Der Intensivpfad bündelt Geschäftsverständnis, Use-Case- und Business-Case-Design, Governance, Datenprodukte, Policies, Verträge, Monetarisierung und Projektsteuerung.
Das Format richtet sich an Verantwortliche, die einen Datenraum wirtschaftlich und organisatorisch aufbauen oder ein bestehendes Datenökosystem skalieren. Es fasst zusätzlich Rollen, Datenqualität, Marketplace-Prozesse, Preislogik, Proof-X-Discovery und Projektsteuerung in einem integrierten Fünf-Tage-Konzept zusammen.
Lernziele
- Teilnehmende können Datenökonomie und ADVANEO-Portfolio strategisch einordnen.
- Teilnehmende können priorisierte Use Cases und belastbare Business Cases entwickeln.
- Teilnehmende können Governance, Rollen und Entscheidungsrechte für ein Ökosystem entwerfen.
- Teilnehmende können Datenprodukte, Policies und Datenverträge konsistent gestalten.
- Teilnehmende können Monetarisierungs- und Kooperationsmodelle wirtschaftlich bewerten.
- Teilnehmende können Projekt-, Onboarding- und Skalierungsroadmap erstellen.
Inhaltsübersicht
- Kapitel 1: Lösungsportfolio und Einsatzfelder einordnen
- Kapitel 2: Datenräume und Datensouveränität verstehen
- Kapitel 3: Rollen, Verantwortlichkeiten und Ökosysteme gestalten
- Kapitel 4: Use Cases strukturiert auswählen und zuschneiden
- Kapitel 5: Problemraum, Nutzer und Hypothesen klären
- Kapitel 6: Business Case, Kennzahlen und Entscheidungsgrundlage entwickeln
- Kapitel 7: Validierten Business Case und Skalierungsentscheidung vorbereiten
- Kapitel 8: Governance- und Betriebsmodell aufbauen
- Kapitel 9: Nutzungsrichtlinien und technische Policies entwerfen
- Kapitel 10: Datenverträge und Leistungszusagen strukturieren
- Kapitel 11: Datenqualität und Metadaten belastbar beschreiben
- Kapitel 12: Datenprodukte über den Lebenszyklus steuern
- Kapitel 13: Monetarisierungs- und Kooperationsmodelle auswählen
- Kapitel 14: Preislogik, Kosten und Wirtschaftlichkeit kalkulieren
- Kapitel 15: Datenanbieter-Onboarding durchführen
- Kapitel 16: Daten suchen, bewerten und beschaffen
- Kapitel 17: Marktplatz administrieren und steuern
- Kapitel 18: Metadatenmodell und Katalogqualität etablieren
- Kapitel 19: Dezentralen Peer-to-Peer-Transfer absichern
- Kapitel 20: Projektauftrag, Roadmap und Steuerung aufsetzen
- Kapitel 21: Integrierten Praxisfall planen und präsentieren
- Praxisfall
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
Kapitel 1: Lösungsportfolio und Einsatzfelder einordnen
Die Bausteine Data Space as a Service, Data Marketplace, Trusted Data Hub, Supply Chain Radar, Proof X und Consulting werden als zusammenhängendes Lösungsportfolio betrachtet.
- Schritt 1: Geschäftliche Ausgangslage, Datenprobleme und Kooperationsbedarf erfassen.
- Schritt 2: Jeden Lösungsbaustein einem typischen Problem- und Rollenprofil zuordnen.
- Schritt 3: Abhängigkeiten zwischen Datenraum, Marktplatz, Analytics, Lieferkettenmonitoring und Prototyping sichtbar machen.
- Schritt 4: Geeignete Einstiegspunkte für Fachbereich, IT, Governance und Management auswählen.
- Schritt 5: Aus den Ergebnissen einen ersten Lern- und Einführungsfahrplan ableiten.
Praxisaufgabe: Ein Unternehmensszenario wird analysiert und auf die passenden Bausteine des Portfolios abgebildet.
Kapitel 2: Datenräume und Datensouveränität verstehen
Ein Datenraum verbindet Organisationen, ohne Rohdaten zwangsläufig in einer zentralen Plattform zu sammeln. Im Mittelpunkt stehen kontrollierter Austausch, Vertrauen und nachvollziehbare Nutzungsregeln.
