Seminar Incus Intensiv – Cluster, Sicherheit und Automatisierung

Seminar / Training

Praxisorientierte Einordnung: Der fortgeschrittene Intensivpfad verbindet Architektur, Sicherheit und automatisierten Betrieb. Die Übungen bauen auf einer Mehrknotenumgebung auf und behandeln geplante Wartung ebenso wie Ausfälle, Migration und kontrollierte Änderungen.

Inhaltsübersicht

  • Zielsetzung
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Seminarinhalte
  • Praxisworkshop
  • Typische Einsatzszenarien

Zielsetzung

Planung und Betrieb einer skalierbaren, mandantenfähigen und automatisierbaren Incus-Plattform. Zusammen mit dem ersten Intensivpfad werden sämtliche angebotenen Einzelthemen in einer auf zehn Trainingstage verdichteten Gesamtreihe abgedeckt.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Erfahrene Incus- und Linux-Administratoren, Plattformarchitekten, Security Engineers und DevOps-Fachkräfte.

Vorkenntnisse: Sichere Incus-Administration oder Besuch des ersten Intensivpfads; gute Kenntnisse in Linux, Netzwerk, Storage und Automatisierung.

Seminarinhalte

1. Clusterplanung und Quorum

  1. Schritt 1: Datenbankrollen, Mehrheitsanforderungen, Failure Domains und Ausfallgrenzen für die Zielarchitektur bestimmen.
  2. Schritt 2: Mitglieder, Managementnetz, Zeitbasis, Zertifikate und lokale Ressourcenkonfiguration planen.
  3. Schritt 3: Cluster aufbauen, Mitglieder aufnehmen und Konsistenz der globalen Ressourcen prüfen.

2. Placement, Wartung und Recovery

  1. Schritt 1: Clustergruppen, Placement und Rebalancing für unterschiedliche Hardwareklassen einrichten.
  2. Schritt 2: Knoten evakuieren, Workloads migrieren und Wartungsfenster mit kontrollierter Rückkehr durchführen.
  3. Schritt 3: Mitgliedsausfall, Quorumverlust und Cluster-Recovery in einem isolierten Szenario bearbeiten.

3. Verteiltes Storage und Datenpfade

  1. Schritt 1: Lokales, gemeinsam erreichbares und verteiltes Storage hinsichtlich Migration und Fehlerverhalten vergleichen.
  2. Schritt 2: Ceph-, Cluster-LVM- und weitere Backend-Varianten in die Clusterarchitektur einordnen.
  3. Schritt 3: Volume-Platzierung, Snapshots, Backup und Wiederherstellung für gemeinsam genutzte Daten planen.

4. OVN und mandantenfähige Netzwerke

  1. Schritt 1: OVS- und OVN-Komponenten, Uplinks, logische Switches und Router als Datenpfad modellieren.
  2. Schritt 2: Isolierte Projektnetze, ACLs, Address Sets, Forwards und Load Balancer konfigurieren.
  3. Schritt 3: Routing, DNS, BGP und Fehlersuche für mehrstufige Netzdesigns praktisch anwenden.

5. Projekte, Identitäten und Sicherheitsmodell

  1. Schritt 1: Projekte, Limits, Restriktionen und Storage-Zugriff als Mandantengrenzen definieren.
  2. Schritt 2: TLS-Vertrauen, Token, OIDC und feingranulare Autorisierung passend zum Betriebsmodell kombinieren.
  3. Schritt 3: Hosthärtung, Containergrenzen, Gerätefreigaben und Auditdaten in eine Sicherheitsbaseline überführen.

6. Monitoring, Performance und Störungsanalyse

  1. Schritt 1: OpenMetrics, Logs, Events, Warnungen und Clusterzustände zu einem Beobachtungsmodell verbinden.
  2. Schritt 2: CPU, NUMA, Arbeitsspeicher, Storage und Netzwerk anhand reproduzierbarer Messungen bewerten.
  3. Schritt 3: Komplexe Störungen mit Hypothese, Messung, Eingrenzung, Korrektur und Nachkontrolle bearbeiten.

7. Automation und Infrastructure as Code

  1. Schritt 1: CLI und REST API mit stabiler Fehlerbehandlung, Operationsstatus und Events automatisieren.
  2. Schritt 2: Preseed, Terraform/OpenTofu und Ansible zu einem deklarativen Bereitstellungsworkflow verbinden.
  3. Schritt 3: Plan, Review, Secrets, Tests, Drift-Erkennung und Rollback in eine CI/CD-Pipeline integrieren.

8. Migration, Upgrade und Lifecycle

  1. Schritt 1: LXD-, LXC- und Maschinenmigration bewerten, vorbereiten und mit Rückfallpunkt durchführen.
  2. Schritt 2: LTS- und Feature-Release-Strategie, Vorabtests und clusterweite Upgrade-Reihenfolge festlegen.
  3. Schritt 3: Eine abschließende Betriebsübung mit Migration, Wartung, Fehlerfall und dokumentierter Freigabe durchführen.

Praxisworkshop

  • Aufbau und Betrieb eines Mehrknotenclusters mit verteiltem Netzwerk- und Storage-Konzept.
  • Einrichtung eines eingeschränkten Mandanten mit OIDC, Autorisierung, Quotas und OVN-Netz.
  • Automatisierte Bereitstellung, Störungssimulation, Evakuierung, Recovery und Upgrade-Vorbereitung.

Typische Einsatzszenarien

  • Produktive Private-Cloud- und Virtualisierungsplattformen mit mehreren Mandanten.
  • Automatisierte Cluster an mehreren Standorten oder für unterschiedliche Hardwareklassen.
  • Kompakte Alternative zum Besuch der fortgeschrittenen Einzelseminare.

Fachbereichsleitung / Trainingsleitung / Ansprechpartner

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Öffentliche Schulung

Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.

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Inhausschulung

Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.

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Webinar

Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.

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Fachbereichsleitung / Trainingsleitung / Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich und Webinar: CHF 2.995 zzgl. MwSt.
Inhaus: CHF 8.500 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Erfahrene Incus- und Linux-Administratoren, Plattformarchitekten, Security Engineers und DevOps-Fachkräfte.
Voraussetzungen: Sichere Incus-Administration oder Besuch des ersten Intensivpfads; gute Kenntnisse in Linux, Netzwerk, Storage und Automatisierung.
Standorte: Basel, Bern, Luzern, Sankt Gallen, Winterthur, Zürich
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter +41 (800) 225127

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
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Bern 5 Tage
Luzern 5 Tage
Inhaus / Firmenseminar 5 Tage
Sankt Gallen 5 Tage
Basel 5 Tage
Winterthur 5 Tage
Zürich 5 Tage
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