Seminar NCP VS GovNet – Server Advanced Administration

Seminar / Training

Komplexe Behörden- und Unternehmensnetze verlangen mehr als eine funktionierende Standardkonfiguration. Die Schulung behandelt den Server als hochskalierbares VPN-Gateway mit klar getrennten Mandanten, Netzen, Identitäten und Betriebsverantwortungen.

Seminarprofil

Die Übungen bauen mehrere Domänen-Gruppen, Backend-Systeme und Gateway-Instanzen auf. Konfigurationen werden anhand von Routingtabellen, Protokollen und messbaren Tunnelzuständen geprüft.

Inhaltsübersicht

  1. Kapitel 1: Erweiterte Serverarchitektur und Konfigurationsmodell
  2. Kapitel 2: Routing, NAT und Stateful Firewall
  3. Kapitel 3: IKEv2, IPsec und kryptografische Profile
  4. Kapitel 4: Authentisierung und Zertifikatsprüfung
  5. Kapitel 5: Mandantenfähigkeit und Ressourcensteuerung
  6. Kapitel 6: Load Balancing, Tunnelweiterleitung und Skalierung
  7. Kapitel 7: DDNS, Erreichbarkeit und mobile Endpunkte
  8. Kapitel 8: Monitoring, Statistik und externe Protokollierung
  9. Kapitel 9: Performance- und Fehleranalyse

Zielsetzung

Ziel ist die sichere Administration komplexer Serverkonfigurationen einschließlich Segmentierung, Skalierung, Hochverfügbarkeit und tiefgehender Fehleranalyse.

Zielgruppe

Erfahrene VPN-, Netzwerk- und Security-Administratoren sowie technische Architekten.

Voraussetzungen

Sichere Administration des NCP VS GovNet Servers oder Teilnahme am Grundseminar. Sehr gute Kenntnisse in TCP/IP, Routing, NAT, Firewalling, IPsec/IKEv2, PKI und Verzeichnisdiensten.

Kapitel 1: Erweiterte Serverarchitektur und Konfigurationsmodell

Inhaltsverzeichnis des Kapitels

  • Daten- und Managementpfade
  • Domänen-Gruppen
  • Konfigurationsobjekte
  • Änderungs- und Rückfallstrategie

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Komplexe Datenflüsse werden nach Mandant, Zielnetz und Authentisierung getrennt modelliert.
  2. Schritt 2: Domänen-Gruppen erhalten eindeutige Zuständigkeiten und Adressbereiche.
  3. Schritt 3: Konfigurationsobjekte werden modular und wiederverwendbar strukturiert.
  4. Schritt 4: Änderungen werden mit Abhängigkeiten, Pilot und Rückfall vorbereitet.

Kapitel 2: Routing, NAT und Stateful Firewall

Inhaltsverzeichnis des Kapitels

  • Statische und dynamische Pfade
  • IP-Pools und Rückrouten
  • NAT-Traversal und NAT
  • Port- und Segmentfilter

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Tunnelnetze, Zielnetze und Rückwege werden in einer vollständigen Routingmatrix erfasst.
  2. Schritt 2: IP-Pools werden überschneidungsfrei und mandantenspezifisch geplant.
  3. Schritt 3: NAT- und NAT-Traversal-Fälle werden bewusst getrennt konfiguriert.
  4. Schritt 4: Stateful-Regeln werden mit erlaubten und blockierten Verbindungen sowie asymmetrischen Pfaden getestet.

Kapitel 3: IKEv2, IPsec und kryptografische Profile

Inhaltsverzeichnis des Kapitels

  • IKE- und Child-SA
  • MOBIKE und Rekeying
  • PFS und Algorithmen
  • Fragmentierung und MTU

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Identitäten, Vorschläge und Lebensdauern werden pro Profil festgelegt.
  2. Schritt 2: Rekeying und PFS werden unter laufender Verbindung beobachtet.
  3. Schritt 3: Zulässige kryptografische Verfahren werden auf Server und Connector deckungsgleich eingestellt.
  4. Schritt 4: MTU-, Fragmentierungs- und NAT-Probleme werden mit gezielten Testpaketen analysiert.

Kapitel 4: Authentisierung und Zertifikatsprüfung

Inhaltsverzeichnis des Kapitels

  • Lokale Benutzer
  • RADIUS, LDAP und Active Directory
  • Zertifikate und PKCS#12
  • CRL, CARL und OCSP

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Das geeignete Backend wird pro Benutzergruppe ausgewählt.
  2. Schritt 2: Attribute und Gruppen werden einer eindeutigen Autorisierung zugeordnet.
  3. Schritt 3: Server- und Benutzerzertifikate werden mit vollständiger Vertrauenskette bereitgestellt.
  4. Schritt 4: Sperrlisten- und Online-Prüfung werden mit erreichbaren und bewusst gestörten Prüfdiensten getestet.

