Das Seminar behandelt stabile drahtlose und weitergeleitete Geräteverbindungen. Pairing, USB-zu-TCP/IP-Übergang, Geräteadressen, Ports, automatische Verbindung, ADB-Forwarding und Reverse-Tunnel, Firewalls, VPN, Segmentierung und kontrollierte Rückkehr zum USB-Betrieb werden praktisch umgesetzt.
Inhaltsübersicht
- Lernziele und fachliche Einordnung
- Schrittweise Seminarinhalte
- Praxisübungen und Laborszenarien
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Didaktik und Arbeitsweise
Lernziele
- Drahtloses Debugging, Pairing und klassischen ADB-TCP/IP-Betrieb unterscheiden.
- Den Übergang von USB zu Netzwerkbetrieb und zurück kontrolliert durchführen.
- Forward- und Reverse-Tunnel nach Netzwerk- und Sicherheitsanforderung auswählen.
- Ports, Adressbindung, Firewalls, VPN und Segmentierung nachvollziehbar planen.
- Verbindungsabbruch, Adresswechsel, Portkonflikt und Neustart reproduzierbar diagnostizieren.
Schrittweise Seminarinhalte
1. Drahtloses Debugging und Pairing
Schwerpunkt: Pairing-Modus, Pairing-Code, Verbindungsport, Geräteadresse, Netzwerksegment und zeitlich begrenzte Freigaben.
- Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Drahtloses Debugging und Pairing“ erfassen.
- Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Pairing-Modus, Pairing-Code, Verbindungsport, Geräteadresse, Netzwerksegment und zeitlich begrenzte Freigaben strukturiert modellieren.
- Ein Android-Gerät über drahtloses Debugging koppeln und die Verbindung nachvollziehbar erneuern.
- Falsche Ports, abgelaufene Pairings, Netzwerkwechsel und nicht erreichbare Geräte gezielt untersuchen.
- Als Arbeitsergebnis eine geprüfte Pairing- und Wiederverbindungsanweisung dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.
2. TCP/IP-Betrieb nach USB-Initialisierung
Schwerpunkt: ADB-TCP/IP-Modus, Geräteadresse, Port, USB-Übergang, automatische Verbindungsherstellung und Rückkehr zum USB-Betrieb.
- Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „TCP/IP-Betrieb nach USB-Initialisierung“ erfassen.
- Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von ADB-TCP/IP-Modus, Geräteadresse, Port, USB-Übergang, automatische Verbindungsherstellung und Rückkehr zum USB-Betrieb strukturiert modellieren.
- Den Übergang von USB zu TCP/IP sowie den Rückweg ohne unkontrollierte Freigaben durchführen.
- Verbindungsabbruch, Adresswechsel, Neustart und erneute USB-Autorisierung als Störfälle prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen sicheren Ablauf für kabelgebundenen und drahtlosen Wechselbetrieb dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.
3. Geräteauswahl und Seriennummern
Schwerpunkt: ADB-Seriennummern, USB- und TCP/IP-Geräte, Emulatoren, einzelne und mehrere Geräte sowie Auswahloptionen.
- Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Geräteauswahl und Seriennummern“ erfassen.
- Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von ADB-Seriennummern, USB- und TCP/IP-Geräte, Emulatoren, einzelne und mehrere Geräte sowie Auswahloptionen strukturiert modellieren.
- Gezielte Auswahlregeln für Einzelgerät, Gerätegruppe und wechselnde Testgeräte umsetzen.
- Mehrdeutigkeiten, getrennte Geräte, Offline-Zustände und falsche Zielgeräte reproduzierbar behandeln.
- Als Arbeitsergebnis eine fehlersichere Geräteauswahlstrategie dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.
4. ADB-Tunnel, Forwarding und Reverse-Verbindungen
Schwerpunkt: Forward- und Reverse-Tunnel, lokale Ports, Remote-Ports, Adressbindung, Portkonflikte und Sitzungslebensdauer.
- Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „ADB-Tunnel, Forwarding und Reverse-Verbindungen“ erfassen.
- Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Forward- und Reverse-Tunnel, lokale Ports, Remote-Ports, Adressbindung, Portkonflikte und Sitzungslebensdauer strukturiert modellieren.
- Geeignete Tunnelvarianten für lokale, segmentierte und weitergeleitete Verbindungen konfigurieren.
- Portbelegung, Firewallwirkung, Tunnelverlust und konkurrierende Sitzungen mit Diagnosebefehlen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis eine dokumentierte Tunnel- und Portmatrix dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.
5. Netzwerkgrenzen und Absicherung
Schwerpunkt: vertrauenswürdige Netze, Segmentierung, Firewall, VPN, Adressbindung, Angriffsfläche und zeitlich begrenzte Freigaben.
- Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Netzwerkgrenzen und Absicherung“ erfassen.
- Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von vertrauenswürdige Netze, Segmentierung, Firewall, VPN, Adressbindung, Angriffsfläche und zeitlich begrenzte Freigaben strukturiert modellieren.
- Ein minimales Netzfreigabemodell für drahtlose und weitergeleitete Sitzungen entwerfen.
- Unerlaubte Quellnetze, offene Ports und verwaiste ADB-Verbindungen mit Negativtests erkennen.
- Als Arbeitsergebnis ein prüfbares Sicherheitsmodell für Netzwerkverbindungen dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.
6. Protokolle, Diagnoseausgaben und Zeitbezug
Schwerpunkt: Verbose-Ausgabe, ADB-Status, Hostprozesse, Android-Logs, Zeitstempel, Korrelationsdaten und sichere Sammlung.
- Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Protokolle, Diagnoseausgaben und Zeitbezug“ erfassen.
- Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Verbose-Ausgabe, ADB-Status, Hostprozesse, Android-Logs, Zeitstempel, Korrelationsdaten und sichere Sammlung strukturiert modellieren.
- Einen standardisierten Diagnoseaufruf mit vollständiger, aber datensparsamer Protokollsammlung einrichten.
- Fehlende Zeitkorrelation, abgeschnittene Ausgaben, sensible Inhalte und widersprüchliche Gerätekennungen erkennen.
- Als Arbeitsergebnis ein wiederverwendbares Diagnosepaket dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.
7. Wiederanlauf und kontrollierte Bereinigung
Schwerpunkt: Prozessende, ADB-Neustart, Schlüsselwiderruf, Portbereinigung, Geräte-Neustart, Profilrücksetzung und Nachkontrolle.
- Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Wiederanlauf und kontrollierte Bereinigung“ erfassen.
- Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Prozessende, ADB-Neustart, Schlüsselwiderruf, Portbereinigung, Geräte-Neustart, Profilrücksetzung und Nachkontrolle strukturiert modellieren.
- Einen abgestuften Wiederanlauf vom schonenden Sitzungsneustart bis zur vollständigen Neuautorisierung durchführen.
- Wiederholungsfehler, verwaiste Prozesse, offene Tunnel und nicht bereinigte Gerätezustände prüfen.
- Als Arbeitsergebnis ein praxistaugliches Wiederanlauf-Runbook dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.
Praxisübungen und Laborszenarien
- Kopplung über drahtloses Debugging mit dokumentierter Wiederverbindung.
- USB-Initialisierung, Wechsel zu TCP/IP und kontrollierte Rückkehr.
- Aufbau und Vergleich eines Forward- und Reverse-Tunnels.
- Analyse von Firewall-, Port-, Adress- und Pairingfehlern.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Netzwerk- und Systemadministration, Mobile-Device-Teams, Entwicklung, QA, Remote-Support und Security Engineering.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in ADB, IPv4, Ports, Firewalls und Fscrcpy; administrative Rechte in einer Laborumgebung.
Didaktik und Arbeitsweise
Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Der erste Tag schafft die technische Basis; der zweite Tag verbindet Vertiefung, Negativtests, Diagnose und dokumentierte Betriebsübergabe.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
-

Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Netzwerk- und Systemadministration, Mobile-Device-Teams, Entwicklung, QA, Remote-Support und Security Engineering |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in ADB, IPv4, Ports, Firewalls und Fscrcpy; administrative Rechte in einer Laborumgebung |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.
