Seminar Fscrcpy – Video, Codecs und Performance-Tuning

Das Seminar optimiert Bildqualität, Kompatibilität und Reaktionsverhalten. Auflösung, Bitrate, Bildrate, Codec, Geräteencoder, Hostdecoder, Ausrichtung, Zuschnitt, Display-Auswahl, USB- und WLAN-Latenz sowie CPU-, GPU- und thermische Grenzen werden messbar abgestimmt.

Inhaltsübersicht

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • Videopfad und relevante Qualitäts- und Leistungsparameter sicher einordnen.
  • Qualitätsprofile für USB, WLAN, Präsentation, Test und schwache Hosts erstellen.
  • H.264-, H.265- und AV1-Pfade sowie verfügbare Geräteencoder vergleichen.
  • Bildrate, Latenz, Puffer, Bandbreite und Ressourcenverbrauch messbar optimieren.
  • Ausrichtung, Zuschnitt und Display-Auswahl für definierte Workflows standardisieren.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Videostream und Anzeigegrundlagen

Schwerpunkt: Auflösung, Bildgröße, Ausrichtung, Display-Auswahl, Bildschirmzustand und Decoderpfad.

  1. Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Videostream und Anzeigegrundlagen“ erfassen.
  2. Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Auflösung, Bildgröße, Ausrichtung, Display-Auswahl, Bildschirmzustand und Decoderpfad strukturiert modellieren.
  3. Eine stabile Videodarstellung für unterschiedliche Geräteklassen und Displayzustände konfigurieren.
  4. Hoch- und Querformat, Sperrbildschirm, Displaywechsel und dynamische Größenänderungen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein dokumentiertes Video-Baselineprofil dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.

2. Bildgröße, Bitrate und Qualitätsprofile

Schwerpunkt: maximale Kantenlänge, Bitrate, Qualitätsanforderung, Netzkapazität, CPU-Last und Lesbarkeit.

  1. Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Bildgröße, Bitrate und Qualitätsprofile“ erfassen.
  2. Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von maximale Kantenlänge, Bitrate, Qualitätsanforderung, Netzkapazität, CPU-Last und Lesbarkeit strukturiert modellieren.
  3. Mehrere abgestufte Qualitätsprofile für USB, WLAN, Präsentation und Diagnose erstellen.
  4. Bildschärfe, Artefakte, Bandbreite und Hostlast anhand messbarer Kriterien vergleichen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine belastbare Qualitäts- und Bandbreitenmatrix dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.

3. Codecs, Encoder und Kompatibilität

Schwerpunkt: H.264, H.265, AV1, Geräteencoder, Hostdecoder, Encoderauflistung und Fallback-Strategien.

  1. Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Codecs, Encoder und Kompatibilität“ erfassen.
  2. Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von H.264, H.265, AV1, Geräteencoder, Hostdecoder, Encoderauflistung und Fallback-Strategien strukturiert modellieren.
  3. Unterstützte Encoder ermitteln und einen kompatiblen Codecpfad mit definierten Ersatzwerten konfigurieren.
  4. Nicht unterstützte Codecs, fehlerhafte Encoder und Decoderengpässe gezielt reproduzieren.
  5. Als Arbeitsergebnis eine gerätespezifische Codec- und Encoderfreigabe dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.

4. Bildrate, Latenz und Ressourcenverbrauch

Schwerpunkt: maximale Bildrate, Puffer, Renderpfad, USB- oder WLAN-Latenz, CPU, GPU und thermische Grenzen.

  1. Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Bildrate, Latenz und Ressourcenverbrauch“ erfassen.
  2. Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von maximale Bildrate, Puffer, Renderpfad, USB- oder WLAN-Latenz, CPU, GPU und thermische Grenzen strukturiert modellieren.
  3. Einen Messaufbau für Reaktionszeit, Bildrate und Ressourcenverbrauch erstellen und optimieren.
  4. Lastspitzen, Netzwerkjitter, thermische Drosselung und schwache Decoder mit Vergleichsmessungen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein nachvollziehbares Performanceprofil mit Grenzwerten dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.

5. Ausrichtung, Zuschnitt und Display-Auswahl

Schwerpunkt: Rotation, Sperrung der Ausrichtung, Zuschnitt, physische Displays, Display-IDs und App-orientierte Ausschnitte.

  1. Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Ausrichtung, Zuschnitt und Display-Auswahl“ erfassen.
  2. Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Rotation, Sperrung der Ausrichtung, Zuschnitt, physische Displays, Display-IDs und App-orientierte Ausschnitte strukturiert modellieren.
  3. Zielgerichtete Ansichten für Präsentation, Support und Testfälle konfigurieren.
  4. Rotationen, Auflösungswechsel, nicht vorhandene Displays und ungültige Zuschnitte kontrolliert behandeln.
  5. Als Arbeitsergebnis einen Satz geprüfter Anzeige- und Zuschnittprofile dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.

6. Video- und Bildschirmaufzeichnung

Schwerpunkt: Dateiformate, Container, Codec, Dateiname, Zeitbegrenzung, Aufnahme ohne Fenster und Aufnahme ohne Wiedergabe.

  1. Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Video- und Bildschirmaufzeichnung“ erfassen.
  2. Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Dateiformate, Container, Codec, Dateiname, Zeitbegrenzung, Aufnahme ohne Fenster und Aufnahme ohne Wiedergabe strukturiert modellieren.
  3. Mehrere Aufnahmepfade für Dokumentation, Support und Schulungsmedien konfigurieren.
  4. Dateiabschluss, Abspielbarkeit, Dauer, Bildqualität und Verhalten bei vorzeitigem Abbruch prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen reproduzierbaren Aufnahme- und Qualitätsprüfprozess dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.

7. Systematische Fehlerklassifikation

Schwerpunkt: Installation, Geräteerkennung, Autorisierung, Netzwerk, Video, Audio, Eingabe, Aufnahme, Kamera und Appzustand.

  1. Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Systematische Fehlerklassifikation“ erfassen.
  2. Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Installation, Geräteerkennung, Autorisierung, Netzwerk, Video, Audio, Eingabe, Aufnahme, Kamera und Appzustand strukturiert modellieren.
  3. Einen Diagnosebaum von Symptom über Messung bis Ursache und Korrektur anwenden.
  4. Mehrere vorbereitete Störungen mit Positiv- und Negativtests reproduzieren und eingrenzen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen priorisierten Fehlerkatalog mit Korrekturmaßnahmen dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Erstellung und Vergleich mehrerer Qualitäts- und Bandbreitenprofile.
  • Ermittlung verfügbarer Encoder und Durchführung eines Codec-Fallbacktests.
  • Messung von Bildrate, Reaktionszeit, Hostlast und Netzwerkbedarf.
  • Konfiguration von Rotation, Zuschnitt und Display-Auswahl für einen vorgegebenen App-Fall.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Medientechnik, Android-Entwicklung, QA, technischer Support, Präsentation, Streamingtechnik und Plattformbetrieb.

Voraussetzungen: Fscrcpy-Grundkenntnisse und grundlegendes Verständnis von Video, Netzwerkbandbreite und Systemleistung.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Der erste Tag schafft die technische Basis; der zweite Tag verbindet Vertiefung, Negativtests, Diagnose und dokumentierte Betriebsübergabe.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Medientechnik, Android-Entwicklung, QA, technischer Support, Präsentation, Streamingtechnik und Plattformbetrieb
Voraussetzungen: Fscrcpy-Grundkenntnisse und grundlegendes Verständnis von Video, Netzwerkbandbreite und Systemleistung
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Bern 2 Tage
Luzern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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