Kontakte, Identifikatoren, Attribute, Importe, Segmentregeln, Targeting, Quoten, Recontact, Frequenzsteuerung, Datenschutz und Datenqualität werden zu einem kontrollierten Zielgruppenmodell verbunden.
Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Arbeitsschritte, praktische Übungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jeder Themenblock endet mit einem prüfbaren Arbeitsergebnis und dokumentierten Abnahmekriterien.
Seminarziele
- Zielgruppenmodell zielgerichtet planen, konfigurieren, prüfen und dokumentieren
- Kontakte und Identifikatoren zielgerichtet planen, konfigurieren, prüfen und dokumentieren
- Attribute und Datentypen zielgerichtet planen, konfigurieren, prüfen und dokumentieren
- Import und Aktualisierung zielgerichtet planen, konfigurieren, prüfen und dokumentieren
- Segmente und Regelpflege zielgerichtet planen, konfigurieren, prüfen und dokumentieren
Inhaltsübersicht
- Seminarziele und fachlicher Rahmen
- Schrittweises Seminarprogramm
- Zielgruppenmodell
- Kontakte und Identifikatoren
- Attribute und Datentypen
- Import und Aktualisierung
- Segmente und Regelpflege
- Targeting, Quoten und Stichprobe
- Recontact und Frequenzsteuerung
- Datenschutz und Datenqualität für Kontakte
- Praxisübungen und Prüfpunkte
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Didaktik und Arbeitsweise
Schrittweises Seminarprogramm
1. Zielgruppenmodell
Schwerpunkt: Population, Ausschlüsse, Einheiten, Identitätsgrad, Zeitbezug, Stichprobe und Erfolgskriterien.
- Ausgangslage, Beteiligte und messbare Prüfkriterien für den Themenblock „Zielgruppenmodell“ erfassen.
- Relevante Objekte, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Population, Ausschlüsse, Einheiten, Identitätsgrad, Zeitbezug, Stichprobe und Erfolgskriterien modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge schrittweise in der Laborumgebung beziehungsweise im Prozessmodell umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Datenqualität und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Grenzfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis ein präzises Zielgruppenmodell dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
2. Kontakte und Identifikatoren
Schwerpunkt: stabile IDs, E-Mail, externe Schlüssel, anonyme Nutzung, Zusammenführung und Reidentifikationsrisiken.
- Ausgangslage, Beteiligte und messbare Prüfkriterien für den Themenblock „Kontakte und Identifikatoren“ erfassen.
- Relevante Objekte, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von stabile IDs, E-Mail, externe Schlüssel, anonyme Nutzung, Zusammenführung und Reidentifikationsrisiken modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge schrittweise in der Laborumgebung beziehungsweise im Prozessmodell umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Datenqualität und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Grenzfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen konsistenten Identitätsvertrag dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
3. Attribute und Datentypen
Schwerpunkt: Namenskonventionen, Typen, Pflichtwerte, Aktualität, Herkunft, Normalisierung und sensible Felder.
- Ausgangslage, Beteiligte und messbare Prüfkriterien für den Themenblock „Attribute und Datentypen“ erfassen.
- Relevante Objekte, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Namenskonventionen, Typen, Pflichtwerte, Aktualität, Herkunft, Normalisierung und sensible Felder modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge schrittweise in der Laborumgebung beziehungsweise im Prozessmodell umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Datenqualität und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Grenzfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen versionierten Attributkatalog dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
4. Import und Aktualisierung
Schwerpunkt: CSV oder API, Mapping, Validierung, Upsert, Dubletten, Fehlerdateien und Wiederholung.
- Ausgangslage, Beteiligte und messbare Prüfkriterien für den Themenblock „Import und Aktualisierung“ erfassen.
- Relevante Objekte, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von CSV oder API, Mapping, Validierung, Upsert, Dubletten, Fehlerdateien und Wiederholung modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge schrittweise in der Laborumgebung beziehungsweise im Prozessmodell umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Datenqualität und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Grenzfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen kontrollierten Importprozess dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
5. Segmente und Regelpflege
Schwerpunkt: statische und dynamische Segmente, Operatoren, Zeitbedingungen, Tests, Eigentümer und Änderungen.
- Ausgangslage, Beteiligte und messbare Prüfkriterien für den Themenblock „Segmente und Regelpflege“ erfassen.
