Seminar Longhorn Nodes, Disks und Replica Scheduling

Knoten- und Datenträgerverwaltung entscheidet darüber, ob Replikate ausreichend Platz, geeignete Fehlerdomänen und stabile Leistungswerte erhalten.

Die Schulung konzentriert sich auf Freigabe, Kennzeichnung, Reserven und Scheduling-Regeln. Mehrere Datenträger, Storage Tags, Topology-Aware Provisioning, Eviction und geordnete Knotenentfernung werden praktisch durchgeführt.

Inhaltsübersicht

  1. Speicherinventar erstellen
  2. Datenträger vorbereiten
  3. Tags und Selektoren
  4. Scheduling-Regeln
  5. Topology-Aware Provisioning
  6. Kapazitätsgrenzen testen
  7. Eviction und Wartung
  8. Knoten entfernen

Zielsetzung

Die Schulung verfolgt folgende fachliche und betriebliche Ziele:

  • Knoten und Datenträger nach einem einheitlichen Standard bereitstellen.
  • Tags, Anti-Affinität und Topologie für planbare Replikatplatzierung nutzen.
  • Kapazitätsreserven und Scheduling-Schwellen korrekt dimensionieren.
  • Datenträger und Knoten kontrolliert warten, leeren und entfernen.

Lernmodule und praktische Übungen

1. Speicherinventar erstellen

Hardware, Pfade und Fehlerdomänen werden vor der Freigabe vollständig dokumentiert.

  1. Schritt 1: Knotenrollen, Datenträgertypen und Mountpunkte erfassen.
  2. Schritt 2: Lokale, virtuelle und netzbasierte Datenträger unterscheiden.
  3. Schritt 3: Leistung, Kapazität und gemeinsame Abhängigkeiten bewerten.
  4. Schritt 4: Namens- und Kennzeichnungsschema festlegen.

2. Datenträger vorbereiten

Die Betriebssystemebene wird für verlässliche Nutzung standardisiert.

  1. Schritt 1: Dateisystem, Mountoptionen und dauerhafte Einbindung prüfen.
  2. Schritt 2: Eigentümer, Berechtigungen und erwarteten Datenpfad kontrollieren.
  3. Schritt 3: Reserved Space und Betriebssystemreserve berechnen.
  4. Schritt 4: Datenträger anlegen und zunächst für Scheduling sperren.

3. Tags und Selektoren

Workloads werden anhand fachlicher und technischer Merkmale platziert.

  1. Schritt 1: Node- und Disk-Tags für Leistung, Standort und Schutzklasse definieren.
  2. Schritt 2: StorageClass-Selektoren mit den Tags verknüpfen.
  3. Schritt 3: Passende und unpassende Platzierung mit Test-PVCs nachweisen.
  4. Schritt 4: Auswirkungen späterer Tag-Änderungen bewerten.

4. Scheduling-Regeln

Jede Platzierungsentscheidung wird anhand der tatsächlichen Filter nachvollzogen.

  1. Schritt 1: Replikatanzahl, Anti-Affinität und freie Kapazität prüfen.
  2. Schritt 2: Soft und Hard Anti-Affinity vergleichen.
  3. Schritt 3: Blockierte Planung über Conditions und Events analysieren.
  4. Schritt 4: Regeln korrigieren, ohne die Schutzklasse zu senken.

5. Topology-Aware Provisioning

Bereitstellung wird mit der Workload-Topologie abgestimmt.

  1. Schritt 1: Zonen- und Regionslabels des Clusters prüfen.
  2. Schritt 2: StorageClass für topologiebewusste Bindung konfigurieren.
  3. Schritt 3: Pod und Volume gemeinsam in einer Zielzone bereitstellen.
  4. Schritt 4: Failover und Replikatverteilung über Zonen kontrollieren.

6. Kapazitätsgrenzen testen

Schwellenwerte werden unter kontrollierter Last verifiziert.

  1. Schritt 1: Planbare Kapazität aus Gesamtgröße, Reserve und Mindestfreiheit berechnen.
  2. Schritt 2: Volume- und Snapshotwachstum bis nahe an die Schwelle simulieren.
  3. Schritt 3: Scheduling-Stopp und Warnmeldungen beobachten.
  4. Schritt 4: Kapazität erweitern oder Replikate regelkonform verlagern.

7. Eviction und Wartung

Datenträger werden ohne unkontrollierten Datenverlust aus dem Betrieb genommen.

  1. Schritt 1: Scheduling für Zielknoten oder Datenträger deaktivieren.
  2. Schritt 2: Replica Eviction starten und Zielkapazität überwachen.
  3. Schritt 3: Verlagerung und Rebuild bis zum gesunden Zustand verfolgen.
  4. Schritt 4: Ressource nach Wartung kontrolliert wieder freigeben.

8. Knoten entfernen

Eine dauerhafte Entfernung benötigt zusätzliche Kontrollen.

  1. Schritt 1: Workloads drainen und verbliebene Ressourcen erfassen.
  2. Schritt 2: Alle Replikate und Managerabhängigkeiten entfernen.
  3. Schritt 3: Knoten aus Longhorn und Kubernetes in korrekter Reihenfolge löschen.
  4. Schritt 4: Verteilung, Kapazität und Alarmstatus nach der Entfernung prüfen.

Zielgruppe

Kubernetes- und Linux-Administration, Storage-Betrieb, Plattformteams und technische Architektur.

Voraussetzungen

Longhorn-Grundkenntnisse, sicherer Umgang mit Kubernetes-Knoten und Linux-Datenträgern sowie Verständnis von PVs und PVCs.

Methodik

Die Inhalte werden durch fachliche Einordnung, Live-Demonstrationen, angeleitete Schrittfolgen und eigenständige Laborübungen vermittelt. Jeder Themenblock endet mit einer technischen Kontrolle anhand definierter Sollzustände.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminar und Anbieter vergleichen

Öffentliche Schulung

Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.

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Inhausschulung

Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.

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Webinar

Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.

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Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich und Webinar: CHF 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: CHF 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Kubernetes- und Linux-Administration, Storage-Betrieb, Plattformteams und technische Architektur.
Voraussetzungen: Longhorn-Grundkenntnisse, sicherer Umgang mit Kubernetes-Knoten und Linux-Datenträgern sowie Verständnis von PVs und PVCs.
Standorte: Basel, Bern, Luzern, Sankt Gallen, Winterthur, Zürich
Methoden: Fachvortrag, Demonstrationen, angeleitete Schrittfolgen und praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - alle Präsenzformate mit Trainer vor Ort, Webinar nur bei ausdrücklicher Festlegung
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja
Verpflegung: Kalt- und Warmgetränke, Mittagessen, wahlweise vegetarisch
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter +41 (800) 225127

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
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Bern 2 Tage
Luzern 2 Tage
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