Lernziele
- Unterstützte Datenquellen nach Architektur, Dialekt und Einsatzszenario einordnen.
- JDBC-Verbindungen und Treiber reproduzierbar konfigurieren und prüfen.
- Fehlende oder unvollständige Metadaten durch explizite Constraints ausgleichen.
- Eine technische Abnahmematrix für relationale und cloudbasierte Plattformen erstellen.
Zielgruppe
Data Engineering, Datenbankadministration, Cloud-Plattformteams, Ontop-Entwicklung und Lösungsarchitektur.
Voraussetzungen
SQL-Grundkenntnisse, Verständnis relationaler Schemas und grundlegende Kenntnisse zu Ontop-Mappings.
Kapitel 1: Connector- und Dialektarchitektur
Kapitel-Inhaltsverzeichnis: JDBC, datenbankspezifische Implementierungen, Treiber, Schemas und Namensauflösung.
- Schritt 1: Die Datenquelle wird einer unterstützten Dialektfamilie zugeordnet und von generischem JDBC abgegrenzt.
- Schritt 2: Treiber, Verbindungszeichenfolge, Standardkatalog und Schema werden dokumentiert und isoliert getestet.
- Schritt 3: Ein Basissatz aus Datentyp-, Funktions- und Metadatenabfragen wird als Connector-Smoke-Test ausgeführt.
Kapitel 2: Klassische relationale Datenbanken
Kapitel-Inhaltsverzeichnis: PostgreSQL, MySQL und MariaDB, SQL Server, Oracle, DB2 und H2.
- Schritt 1: Für jede relevante Plattform werden Bezeichnerregeln, Datentypbesonderheiten und Funktionsgrenzen erfasst.
- Schritt 2: Ein identisches semantisches Mapping wird auf zwei Dialekten umgesetzt und die erzeugten SQL-Abfragen werden verglichen.
- Schritt 3: Plattformspezifische Abweichungen werden in einer wiederverwendbaren Mapping- und Testkonvention festgehalten.
Kapitel 3: Cloud-Warehouses und Lakehouse-Plattformen
Kapitel-Inhaltsverzeichnis: Snowflake, Databricks, BigQuery, Redshift und skalierbare Query Engines.
- Schritt 1: Authentisierung, Netzwerkzugang und Ressourcenzuordnung werden getrennt von der Ontop-Konfiguration geplant.
- Schritt 2: Kosten- und Latenztreiber wie Scanvolumen, Warehouse-Start und Datenpartitionierung werden in Testabfragen sichtbar gemacht.
- Schritt 3: Für fehlende Schlüsselmetadaten werden explizite Constraints vorbereitet und deren Wirkung geprüft.
Kapitel 4: Föderatoren und verteilte Abfrageebenen
Kapitel-Inhaltsverzeichnis: Trino, Presto, Athena, Denodo, Dremio und SparkSQL als einheitlicher Zugriffspunkt.
- Schritt 1: Die Verantwortungsgrenze zwischen Ontop und dem Föderator wird anhand von Pushdown und Quellzugriff definiert.
- Schritt 2: Katalog- und Schemanamen werden stabilisiert, damit Mappings nicht von wechselnden Sitzungsstandards abhängen.
- Schritt 3: Eine quellenübergreifende Abfrage wird auf Datenbewegung, Join-Ort und Engpass untersucht.
Kapitel 5: Verschachtelte Daten und Flatten-Verfahren
Kapitel-Inhaltsverzeichnis: Arrays, JSON-Strukturen, Typinferenz und Grenzen der Plattformen.
- Schritt 1: Verschachtelte Spalten werden nach Array, strukturierter Spalte oder JSON-codiertem Text klassifiziert.
- Schritt 2: Ein Flatten-Lens wird mit explizitem Ausgabetyp und benötigten Ursprungsspalten modelliert.
- Schritt 3: Abfrageergebnis, Kardinalität und Positionserhalt werden mit kontrollierten Testdaten validiert.
Kapitel 6: Abnahme- und Betriebscheck je Datenquelle
Kapitel-Inhaltsverzeichnis: Kompatibilität, Leistung, Fehlerverhalten, Dokumentation und Freigabe.
- Schritt 1: Eine Abnahmematrix mit Verbindung, Datentypen, Funktionen, Metadaten, Parallelität und Grenzfällen wird erstellt.
- Schritt 2: Störungen wie abgelaufene Zugangsdaten, Zeitüberschreitungen und Schemaänderungen werden simuliert.
- Schritt 3: Nur geprüfte Kombinationen aus Treiber, Plattformversion und Ontop-Konfiguration werden als Betriebsstandard freigegeben.
Fachbereichsleitung und Trainingskoordination
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Data Engineering, Datenbankadministration, Cloud-Plattformteams, Architektur |
| Voraussetzungen: | SQL, relationale Datenmodellierung und Ontop-Mapping-Grundlagen |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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