Seminar Mobile Device Cloud – Sicherheit, Datenschutz und Compliance

Dieses Praxisseminar behandelt einen klar abgegrenzten Fach- und Praxisbereich. Schutzbedarf, Zugriff, App- und Testdaten, Gerätesitzungen, Protokollierung und Nachweise werden für einen kontrollierten Cloud-Testbetrieb systematisch abgesichert. Die Arbeitsweise verbindet fachliche Einordnung, demonstrierte Konfiguration, angeleitete Umsetzung und kontrollierte Positiv- sowie Negativtests.

Alle Übungen verwenden definierte Ausgangszustände, reale mobile Geräte, nachvollziehbare Prüfpunkte und dokumentierte Abschlusskriterien. Dadurch entstehen wiederholbare Arbeitsweisen statt isolierter Einzelaktionen.

Inhaltsübersicht

  • Schutzbedarfs- und Risikomodell
  • Identitäten, Rollen und Zugriff
  • App- und Testdatenschutz
  • Sitzungs- und Gerätehygiene
  • Netzwerk und Integrationssicherheit
  • Protokollierung und Nachweisführung
  • Kontrollen, Vorfälle und Wiederherstellung
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

1. Schutzbedarfs- und Risikomodell

Im Mittelpunkt stehen Apps, Zugangsdaten, Testdaten, Geräte, Protokolle, Videos, Nutzer und externe Abhängigkeiten. Praktisch wird eine strukturierte Schutzbedarfs- und Risikoanalyse umgesetzt und anhand von Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit, Missbrauch und Nachweisbedarf geprüft.

  1. Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für Schutzbedarfs- und Risikomodell erfassen.
  2. Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von Apps, Zugangsdaten, Testdaten, Geräte, Protokolle, Videos, Nutzer und externe Abhängigkeiten strukturiert modellieren.
  3. Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für eine strukturierte Schutzbedarfs- und Risikoanalyse schrittweise aufbauen.
  4. Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
  5. Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit, Missbrauch und Nachweisbedarf durchführen und Abweichungen klassifizieren.
  6. Schritt 6: Als Arbeitsergebnis ein priorisiertes Risiko- und Maßnahmenregister erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

2. Identitäten, Rollen und Zugriff

Im Mittelpunkt stehen Benutzer, Administratoren, Servicekonten, Teams, Secrets, Rezertifizierung und Entzug. Praktisch wird ein Least-Privilege-Zugriffsmodell umgesetzt und anhand von Überberechtigung, verwaiste Konten, Funktionskonflikte und Vertretung geprüft.

  1. Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für Identitäten, Rollen und Zugriff erfassen.
  2. Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von Benutzer, Administratoren, Servicekonten, Teams, Secrets, Rezertifizierung und Entzug strukturiert modellieren.
  3. Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für ein Least-Privilege-Zugriffsmodell schrittweise aufbauen.
  4. Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
  5. Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus Überberechtigung, verwaiste Konten, Funktionskonflikte und Vertretung durchführen und Abweichungen klassifizieren.
  6. Schritt 6: Als Arbeitsergebnis eine Sicherheitsrollenmatrix erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

3. App- und Testdatenschutz

Im Mittelpunkt stehen personenbezogene Daten, synthetische Daten, Builds, Logs, Screenshots, Aufbewahrung und Löschung. Praktisch wird einen datensparsamen Testdaten- und Artefaktprozess umgesetzt und anhand von Datenvermischung, Restdaten, unzulässige Aufbewahrung und Offenlegung geprüft.

  1. Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für App- und Testdatenschutz erfassen.
  2. Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von personenbezogene Daten, synthetische Daten, Builds, Logs, Screenshots, Aufbewahrung und Löschung strukturiert modellieren.
  3. Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für einen datensparsamen Testdaten- und Artefaktprozess schrittweise aufbauen.
  4. Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
  5. Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus Datenvermischung, Restdaten, unzulässige Aufbewahrung und Offenlegung durchführen und Abweichungen klassifizieren.
  6. Schritt 6: Als Arbeitsergebnis einen Datenklassifizierungs- und Löschstandard erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

4. Sitzungs- und Gerätehygiene

Im Mittelpunkt stehen Startzustand, Installation, Caches, Konten, Zwischenablage, Downloads, Rücksetzung und Freigabe. Praktisch wird einen sicheren Session-Lifecycle umgesetzt und anhand von Restdaten, offene Anmeldung, unvollständige Bereinigung und Gerätewechsel geprüft.

