Seminar ADVANEO Data Space Engineering – Intensivseminar

Der Intensivpfad bündelt die technische Planung, Implementierung, Integration, Absicherung und den Betrieb eines ADVANEO-basierten Datenraums.

Die Inhalte fassen Architektur, Standards, Data Space as a Service, EDC-Konnektoren, Identitäten, Assets, Policies, Transfers, Deployment, Security, Datenschutz, Auditierung, Partner-Onboarding, Tests und Servicebetrieb in einem geschlossenen Engineering-Programm zusammen.

Lernziele

  • Teilnehmende können einen Datenraum vom Anforderungsbild bis zur Betriebsarchitektur entwerfen.
  • Teilnehmende können Serviceumgebung, Identitäten, Katalog und Policies konfigurieren.
  • Teilnehmende können EDC-orientierte Vertrags- und Transferprozesse implementieren.
  • Teilnehmende können Datenquellen und Zielsysteme sicher integrieren.
  • Teilnehmende können Marktplatz- und Metadatenfunktionen in die Architektur einbinden.
  • Teilnehmende können Deployment, Security, Monitoring und Betriebsübergabe beherrschen.

Inhaltsübersicht

  1. Kapitel 1: Datenräume und Datensouveränität verstehen
  2. Kapitel 2: Offene Standards, Interoperabilität und FAIR-Prinzipien anwenden
  3. Kapitel 3: Referenzarchitektur für einen Datenraum entwickeln
  4. Kapitel 4: Data Space as a Service planen und dimensionieren
  5. Kapitel 5: Serviceumgebung konfigurieren und Teilnehmer anbinden
  6. Kapitel 6: Deployment, Umgebungen und Inbetriebnahme organisieren
  7. Kapitel 7: EDC-Konnektoren und ihre Kernobjekte verstehen
  8. Kapitel 8: Identität, Vertrauen und Teilnehmerprüfung konfigurieren
  9. Kapitel 9: Assets, Metadaten und Kataloge bereitstellen
  10. Kapitel 10: Vertragsverhandlung und Datentransfer durchführen
  11. Kapitel 11: Quell- und Zielsysteme integrieren
  12. Kapitel 12: Sicherheitsarchitektur und Bedrohungsmodell entwickeln
  13. Kapitel 13: Datenschutz- und Compliance-Anforderungen operationalisieren
  14. Kapitel 14: Protokollierung, Nachweise und Auditierbarkeit sicherstellen
  15. Kapitel 15: Betrieb, Monitoring und Lebenszyklus absichern
  16. Kapitel 16: Service Management und kontinuierliche Verbesserung verankern
  17. Kapitel 17: Partner-Onboarding und Veränderungsmanagement gestalten
  18. Kapitel 18: Test, Pilot, Rollout und Übergabe durchführen
  19. Kapitel 19: Integrierten Praxisfall planen und präsentieren
  20. Praxisfall
  21. Zielgruppe
  22. Voraussetzungen

Kapitel 1: Datenräume und Datensouveränität verstehen

Ein Datenraum verbindet Organisationen, ohne Rohdaten zwangsläufig in einer zentralen Plattform zu sammeln. Im Mittelpunkt stehen kontrollierter Austausch, Vertrauen und nachvollziehbare Nutzungsregeln.

  1. Schritt 1: Datenraum, Datenplattform, Datenmarktplatz und klassische Punkt-zu-Punkt-Schnittstelle voneinander abgrenzen.
  2. Schritt 2: Datensouveränität als Zusammenspiel aus Kontrolle, Transparenz, Zweckbindung und Widerruf beschreiben.
  3. Schritt 3: Datenanbieter, Datennutzer, Betreiber und weitere Ökosystemrollen identifizieren.
  4. Schritt 4: Technische und organisatorische Vertrauensanker in einem Datenraum benennen.
  5. Schritt 5: Ein einfaches Ende-zu-Ende-Szenario vom Datenangebot bis zur kontrollierten Nutzung modellieren.

Praxisaufgabe: Ein zentraler Datenaustauschprozess wird in ein souveränes Datenraum-Szenario überführt.

Kapitel 2: Offene Standards, Interoperabilität und FAIR-Prinzipien anwenden

Zukunftsfähige Datenräume benötigen offene Schnittstellen, verständliche Metadaten und wiederverwendbare Datenprodukte. Standards reduzieren Abhängigkeiten und erleichtern die Erweiterung des Ökosystems.

