Seminar MCUboot mit Espressif-SoCs

Das dreitägige Fachseminar vermittelt die native Integration, Partitionierung und sichere Updatekette von MCUboot auf unterstützten Espressif-Plattformen. Die technischen Zusammenhänge werden nicht nur beschrieben, sondern an einem durchgängigen Beispielsystem bis zu prüfbaren Boot- und Updatezuständen nachvollzogen.

Die Bearbeitung umfasst die Themenfelder Plattformboot und Projektaufbau, Signierung, Verschlüsselung und Update, Plattformhärtung und Spezialfälle. Jeder Themenblock beginnt mit einem eigenen Inhaltsverzeichnis, wird anschließend in klaren Arbeitsschritten umgesetzt und endet mit einer praktischen Prüfung einschließlich typischer Fehler- und Grenzfälle.

Inhaltsverzeichnis

  • Zielgruppe
  • Voraussetzungen
  • Lernziele
  • Seminarinhalte
  • Tag 1: Plattformboot und Projektaufbau
  • Tag 2: Signierung, Verschlüsselung und Update
  • Tag 3: Plattformhärtung und Spezialfälle
  • Praxisanteil
  • Arbeitsweise

Zielgruppe

Embedded-Entwickler, Espressif-Integratoren, IoT-Teams und Security-Verantwortliche.

Voraussetzungen

Erfahrung mit Espressif-Toolchains, Flash-Partitionen, CMake und Secure-Boot-Grundlagen.

Lernziele

  • die Espressif-spezifische Bootkette und den MCUboot-Port einordnen
  • Partitionen, Header, Bootadressen und Build-Artefakte passend konfigurieren
  • signierte und optionale verschlüsselte Images erzeugen und aktualisieren
  • Plattformsicherheit, Recovery und Multi-Image-Szenarien systematisch testen

Seminarinhalte

Die Inhalte werden in aufeinander aufbauenden Kapiteln bearbeitet. Jedes Tageskapitel enthält ein eigenes Inhaltsverzeichnis und einen schrittweisen Praxisablauf.

Tag 1: Plattformboot und Projektaufbau

Inhaltsverzeichnis des Tageskapitels

  • ROM-Boot, erste Herstellerstufe und Übergabe an MCUboot
  • native Portstruktur, Toolchain und CMake-Integration
  • Flash-Mapping, Bootloader-Region und Anwendungsslots
  • Imageformat, Einstiegspunkt und plattformspezifische Headeranforderungen
  • serielle Bootausgabe und frühe Diagnose

Schrittweise Bearbeitung

  1. Schritt 1: „ROM-Boot, erste Herstellerstufe und Übergabe an MCUboot“ wird fachlich eingeordnet; Systemgrenzen, Voraussetzungen und Abhängigkeiten werden festgehalten.
  2. Schritt 2: Für „native Portstruktur, Toolchain und CMake-Integration“ werden die relevanten Konfigurationswerte, Datenstrukturen und Werkzeuge am Beispielprojekt nachvollzogen.
  3. Schritt 3: „Flash-Mapping, Bootloader-Region und Anwendungsslots“ wird am Beispielprojekt praktisch umgesetzt und mit Bootmeldungen, Speicherinhalten oder Prüfdaten kontrolliert.
  4. Schritt 4: Zu „Imageformat, Einstiegspunkt und plattformspezifische Headeranforderungen“ wird ein Fehler- oder Grenzfall gezielt erzeugt, ausgewertet und mit einer belastbaren Korrektur behoben.
  5. Schritt 5: „serielle Bootausgabe und frühe Diagnose“ wird abschließend in einen wiederholbaren Arbeits- und Prüfablauf für Entwicklungs- oder Produktionsprojekte überführt.

Praktische Umsetzung

Ein Beispielprojekt wird gebaut und geflasht; die Bootkette wird vom ROM-Eintritt bis zur gestarteten Anwendung anhand von Adressen und Logs nachvollzogen.

Tag 2: Signierung, Verschlüsselung und Update

Inhaltsverzeichnis des Tageskapitels

  • Erzeugung MCUboot-kompatibler Anwendungsimages
  • öffentlicher Signaturschlüssel und Validierung auf der Zielplattform
  • optionale Image-Verschlüsselung und Geräteschlüssel
  • Testupgrade, Bestätigung, Revert und Flashzustände
  • externer oder interner Update-Transport bis zum Sekundärslot

Schrittweise Bearbeitung

  1. Schritt 1: „Erzeugung MCUboot-kompatibler Anwendungsimages“ wird fachlich eingeordnet; Systemgrenzen, Voraussetzungen und Abhängigkeiten werden festgehalten.
  2. Schritt 2: Für „öffentlicher Signaturschlüssel und Validierung auf der Zielplattform“ werden die relevanten Konfigurationswerte, Datenstrukturen und Werkzeuge am Beispielprojekt nachvollzogen.
  3. Schritt 3: „optionale Image-Verschlüsselung und Geräteschlüssel“ wird am Beispielprojekt praktisch umgesetzt und mit Bootmeldungen, Speicherinhalten oder Prüfdaten kontrolliert.
  4. Schritt 4: Zu „Testupgrade, Bestätigung, Revert und Flashzustände“ wird ein Fehler- oder Grenzfall gezielt erzeugt, ausgewertet und mit einer belastbaren Korrektur behoben.
  5. Schritt 5: „externer oder interner Update-Transport bis zum Sekundärslot“ wird abschließend in einen wiederholbaren Arbeits- und Prüfablauf für Entwicklungs- oder Produktionsprojekte überführt.

