Das zweitägige Fachseminar vermittelt die Übertragung, Aktivierung, Bestätigung und Diagnose signierter Images über das Simple Management Protocol. Die technischen Zusammenhänge werden nicht nur beschrieben, sondern an einem durchgängigen Beispielsystem bis zu prüfbaren Boot- und Updatezuständen nachvollzogen.
Die Bearbeitung umfasst die Themenfelder SMP-Server und gesicherter Upload, Test, Bestätigung, Multi-Image und Betrieb. Jeder Themenblock beginnt mit einem eigenen Inhaltsverzeichnis, wird anschließend in klaren Arbeitsschritten umgesetzt und endet mit einer praktischen Prüfung einschließlich typischer Fehler- und Grenzfälle.
Inhaltsverzeichnis
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Lernziele
- Seminarinhalte
- Tag 1: SMP-Server und gesicherter Upload
- Tag 2: Test, Bestätigung, Multi-Image und Betrieb
- Praxisanteil
- Arbeitsweise
Zielgruppe
Zephyr-Entwickler, IoT-Integratoren, Testingenieure und Betreiber eingebetteter Geräte.
Voraussetzungen
MCUboot-Grundlagen, Zephyr-Build-Erfahrung und Kenntnisse mindestens eines vorgesehenen Transports.
Lernziele
- einen SMP-Server für Firmware-Management konfigurieren
- signierte Images sicher in den richtigen Zielslot übertragen
- Image-Liste, Test, Reset, Bestätigung und Revert als vollständigen Ablauf ausführen
- Transport-, Größen- und Zustandsfehler systematisch diagnostizieren
Seminarinhalte
Die Inhalte werden in aufeinander aufbauenden Kapiteln bearbeitet. Jedes Tageskapitel enthält ein eigenes Inhaltsverzeichnis und einen schrittweisen Praxisablauf.
Tag 1: SMP-Server und gesicherter Upload
Inhaltsverzeichnis des Tageskapitels
- Aufgaben von MCUmgr-Client, SMP-Server, Transport und MCUboot
- Image-Management-Gruppe, Slot-Zuordnung und Image-Kennungen
- Konfiguration für seriellen, Bluetooth- oder IP-basierten Transport
- Chunking, Puffergrößen, Flash-Erase und Fortschrittsbehandlung
- Upload eines signierten Images und Prüfung des resultierenden Slot-Inhalts
Schrittweise Bearbeitung
- Schritt 1: „Aufgaben von MCUmgr-Client, SMP-Server, Transport und MCUboot“ wird fachlich eingeordnet; Systemgrenzen, Voraussetzungen und Abhängigkeiten werden festgehalten.
- Schritt 2: Für „Image-Management-Gruppe, Slot-Zuordnung und Image-Kennungen“ werden die relevanten Konfigurationswerte, Datenstrukturen und Werkzeuge am Beispielprojekt nachvollzogen.
- Schritt 3: „Konfiguration für seriellen, Bluetooth- oder IP-basierten Transport“ wird am Beispielprojekt praktisch umgesetzt und mit Bootmeldungen, Speicherinhalten oder Prüfdaten kontrolliert.
- Schritt 4: Zu „Chunking, Puffergrößen, Flash-Erase und Fortschrittsbehandlung“ wird ein Fehler- oder Grenzfall gezielt erzeugt, ausgewertet und mit einer belastbaren Korrektur behoben.
- Schritt 5: „Upload eines signierten Images und Prüfung des resultierenden Slot-Inhalts“ wird abschließend in einen wiederholbaren Arbeits- und Prüfablauf für Entwicklungs- oder Produktionsprojekte überführt.
Praktische Umsetzung
Ein SMP-Server wird gebaut und ein signiertes Image blockweise übertragen; Paketverluste und falsche Image-Zuordnung werden als Negativfälle ausgewertet.
Tag 2: Test, Bestätigung, Multi-Image und Betrieb
Inhaltsverzeichnis des Tageskapitels
- Image-Liste, Hashwerte und Zustandskennzeichen vor dem Neustart
- Markieren zum Test, kontrollierter Reset und Boot in die neue Version
- Bestätigung durch die Anwendung und automatischer Revert bei Ausbleiben
- Slot-Informationen und Behandlung mehrerer updatefähiger Images
- betriebliche Diagnose, Wiederholung, Abbruch und sichere Recovery-Grenzen
Schrittweise Bearbeitung
- Schritt 1: „Image-Liste, Hashwerte und Zustandskennzeichen vor dem Neustart“ wird fachlich eingeordnet; Systemgrenzen, Voraussetzungen und Abhängigkeiten werden festgehalten.
- Schritt 2: Für „Markieren zum Test, kontrollierter Reset und Boot in die neue Version“ werden die relevanten Konfigurationswerte, Datenstrukturen und Werkzeuge am Beispielprojekt nachvollzogen.
- Schritt 3: „Bestätigung durch die Anwendung und automatischer Revert bei Ausbleiben“ wird am Beispielprojekt praktisch umgesetzt und mit Bootmeldungen, Speicherinhalten oder Prüfdaten kontrolliert.
- Schritt 4: Zu „Slot-Informationen und Behandlung mehrerer updatefähiger Images“ wird ein Fehler- oder Grenzfall gezielt erzeugt, ausgewertet und mit einer belastbaren Korrektur behoben.
- Schritt 5: „betriebliche Diagnose, Wiederholung, Abbruch und sichere Recovery-Grenzen“ wird abschließend in einen wiederholbaren Arbeits- und Prüfablauf für Entwicklungs- oder Produktionsprojekte überführt.
Praktische Umsetzung
Der vollständige Test- und Confirm-Zyklus wird automatisiert; ein absichtlich nicht bestätigtes Image demonstriert den Revert-Pfad.
Praxisanteil
Der praktische Anteil umfasst ein smp-server wird gebaut und ein signiertes image blockweise übertragen; paketverluste und falsche image-zuordnung werden als negativfälle ausgewertet; der vollständige test- und confirm-zyklus wird automatisiert; ein absichtlich nicht bestätigtes image demonstriert den revert-pfad. Die Übungen verwenden signierte Test-Images, kontrollierte Flashzustände und nachvollziehbare Prüfergebnisse.
Arbeitsweise
Kurzvorträge ordnen die Konzepte ein. Demonstrationen zeigen die Wirkung der Konfiguration auf Image, Flash und Bootentscheidung. Die anschließenden Übungen werden schrittweise durchgeführt, durch Negativtests ergänzt und mit einer technischen Prüfliste dokumentiert.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Zephyr-Entwickler, IoT-Integratoren, Testingenieure und Betreiber eingebetteter Geräte |
| Voraussetzungen: | MCUboot-Grundlagen, Zephyr-Build-Erfahrung und Kenntnisse mindestens eines vorgesehenen Transports |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, schrittweise praktische Übungen am System, strukturierte Fehleranalyse |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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