Seminar Eclipse Modeling Framework (EMF) und Ecore für Sirius

Seminar / Training

Ein belastbares Metamodell entscheidet über Verständlichkeit, Erweiterbarkeit und Laufzeitverhalten eines Modellierungswerkzeugs. Das Seminar behandelt Ecore nicht isoliert, sondern konsequent aus Sicht späterer Diagramme, Formulare, Tabellen und Werkzeuge.

Die Übungen führen von einer fachlichen Begriffsliste über ein konsistentes Metamodell bis zu validierten Modellinstanzen und einer für Sirius geeigneten Ressourcenstruktur.

Inhaltsübersicht

  • Kapitel 1: Metamodellierung und Ecore-Grundbausteine
  • Kapitel 2: Komposition, Identität und Navigation
  • Kapitel 3: Ressourcen, Serialisierung und Modelllebenszyklus
  • Kapitel 4: Validierung und Datenqualität
  • Kapitel 5: Sirius-gerechter Metamodellentwurf

Kapitel 1: Metamodellierung und Ecore-Grundbausteine

Inhaltsverzeichnis

  • EPackage und Namensräume
  • EClass und Vererbung
  • EAttribute und EDataType
  • EReference und Multiplizität
  • Abstrakte Klassen und Schnittstellen

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Fachliche Begriffe und Qualitätskriterien sammeln; daraus ein minimales, aber erweiterbares Modell ableiten.
  2. Den Baustein „EPackage und Namensräume“ am Übungsfall modellieren, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  3. Den Baustein „EClass und Vererbung“ am Übungsfall präzisieren, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  4. Den Baustein „EAttribute und EDataType“ am Übungsfall verknüpfen, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  5. Den Baustein „EReference und Multiplizität“ am Übungsfall validieren, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  6. Den Baustein „Abstrakte Klassen und Schnittstellen“ am Übungsfall versionieren, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  7. Den Gesamtstand mit einem Normalfall, einem Fehlerfall und einer gezielten Änderung prüfen; Abweichungen nachvollziehbar protokollieren.
  8. Artefakte, Annahmen und offene technische Entscheidungen so dokumentieren, dass der nächste Arbeitsschritt ohne Wissensverlust anschließen kann.

Praxisbezug

Ein fachlicher Ausschnitt wird in Ecore übertragen; Namen, Typen und Kardinalitäten werden anhand eindeutiger Regeln begründet.

Kapitel 2: Komposition, Identität und Navigation

Inhaltsverzeichnis

  • Containment-Hierarchien
  • Gegenreferenzen
  • Objektidentität
  • Ordnungen und Eindeutigkeit
  • Abgeleitete und transiente Merkmale

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Fachliche Begriffe und Qualitätskriterien sammeln; daraus ein minimales, aber erweiterbares Modell ableiten.
  2. Den Baustein „Containment-Hierarchien“ am Übungsfall modellieren, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  3. Den Baustein „Gegenreferenzen“ am Übungsfall präzisieren, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  4. Den Baustein „Objektidentität“ am Übungsfall verknüpfen, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  5. Den Baustein „Ordnungen und Eindeutigkeit“ am Übungsfall validieren, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  6. Den Baustein „Abgeleitete und transiente Merkmale“ am Übungsfall versionieren, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  7. Den Gesamtstand mit einem Normalfall, einem Fehlerfall und einer gezielten Änderung prüfen; Abweichungen nachvollziehbar protokollieren.
  8. Artefakte, Annahmen und offene technische Entscheidungen so dokumentieren, dass der nächste Arbeitsschritt ohne Wissensverlust anschließen kann.

Praxisbezug

Alternative Strukturvarianten werden mit Blick auf Bearbeitung, Navigation, Serialisierung und spätere AQL-Abfragen verglichen.