- Schritt 1: Datenraum, Datenplattform, Datenmarktplatz und klassische Punkt-zu-Punkt-Schnittstelle voneinander abgrenzen.
- Schritt 2: Datensouveränität als Zusammenspiel aus Kontrolle, Transparenz, Zweckbindung und Widerruf beschreiben.
- Schritt 3: Datenanbieter, Datennutzer, Betreiber und weitere Ökosystemrollen identifizieren.
- Schritt 4: Technische und organisatorische Vertrauensanker in einem Datenraum benennen.
- Schritt 5: Ein einfaches Ende-zu-Ende-Szenario vom Datenangebot bis zur kontrollierten Nutzung modellieren.
Praxisaufgabe: Ein zentraler Datenaustauschprozess wird in ein souveränes Datenraum-Szenario überführt.
Kapitel 3: Rollen, Verantwortlichkeiten und Ökosysteme gestalten
Datenraumprojekte scheitern häufig an unklaren Zuständigkeiten. Ein belastbares Rollenmodell verbindet fachliche Eigentümerschaft, technische Verantwortung, Governance und Betrieb.
- Schritt 1: Teilnehmende Organisationen und ihre Interessen systematisch erfassen.
- Schritt 2: Rollen für Datenprodukt, Konnektor, Governance, Sicherheit, Vertrag und Betrieb definieren.
- Schritt 3: Entscheidungsrechte und Eskalationswege mit einer Verantwortungsmatrix festlegen.
- Schritt 4: Onboarding-, Änderungs- und Offboarding-Verantwortung pro Rolle zuordnen.
- Schritt 5: Konflikte zwischen Datennutzen, Vertraulichkeit, Aufwand und Wettbewerb früh behandeln.
Praxisaufgabe: Für ein Partnerökosystem wird eine vollständige Rollen- und Verantwortungsmatrix erstellt.
Kapitel 4: Use Cases strukturiert auswählen und zuschneiden
Ein tragfähiger Use Case beginnt nicht mit Technologie, sondern mit einem klaren Problem, beteiligten Rollen, benötigten Daten und messbarem Nutzen.
- Schritt 1: Ausgangsproblem, betroffene Prozesse und heutige Einschränkungen präzisieren.
- Schritt 2: Entscheidungen und Handlungen benennen, die durch zusätzliche Daten verbessert werden sollen.
- Schritt 3: Datenquellen, Datenhalter, Schutzbedarf und Aktualitätsanforderungen aufnehmen.
- Schritt 4: Nutzenhypothese, Mindestumfang und Abgrenzung des ersten Anwendungsfalls festlegen.
- Schritt 5: Use Cases nach Wertbeitrag, Machbarkeit, Risiko und Lernpotenzial priorisieren.
Praxisaufgabe: Aus mehreren Ideen wird mit einer Bewertungsmatrix ein belastbarer Start-Use-Case ausgewählt.
Kapitel 5: Problemraum, Nutzer und Hypothesen klären
Rapid Prototyping beginnt mit einem klaren Problem und überprüfbaren Hypothesen statt mit einer langen Funktionsliste.
- Schritt 1: Zielgruppe, Arbeitsablauf, Schmerzpunkte und heutige Behelfslösungen erfassen.
- Schritt 2: Wert-, Nutzungs-, Machbarkeits- und Geschäftsmodellhypothesen formulieren.
- Schritt 3: Kritischste Unsicherheiten und Annahmen priorisieren.
- Schritt 4: Messbare Lernziele und Abbruchkriterien für den Prototyp festlegen.
- Schritt 5: Mindestumfang für einen aussagekräftigen Test abgrenzen.
Praxisaufgabe: Eine Produktidee wird in ein Hypothesen- und Lernzielboard überführt.
Kapitel 6: Business Case, Kennzahlen und Entscheidungsgrundlage entwickeln
Ein Datenprojekt benötigt eine belastbare wirtschaftliche Begründung. Nutzen, Kosten, Risiken und Abhängigkeiten werden transparent und überprüfbar zusammengeführt.
- Schritt 1: Direkte und indirekte Nutzenkomponenten mit verantwortlichen Messgrößen definieren.
