Seminar Mobile Device Cloud – Monitoring, Reporting und Qualitätskennzahlen

Dieses Praxisseminar behandelt einen klar abgegrenzten Fach- und Praxisbereich. Testläufe, Geräteauslastung, Fehlertrends, Flakiness und Freigaberisiken werden in einem steuerbaren Kennzahlen- und Berichtswesen zusammengeführt. Die Arbeitsweise verbindet fachliche Einordnung, demonstrierte Konfiguration, angeleitete Umsetzung und kontrollierte Positiv- sowie Negativtests.

Alle Übungen verwenden definierte Ausgangszustände, reale mobile Geräte, nachvollziehbare Prüfpunkte und dokumentierte Abschlusskriterien. Dadurch entstehen wiederholbare Arbeitsweisen statt isolierter Einzelaktionen.

Inhaltsübersicht

  • Zielsystem und Stakeholder
  • Datenmodell und Messpunkte
  • Qualitätskennzahlen
  • Flakiness und Stabilität
  • Geräte- und Kapazitätsmonitoring
  • Berichte und Freigabekommunikation
  • Kontrollzyklus und Verbesserung
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

1. Zielsystem und Stakeholder

Im Mittelpunkt stehen operative Teams, Testleitung, Produktverantwortung, Management, Audit und deren Informationsbedarf. Praktisch wird ein abgestuftes Reportingziel mit klaren Entscheidungen umgesetzt und anhand von Relevanz, Aktualität, Granularität und Missverständnisrisiko geprüft.

  1. Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für Zielsystem und Stakeholder erfassen.
  2. Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von operative Teams, Testleitung, Produktverantwortung, Management, Audit und deren Informationsbedarf strukturiert modellieren.
  3. Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für ein abgestuftes Reportingziel mit klaren Entscheidungen schrittweise aufbauen.
  4. Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
  5. Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus Relevanz, Aktualität, Granularität und Missverständnisrisiko durchführen und Abweichungen klassifizieren.
  6. Schritt 6: Als Arbeitsergebnis eine Stakeholder- und Entscheidungslandkarte erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

2. Datenmodell und Messpunkte

Im Mittelpunkt stehen Testlauf, Testfall, Gerät, Build, Plattform, Fehlerklasse, Dauer, Artefakt und Freigabe. Praktisch wird ein konsistentes Kennzahlen-Datenmodell umgesetzt und anhand von Eindeutigkeit, Vollständigkeit, Zeitbezug und Vergleichbarkeit geprüft.

  1. Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für Datenmodell und Messpunkte erfassen.
  2. Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von Testlauf, Testfall, Gerät, Build, Plattform, Fehlerklasse, Dauer, Artefakt und Freigabe strukturiert modellieren.
  3. Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für ein konsistentes Kennzahlen-Datenmodell schrittweise aufbauen.
  4. Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
  5. Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus Eindeutigkeit, Vollständigkeit, Zeitbezug und Vergleichbarkeit durchführen und Abweichungen klassifizieren.
  6. Schritt 6: Als Arbeitsergebnis einen Daten- und Messpunktkatalog erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

3. Qualitätskennzahlen

Im Mittelpunkt stehen Passrate, Abdeckung, Fehlerrate, Defect Leakage, Wiederholung, Dauer und Releasebereitschaft. Praktisch wird ein kleines steuerungsrelevantes Kennzahlenset umgesetzt und anhand von Aussagekraft, Manipulationsrisiko, Schwellenwert und Trend geprüft.

  1. Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für Qualitätskennzahlen erfassen.
  2. Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von Passrate, Abdeckung, Fehlerrate, Defect Leakage, Wiederholung, Dauer und Releasebereitschaft strukturiert modellieren.
  3. Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für ein kleines steuerungsrelevantes Kennzahlenset schrittweise aufbauen.
  4. Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
  5. Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus Aussagekraft, Manipulationsrisiko, Schwellenwert und Trend durchführen und Abweichungen klassifizieren.
  6. Schritt 6: Als Arbeitsergebnis einen KPI-Katalog mit Definitionen erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

4. Flakiness und Stabilität

Im Mittelpunkt stehen instabile Tests, Infrastrukturfehler, Wiederholungen, Quarantäne, Ursache und Trend. Praktisch wird eine belastbare Flakiness-Messung mit Maßnahmen umgesetzt und anhand von Fehlklassifikation, verdeckte Produktfehler, Wiederholungsbias und Alterung geprüft.