Kapitel 3: Ressourcen, Serialisierung und Modelllebenszyklus

Inhaltsverzeichnis

  • ResourceSet und URI-Auflösung
  • XMI und benutzerdefinierte Formate
  • Laden und Speichern
  • Cross-Resource-Referenzen
  • Änderungsbenachrichtigungen

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schnittstelle und Verantwortungsgrenze definieren; die Implementierung danach in kleinen, testbaren Schritten ergänzen.
  2. Den Baustein „ResourceSet und URI-Auflösung“ am Übungsfall entwerfen, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  3. Den Baustein „XMI und benutzerdefinierte Formate“ am Übungsfall implementieren, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  4. Den Baustein „Laden und Speichern“ am Übungsfall integrieren, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  5. Den Baustein „Cross-Resource-Referenzen“ am Übungsfall testen, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  6. Den Baustein „Änderungsbenachrichtigungen“ am Übungsfall refaktorieren, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  7. Den Gesamtstand mit einem Normalfall, einem Fehlerfall und einer gezielten Änderung prüfen; Abweichungen nachvollziehbar protokollieren.
  8. Artefakte, Annahmen und offene technische Entscheidungen so dokumentieren, dass der nächste Arbeitsschritt ohne Wissensverlust anschließen kann.

Praxisbezug

Mehrere Modellressourcen werden verbunden, gespeichert, erneut geladen und auf stabile Referenzauflösung geprüft.

Kapitel 4: Validierung und Datenqualität

Inhaltsverzeichnis

  • Ecore-Constraints
  • Diagnostik
  • Pflichtfelder und Invarianten
  • Konsistenz über Referenzen
  • Fehlertexte und Reparaturhinweise

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Risiko und beobachtbares Sollverhalten bestimmen; daraus reproduzierbare Positiv-, Negativ- und Grenztests ableiten.
  2. Den Baustein „Ecore-Constraints“ am Übungsfall ableiten, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  3. Den Baustein „Diagnostik“ am Übungsfall automatisieren, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  4. Den Baustein „Pflichtfelder und Invarianten“ am Übungsfall ausführen, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  5. Den Baustein „Konsistenz über Referenzen“ am Übungsfall auswerten, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  6. Den Baustein „Fehlertexte und Reparaturhinweise“ am Übungsfall stabilisieren, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  7. Den Gesamtstand mit einem Normalfall, einem Fehlerfall und einer gezielten Änderung prüfen; Abweichungen nachvollziehbar protokollieren.
  8. Artefakte, Annahmen und offene technische Entscheidungen so dokumentieren, dass der nächste Arbeitsschritt ohne Wissensverlust anschließen kann.

Praxisbezug

Fachliche Regeln werden als überprüfbare Validierungen formuliert; positive und negative Beispieldaten bilden die Testbasis.

Kapitel 5: Sirius-gerechter Metamodellentwurf

Inhaltsverzeichnis

  • Semantische Wurzeln
  • Darstellungsrelevante Beziehungen
  • Stabile technische Schlüssel
  • Granularität von Ressourcen
  • Änderbarkeit und Versionierung

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Qualitätsmerkmale und Randbedingungen gewichten; Strukturentscheidungen anschließend anhand dieser Kriterien treffen.
  2. Den Baustein „Semantische Wurzeln“ am Übungsfall strukturieren, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  3. Den Baustein „Darstellungsrelevante Beziehungen“ am Übungsfall bewerten, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  4. Den Baustein „Stabile technische Schlüssel“ am Übungsfall abgrenzen, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  5. Den Baustein „Granularität von Ressourcen“ am Übungsfall begründen, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  6. Den Baustein „Änderbarkeit und Versionierung“ am Übungsfall überarbeiten, die Entscheidung begründen und das Zwischenresultat unmittelbar kontrollieren.
  7. Den Gesamtstand mit einem Normalfall, einem Fehlerfall und einer gezielten Änderung prüfen; Abweichungen nachvollziehbar protokollieren.
  8. Artefakte, Annahmen und offene technische Entscheidungen so dokumentieren, dass der nächste Arbeitsschritt ohne Wissensverlust anschließen kann.

Praxisbezug

Das Metamodell wird abschließend anhand einer Prüfliste für Diagrammierbarkeit, Formularbearbeitung, Migration und Performance überarbeitet.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Modellierungswerkzeug-Entwickler, Softwarearchitekten, Business-Analysten mit technischem Schwerpunkt und Sirius-Spezifizierende
Voraussetzungen: Grundkenntnisse objektorientierter Modellierung; Java-Kenntnisse sind für den generierten Ansatz hilfreich
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Schritt-für-Schritt-Übungen und zusammenhängendes Praxisprojekt am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Bern 2 Tage
Luzern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Zürich 2 Tage
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