- Schritt 2: Einmalige und laufende Kosten für Technik, Daten, Partner, Governance und Betrieb erfassen.
- Schritt 3: Risiken, Annahmen und Sensitivitäten in Szenarien dokumentieren.
- Schritt 4: Kennzahlen für Adoption, Datenqualität, Prozesswirkung und Wirtschaftlichkeit festlegen.
- Schritt 5: Entscheidungsvorlage mit Mindestkriterien für Pilot, Skalierung oder Abbruch erstellen.
Praxisaufgabe: Für einen priorisierten Use Case wird eine kompakte Investitions- und Freigabevorlage ausgearbeitet.
Kapitel 7: Validierten Business Case und Skalierungsentscheidung vorbereiten
Nach dem Prototyp werden Marktbedarf, Nutzen, Technik, Betrieb und Wirtschaftlichkeit zu einer Investitionsentscheidung verdichtet.
- Schritt 1: Validierte und offene Hypothesen mit ihrer Evidenz zusammenführen.
- Schritt 2: Zielbild, Funktionsumfang, Architektur und Betriebsmodell für die nächste Stufe skizzieren.
- Schritt 3: Kosten, Nutzen, Risiken, Zeit und Ressourcen in Szenarien bewerten.
- Schritt 4: Produkt-, Daten-, Partner- und Compliance-Abhängigkeiten transparent machen.
- Schritt 5: Entscheidung für Ausbau, weitere Validierung, Partnerschaft oder Beendigung vorbereiten.
Praxisaufgabe: Ein Prototyp-Ergebnis wird in eine belastbare Go-, Pivot- oder Stop-Vorlage überführt.
Kapitel 8: Governance- und Betriebsmodell aufbauen
Governance regelt, wer entscheiden darf, welche Regeln gelten und wie Verstöße oder Änderungen behandelt werden. Das Modell muss zum Reifegrad und zur Größe des Ökosystems passen.
- Schritt 1: Governance-Gegenstände wie Teilnahme, Datenprodukte, Policies, Sicherheit und Konflikte katalogisieren.
- Schritt 2: Gremien, Rollen, Entscheidungsverfahren und Dokumentationspflichten definieren.
- Schritt 3: Regeln für Aufnahme, Änderung, Ausnahme und Ausschluss von Teilnehmern festlegen.
- Schritt 4: Betrieb, Finanzierung und Leistungskennzahlen des Datenraums verankern.
- Schritt 5: Ein stufenweises Reifegradmodell für Pilot, Wachstum und Regelbetrieb entwerfen.
Praxisaufgabe: Ein Governance-Handbuch wird als übersichtliche Struktur mit Entscheidungs- und Eskalationswegen vorbereitet.
Kapitel 9: Nutzungsrichtlinien und technische Policies entwerfen
Policies übersetzen fachliche Anforderungen in überprüfbare Nutzungsbedingungen. Sie müssen verständlich, durchsetzbar und im Lebenszyklus änderbar sein.
- Schritt 1: Zweck, Nutzerkreis, Zeitraum, Ort, Weitergabe und Verarbeitungsart als Regelparameter erfassen.
- Schritt 2: Zulässige, eingeschränkte und verbotene Nutzungen eindeutig formulieren.
- Schritt 3: Fachliche Regel, Vertragstext und technische Policy konsistent miteinander verknüpfen.
- Schritt 4: Ausnahmen, Widerruf, Ablauf und Reaktion auf Verstöße definieren.
- Schritt 5: Policies mit realistischen Positiv- und Negativfällen testen.
Praxisaufgabe: Für ein sensibles Datenprodukt wird ein vollständiger Policy-Satz mit Testfällen erstellt.
Kapitel 10: Datenverträge und Leistungszusagen strukturieren
Datenverträge verbinden Nutzungsrechte, Pflichten, Qualität, Service und Haftungsgrenzen. Im Seminar steht die fachlich-technische Struktur im Vordergrund, nicht die Rechtsberatung.
- Schritt 1: Vertragsgegenstand, Rollen, Datenumfang und zulässige Zwecke eindeutig beschreiben.
- Schritt 2: Qualitätsmerkmale, Aktualität, Verfügbarkeit und Support als Leistungszusagen formulieren.