- Relevante Objekte, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von statische und dynamische Segmente, Operatoren, Zeitbedingungen, Tests, Eigentümer und Änderungen modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge schrittweise in der Laborumgebung beziehungsweise im Prozessmodell umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Datenqualität und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Grenzfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis eine reproduzierbare Segmentbibliothek dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
6. Targeting, Quoten und Stichprobe
Schwerpunkt: Einschluss, Ausschluss, Prozentanteil, Quoten, Prioritäten, kleine Populationen und Messverzerrung.
- Ausgangslage, Beteiligte und messbare Prüfkriterien für den Themenblock „Targeting, Quoten und Stichprobe“ erfassen.
- Relevante Objekte, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Einschluss, Ausschluss, Prozentanteil, Quoten, Prioritäten, kleine Populationen und Messverzerrung modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge schrittweise in der Laborumgebung beziehungsweise im Prozessmodell umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Datenqualität und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Grenzfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis eine belastbare Ausspielregel dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
7. Recontact und Frequenzsteuerung
Schwerpunkt: Antwortstatus, Wartezeit, Wiederansprache, Survey-Priorität, Konflikte und Ermüdung.
- Ausgangslage, Beteiligte und messbare Prüfkriterien für den Themenblock „Recontact und Frequenzsteuerung“ erfassen.
- Relevante Objekte, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Antwortstatus, Wartezeit, Wiederansprache, Survey-Priorität, Konflikte und Ermüdung modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge schrittweise in der Laborumgebung beziehungsweise im Prozessmodell umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Datenqualität und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Grenzfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis eine Kontaktfrequenzstrategie dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
8. Datenschutz und Datenqualität für Kontakte
Schwerpunkt: Zweck, Minimierung, Aufbewahrung, Löschung, Auskunft, Rollen, Qualitätskennzahlen und Kontrollen.
- Ausgangslage, Beteiligte und messbare Prüfkriterien für den Themenblock „Datenschutz und Datenqualität für Kontakte“ erfassen.
- Relevante Objekte, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Zweck, Minimierung, Aufbewahrung, Löschung, Auskunft, Rollen, Qualitätskennzahlen und Kontrollen modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge schrittweise in der Laborumgebung beziehungsweise im Prozessmodell umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Datenqualität und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Grenzfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen Kontaktbetriebsstandard dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
Praxisübungen
- Für Zielgruppenmodell ein vollständiges Arbeitspaket aufbauen, anhand definierter Fehlerfälle prüfen und als ein präzises Zielgruppenmodell dokumentieren
- Für Kontakte und Identifikatoren ein vollständiges Arbeitspaket aufbauen, anhand definierter Fehlerfälle prüfen und als einen konsistenten Identitätsvertrag dokumentieren
- Für Attribute und Datentypen ein vollständiges Arbeitspaket aufbauen, anhand definierter Fehlerfälle prüfen und als einen versionierten Attributkatalog dokumentieren
- Für Import und Aktualisierung ein vollständiges Arbeitspaket aufbauen, anhand definierter Fehlerfälle prüfen und als einen kontrollierten Importprozess dokumentieren
- Für Segmente und Regelpflege ein vollständiges Arbeitspaket aufbauen, anhand definierter Fehlerfälle prüfen und als eine reproduzierbare Segmentbibliothek dokumentieren
- Für Targeting, Quoten und Stichprobe ein vollständiges Arbeitspaket aufbauen, anhand definierter Fehlerfälle prüfen und als eine belastbare Ausspielregel dokumentieren
- Für Recontact und Frequenzsteuerung ein vollständiges Arbeitspaket aufbauen, anhand definierter Fehlerfälle prüfen und als eine Kontaktfrequenzstrategie dokumentieren
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Web-, App- und Backend-Entwicklung, Integrationsarchitektur, Product Engineering, Digital Analytics und technische Product Operations.
Voraussetzungen: Gute Web-, HTTP-, JSON- und Browser-Debugging-Grundkenntnisse; je nach Schwerpunkt JavaScript oder TypeScript.
Didaktik und Arbeitsweise
Die Bearbeitung folgt einer festen Folge aus Zieldefinition, Modellierung, Konfiguration, Prüfung und Dokumentation. Übungen verwenden definierte Ausgangswerte, Testdaten, erwartete Resultate und Rückfallpunkte. Fachliche und technische Entscheidungen werden so festgehalten, dass die Abläufe im eigenen Projekt reproduzierbar bleiben.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Web-, App- und Backend-Entwicklung, Integrationsarchitektur, Product Engineering, Digital Analytics und technische Product Operations |
| Voraussetzungen: | Gute Web-, HTTP-, JSON- und Browser-Debugging-Grundkenntnisse; je nach Schwerpunkt JavaScript oder TypeScript. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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