Seminar Monda White-Label Data Marketplace

Seminarüberblick

Ein eigener Datenmarktplatz benötigt mehr als ein visuelles Erscheinungsbild. Portfolio, Informationsarchitektur, Rollen, Verträge, Storefront, Anfrageprozesse, technische Lieferung und Betrieb werden als integriertes White-Label-Modell geplant und umgesetzt.

Inhaltsübersicht

  • Zielsetzung
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Seminarinhalte
  • Praxisübungen
  • Arbeitsweise

Zielsetzung

Ein betriebsfähiges Konzept für einen markenkonformen Datenmarktplatz wird mit Katalog, Nutzerwegen, Governance, Vertriebsprozess und Betriebsmodell entwickelt.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Data Marketplace Owner, Produktmanagement, Marketing, Data Sales, UX, Governance, IT-Architektur und Plattformbetrieb

Voraussetzungen: Grundverständnis zu Datenprodukten, digitalen Marktplätzen und Zielgruppen; ein Markenleitfaden sowie Beispielportfolio sind hilfreich.

Seminarinhalte

1. Marktplatzstrategie und Scope festlegen

  1. Schritt 1: Zielgruppen, Geschäftsmodell und erwartete Wirkung definieren.
  2. Schritt 2: Eigenes Portfolio, Partnerprodukte und externe Quellen unterscheiden.
  3. Schritt 3: Öffentlichen, geschlossenen und hybriden Zugang vergleichen.
  4. Schritt 4: Erfolgskriterien und klare Nicht-Ziele bestimmen.

2. Rollen- und Betriebsmodell entwickeln

  1. Schritt 1: Marketplace Owner, Produktteam, Redaktion, Vertrieb, Governance und Technik zuordnen.
  2. Schritt 2: Entscheidungs- und Eskalationswege festlegen.
  3. Schritt 3: Funktionstrennung bei Veröffentlichung und Vertragsfreigabe berücksichtigen.
  4. Schritt 4: RACI-Matrix mit realistischen Ausfall- und Vertretungsfällen testen.

3. Portfolio und Aufnahmeprozess gestalten

  1. Schritt 1: Produktklassen und Mindestanforderungen definieren.
  2. Schritt 2: Antrag, Prüfung, Nacharbeit und Freigabe als Statusmodell abbilden.
  3. Schritt 3: Metadaten-, Qualitäts- und Vertragsprüfung zuordnen.
  4. Schritt 4: Rücknahme und Reaktivierung kontrolliert regeln.

4. Informationsarchitektur planen

  1. Schritt 1: Kategorien, Anwendungsfälle, Branchen und Regionen aus dem Portfolio ableiten.
  2. Schritt 2: Filter und Suchbegriffe auf tatsächliche Nutzerfragen ausrichten.
  3. Schritt 3: Überlappungen und Sackgassen vermeiden.
  4. Schritt 4: Navigation mit repräsentativen Aufgaben testen.

5. Marken- und Inhaltskonzept umsetzen

  1. Schritt 1: Ton, Terminologie und visuelle Grundregeln in redaktionelle Vorgaben übersetzen.
  2. Schritt 2: Seiten- und Produktkomponenten konsistent benennen.
  3. Schritt 3: Vertrauens-, Qualitäts- und Rechtshinweise sinnvoll platzieren.
  4. Schritt 4: Inhalte auf Verständlichkeit, Barrierearmut und Aktualität prüfen.

6. Produktseiten standardisieren

  1. Schritt 1: Nutzen, Abdeckung, Aktualität, Lieferform und Einschränkungen als Pflichtstruktur definieren.
  2. Schritt 2: Schema, Datenwörterbuch und Beispiele einbinden.
  3. Schritt 3: Varianten und Preise vergleichbar darstellen.
  4. Schritt 4: Anfrage- oder Aktivierungsweg eindeutig zuordnen.

7. Zugang und Nutzergruppen steuern

  1. Schritt 1: Offene, registrierte, eingeladene und vertraglich freigeschaltete Nutzer unterscheiden.
  2. Schritt 2: Rollen und Sichtbarkeit nach minimalem Bedarf gestalten.
  3. Schritt 3: Registrierung, SSO und Freigabeprozess aufeinander abstimmen.
  4. Schritt 4: Sperrung, Ablauf und Offboarding testen.

8. Anfrage- und Kaufprozess modellieren

  1. Schritt 1: Informationsanfrage, Qualifizierung, Angebot, Vertrag und Aktivierung als Schritte definieren.
  2. Schritt 2: Pflichtdaten und Verantwortliche je Schritt festlegen.
  3. Schritt 3: Abbruch-, Rückfrage- und Eskalationsfälle behandeln.
  4. Schritt 4: Prozess aus Nutzer- und Betriebssicht vollständig testen.

