Das dreitägige Seminar vermittelt Performance Engineering mit Leapwork Performance. Nichtfunktionale Anforderungen, sichere Aufzeichnung, Sequences, Korrelation, Testdaten, Authentisierung, Timelines, Lastprofile, Regionen, Netzwerksimulation, Metriken, Fehleranalyse, AI-gestützte Auswertung, API-Tests und CI/CD werden praktisch umgesetzt.
Inhaltsübersicht
- Lernziele und fachliche Einordnung
- Schrittweise Seminarinhalte
- Praxisübungen und Laborszenarien
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Didaktik und Arbeitsweise
Lernziele
- Messbare Performanceziele und realistische Lastmodelle ableiten.
- Sequences aus Browser-, API- und vorhandenen funktionalen Abläufen erzeugen.
- Dynamische Werte, Testdaten und Authentisierung korrekt korrelieren.
- Timelines mit Benutzern, Rampen, Regionen und Netzbedingungen aufbauen.
- Ergebnisse anhand belastbarer Metriken analysieren und als Release-Gate verwenden.
Schrittweise Seminarinhalte
1. Performanceziele und Workload-Modell
Schwerpunkt: Geschäftsvolumen, Benutzerprofile, Spitzenlast, Durchsatz, Antwortzeiten, Fehlerraten, Verfügbarkeit, P95, P99 und AppDex.
- Ausgangslage, Zielprozess, Testobjekt und Abnahmekriterien für „Performanceziele und Workload-Modell“ festlegen.
- Benötigte Komponenten, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Geschäftsvolumen, Benutzerprofile, Spitzenlast, Durchsatz, Antwortzeiten, Fehlerraten, Verfügbarkeit, P95, P99 und AppDex erfassen.
- Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise den Automationsflow in nachvollziehbaren Einzelschritten aufbauen.
- Positiv-, Negativ-, Wiederholungs- und Fehlerfälle ausführen sowie Logs, Screenshots, Video und Rückgabewerte auswerten.
- Die Lösung als einen messbaren nichtfunktionalen Anforderungskatalog dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederverwendbaren Standard bereitstellen.
2. Projekt, Richtlinien und sichere Aufzeichnung
Schwerpunkt: Projekte, erlaubte URLs, Zugriffsgrenzen, Datenschutz, Umgebungen, API-Schlüssel, Testfenster und Sicherheitsfreigaben.
- Ausgangslage, Zielprozess, Testobjekt und Abnahmekriterien für „Projekt, Richtlinien und sichere Aufzeichnung“ festlegen.
- Benötigte Komponenten, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Projekte, erlaubte URLs, Zugriffsgrenzen, Datenschutz, Umgebungen, API-Schlüssel, Testfenster und Sicherheitsfreigaben erfassen.
- Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise den Automationsflow in nachvollziehbaren Einzelschritten aufbauen.
- Positiv-, Negativ-, Wiederholungs- und Fehlerfälle ausführen sowie Logs, Screenshots, Video und Rückgabewerte auswerten.
- Die Lösung als eine kontrollierte Performance-Testumgebung dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederverwendbaren Standard bereitstellen.
3. Sequences aufzeichnen und strukturieren
Schwerpunkt: Browserverkehr, API-Aufrufe, vorhandene Leapwork-Flows, Transaktionen, Schritte, Requests, Responses und wiederverwendbare Sequenzen.
- Ausgangslage, Zielprozess, Testobjekt und Abnahmekriterien für „Sequences aufzeichnen und strukturieren“ festlegen.
- Benötigte Komponenten, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Browserverkehr, API-Aufrufe, vorhandene Leapwork-Flows, Transaktionen, Schritte, Requests, Responses und wiederverwendbare Sequenzen erfassen.
- Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise den Automationsflow in nachvollziehbaren Einzelschritten aufbauen.
- Positiv-, Negativ-, Wiederholungs- und Fehlerfälle ausführen sowie Logs, Screenshots, Video und Rückgabewerte auswerten.
- Die Lösung als eine lauffähige Performance-Sequence dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederverwendbaren Standard bereitstellen.
4. Korrelation, Parameter und Testdaten
Schwerpunkt: dynamische Tokens, Cookies, Sessions, IDs, Datenitems, Benutzerkonten, Variablen, Extraktion und Ersetzung.
- Ausgangslage, Zielprozess, Testobjekt und Abnahmekriterien für „Korrelation, Parameter und Testdaten“ festlegen.
- Benötigte Komponenten, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von dynamische Tokens, Cookies, Sessions, IDs, Datenitems, Benutzerkonten, Variablen, Extraktion und Ersetzung erfassen.
- Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise den Automationsflow in nachvollziehbaren Einzelschritten aufbauen.
- Positiv-, Negativ-, Wiederholungs- und Fehlerfälle ausführen sowie Logs, Screenshots, Video und Rückgabewerte auswerten.
- Die Lösung als eine parallel ausführbare und datengetriebene Sequence dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederverwendbaren Standard bereitstellen.
5. Authentisierung und Preview-Diagnose
Schwerpunkt: SSO, Azure AD, MFA, Tokenaktualisierung, Cookies, Preview Runs, Requestdetails, Assertions und Fehlerlokalisierung.
- Ausgangslage, Zielprozess, Testobjekt und Abnahmekriterien für „Authentisierung und Preview-Diagnose“ festlegen.
- Benötigte Komponenten, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von SSO, Azure AD, MFA, Tokenaktualisierung, Cookies, Preview Runs, Requestdetails, Assertions und Fehlerlokalisierung erfassen.
- Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise den Automationsflow in nachvollziehbaren Einzelschritten aufbauen.
- Positiv-, Negativ-, Wiederholungs- und Fehlerfälle ausführen sowie Logs, Screenshots, Video und Rückgabewerte auswerten.
- Die Lösung als eine validierte und authentisierte Einzelbenutzerausführung dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederverwendbaren Standard bereitstellen.
6. Timelines und Lastprofile
Schwerpunkt: virtuelle Benutzer, Sequenzmix, Startzeiten, Ramp-up, Steady State, Ramp-down, Regionen, Dauer und Kapazitätsgrenzen.
- Ausgangslage, Zielprozess, Testobjekt und Abnahmekriterien für „Timelines und Lastprofile“ festlegen.
- Benötigte Komponenten, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von virtuelle Benutzer, Sequenzmix, Startzeiten, Ramp-up, Steady State, Ramp-down, Regionen, Dauer und Kapazitätsgrenzen erfassen.
- Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise den Automationsflow in nachvollziehbaren Einzelschritten aufbauen.
- Positiv-, Negativ-, Wiederholungs- und Fehlerfälle ausführen sowie Logs, Screenshots, Video und Rückgabewerte auswerten.
- Die Lösung als ein realistisches und dokumentiertes Lastprofil dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederverwendbaren Standard bereitstellen.
7. Netzwerksimulation und Ausführung
Schwerpunkt: Bandbreite, Latenz, Paketverlust, Regionen, Teststart, Echtzeitüberwachung, Abbruchkriterien und sichere Belastungsgrenzen.
- Ausgangslage, Zielprozess, Testobjekt und Abnahmekriterien für „Netzwerksimulation und Ausführung“ festlegen.
- Benötigte Komponenten, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Bandbreite, Latenz, Paketverlust, Regionen, Teststart, Echtzeitüberwachung, Abbruchkriterien und sichere Belastungsgrenzen erfassen.
- Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise den Automationsflow in nachvollziehbaren Einzelschritten aufbauen.
- Positiv-, Negativ-, Wiederholungs- und Fehlerfälle ausführen sowie Logs, Screenshots, Video und Rückgabewerte auswerten.
- Die Lösung als einen kontrollierten Last- und Netzwerktestlauf dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederverwendbaren Standard bereitstellen.
8. Ergebnisanalyse und Engpassdiagnose
Schwerpunkt: Antwortzeiten, P95, P99, Requests pro Sekunde, Fehler, AppDex, Zeitlinien, Vergleichsläufe, AI-Zusammenfassung und Ursachenhypothesen.
- Ausgangslage, Zielprozess, Testobjekt und Abnahmekriterien für „Ergebnisanalyse und Engpassdiagnose“ festlegen.
- Benötigte Komponenten, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Antwortzeiten, P95, P99, Requests pro Sekunde, Fehler, AppDex, Zeitlinien, Vergleichsläufe, AI-Zusammenfassung und Ursachenhypothesen erfassen.
- Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise den Automationsflow in nachvollziehbaren Einzelschritten aufbauen.
- Positiv-, Negativ-, Wiederholungs- und Fehlerfälle ausführen sowie Logs, Screenshots, Video und Rückgabewerte auswerten.
- Die Lösung als einen nachvollziehbaren Performance-Befund mit Prioritäten dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederverwendbaren Standard bereitstellen.
9. API-Validierung, CI/CD und Governance
Schwerpunkt: API-Szenarien, JMeter-Import, Integrations-API, Pipeline-Ausführung, Schwellwerte, Reports, Freigabe und Wiederholung.
- Ausgangslage, Zielprozess, Testobjekt und Abnahmekriterien für „API-Validierung, CI/CD und Governance“ festlegen.
- Benötigte Komponenten, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von API-Szenarien, JMeter-Import, Integrations-API, Pipeline-Ausführung, Schwellwerte, Reports, Freigabe und Wiederholung erfassen.
- Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise den Automationsflow in nachvollziehbaren Einzelschritten aufbauen.
- Positiv-, Negativ-, Wiederholungs- und Fehlerfälle ausführen sowie Logs, Screenshots, Video und Rückgabewerte auswerten.
- Die Lösung als einen produktionsreifen Performance- und Release-Gate-Prozess dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederverwendbaren Standard bereitstellen.
Praxisübungen und Laborszenarien
- Ableitung eines Lastmodells aus fachlichen Nutzungszahlen.
- Aufzeichnung und Parametrisierung einer Sequence mit dynamischen Sitzungswerten.
- Aufbau einer Timeline mit mehreren Benutzerprofilen, Rampen und Regionen.
- Durchführung eines Lasttests und Analyse von Antwortzeiten, Fehlerraten und AppDex.
- Einbindung eines Performance-Laufs in ein CI/CD-Gate.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Performance Engineering, QA Engineering, DevOps, Anwendungsarchitektur, Betrieb, Entwicklung und technische Projektleitung.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in HTTP, APIs, Webanwendungen und Performance Testing; Zugriff auf eine freigegebene Testumgebung.
Didaktik und Arbeitsweise
Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, praktische Übungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe wiederholbar und in betriebliche Standards übertragbar bleiben.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Performance Engineering, QA Engineering, DevOps, Anwendungsarchitektur, Betrieb, Entwicklung und technische Projektleitung |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in HTTP, APIs, Webanwendungen und Performance Testing; Zugriff auf eine freigegebene Testumgebung |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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