Wiederholbare Speicheradministration entsteht durch deklarative Konfiguration, versionierte Standards und automatisierte Prüfungen.
Die Schulung überführt Installation, StorageClasses, RecurringJobs, Statusabfragen und kontrollierte Änderungen in Helm-Werte, Kubernetes-Manifeste, Skripte und API-basierte Abläufe.
Inhaltsübersicht
- Automatisierungsumfang festlegen
- Helm-Werte strukturieren
- Custom Resources mit kubectl
- Sicherungsrichtlinien automatisieren
- API und Clientzugriffe
- CI/CD und Richtlinien
- RBAC und Secret-Behandlung
- Betriebsautomation validieren
Zielsetzung
Die Schulung verfolgt folgende fachliche und betriebliche Ziele:
- Konfigurationen deklarativ und versionskontrolliert verwalten.
- Helm- und kubectl-Abläufe für Installation und Betrieb standardisieren.
- Custom Resources und API-Zugriffe für wiederkehrende Aufgaben nutzen.
- Prüfungen und Rückfallpfade in CI/CD-Prozesse integrieren.
Lernmodule und praktische Übungen
1. Automatisierungsumfang festlegen
Geeignete Ziele werden nach Eingaben, Zuständen und Risiken abgegrenzt.
- Schritt 1: Manuelle Tätigkeiten aus Installation, Provisionierung und Sicherung erfassen.
- Schritt 2: Seiteneffekte, Abhängigkeiten und Rückfalloptionen je Tätigkeit bestimmen.
- Schritt 3: Konfigurationsdaten, Secrets und Laufzeitdaten sauber trennen.
- Schritt 4: Abnahmekriterien für idempotente Ausführung definieren.
2. Helm-Werte strukturieren
Wiederverwendbare Values-Dateien steuern Installation und Grundeinstellungen.
- Schritt 1: Relevante Chart-Parameter klassifizieren und dokumentieren.
- Schritt 2: Basiswerte und umgebungsspezifische Überschreibungen aufteilen.
- Schritt 3: Images, Default Settings, StorageClass und Ressourcenwerte konfigurieren.
- Schritt 4: Render-Ergebnis vor dem Rollout automatisiert prüfen.
3. Custom Resources mit kubectl
Volumes, Nodes, Backups und RecurringJobs werden kontrolliert per CLI verwaltet.
- Schritt 1: Longhorn-Ressourcen mit strukturierten Ausgaben inventarisieren.
- Schritt 2: StorageClasses und PVCs als versionierte Manifeste anlegen.
- Schritt 3: Gezielte Patches für Einstellungen, Labels und Tags anwenden.
- Schritt 4: Wartebedingungen und Exit-Codes in robuste Skripte integrieren.
4. Sicherungsrichtlinien automatisieren
Wiederkehrende Jobs und Gruppen setzen Schutzvorgaben zentral um.
- Schritt 1: Namens- und Labelkonventionen für Schutzklassen festlegen.
- Schritt 2: RecurringJobs für Snapshot, Backup und Trim erstellen.
- Schritt 3: Jobs per StorageClass, PVC oder Volume zuweisen.
- Schritt 4: Aufbewahrung und Fehlerzustände automatisiert kontrollieren.
5. API und Clientzugriffe
Strukturierte Schnittstellen ersetzen fehleranfällige Bildschirmautomation.
- Schritt 1: Authentisierung und Endpunktzugriff in einer Testumgebung vorbereiten.
- Schritt 2: Volume- und Knoteninformationen maschinenlesbar auslesen.
- Schritt 3: Eine administrative Aktion kontrolliert über einen Client ausführen.
- Schritt 4: Zeitüberschreitungen, Wiederholungen und Fehlerantworten behandeln.
6. CI/CD und Richtlinien
Änderungen werden vor und nach dem Rollout automatisch bewertet.
- Schritt 1: Syntax-, Schema- und Richtlinienprüfungen in eine Pipeline einbauen.
- Schritt 2: Render-Differenzen und geplante Änderungen sichtbar machen.
- Schritt 3: Rollout mit Health Checks und begrenztem Parallelismus ausführen.
- Schritt 4: Fehlerfall, Abbruch und Rollback reproduzierbar testen.
7. RBAC und Secret-Behandlung
Automatisierung erhält nur die tatsächlich notwendigen Rechte.
- Schritt 1: ServiceAccounts und Rollen nach minimalen Berechtigungen entwerfen.
- Schritt 2: Secrets aus sicherer Ablage in den Ausführungsprozess einbinden.
- Schritt 3: Unzulässige Parameteränderungen durch Validierung verhindern.
- Schritt 4: Änderungsnachweise für automatisierte Aktionen erzeugen.
8. Betriebsautomation validieren
Zuverlässigkeit wird unter Wiederholung und Teilfehlern geprüft.
- Schritt 1: Mehrfache Ausführung ohne unerwünschte Änderungen nachweisen.
- Schritt 2: Teilweise fehlgeschlagene Aktionen kontrolliert wiederaufnehmen.
- Schritt 3: Konfigurationsdrift erkennen und regelkonform korrigieren.
- Schritt 4: Bausteine in eine wartbare Betriebsbibliothek überführen.
Zielgruppe
DevOps, Plattformadministration, Site Reliability Engineering und Betriebsteams mit Verantwortung für standardisierte Kubernetes-Speicherprozesse.
Voraussetzungen
Praktische Kubernetes- und YAML-Kenntnisse, sicherer Umgang mit kubectl sowie Grundkenntnisse zu Helm und Skripting.
Methodik
Die Inhalte werden durch fachliche Einordnung, Live-Demonstrationen, angeleitete Schrittfolgen und eigenständige Laborübungen vermittelt. Jeder Themenblock endet mit einer technischen Kontrolle anhand definierter Sollzustände.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
-

Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | DevOps, Plattformadministration, Site Reliability Engineering und Betriebsteams mit Verantwortung für standardisierte Kubernetes-Speicherprozesse. |
| Voraussetzungen: | Praktische Kubernetes- und YAML-Kenntnisse, sicherer Umgang mit kubectl sowie Grundkenntnisse zu Helm und Skripting. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachvortrag, Demonstrationen, angeleitete Schrittfolgen und praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - alle Präsenzformate mit Trainer vor Ort, Webinar nur bei ausdrücklicher Festlegung |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja |
| Verpflegung: | Kalt- und Warmgetränke, Mittagessen, wahlweise vegetarisch |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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