Das Seminar bewertet Fscrcpy aus Sicht von Schutzbedarf, Angriffsfläche und kontrolliertem Betrieb. ADB-Vertrauen, USB- und Netzwerkzugriff, Eingabeinjektion, Zwischenablage, Dateiübertragung, Kamera, Audio, Aufnahmen, lokale Benutzerrechte und sichere Bereinigung werden in eine belastbare Baseline überführt.
Inhaltsübersicht
- Lernziele und fachliche Einordnung
- Schrittweise Seminarinhalte
- Praxisübungen und Laborszenarien
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Didaktik und Arbeitsweise
Lernziele
- Ein Bedrohungsmodell für Arbeitsplatz-, Labor-, Support- und Präsentationseinsatz erstellen.
- ADB-Autorisierung, Hostschlüssel und Gerätefreigaben nach Schutzbedarf regeln.
- USB-, TCP/IP- und Tunnelverbindungen auf minimale Angriffsfläche begrenzen.
- Zwischenablage, Dateiaktionen, HID, Audio, Kamera und Aufnahmen datensparsam betreiben.
- Hardening, Kontrolle, Löschung und Abweichungsmanagement in einer prüfbaren Baseline dokumentieren.
Schrittweise Seminarinhalte
1. Bedrohungsmodell und Schutzbedarf
Schwerpunkt: ADB-Vertrauen, entsperrte Geräte, Eingabeinjektion, Zwischenablage, Dateiübertragung, Netzwerkzugriff, Aufnahmen und lokale Benutzerrechte.
- Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Bedrohungsmodell und Schutzbedarf“ erfassen.
- Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von ADB-Vertrauen, entsperrte Geräte, Eingabeinjektion, Zwischenablage, Dateiübertragung, Netzwerkzugriff, Aufnahmen und lokale Benutzerrechte strukturiert modellieren.
- Schutzbedarf, Angriffswege, Missbrauchsszenarien und technische Gegenmaßnahmen für typische Einsatzformen modellieren.
- Unautorisierter Host, falsches Zielgerät, offene Netzwerkverbindung und sensible Aufzeichnung als Negativfälle bewerten.
- Als Arbeitsergebnis ein rollenbezogenes Bedrohungs- und Kontrollmodell dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.
2. ADB-Autorisierung und Schlüsselverwaltung
Schwerpunkt: Host-Schlüssel, Gerätefreigaben, Widerruf, Vertrauensentscheidung, gemeinsam genutzte Arbeitsplätze und Gerätewechsel.
- Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „ADB-Autorisierung und Schlüsselverwaltung“ erfassen.
- Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Host-Schlüssel, Gerätefreigaben, Widerruf, Vertrauensentscheidung, gemeinsam genutzte Arbeitsplätze und Gerätewechsel strukturiert modellieren.
- Einen kontrollierten Autorisierungsprozess für persönliche und gemeinsam verwaltete Geräte einrichten.
- Unbekannte Hosts, widerrufene Schlüssel und veraltete Freigaben anhand definierter Negativtests erkennen.
- Als Arbeitsergebnis eine dokumentierte ADB-Vertrauens- und Schlüsselrichtlinie dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.
3. Netzwerkgrenzen und Absicherung
Schwerpunkt: vertrauenswürdige Netze, Segmentierung, Firewall, VPN, Adressbindung, Angriffsfläche und zeitlich begrenzte Freigaben.
- Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Netzwerkgrenzen und Absicherung“ erfassen.
- Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von vertrauenswürdige Netze, Segmentierung, Firewall, VPN, Adressbindung, Angriffsfläche und zeitlich begrenzte Freigaben strukturiert modellieren.
- Ein minimales Netzfreigabemodell für drahtlose und weitergeleitete Sitzungen entwerfen.
- Unerlaubte Quellnetze, offene Ports und verwaiste ADB-Verbindungen mit Negativtests erkennen.
- Als Arbeitsergebnis ein prüfbares Sicherheitsmodell für Netzwerkverbindungen dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.
4. HID-Sicherheitsgrenzen und kontrollierte Freigabe
Schwerpunkt: Eingabeinjektion, physische Geräteemulation, Arbeitsplatzfreigabe, gesperrte Geräte, Missbrauchsrisiko und Protokollierung.
- Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „HID-Sicherheitsgrenzen und kontrollierte Freigabe“ erfassen.
- Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Eingabeinjektion, physische Geräteemulation, Arbeitsplatzfreigabe, gesperrte Geräte, Missbrauchsrisiko und Protokollierung strukturiert modellieren.
- Zulässige HID-Modi nach Schutzbedarf und Betriebsszenario festlegen.
- Unerwartete Eingaben, falsches Zielgerät, gesperrte Sitzung und unautorisierte Bedienung als Negativfälle prüfen.
- Als Arbeitsergebnis eine risikobasierte HID-Nutzungsrichtlinie dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.
5. Zwischenablage, Drag-and-drop und Dateiaktionen
Schwerpunkt: Textübertragung, automatische Synchronisierung, Dateiablage, APK-Installation, Zielpfade und sensible Inhalte.
- Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Zwischenablage, Drag-and-drop und Dateiaktionen“ erfassen.
- Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Textübertragung, automatische Synchronisierung, Dateiablage, APK-Installation, Zielpfade und sensible Inhalte strukturiert modellieren.
- Kontrollierte Prozesse für Textübernahme, Dateiübertragung und Paketinstallation umsetzen.
- Große Dateien, gesperrte Zielpfade, unerlaubte Pakete und vertrauliche Zwischenablagen als Negativfälle prüfen.
- Als Arbeitsergebnis eine sichere Arbeitsanweisung für Zwischenablage und Dateiaktionen dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.
6. Datenschutz und Umgang mit Bildschirminhalten
Schwerpunkt: personenbezogene Daten, Benachrichtigungen, Zwischenablage, Audio, Kamera, Aufzeichnungen, Dateinamen, Aufbewahrung und Löschung.
- Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Datenschutz und Umgang mit Bildschirminhalten“ erfassen.
- Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von personenbezogene Daten, Benachrichtigungen, Zwischenablage, Audio, Kamera, Aufzeichnungen, Dateinamen, Aufbewahrung und Löschung strukturiert modellieren.
- Einen datensparsamen Arbeits- und Aufnahmeprozess mit klaren Freigaben definieren.
- Unbeabsichtigte Benachrichtigungen, sensible Zwischenablagen, Mikrofonaktivierung und Restdateien prüfen.
- Als Arbeitsergebnis eine Datenschutz- und Löschcheckliste dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.
7. Hardening von Host, Gerät und Verbindung
Schwerpunkt: minimale Rechte, getrennte Konten, Schlüsselpflege, Debugging-Freigaben, Firewall, vertrauenswürdige Pakete, Protokollierung und Bereinigung.
- Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Hardening von Host, Gerät und Verbindung“ erfassen.
- Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von minimale Rechte, getrennte Konten, Schlüsselpflege, Debugging-Freigaben, Firewall, vertrauenswürdige Pakete, Protokollierung und Bereinigung strukturiert modellieren.
- Eine sichere Baseline für Arbeitsplatz, Labor und Supportstation umsetzen.
- Abweichende Konfigurationen, veraltete Pakete, dauerhaft offene Freigaben und ungeschützte Profile erkennen.
- Als Arbeitsergebnis eine prüfbare Hardening-Baseline dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.
Praxisübungen und Laborszenarien
- Erstellung eines Bedrohungsmodells für drei unterschiedliche Einsatzszenarien.
- Umsetzung einer gehärteten Host-, Geräte- und Netzwerkbaseline.
- Durchführung von Negativtests mit unbekanntem Host, offenem TCP/IP-Port und falschem Zielgerät.
- Datenschutzprüfung einer Aufnahme-, Zwischenablage- und Kamera-Sitzung.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Informationssicherheit, Systemadministration, Datenschutzkoordination, Endpoint Engineering, Laborbetrieb und technische Betriebsverantwortung.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in ADB, Netzwerken, Android und Arbeitsplatzsicherheit; praktische Fscrcpy-Erfahrung ist hilfreich.
Didaktik und Arbeitsweise
Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Der erste Tag schafft die technische Basis; der zweite Tag verbindet Vertiefung, Negativtests, Diagnose und dokumentierte Betriebsübergabe.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Informationssicherheit, Systemadministration, Datenschutzkoordination, Endpoint Engineering, Laborbetrieb und technische Betriebsverantwortung |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in ADB, Netzwerken, Android und Arbeitsplatzsicherheit; praktische Fscrcpy-Erfahrung ist hilfreich |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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