Das Seminar vertieft die Gestaltung komplexer Boards, Mindmaps und Prozessdarstellungen. Informationsarchitektur, visuelle Grammatik, Navigation und Qualitätsregeln werden so kombiniert, dass umfangreiche Inhalte verständlich und wartbar bleiben.
Die Inhalte werden in 7 aufeinander aufbauenden Modulen erarbeitet. Jeder Themenblock verbindet fachliche Einordnung, konkrete Konfiguration oder Gestaltung, praktische Durchführung und dokumentierte Qualitätsprüfung. Als roter Faden dient ein realistisches Organisations- oder Teamszenario.
Inhaltsverzeichnis
- Informationsarchitektur großer Boards
- Visuelle Sprache und Designsystem
- Mindmaps für Analyse und Strukturierung
- Prozessmodelle und Verantwortlichkeiten
- Navigation, Präsentation und Fokus
- Qualität, Wartung und Versionierung
- Visualisierungsprojekt
- Praxisübungen und Qualitätssicherung
- Arbeitsunterlagen
Lernziele
- die Anforderungen für informationsarchitektur großer boards strukturiert erfassen und in einen belastbaren Arbeitsablauf überführen
- visuelle sprache und designsystem zielgerichtet konfigurieren, gestalten oder moderieren
- qualität, wartung und versionierung anhand fachlicher und technischer Kriterien prüfen
- Berechtigungen, Verantwortlichkeiten und Qualitätskriterien nachvollziehbar dokumentieren
- wiederverwendbare Standards, Vorlagen oder Betriebsabläufe aus den Übungsergebnissen ableiten
- typische Fehlerbilder erkennen, systematisch eingrenzen und geeignete Korrekturen umsetzen
Zielgruppe
Prozessverantwortliche, Business Analysten, Berater, Projektteams, Informationsdesigner und Moderierende
Voraussetzungen
Sichere Collaboard-Grundbedienung und Erfahrung mit fachlichen Visualisierungen
Seminarinhalte
Modul 1: Informationsarchitektur großer Boards
Inhalte werden gegliedert, priorisiert und mit einer konsistenten räumlichen Logik angeordnet. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht ein navigierbares Board-Raster.
- Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Informationsarchitektur großer Boards“ erfassen.
- Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Inhalte werden gegliedert, priorisiert und mit einer konsistenten räumlichen Logik angeordnet“ einrichten.
- Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und ein navigierbares Board-Raster erzeugen.
- Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.
Modul 2: Visuelle Sprache und Designsystem
Formen, Farben, Symbole, Typografie und Legenden werden als einheitliches System definiert. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht ein visuelles Board-Designsystem.
- Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Visuelle Sprache und Designsystem“ erfassen.
- Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Formen, Farben, Symbole, Typografie und Legenden werden als einheitliches System definiert“ einrichten.
- Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und ein visuelles Board-Designsystem erzeugen.
- Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.
Modul 3: Mindmaps für Analyse und Strukturierung
Themen werden hierarchisch zerlegt, Beziehungen sichtbar gemacht und in Arbeitsstrukturen überführt. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht eine auswertbare Mindmap.
- Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Mindmaps für Analyse und Strukturierung“ erfassen.
- Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Themen werden hierarchisch zerlegt, Beziehungen sichtbar gemacht und in Arbeitsstrukturen überführt“ einrichten.
- Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und eine auswertbare Mindmap erzeugen.
- Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.
Modul 4: Prozessmodelle und Verantwortlichkeiten
Abläufe, Entscheidungen, Übergaben, Rollen und Ausnahmen werden verständlich visualisiert. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht ein abgestimmtes Prozessmodell.
- Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Prozessmodelle und Verantwortlichkeiten“ erfassen.
- Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Abläufe, Entscheidungen, Übergaben, Rollen und Ausnahmen werden verständlich visualisiert“ einrichten.
- Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und ein abgestimmtes Prozessmodell erzeugen.
- Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.
Modul 5: Navigation, Präsentation und Fokus
Ansichten, Bereiche und Präsentationspfade werden für verschiedene Nutzungssituationen vorbereitet. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht eine geführte Präsentationsstruktur.
- Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Navigation, Präsentation und Fokus“ erfassen.
- Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Ansichten, Bereiche und Präsentationspfade werden für verschiedene Nutzungssituationen vorbereitet“ einrichten.
- Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und eine geführte Präsentationsstruktur erzeugen.
- Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.
Modul 6: Qualität, Wartung und Versionierung
Prüfkriterien, Änderungsregeln und Pflegeverantwortung werden für langlebige Visualisierungen definiert. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht eine Wartungs- und Qualitätscheckliste.
- Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Qualität, Wartung und Versionierung“ erfassen.
- Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Prüfkriterien, Änderungsregeln und Pflegeverantwortung werden für langlebige Visualisierungen definiert“ einrichten.
- Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und eine Wartungs- und Qualitätscheckliste erzeugen.
- Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.
Modul 7: Visualisierungsprojekt
Ein komplexer fachlicher Sachverhalt wird als durchgängige Boardlösung umgesetzt. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht ein präsentationsreifes Referenzboard.
- Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Visualisierungsprojekt“ erfassen.
- Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Ein komplexer fachlicher Sachverhalt wird als durchgängige Boardlösung umgesetzt“ einrichten.
- Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und ein präsentationsreifes Referenzboard erzeugen.
- Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.
Praxisübungen und Qualitätssicherung
- Ein navigierbares board-raster anhand einer vorgegebenen Aufgabenstellung erstellen, mit Prüfkriterien bewerten und gezielt verbessern.
- Ein visuelles board-designsystem anhand einer vorgegebenen Aufgabenstellung erstellen, mit Prüfkriterien bewerten und gezielt verbessern.
- Eine auswertbare mindmap anhand einer vorgegebenen Aufgabenstellung erstellen, mit Prüfkriterien bewerten und gezielt verbessern.
- Ein abgestimmtes prozessmodell anhand einer vorgegebenen Aufgabenstellung erstellen, mit Prüfkriterien bewerten und gezielt verbessern.
- Eine geführte präsentationsstruktur anhand einer vorgegebenen Aufgabenstellung erstellen, mit Prüfkriterien bewerten und gezielt verbessern.
- Abschlussfall mit Rollenverteilung, dokumentierter Durchführung, Abnahmecheckliste und nachvollziehbarer Ablage bearbeiten.
Arbeitsunterlagen
- Strukturierte Schrittfolgen für die im Seminar eingesetzten Funktionen und Methoden
- Checklisten für Vorbereitung, Berechtigungen, Durchführung und Qualitätsprüfung
- Übungsaufgaben mit Abnahmekriterien und dokumentierbaren Arbeitsergebnissen
- Vorlagen für Betriebs-, Moderations- oder Gestaltungskonzepte passend zum Seminarthema
Fachbereichsleitung, Trainerteam und Ansprechpersonen
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Prozessverantwortliche, Business Analysten, Berater, Projektteams, Informationsdesigner und Moderierende |
| Voraussetzungen: | Sichere Collaboard-Grundbedienung und Erfahrung mit fachlichen Visualisierungen |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachliche Einordnung, Demonstrationen, geführte Schrittfolgen, praktische Übungen am System, Fallstudien und Qualitätschecks |
| Seminararten: | Öffentliches Seminar, Webinar, Inhouse-Seminar und Workshop; Online-Format bei ausdrücklich gewähltem Webinar |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch; bei Firmenseminaren auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Digitale Dokumentation und Arbeitsunterlagen |
| Teilnahmezertifikat: | ja |
| Verpflegung: | Kalt- und Warmgetränke, Mittagessen wahlweise vegetarisch |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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