Seminar Longhorn Automatisierung mit Helm, kubectl und API

Wiederholbare Speicheradministration entsteht durch deklarative Konfiguration, versionierte Standards und automatisierte Prüfungen.

Die Schulung überführt Installation, StorageClasses, RecurringJobs, Statusabfragen und kontrollierte Änderungen in Helm-Werte, Kubernetes-Manifeste, Skripte und API-basierte Abläufe.

Inhaltsübersicht

  1. Automatisierungsumfang festlegen
  2. Helm-Werte strukturieren
  3. Custom Resources mit kubectl
  4. Sicherungsrichtlinien automatisieren
  5. API und Clientzugriffe
  6. CI/CD und Richtlinien
  7. RBAC und Secret-Behandlung
  8. Betriebsautomation validieren

Zielsetzung

Die Schulung verfolgt folgende fachliche und betriebliche Ziele:

  • Konfigurationen deklarativ und versionskontrolliert verwalten.
  • Helm- und kubectl-Abläufe für Installation und Betrieb standardisieren.
  • Custom Resources und API-Zugriffe für wiederkehrende Aufgaben nutzen.
  • Prüfungen und Rückfallpfade in CI/CD-Prozesse integrieren.

Lernmodule und praktische Übungen

1. Automatisierungsumfang festlegen

Geeignete Ziele werden nach Eingaben, Zuständen und Risiken abgegrenzt.

  1. Schritt 1: Manuelle Tätigkeiten aus Installation, Provisionierung und Sicherung erfassen.
  2. Schritt 2: Seiteneffekte, Abhängigkeiten und Rückfalloptionen je Tätigkeit bestimmen.
  3. Schritt 3: Konfigurationsdaten, Secrets und Laufzeitdaten sauber trennen.
  4. Schritt 4: Abnahmekriterien für idempotente Ausführung definieren.

2. Helm-Werte strukturieren

Wiederverwendbare Values-Dateien steuern Installation und Grundeinstellungen.

  1. Schritt 1: Relevante Chart-Parameter klassifizieren und dokumentieren.
  2. Schritt 2: Basiswerte und umgebungsspezifische Überschreibungen aufteilen.
  3. Schritt 3: Images, Default Settings, StorageClass und Ressourcenwerte konfigurieren.
  4. Schritt 4: Render-Ergebnis vor dem Rollout automatisiert prüfen.

3. Custom Resources mit kubectl

Volumes, Nodes, Backups und RecurringJobs werden kontrolliert per CLI verwaltet.

  1. Schritt 1: Longhorn-Ressourcen mit strukturierten Ausgaben inventarisieren.
  2. Schritt 2: StorageClasses und PVCs als versionierte Manifeste anlegen.
  3. Schritt 3: Gezielte Patches für Einstellungen, Labels und Tags anwenden.
  4. Schritt 4: Wartebedingungen und Exit-Codes in robuste Skripte integrieren.

4. Sicherungsrichtlinien automatisieren

Wiederkehrende Jobs und Gruppen setzen Schutzvorgaben zentral um.

  1. Schritt 1: Namens- und Labelkonventionen für Schutzklassen festlegen.
  2. Schritt 2: RecurringJobs für Snapshot, Backup und Trim erstellen.
  3. Schritt 3: Jobs per StorageClass, PVC oder Volume zuweisen.
  4. Schritt 4: Aufbewahrung und Fehlerzustände automatisiert kontrollieren.

5. API und Clientzugriffe

Strukturierte Schnittstellen ersetzen fehleranfällige Bildschirmautomation.

  1. Schritt 1: Authentisierung und Endpunktzugriff in einer Testumgebung vorbereiten.
  2. Schritt 2: Volume- und Knoteninformationen maschinenlesbar auslesen.
  3. Schritt 3: Eine administrative Aktion kontrolliert über einen Client ausführen.
  4. Schritt 4: Zeitüberschreitungen, Wiederholungen und Fehlerantworten behandeln.

6. CI/CD und Richtlinien

Änderungen werden vor und nach dem Rollout automatisch bewertet.

  1. Schritt 1: Syntax-, Schema- und Richtlinienprüfungen in eine Pipeline einbauen.
  2. Schritt 2: Render-Differenzen und geplante Änderungen sichtbar machen.
  3. Schritt 3: Rollout mit Health Checks und begrenztem Parallelismus ausführen.
  4. Schritt 4: Fehlerfall, Abbruch und Rollback reproduzierbar testen.

7. RBAC und Secret-Behandlung

Automatisierung erhält nur die tatsächlich notwendigen Rechte.

  1. Schritt 1: ServiceAccounts und Rollen nach minimalen Berechtigungen entwerfen.
  2. Schritt 2: Secrets aus sicherer Ablage in den Ausführungsprozess einbinden.
  3. Schritt 3: Unzulässige Parameteränderungen durch Validierung verhindern.
  4. Schritt 4: Änderungsnachweise für automatisierte Aktionen erzeugen.

8. Betriebsautomation validieren

Zuverlässigkeit wird unter Wiederholung und Teilfehlern geprüft.

  1. Schritt 1: Mehrfache Ausführung ohne unerwünschte Änderungen nachweisen.
  2. Schritt 2: Teilweise fehlgeschlagene Aktionen kontrolliert wiederaufnehmen.
  3. Schritt 3: Konfigurationsdrift erkennen und regelkonform korrigieren.
  4. Schritt 4: Bausteine in eine wartbare Betriebsbibliothek überführen.

Zielgruppe

DevOps, Plattformadministration, Site Reliability Engineering und Betriebsteams mit Verantwortung für standardisierte Kubernetes-Speicherprozesse.

Voraussetzungen

Praktische Kubernetes- und YAML-Kenntnisse, sicherer Umgang mit kubectl sowie Grundkenntnisse zu Helm und Skripting.

Methodik

Die Inhalte werden durch fachliche Einordnung, Live-Demonstrationen, angeleitete Schrittfolgen und eigenständige Laborübungen vermittelt. Jeder Themenblock endet mit einer technischen Kontrolle anhand definierter Sollzustände.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminar und Anbieter vergleichen

Öffentliche Schulung

Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.

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Inhausschulung

Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.

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Webinar

Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.

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Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich und Webinar: CHF 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: CHF 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: DevOps, Plattformadministration, Site Reliability Engineering und Betriebsteams mit Verantwortung für standardisierte Kubernetes-Speicherprozesse.
Voraussetzungen: Praktische Kubernetes- und YAML-Kenntnisse, sicherer Umgang mit kubectl sowie Grundkenntnisse zu Helm und Skripting.
Standorte: Basel, Bern, Luzern, Sankt Gallen, Winterthur, Zürich
Methoden: Fachvortrag, Demonstrationen, angeleitete Schrittfolgen und praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - alle Präsenzformate mit Trainer vor Ort, Webinar nur bei ausdrücklicher Festlegung
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja
Verpflegung: Kalt- und Warmgetränke, Mittagessen, wahlweise vegetarisch
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter +41 (800) 225127

Seminartermine

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