Praktische Umsetzung

Ein signiertes Update wird eingespielt und bestätigt; anschließend werden falsche Signatur, falscher Schlüssel und ausbleibende Bestätigung als Negativfälle getestet.

Tag 3: Plattformhärtung und Spezialfälle

Inhaltsverzeichnis des Tageskapitels

  • Zusammenspiel mit herstellerspezifischem Secure Boot und Flash-Verschlüsselung
  • Multi-Image- und Multi-Core-Anforderungen
  • Watchdog, Cache, MMU und lange Flash-Operationen
  • Recovery über vorgesehene Boot- und Servicepfade
  • Produktionsparameter, Debug-Sperren und End-to-End-Abnahme

Schrittweise Bearbeitung

  1. Schritt 1: „Zusammenspiel mit herstellerspezifischem Secure Boot und Flash-Verschlüsselung“ wird fachlich eingeordnet; Systemgrenzen, Voraussetzungen und Abhängigkeiten werden festgehalten.
  2. Schritt 2: Für „Multi-Image- und Multi-Core-Anforderungen“ werden die relevanten Konfigurationswerte, Datenstrukturen und Werkzeuge am Beispielprojekt nachvollzogen.
  3. Schritt 3: „Watchdog, Cache, MMU und lange Flash-Operationen“ wird am Beispielprojekt praktisch umgesetzt und mit Bootmeldungen, Speicherinhalten oder Prüfdaten kontrolliert.
  4. Schritt 4: Zu „Recovery über vorgesehene Boot- und Servicepfade“ wird ein Fehler- oder Grenzfall gezielt erzeugt, ausgewertet und mit einer belastbaren Korrektur behoben.
  5. Schritt 5: „Produktionsparameter, Debug-Sperren und End-to-End-Abnahme“ wird abschließend in einen wiederholbaren Arbeits- und Prüfablauf für Entwicklungs- oder Produktionsprojekte überführt.

Praktische Umsetzung

Eine produktionsnahe Konfiguration wird gegen Manipulation, Stromausfall und Recovery-Anforderungen geprüft und in einer Abnahmematrix dokumentiert.

Praxisanteil

Der praktische Anteil umfasst ein beispielprojekt wird gebaut und geflasht; die bootkette wird vom rom-eintritt bis zur gestarteten anwendung anhand von adressen und logs nachvollzogen; ein signiertes update wird eingespielt und bestätigt; anschließend werden falsche signatur, falscher schlüssel und ausbleibende bestätigung als negativfälle getestet; eine produktionsnahe konfiguration wird gegen manipulation, stromausfall und recovery-anforderungen geprüft und in einer abnahmematrix dokumentiert. Die Übungen verwenden signierte Test-Images, kontrollierte Flashzustände und nachvollziehbare Prüfergebnisse.

Arbeitsweise

Kurzvorträge ordnen die Konzepte ein. Demonstrationen zeigen die Wirkung der Konfiguration auf Image, Flash und Bootentscheidung. Die anschließenden Übungen werden schrittweise durchgeführt, durch Negativtests ergänzt und mit einer technischen Prüfliste dokumentiert.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Embedded-Entwickler, Espressif-Integratoren, IoT-Teams und Security-Verantwortliche
Voraussetzungen: Erfahrung mit Espressif-Toolchains, Flash-Partitionen, CMake und Secure-Boot-Grundlagen
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, schrittweise praktische Übungen am System, strukturierte Fehleranalyse
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.

Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Stream gespeichert 3 Tage
Luzern 3 Tage
Bern 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Sankt Gallen 3 Tage
Basel 3 Tage
Winterthur 3 Tage
Zürich 3 Tage
Stream live 3 Tage
Stream live 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Luzern 3 Tage
Bern 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Sankt Gallen 3 Tage
Basel 3 Tage
Winterthur 3 Tage
Zürich 3 Tage
Zürich 3 Tage
Stream live 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Luzern 3 Tage
Bern 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Sankt Gallen 3 Tage
Basel 3 Tage
Winterthur 3 Tage
Winterthur 3 Tage
Zürich 3 Tage
Stream live 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Luzern 3 Tage
Bern 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Sankt Gallen 3 Tage
Basel 3 Tage
Basel 3 Tage
Winterthur 3 Tage
Zürich 3 Tage
Stream live 3 Tage
Nach oben
Seminare als Stream SRI zertifiziert
© 2026 www.seminar-experts.ch All rights reserved.  | Kontakt | Impressum | Nach oben