  1. Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für Sitzungs- und Gerätehygiene erfassen.
  2. Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von Startzustand, Installation, Caches, Konten, Zwischenablage, Downloads, Rücksetzung und Freigabe strukturiert modellieren.
  3. Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für einen sicheren Session-Lifecycle schrittweise aufbauen.
  4. Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
  5. Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus Restdaten, offene Anmeldung, unvollständige Bereinigung und Gerätewechsel durchführen und Abweichungen klassifizieren.
  6. Schritt 6: Als Arbeitsergebnis eine verbindliche Hygiene- und Abschlusscheckliste erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

5. Netzwerk und Integrationssicherheit

Im Mittelpunkt stehen Transport, TLS, API-Zugriff, CI/CD, Unternehmensnetze, Testbackends und Freigaben. Praktisch wird ein abgesichertes Integrations- und Kommunikationsmodell umgesetzt und anhand von Fehlkonfiguration, Secret-Exposition, Zertifikatsfehler und unzulässige Pfade geprüft.

  1. Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für Netzwerk und Integrationssicherheit erfassen.
  2. Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von Transport, TLS, API-Zugriff, CI/CD, Unternehmensnetze, Testbackends und Freigaben strukturiert modellieren.
  3. Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für ein abgesichertes Integrations- und Kommunikationsmodell schrittweise aufbauen.
  4. Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
  5. Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus Fehlkonfiguration, Secret-Exposition, Zertifikatsfehler und unzulässige Pfade durchführen und Abweichungen klassifizieren.
  6. Schritt 6: Als Arbeitsergebnis eine Netz- und Integrationskontrollliste erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

6. Protokollierung und Nachweisführung

Im Mittelpunkt stehen Anmeldung, Rollenänderung, Reservierung, Session, App-Build, Testlauf, Export und Aufbewahrung. Praktisch wird einen prüfbaren Nachweisprozess umgesetzt und anhand von Lücken, Zeitbezug, Manipulationsschutz und Zugriff auf Evidenz geprüft.

  1. Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für Protokollierung und Nachweisführung erfassen.
  2. Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von Anmeldung, Rollenänderung, Reservierung, Session, App-Build, Testlauf, Export und Aufbewahrung strukturiert modellieren.
  3. Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für einen prüfbaren Nachweisprozess schrittweise aufbauen.
  4. Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
  5. Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus Lücken, Zeitbezug, Manipulationsschutz und Zugriff auf Evidenz durchführen und Abweichungen klassifizieren.
  6. Schritt 6: Als Arbeitsergebnis einen Audit- und Evidenzkatalog erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

7. Kontrollen, Vorfälle und Wiederherstellung

Im Mittelpunkt stehen Kontrollintervalle, Ausnahmen, Sicherheitsereignisse, Sperrung, Beweissicherung und Wiederanlauf. Praktisch wird einen handlungsfähigen Kontroll- und Incidentprozess umgesetzt und anhand von Erkennung, Eindämmung, Verantwortlichkeit und Wiederfreigabe geprüft.

  1. Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für Kontrollen, Vorfälle und Wiederherstellung erfassen.
  2. Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von Kontrollintervalle, Ausnahmen, Sicherheitsereignisse, Sperrung, Beweissicherung und Wiederanlauf strukturiert modellieren.
  3. Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für einen handlungsfähigen Kontroll- und Incidentprozess schrittweise aufbauen.
  4. Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
  5. Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus Erkennung, Eindämmung, Verantwortlichkeit und Wiederfreigabe durchführen und Abweichungen klassifizieren.
  6. Schritt 6: Als Arbeitsergebnis ein Sicherheits-Runbook mit Eskalationswegen erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Schutzbedarfsanalyse für App-Builds, Testdaten, Screenshots und Gerätezugriffe.
  • Entwurf eines Least-Privilege-Rollenmodells mit Rezertifizierungsprozess.
  • Durchspielen einer sicheren Sitzung einschließlich Datenbereinigung und Nachweis.
  • Bearbeitung eines simulierten Sicherheitsvorfalls mit Sperrung, Evidenz und Wiederfreigabe.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Informationssicherheit, Datenschutz, Plattformbetrieb, Testleitung, Compliance und technische Administration.

Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Informationssicherheit, Datenschutzanforderungen, Rollenmodellen und Cloud-Betrieb.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, praktische Übungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung enthält Ausgangswerte, Arbeitsschritte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen. Die Übungsartefakte bilden zusammen einen unmittelbar nutzbaren Projekt- oder Betriebsstandard. Zwei Seminartage sind erforderlich, um 7 Fachblöcke und 4 Übungen einschließlich Konfiguration, Negativtests, Auswertung und Dokumentation in belastbarer Tiefe umzusetzen.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Informationssicherheit, Datenschutz, Plattformbetrieb, Testleitung, Compliance und technische Administration.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Informationssicherheit, Datenschutzanforderungen, Rollenmodellen und Cloud-Betrieb.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Konfigurationen, praktische Übungen am System und strukturierte Auswertung
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Bern 2 Tage
Luzern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
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