9. Lizenz und Vertragslogik integrieren

  1. Schritt 1: Standardbedingungen und produktbezogene Abweichungen unterscheiden.
  2. Schritt 2: Nutzungszweck, Laufzeit, Nutzerkreis und Weitergabe abbilden.
  3. Schritt 3: Bestätigung und Nachweis vor Aktivierung sicherstellen.
  4. Schritt 4: Änderung, Verlängerung und Kündigung regeln.

10. Bereitstellung mit Share verbinden

  1. Schritt 1: Produktvariante mit Quelle und Zielmodell verknüpfen.
  2. Schritt 2: Aktivierungsereignis und technische Freigabe bestimmen.
  3. Schritt 3: Testlieferung und Abnahmekriterien festlegen.
  4. Schritt 4: Lieferstatus für Support und Kundenbetreuung nachvollziehbar machen.

11. Partner und Multi-Vendor-Produkte onboarden

  1. Schritt 1: Partneranforderungen und Verantwortungsgrenzen definieren.
  2. Schritt 2: Metadaten, Qualität, Lizenz und technische Lieferung prüfen.
  3. Schritt 3: Abrechnung, Support und Eskalation vertraglich einordnen.
  4. Schritt 4: Partneränderung und Produktende kontrolliert behandeln.

12. Data CRM und Serviceprozess einrichten

  1. Schritt 1: Leads, Nutzer und aktive Kunden nach Produktbezug strukturieren.
  2. Schritt 2: Owner, Aktivität, Frist und Ergebnis einheitlich pflegen.
  3. Schritt 3: Support- und Vertriebsfälle voneinander abgrenzen.
  4. Schritt 4: Übergabe zwischen Marketing, Vertrieb, Technik und Governance steuern.

13. Analytics und Conversion messen

  1. Schritt 1: Suche, Produktansicht, Anfrage, Qualifizierung und Aktivierung als Funnel definieren.
  2. Schritt 2: Kennzahlen nach Zielgruppe, Produkt und Kanal segmentieren.
  3. Schritt 3: Inhalts-, Prozess- und Technikprobleme unterscheiden.
  4. Schritt 4: Verbesserung mit Hypothese und Messzeitraum testen.

14. Sicherheit, Datenschutz und Compliance prüfen

  1. Schritt 1: Schutzbedarf und Personenbezug für Nutzer- und Produktdaten bewerten.
  2. Schritt 2: Zugriff, Protokollierung und Aufbewahrung festlegen.
  3. Schritt 3: Einwilligung, Vertrag und Zweckbindung in den Nutzerweg integrieren.
  4. Schritt 4: Missbrauchs- und Datenabflussszenarien testen.

15. Go-live und laufenden Betrieb planen

  1. Schritt 1: Inhalt, Technik, Vertrag, Support und Monitoring als Go-live-Checkliste verbinden.
  2. Schritt 2: Pilotgruppe und gestufte Veröffentlichung festlegen.
  3. Schritt 3: Rollback, Störungskommunikation und Notfallzugang vorbereiten.
  4. Schritt 4: Regelmäßige Portfolio-, Zugriffs- und Conversion-Reviews terminieren.

Praxisübungen

  • Ein Zielbild und RACI-Modell für einen White-Label-Marktplatz erstellen.
  • Kategorien, Filter, Nutzerwege und standardisierte Produktseite entwerfen.
  • Einen vollständigen Anfrage-, Vertrags- und Aktivierungsprozess modellieren.
  • Ein Partnerprodukt einschließlich Governance- und Delivery-Prüfung onboarden.
  • Eine Go-live-Checkliste mit Pilot-, Monitoring- und Rollback-Regeln entwickeln.

Arbeitsweise

Fachliche Einordnung, Demonstrationen, geführte Schritt-für-Schritt-Arbeit, Fallanalysen und kontrollierte Prüfungen werden verbunden. Jede Konfiguration wird mit einem erwarteten Ergebnis, einem Negativfall und einer dokumentierten Nachkontrolle abgeschlossen.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Data Marketplace Owner, Produktmanagement, Marketing, Data Sales, UX, Governance, IT-Architektur und Plattformbetrieb
Voraussetzungen: Grundverständnis zu Datenprodukten, digitalen Marktplätzen und Zielgruppen; ein Markenleitfaden sowie Beispielportfolio sind hilfreich.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachvortrag, Demonstrationen, geführte Schritt-für-Schritt-Übungen, Fallanalysen und praktische Arbeit am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Stream live 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Luzern 3 Tage
Bern 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Sankt Gallen 3 Tage
Basel 3 Tage
Winterthur 3 Tage
Zürich 3 Tage
Zürich 3 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
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Winterthur 3 Tage
Winterthur 3 Tage
Zürich 3 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
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