- Schritt 3: Lizenz-, Vergütungs-, Laufzeit-, Änderungs- und Beendigungsregeln strukturieren.
- Schritt 4: Technische Vertragsverhandlung und organisatorische Freigabe aufeinander abstimmen.
- Schritt 5: Nachweise, Protokolle und Eskalationswege für Abweichungen festlegen.
Praxisaufgabe: Ein fachliches Datenvertragsmuster wird anhand eines konkreten Angebots ausgefüllt und geprüft.
Kapitel 11: Datenqualität und Metadaten belastbar beschreiben
Daten werden erst nutzbar, wenn Inhalt, Herkunft, Qualität, Aktualität und Einschränkungen nachvollziehbar beschrieben sind.
- Schritt 1: Datenprodukt, Datensatz, Datenstrom und Analyseergebnis sauber unterscheiden.
- Schritt 2: Pflichtmetadaten für Auffindbarkeit, Bewertung, Vertrag und Nutzung festlegen.
- Schritt 3: Qualitätsdimensionen wie Vollständigkeit, Genauigkeit, Konsistenz und Aktualität definieren.
- Schritt 4: Messregeln, Schwellenwerte und Verantwortliche für Qualitätsabweichungen bestimmen.
- Schritt 5: Versionierung, Änderungsmitteilungen und Außerbetriebnahme dokumentieren.
Praxisaufgabe: Ein Datenprodukt-Steckbrief wird mit Metadaten, Qualitätskennzahlen und Freigabestatus erstellt.
Kapitel 12: Datenprodukte über den Lebenszyklus steuern
Ein Datenprodukt benötigt Eigentümerschaft, Serviceziele, Versionierung und klare Regeln für Änderung und Stilllegung.
- Schritt 1: Zweck, Zielgruppe, Verantwortliche und Wertversprechen des Datenprodukts festlegen.
- Schritt 2: Quellen, Verarbeitung, Schnittstellen, Qualität und Schutzbedarf dokumentieren.
- Schritt 3: Freigabe-, Veröffentlichungs- und Änderungsprozess definieren.
- Schritt 4: Nutzung, Qualität, Kosten und Rückmeldungen im Betrieb überwachen.
- Schritt 5: Migration, Ablösung und Stilllegung mit betroffenen Nutzern koordinieren.
Praxisaufgabe: Für ein Datenprodukt wird ein Lebenszyklusmodell vom Entwurf bis zur Außerbetriebnahme aufgebaut.
Kapitel 13: Monetarisierungs- und Kooperationsmodelle auswählen
Wertschöpfung kann durch Verkauf, Lizenzierung, Abonnement, nutzungsabhängige Vergütung, gemeinsame Services oder indirekte Prozessvorteile entstehen.
- Schritt 1: Direkte Erlöse, Kosteneinsparungen, Risikoreduktion und Netzwerkeffekte unterscheiden.
- Schritt 2: Geeignete Erlös- und Kooperationsmodelle je Datenprodukt und Nutzergruppe auswählen.
- Schritt 3: Exklusivität, Nutzungsumfang, Qualität, Aktualität und Service als Werttreiber bewerten.
- Schritt 4: Anreizsysteme für Datenanbieter, Betreiber und Datennutzer ausbalancieren.
- Schritt 5: Pilotmodell mit klaren Annahmen und Skalierungsoptionen formulieren.
Praxisaufgabe: Mehrere Monetarisierungsmodelle werden für denselben Datenservice wirtschaftlich und strategisch verglichen.
Kapitel 14: Preislogik, Kosten und Wirtschaftlichkeit kalkulieren
Eine belastbare Preislogik berücksichtigt Bereitstellungskosten, Marktwert, Nutzungsintensität, Risiko und gewünschtes Verhalten im Ökosystem.
- Schritt 1: Fixe und variable Kosten der Datenerzeugung, Aufbereitung, Bereitstellung und Governance erfassen.
- Schritt 2: Preisanker aus Nutzen, Alternativkosten, Marktvergleich und Zahlungsbereitschaft ableiten.
- Schritt 3: Pauschale, Abonnement, Pay-per-Use und gestaffelte Modelle rechnen.
- Schritt 4: Rabatte, Mindestmengen, Serviceklassen und Partnerbeiträge abbilden.
