Seminar MCUboot Rollback-Schutz und Downgrade Prevention

Das zweitägige Fachseminar vermittelt die sichere Verhinderung unerlaubter Firmware-Rückstufungen bei gleichzeitig beherrschbaren Update- und Recovery-Prozessen. Die technischen Zusammenhänge werden nicht nur beschrieben, sondern an einem durchgängigen Beispielsystem bis zu prüfbaren Boot- und Updatezuständen nachvollzogen.

Die Bearbeitung umfasst die Themenfelder Versionsmodell und Schutzentscheidung, Persistenz, Fehlerfälle und Betrieb. Jeder Themenblock beginnt mit einem eigenen Inhaltsverzeichnis, wird anschließend in klaren Arbeitsschritten umgesetzt und endet mit einer praktischen Prüfung einschließlich typischer Fehler- und Grenzfälle.

Inhaltsverzeichnis

  • Zielgruppe
  • Voraussetzungen
  • Lernziele
  • Seminarinhalte
  • Tag 1: Versionsmodell und Schutzentscheidung
  • Tag 2: Persistenz, Fehlerfälle und Betrieb
  • Praxisanteil
  • Arbeitsweise

Zielgruppe

Security-Entwickler, Firmware-Architekten, Release-Manager und Integratoren.

Voraussetzungen

MCUboot-Updatezustände, Image-Versionierung und Signierungsgrundlagen.

Lernziele

  • funktionalen Revert und sicherheitskritischen Downgrade klar unterscheiden
  • Security Counter und Versionsregeln passend zum Produktlebenszyklus definieren
  • persistente Zähler sicher aktualisieren und gegen Stromausfall absichern
  • Recovery- und Servicefälle ohne unbeabsichtigte Rückstufungsmöglichkeit gestalten

Seminarinhalte

Die Inhalte werden in aufeinander aufbauenden Kapiteln bearbeitet. Jedes Tageskapitel enthält ein eigenes Inhaltsverzeichnis und einen schrittweisen Praxisablauf.

Tag 1: Versionsmodell und Schutzentscheidung

Inhaltsverzeichnis des Tageskapitels

  • semantische Image-Version gegenüber monotonem Security Counter
  • zulässiger Revert eines nicht bestätigten Testimages
  • unzulässiger Downgrade auf eine bekannte verwundbare Version
  • Prüfreihenfolge von Signatur, Abhängigkeit, Version und Security Counter
  • Regeln für Entwicklungs-, Produktions- und Servicegeräte

Schrittweise Bearbeitung

  1. Schritt 1: „semantische Image-Version gegenüber monotonem Security Counter“ wird fachlich eingeordnet; Systemgrenzen, Voraussetzungen und Abhängigkeiten werden festgehalten.
  2. Schritt 2: Für „zulässiger Revert eines nicht bestätigten Testimages“ werden die relevanten Konfigurationswerte, Datenstrukturen und Werkzeuge am Beispielprojekt nachvollzogen.
  3. Schritt 3: „unzulässiger Downgrade auf eine bekannte verwundbare Version“ wird am Beispielprojekt praktisch umgesetzt und mit Bootmeldungen, Speicherinhalten oder Prüfdaten kontrolliert.
  4. Schritt 4: Zu „Prüfreihenfolge von Signatur, Abhängigkeit, Version und Security Counter“ wird ein Fehler- oder Grenzfall gezielt erzeugt, ausgewertet und mit einer belastbaren Korrektur behoben.
  5. Schritt 5: „Regeln für Entwicklungs-, Produktions- und Servicegeräte“ wird abschließend in einen wiederholbaren Arbeits- und Prüfablauf für Entwicklungs- oder Produktionsprojekte überführt.

Praktische Umsetzung

Mehrere signierte Images mit unterschiedlichen Versionen und Zählerständen werden gegeneinander getestet; zulässige und gesperrte Übergänge werden in einer Matrix dokumentiert.

Tag 2: Persistenz, Fehlerfälle und Betrieb

Inhaltsverzeichnis des Tageskapitels

  • Speicherort und atomare Aktualisierung des vertrauenswürdigen Zählers
  • Zeitpunkt der Zählerübernahme nach erfolgreicher Bestätigung
  • Stromausfall, unvollständige Aktualisierung und Wiederanlauf
  • Multi-Image-Abhängigkeiten und getrennte Zähler
  • Notfallrelease, Schlüsselrotation und kontrollierte Servicefreigabe

Schrittweise Bearbeitung

  1. Schritt 1: „Speicherort und atomare Aktualisierung des vertrauenswürdigen Zählers“ wird fachlich eingeordnet; Systemgrenzen, Voraussetzungen und Abhängigkeiten werden festgehalten.
  2. Schritt 2: Für „Zeitpunkt der Zählerübernahme nach erfolgreicher Bestätigung“ werden die relevanten Konfigurationswerte, Datenstrukturen und Werkzeuge am Beispielprojekt nachvollzogen.
  3. Schritt 3: „Stromausfall, unvollständige Aktualisierung und Wiederanlauf“ wird am Beispielprojekt praktisch umgesetzt und mit Bootmeldungen, Speicherinhalten oder Prüfdaten kontrolliert.
  4. Schritt 4: Zu „Multi-Image-Abhängigkeiten und getrennte Zähler“ wird ein Fehler- oder Grenzfall gezielt erzeugt, ausgewertet und mit einer belastbaren Korrektur behoben.
  5. Schritt 5: „Notfallrelease, Schlüsselrotation und kontrollierte Servicefreigabe“ wird abschließend in einen wiederholbaren Arbeits- und Prüfablauf für Entwicklungs- oder Produktionsprojekte überführt.

Praktische Umsetzung

Ein Security-Counter-Backend wird mit Reset-Injektionen belastet; anschließend wird ein Notfallupdate geplant, das Schutz und Wiederherstellbarkeit gleichzeitig erhält.

Praxisanteil

Der praktische Anteil umfasst mehrere signierte images mit unterschiedlichen versionen und zählerständen werden gegeneinander getestet; zulässige und gesperrte übergänge werden in einer matrix dokumentiert; ein security-counter-backend wird mit reset-injektionen belastet; anschließend wird ein notfallupdate geplant, das schutz und wiederherstellbarkeit gleichzeitig erhält. Die Übungen verwenden signierte Test-Images, kontrollierte Flashzustände und nachvollziehbare Prüfergebnisse.

Arbeitsweise

Kurzvorträge ordnen die Konzepte ein. Demonstrationen zeigen die Wirkung der Konfiguration auf Image, Flash und Bootentscheidung. Die anschließenden Übungen werden schrittweise durchgeführt, durch Negativtests ergänzt und mit einer technischen Prüfliste dokumentiert.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Security-Entwickler, Firmware-Architekten, Release-Manager und Integratoren
Voraussetzungen: MCUboot-Updatezustände, Image-Versionierung und Signierungsgrundlagen
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, schrittweise praktische Übungen am System, strukturierte Fehleranalyse
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Winterthur 2 Tage
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Stream gespeichert 2 Tage
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Luzern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
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