  1. Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für Flakiness und Stabilität erfassen.
  2. Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von instabile Tests, Infrastrukturfehler, Wiederholungen, Quarantäne, Ursache und Trend strukturiert modellieren.
  3. Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für eine belastbare Flakiness-Messung mit Maßnahmen schrittweise aufbauen.
  4. Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
  5. Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus Fehlklassifikation, verdeckte Produktfehler, Wiederholungsbias und Alterung durchführen und Abweichungen klassifizieren.
  6. Schritt 6: Als Arbeitsergebnis einen Flakiness-Score mit Bearbeitungsregeln erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

5. Geräte- und Kapazitätsmonitoring

Im Mittelpunkt stehen Auslastung, Warteschlange, Reservierungen, Sessiondauer, Fehlerzustände und Wartung. Praktisch wird eine operative Sicht auf den Gerätepool umgesetzt und anhand von Engpass, Unterauslastung, Störung, Missbrauch und Kapazitätstrend geprüft.

  1. Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für Geräte- und Kapazitätsmonitoring erfassen.
  2. Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von Auslastung, Warteschlange, Reservierungen, Sessiondauer, Fehlerzustände und Wartung strukturiert modellieren.
  3. Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für eine operative Sicht auf den Gerätepool schrittweise aufbauen.
  4. Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
  5. Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus Engpass, Unterauslastung, Störung, Missbrauch und Kapazitätstrend durchführen und Abweichungen klassifizieren.
  6. Schritt 6: Als Arbeitsergebnis ein Betriebsdashboard mit Schwellenwerten erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

6. Berichte und Freigabekommunikation

Im Mittelpunkt stehen operative Detailberichte, Releasebericht, Managementsicht, Evidenz und Entscheidung. Praktisch wird eine klare Berichtskette vom Einzelfehler bis zur Freigabe umgesetzt und anhand von Konsistenz, Nachvollziehbarkeit, Verdichtung und Handlungsbedarf geprüft.

  1. Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für Berichte und Freigabekommunikation erfassen.
  2. Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von operative Detailberichte, Releasebericht, Managementsicht, Evidenz und Entscheidung strukturiert modellieren.
  3. Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für eine klare Berichtskette vom Einzelfehler bis zur Freigabe schrittweise aufbauen.
  4. Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
  5. Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus Konsistenz, Nachvollziehbarkeit, Verdichtung und Handlungsbedarf durchführen und Abweichungen klassifizieren.
  6. Schritt 6: Als Arbeitsergebnis eine standardisierte Berichtsvorlage erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

7. Kontrollzyklus und Verbesserung

Im Mittelpunkt stehen Reviewtermine, Owner, Maßnahmen, Wirksamkeit, Baselines und Kennzahlenpflege. Praktisch wird einen wiederkehrenden Steuerungs- und Verbesserungsprozess umgesetzt und anhand von Maßnahmenfortschritt, Kennzahlenalterung, Zielerreichung und Eskalation geprüft.

  1. Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für Kontrollzyklus und Verbesserung erfassen.
  2. Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von Reviewtermine, Owner, Maßnahmen, Wirksamkeit, Baselines und Kennzahlenpflege strukturiert modellieren.
  3. Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für einen wiederkehrenden Steuerungs- und Verbesserungsprozess schrittweise aufbauen.
  4. Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
  5. Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus Maßnahmenfortschritt, Kennzahlenalterung, Zielerreichung und Eskalation durchführen und Abweichungen klassifizieren.
  6. Schritt 6: Als Arbeitsergebnis einen Qualitätsregelkreis mit Verantwortlichkeiten erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Ableitung eines Kennzahlensets aus einem vorbereiteten Test- und Gerätebestand.
  • Berechnung und Bewertung eines Flakiness-Scores mit Quarantäneregeln.
  • Entwurf eines Betriebsdashboards für Geräteauslastung und Warteschlangen.
  • Verdichtung technischer Testdaten zu einem entscheidungsfähigen Releasebericht.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Testmanagement, Quality Engineering, Plattformbetrieb, DevOps, Produktverantwortung und technische Leitung.

Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Softwarequalitätsmetriken, Testberichten und betrieblichen Kennzahlen.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, praktische Übungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung enthält Ausgangswerte, Arbeitsschritte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen. Die Übungsartefakte bilden zusammen einen unmittelbar nutzbaren Projekt- oder Betriebsstandard. Zwei Seminartage sind erforderlich, um 7 Fachblöcke und 4 Übungen einschließlich Konfiguration, Negativtests, Auswertung und Dokumentation in belastbarer Tiefe umzusetzen.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Testmanagement, Quality Engineering, Plattformbetrieb, DevOps, Produktverantwortung und technische Leitung.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Softwarequalitätsmetriken, Testberichten und betrieblichen Kennzahlen.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Konfigurationen, praktische Übungen am System und strukturierte Auswertung
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Stream gespeichert 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
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Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Winterthur 2 Tage
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