Kapitel 5: Mandantenfähigkeit und Ressourcensteuerung

Inhaltsverzeichnis des Kapitels

  • Domänen-Gruppen
  • GRE, VLAN und Tunnelweiterleitung
  • Filtergruppen
  • Bandbreitenbegrenzung

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Mandanten werden durch Adressierung, Routing, Filter und Administration getrennt.
  2. Schritt 2: Weiterleitungsvarianten werden dem jeweiligen Zielnetz und Sicherheitsmodell zugeordnet.
  3. Schritt 3: Filtergruppen und IP-Pools werden ohne Überschneidung zugewiesen.
  4. Schritt 4: Bandbreitenregeln werden unter Last gemessen und auf unerwünschte Wechselwirkungen geprüft.

Kapitel 6: Load Balancing, Tunnelweiterleitung und Skalierung

Inhaltsverzeichnis des Kapitels

  • Mehrere Gateways
  • Gesundheitsprüfung
  • Lastverteilung
  • Kapazitäts- und Wachstumsplanung

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Gateway-Instanzen werden mit konsistenten Profilen und getrennten Fehlerdomänen aufgebaut.
  2. Schritt 2: Gesundheitskriterien werden so gewählt, dass nicht nur Prozess-, sondern auch Dienstfähigkeit geprüft wird.
  3. Schritt 3: Neue und bestehende Tunnel werden bei Ausfall und Wiederkehr beobachtet.
  4. Schritt 4: Kapazität wird anhand Tunnelzahl, Durchsatz, CPU, Speicher und Protokollvolumen geplant.

Kapitel 7: DDNS, Erreichbarkeit und mobile Endpunkte

Inhaltsverzeichnis des Kapitels

  • Dynamische Adressen
  • Namensregistrierung
  • MOBIKE und Medienwechsel
  • Apple-indigo-Gegenstelle als Einsatzvariante

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Anforderungen an die Erreichbarkeit mobiler Clients werden festgelegt.
  2. Schritt 2: DDNS-Aktualisierung und Namensauflösung werden mit wechselnden Adressen getestet.
  3. Schritt 3: MOBIKE und Medienwechsel werden auf Tunnel- und Anwendungsebene beobachtet.
  4. Schritt 4: Alternative zugelassene Endpunktklassen werden in Routing, Authentisierung und Betriebskonzept eingeordnet.

Kapitel 8: Monitoring, Statistik und externe Protokollierung

Inhaltsverzeichnis des Kapitels

  • Tunnel- und Benutzerstatistik
  • Syslog über UDP oder TCP
  • Schwellenwerte
  • Kapazitätsindikatoren

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Betriebsrelevante Kennzahlen und Ereignisse werden festgelegt.
  2. Schritt 2: Syslog-Ziele werden mit gesichertem Netzpfad und vollständiger Zeitbasis angebunden.
  3. Schritt 3: Warnschwellen werden aus Baseline und Kapazitätsplanung abgeleitet.
  4. Schritt 4: Statistik und Protokolle werden zur Erkennung schleichender Engpässe korreliert.

Kapitel 9: Performance- und Fehleranalyse

Inhaltsverzeichnis des Kapitels

  • IKE- und Zertifikatsfehler
  • Routing und Asymmetrie
  • MTU und Fragmentierung
  • Last und Ressourcen

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Ein funktionierender Tunnel wird als Vergleichsprofil aufgezeichnet.
  2. Schritt 2: Fehler werden jeweils auf Authentisierung, Aushandlung, Datenpfad oder Ressource eingegrenzt.
  3. Schritt 3: Routingtabellen, Firewallentscheidungen und Paketgrößen werden mit Protokollen abgeglichen.
  4. Schritt 4: Optimierungen werden einzeln umgesetzt und durch reproduzierbare Messungen bewertet.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Erfahrene VPN-, Netzwerk- und Security-Administratoren sowie technische Architekten
Voraussetzungen: Sichere Server-Grundadministration und sehr gute TCP/IP-, Routing-, Firewall-, IKEv2- und PKI-Kenntnisse
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Winterthur 3 Tage
Zürich 3 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Sankt Gallen 3 Tage
Basel 3 Tage
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