- Schritt 5: Deckungsbeitrag, Break-even und Sensitivität in mehreren Nutzungsszenarien prüfen.
Praxisaufgabe: Für ein Datenangebot wird ein Preisblatt mit Kostenmodell und Szenariorechnung entwickelt.
Kapitel 15: Datenanbieter-Onboarding durchführen
Das Anbieter-Onboarding macht aus einer internen Datenquelle ein auffindbares, bewertbares und kontrolliert nutzbares Angebot.
- Schritt 1: Datenquelle, Eigentümerschaft, Schutzbedarf und Freigabestatus prüfen.
- Schritt 2: Datenprodukt mit verständlichen Metadaten und Qualitätsmerkmalen beschreiben.
- Schritt 3: Nutzungsbedingungen, Zielgruppen und gegebenenfalls Vergütungsmodell festlegen.
- Schritt 4: Konnektoranbindung und Peer-to-Peer-Übertragungsweg testen.
- Schritt 5: Angebot veröffentlichen, Nutzung überwachen und Änderungen versionieren.
Praxisaufgabe: Ein Datenbestand wird vom internen Kandidaten bis zum freigegebenen Marktplatzangebot vorbereitet.
Kapitel 16: Daten suchen, bewerten und beschaffen
Datennutzer benötigen einen reproduzierbaren Prozess von der Bedarfsklärung über Suche und Vertragsprüfung bis zur technischen Abnahme.
- Schritt 1: Datenbedarf, Mindestqualität, Aktualität, Format und zulässige Nutzung definieren.
- Schritt 2: Katalog mit Suchbegriffen, Kategorien und Metadatenfiltern durchsuchen.
- Schritt 3: Angebote nach Qualität, Herkunft, Policy, Preis und technischer Anschlussfähigkeit bewerten.
- Schritt 4: Vertrag und Transferweg freigeben und kontrollierten Bezug starten.
- Schritt 5: Erhaltene Daten validieren, dokumentieren und in den vorgesehenen Prozess übergeben.
Praxisaufgabe: Aus mehreren Angeboten wird ein geeignetes Datenprodukt ausgewählt, beschafft und fachlich abgenommen.
Kapitel 17: Marktplatz administrieren und steuern
Die Administration verbindet Rollen, Taxonomien, Veröffentlichungsworkflow, Qualitätssicherung, Moderation und Lebenszyklussteuerung.
- Schritt 1: Administrative Rollen, Rechte und Vier-Augen-Kontrollen festlegen.
- Schritt 2: Kategorien, Taxonomien, Vokabulare und Pflichtfelder konfigurieren.
- Schritt 3: Prüf-, Freigabe-, Änderungs- und Rücknahmeprozesse definieren.
- Schritt 4: Qualitätsprobleme, Beschwerden, Regelverstöße und Konflikte bearbeiten.
- Schritt 5: Nutzung, Suchverhalten, Angebotsqualität und Betriebskennzahlen auswerten.
Praxisaufgabe: Ein Betriebsmodell für Katalogpflege, Freigabe und Eskalation wird eingerichtet.
Kapitel 18: Metadatenmodell und Katalogqualität etablieren
Ein konsistentes Metadatenmodell verbessert Auffindbarkeit, Vergleichbarkeit, Automatisierung und Interoperabilität.
- Schritt 1: Pflicht- und optionale Metadaten nach Such-, Vertrags- und Integrationsbedarf ordnen.
- Schritt 2: Begriffe, Kategorien, Einheiten und Vokabulare vereinheitlichen.
- Schritt 3: Validierungsregeln, Qualitätsampeln und Freigabeschwellen definieren.
- Schritt 4: Versionen, Beziehungen und Abhängigkeiten zwischen Angeboten abbilden.
- Schritt 5: Katalogqualität regelmäßig messen und Verbesserungsmaßnahmen priorisieren.
Praxisaufgabe: Ein Metadatenschema wird entworfen und gegen fehlerhafte Beispielangebote getestet.
Kapitel 19: Dezentralen Peer-to-Peer-Transfer absichern
Beim dezentralen Austausch verbleiben Rohdaten beim Anbieter, bis ein zulässiger Transfer direkt zum Nutzer ausgelöst wird.