  1. Schritt 1: Die Bedeutung von IDS-, Gaia-X- und EDC-orientierten Architekturprinzipien einordnen.
  2. Schritt 2: Findable, Accessible, Interoperable und Reusable auf Datenprodukte übertragen.
  3. Schritt 3: Technische, semantische, organisatorische und rechtliche Interoperabilität unterscheiden.
  4. Schritt 4: Vokabulare, Identitäten, Policies und Schnittstellen als gemeinsame Bausteine strukturieren.
  5. Schritt 5: Ein Prüfschema für Standardkonformität und Anschlussfähigkeit entwickeln.

Praxisaufgabe: Ein vorhandenes Datenangebot wird anhand eines Interoperabilitäts- und FAIR-Prüfrasters bewertet.

Kapitel 3: Referenzarchitektur für einen Datenraum entwickeln

Die Architektur verbindet Identität, Konnektoren, Katalog, Vertragsverhandlung, Datenübertragung, Policies, Monitoring und Betriebsdienste.

  1. Schritt 1: Fachliche Fähigkeiten und nichtfunktionale Anforderungen als Architekturtreiber erfassen.
  2. Schritt 2: Komponenten, Verantwortungsgrenzen und Datenflüsse in Schichten strukturieren.
  3. Schritt 3: Identitäts-, Katalog-, Vertrags-, Transfer- und Governance-Dienste zuordnen.
  4. Schritt 4: Integrationspunkte zu Quellsystemen, Analytics und Marktplatz festlegen.
  5. Schritt 5: Entscheidungen, Annahmen und offene Risiken in einem Architekturprotokoll dokumentieren.

Praxisaufgabe: Für ein Mehrparteien-Szenario wird ein vollständiges Architekturdiagramm mit Vertrauensgrenzen erstellt.

Kapitel 4: Data Space as a Service planen und dimensionieren

Die Planung übersetzt Use Case, Partnerstruktur, Schutzbedarf und Betriebsanforderungen in eine konfigurierbare Servicearchitektur.

  1. Schritt 1: Teilnehmerzahl, Datentypen, Transfervolumen und Verfügbarkeitsbedarf abschätzen.
  2. Schritt 2: Mandanten-, Netzwerk-, Umgebungs- und Integrationsmodell festlegen.
  3. Schritt 3: Benötigte Rollen, Policies, Katalogstrukturen und Serviceklassen definieren.
  4. Schritt 4: Sicherheits-, Datenschutz-, Protokollierungs- und Wiederanlaufanforderungen spezifizieren.
  5. Schritt 5: Einführungsstufen vom isolierten Test bis zum produktiven Partnerbetrieb planen.

Praxisaufgabe: Aus einem Anforderungskatalog wird ein dimensioniertes Zielbild mit Einführungsetappen abgeleitet.

Kapitel 5: Serviceumgebung konfigurieren und Teilnehmer anbinden

Die praktische Konfiguration umfasst Teilnehmer, Identitäten, Datenangebote, Policies, Katalogsichtbarkeit und kontrollierte Transfers.

  1. Schritt 1: Umgebung, Mandant, Rollen und administrative Verantwortlichkeiten einrichten.
  2. Schritt 2: Teilnehmeridentitäten und technische Endpunkte registrieren.
  3. Schritt 3: Daten-Assets, Metadaten und zugehörige Nutzungsrichtlinien anlegen.
  4. Schritt 4: Katalogsichtbarkeit und Vertragsangebote für Zielgruppen konfigurieren.
  5. Schritt 5: Testtransfer durchführen, protokollieren und fachlich abnehmen.

Praxisaufgabe: Ein Anbieter und ein Nutzer werden in einer Beispielumgebung vollständig bis zum Testtransfer eingerichtet.

Kapitel 6: Deployment, Umgebungen und Inbetriebnahme organisieren

Ein reproduzierbares Deployment trennt Entwicklung, Test und Produktion und verbindet technische Installation mit Freigabe, Backup und Übergabe.

  1. Schritt 1: Umgebungsstrategie, Konfigurationstrennung und Geheimnisverwaltung festlegen.
  2. Schritt 2: Netzwerk-, Zertifikats-, Speicher- und Laufzeitvoraussetzungen prüfen.
  3. Schritt 3: Deployment automatisiert oder kontrolliert ausführen und dokumentieren.
  4. Schritt 4: Smoke Tests, Integrationsprüfungen und Sicherheitskontrollen durchführen.
  5. Schritt 5: Backup, Wiederherstellung, Betriebsübergabe und Abnahmekriterien verankern.

Praxisaufgabe: Eine Inbetriebnahme-Checkliste wird erstellt und an einem simulierten Release durchgespielt.

