Das Seminar behandelt die zentrale Authentisierung und automatisierte Bereitstellung von Identitäten für Collaboard. SSO-Architektur, SAML oder OAuth, SCIM-Provisionierung, Attributmapping, Tests und Betrieb werden sicher und nachvollziehbar umgesetzt.
Die Inhalte werden in 7 aufeinander aufbauenden Modulen erarbeitet. Jeder Themenblock verbindet fachliche Einordnung, konkrete Konfiguration oder Gestaltung, praktische Durchführung und dokumentierte Qualitätsprüfung. Als roter Faden dient ein realistisches Organisations- oder Teamszenario.
Inhaltsverzeichnis
- IAM-Zielbild und Vertrauensgrenzen
- SSO mit SAML oder OAuth vorbereiten
- Attribut- und Rollenmapping
- SCIM-Provisionierung
- Testfälle und Fehlerdiagnose
- Betrieb, Rotation und Notfallzugang
- IAM-Abnahmeprojekt
- Praxisübungen und Qualitätssicherung
- Arbeitsunterlagen
Lernziele
- die Anforderungen für iam-zielbild und vertrauensgrenzen strukturiert erfassen und in einen belastbaren Arbeitsablauf überführen
- sso mit saml oder oauth vorbereiten zielgerichtet konfigurieren, gestalten oder moderieren
- betrieb, rotation und notfallzugang anhand fachlicher und technischer Kriterien prüfen
- Berechtigungen, Verantwortlichkeiten und Qualitätskriterien nachvollziehbar dokumentieren
- wiederverwendbare Standards, Vorlagen oder Betriebsabläufe aus den Übungsergebnissen ableiten
- typische Fehlerbilder erkennen, systematisch eingrenzen und geeignete Korrekturen umsetzen
Zielgruppe
IAM-Architekten, Verzeichnisdienst-Administratoren, Security Engineers, Collaboard-Administratoren und DevOps-Teams
Voraussetzungen
Fundierte Kenntnisse in Identitätsmanagement, Verzeichnisdiensten, SAML oder OAuth sowie TLS
Seminarinhalte
Modul 1: IAM-Zielbild und Vertrauensgrenzen
Identitätsquellen, Rollen, Mandanten, Vertrauensbeziehungen und Lebenszyklen werden modelliert. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht eine IAM-Zielarchitektur.
- Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „IAM-Zielbild und Vertrauensgrenzen“ erfassen.
- Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Identitätsquellen, Rollen, Mandanten, Vertrauensbeziehungen und Lebenszyklen werden modelliert“ einrichten.
- Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und eine IAM-Zielarchitektur erzeugen.
- Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.
Modul 2: SSO mit SAML oder OAuth vorbereiten
Metadaten, Clients, Zertifikate, Rückrufpfade und Sicherheitsparameter werden geplant. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht eine vollständige SSO-Konfigurationsplanung.
- Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „SSO mit SAML oder OAuth vorbereiten“ erfassen.
- Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Metadaten, Clients, Zertifikate, Rückrufpfade und Sicherheitsparameter werden geplant“ einrichten.
- Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und eine vollständige SSO-Konfigurationsplanung erzeugen.
- Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.
Modul 3: Attribut- und Rollenmapping
Kennungen, Namen, Gruppen und Berechtigungsinformationen werden eindeutig zugeordnet. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht eine getestete Mappingtabelle.
- Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Attribut- und Rollenmapping“ erfassen.
- Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Kennungen, Namen, Gruppen und Berechtigungsinformationen werden eindeutig zugeordnet“ einrichten.
- Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und eine getestete Mappingtabelle erzeugen.
- Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.
Modul 4: SCIM-Provisionierung
Anlage, Änderung, Deaktivierung, Gruppenbezug und Fehlerbehandlung werden automatisiert. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht ein funktionsfähiger Provisionierungsablauf.
- Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „SCIM-Provisionierung“ erfassen.
- Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Anlage, Änderung, Deaktivierung, Gruppenbezug und Fehlerbehandlung werden automatisiert“ einrichten.
- Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und ein funktionsfähiger Provisionierungsablauf erzeugen.
- Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.
Modul 5: Testfälle und Fehlerdiagnose
Positive und negative Anmelde-, Provisionierungs- und Berechtigungstests werden ausgeführt. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht ein vollständiges IAM-Testprotokoll.
- Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Testfälle und Fehlerdiagnose“ erfassen.
- Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Positive und negative Anmelde-, Provisionierungs- und Berechtigungstests werden ausgeführt“ einrichten.
- Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und ein vollständiges IAM-Testprotokoll erzeugen.
- Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.
Modul 6: Betrieb, Rotation und Notfallzugang
Monitoring, Schlüssel- oder Zertifikatswechsel, Break-Glass-Zugänge und Supportwege werden geregelt. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht ein IAM-Betriebshandbuch.
- Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Betrieb, Rotation und Notfallzugang“ erfassen.
- Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Monitoring, Schlüssel- oder Zertifikatswechsel, Break-Glass-Zugänge und Supportwege werden geregelt“ einrichten.
- Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und ein IAM-Betriebshandbuch erzeugen.
- Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.
Modul 7: IAM-Abnahmeprojekt
Ein durchgängiger Identitätslebenszyklus wird eingerichtet und technisch abgenommen. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht eine produktionsnahe Referenzkonfiguration.
- Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „IAM-Abnahmeprojekt“ erfassen.
- Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Ein durchgängiger Identitätslebenszyklus wird eingerichtet und technisch abgenommen“ einrichten.
- Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und eine produktionsnahe Referenzkonfiguration erzeugen.
- Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.
Praxisübungen und Qualitätssicherung
- Eine iam-zielarchitektur anhand einer vorgegebenen Aufgabenstellung erstellen, mit Prüfkriterien bewerten und gezielt verbessern.
- Eine vollständige sso-konfigurationsplanung anhand einer vorgegebenen Aufgabenstellung erstellen, mit Prüfkriterien bewerten und gezielt verbessern.
- Eine getestete mappingtabelle anhand einer vorgegebenen Aufgabenstellung erstellen, mit Prüfkriterien bewerten und gezielt verbessern.
- Ein funktionsfähiger provisionierungsablauf anhand einer vorgegebenen Aufgabenstellung erstellen, mit Prüfkriterien bewerten und gezielt verbessern.
- Ein vollständiges iam-testprotokoll anhand einer vorgegebenen Aufgabenstellung erstellen, mit Prüfkriterien bewerten und gezielt verbessern.
- Abschlussfall mit Rollenverteilung, dokumentierter Durchführung, Abnahmecheckliste und nachvollziehbarer Ablage bearbeiten.
Arbeitsunterlagen
- Strukturierte Schrittfolgen für die im Seminar eingesetzten Funktionen und Methoden
- Checklisten für Vorbereitung, Berechtigungen, Durchführung und Qualitätsprüfung
- Übungsaufgaben mit Abnahmekriterien und dokumentierbaren Arbeitsergebnissen
- Vorlagen für Betriebs-, Moderations- oder Gestaltungskonzepte passend zum Seminarthema
Fachbereichsleitung, Trainerteam und Ansprechpersonen
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | IAM-Architekten, Verzeichnisdienst-Administratoren, Security Engineers, Collaboard-Administratoren und DevOps-Teams |
| Voraussetzungen: | Fundierte Kenntnisse in Identitätsmanagement, Verzeichnisdiensten, SAML oder OAuth sowie TLS |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachliche Einordnung, Demonstrationen, geführte Schrittfolgen, praktische Übungen am System, Fallstudien und Qualitätschecks |
| Seminararten: | Öffentliches Seminar, Webinar, Inhouse-Seminar und Workshop; Online-Format bei ausdrücklich gewähltem Webinar |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch; bei Firmenseminaren auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Digitale Dokumentation und Arbeitsunterlagen |
| Teilnahmezertifikat: | ja |
| Verpflegung: | Kalt- und Warmgetränke, Mittagessen wahlweise vegetarisch |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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