- Schritt 1: Metadatenebene, Vertragssteuerung und eigentlichen Datenpfad trennen.
- Schritt 2: Quell- und Zielendpunkte mit Authentisierung und minimalen Rechten anbinden.
- Schritt 3: Transferbedingungen, Volumen, Wiederaufnahme und Zeitlimits konfigurieren.
- Schritt 4: Integrität, Vollständigkeit und technische Abnahme des Transfers prüfen.
- Schritt 5: Fehler, Widerruf und Wiederholung ohne unkontrollierte Zwischenablage behandeln.
Praxisaufgabe: Ein Peer-to-Peer-Transfer wird mit Kontrollpunkten für Sicherheit, Qualität und Nachweis geplant.
Kapitel 20: Projektauftrag, Roadmap und Steuerung aufsetzen
Data-Space-Projekte verbinden Technik, Daten, Partner, Governance und Veränderung. Der Projektauftrag muss diese Abhängigkeiten ausdrücklich abbilden.
- Schritt 1: Ziele, Nicht-Ziele, Nutzen, Scope und Erfolgskriterien im Projektauftrag festlegen.
- Schritt 2: Arbeitspakete für Use Case, Daten, Plattform, Governance, Partner und Betrieb strukturieren.
- Schritt 3: Meilensteine, Abhängigkeiten, Risiken und Entscheidungszeitpunkte planen.
- Schritt 4: Projektgremien, Berichtswesen und Eskalationswege definieren.
- Schritt 5: Roadmap vom Discovery- und Pilotstadium bis zur Skalierung erstellen.
Praxisaufgabe: Ein vollständiger Projektsteckbrief mit Roadmap und Meilensteinlogik wird ausgearbeitet.
Kapitel 21: Integrierten Praxisfall planen und präsentieren
Im Abschlussprojekt werden fachliche, technische, wirtschaftliche und organisatorische Bausteine zu einem konsistenten Lösungsvorschlag verbunden.
- Schritt 1: Ausgangslage, Ziele, Partner und Schutzbedarf des Praxisfalls strukturieren.
- Schritt 2: Use Case, Datenprodukte, Architektur, Policies und Betriebsmodell entwerfen.
- Schritt 3: Risiken, Kosten, Nutzen, Meilensteine und Erfolgskriterien dokumentieren.
- Schritt 4: Prototyp- oder Pilotumfang mit Test- und Freigabekriterien festlegen.
- Schritt 5: Lösungsvorschlag präsentieren, Einwände bearbeiten und nächste Schritte priorisieren.
Praxisaufgabe: Ein durchgängiges Lösungskonzept wird als Teamarbeit ausgearbeitet und fachlich verteidigt.
Praxisfall
Ein Datenökosystem wird von der strategischen Ausgangslage über Use Case, Governance, Datenprodukte und Monetarisierung bis zur umsetzbaren Roadmap konzipiert.
- Ausgangslage, Beteiligte, Daten und Entscheidungen strukturiert erfassen.
- Lösungsbausteine, Rollen, Kontrollen und Abhängigkeiten zu einem konsistenten Vorgehen verbinden.
- Ergebnis anhand fachlicher, technischer, wirtschaftlicher und organisatorischer Kriterien prüfen.
- Offene Punkte, Risiken und nächste Umsetzungsschritte priorisiert dokumentieren.
Zielgruppe
- Geschäftsführung
- Strategie und Innovation
- Data Governance
- Produktmanagement
- Ökosystemmanagement
- Programm- und Projektleitung
Voraussetzungen
- Kenntnis eigener Geschäftsprozesse und Datenpotenziale
- Grundverständnis digitaler Plattform- oder Kooperationsmodelle
Fachbereichsleitung / Trainerleitung / Ansprechpersonen
-

Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt. Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Geschäftsführung, Strategie und Innovation, Data Governance, Produktmanagement, Ökosystemmanagement, Programm- und Projektleitung |
| Voraussetzungen: | Kenntnis eigener Geschäftsprozesse und Datenpotenziale; Grundverständnis digitaler Plattform- oder Kooperationsmodelle |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System, strukturierte Fallarbeit |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Präsenz mit Trainer vor Ort, Webinar nur bei ausdrücklicher Beauftragung |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.