Kapitel 7: EDC-Konnektoren und ihre Kernobjekte verstehen

EDC-orientierte Konnektoren trennen die Steuerung von Verträgen und Policies von der eigentlichen Datenübertragung.

  1. Schritt 1: Control Plane, Data Plane, Management-Schnittstellen und Erweiterungen abgrenzen.
  2. Schritt 2: Asset, Policy, Contract Definition, Catalog und Transfer Process in Beziehung setzen.
  3. Schritt 3: Provider- und Consumer-Ablauf vom Angebot bis zur Übertragung beschreiben.
  4. Schritt 4: Statusmodelle, Fehlerpunkte und Wiederholungslogik nachvollziehen.
  5. Schritt 5: Konnektorgrenzen zu Identität, Datenquelle und Zielsystem dokumentieren.

Praxisaufgabe: Ein vollständiger Konnektorablauf wird als Sequenzdiagramm mit Kernobjekten dargestellt.

Kapitel 8: Identität, Vertrauen und Teilnehmerprüfung konfigurieren

Sicherer Datenaustausch setzt überprüfbare Organisationen, technische Identitäten und klar definierte Vertrauensbeziehungen voraus.

  1. Schritt 1: Organisationsidentität, technische Identität und Benutzerrolle unterscheiden.
  2. Schritt 2: Vertrauensanker, Nachweise, Zertifikate und Gültigkeitsprüfungen strukturieren.
  3. Schritt 3: Authentisierung und Autorisierung entlang des Vertrags- und Transferprozesses zuordnen.
  4. Schritt 4: Ablauf, Sperrung, Erneuerung und Kompromittierung von Identitäten behandeln.
  5. Schritt 5: Fehlerbilder bei Identitäts- und Vertrauensprüfungen systematisch diagnostizieren.

Praxisaufgabe: Ein Vertrauensmodell mit Prüfpfad, Erneuerung und Sperrprozess wird erstellt.

Kapitel 9: Assets, Metadaten und Kataloge bereitstellen

Ein Katalog macht Angebote auffindbar, ohne notwendigerweise Rohdaten zu speichern. Qualität und Sichtbarkeit der Metadaten bestimmen die Nutzbarkeit.

  1. Schritt 1: Datenquelle und logisches Asset mit stabilen Bezeichnern verknüpfen.
  2. Schritt 2: Fachliche und technische Metadaten für Suche und Bewertung definieren.
  3. Schritt 3: Policy und Contract Definition einem Angebot korrekt zuordnen.
  4. Schritt 4: Katalogsichtbarkeit, Zielgruppen und Zugriffsbedingungen testen.
  5. Schritt 5: Versionierung und Änderung bestehender Angebote kontrollieren.

Praxisaufgabe: Ein bestehender Datensatz wird als auffindbares und regelgebundenes Katalogangebot modelliert.

Kapitel 10: Vertragsverhandlung und Datentransfer durchführen

Der Ende-zu-Ende-Prozess verbindet Katalogabfrage, Vertragsverhandlung, Vertragsabschluss und kontrollierten Transfer.

  1. Schritt 1: Passendes Angebot aus dem Katalog auswählen und Bedingungen prüfen.
  2. Schritt 2: Vertragsverhandlung initiieren, Status verfolgen und Abweichungen bewerten.
  3. Schritt 3: Vertragsvereinbarung für den Transfer referenzieren und Endpunkte konfigurieren.
  4. Schritt 4: Datenübertragung starten, überwachen, bestätigen und bei Bedarf wiederholen.
  5. Schritt 5: Prozessnachweise für Fachbereich, Betrieb und Audit sichern.

Praxisaufgabe: Ein Provider-Consumer-Transfer wird vollständig vorbereitet, ausgeführt und anhand der Statusdaten ausgewertet.

Kapitel 11: Quell- und Zielsysteme integrieren

Konnektoren entfalten Nutzen erst durch stabile Anbindungen an ERP, IoT, Dateien, Datenbanken, Data Lakes, APIs und Analytics-Umgebungen.

  1. Schritt 1: Datenquelle, Protokoll, Format, Volumen, Aktualität und Fehlerverhalten erfassen.
  2. Schritt 2: Adapter-, Transformations- und Übergabemuster passend zum Datenfluss auswählen.
  3. Schritt 3: Zugangsdaten, Secrets, Netzwerkpfade und technische Berechtigungen absichern.
  4. Schritt 4: Schema-, Qualitäts- und Plausibilitätsprüfungen in den Transfer einbauen.
  5. Schritt 5: Fehlerbehandlung, Wiederaufnahme und Ende-zu-Ende-Monitoring implementieren.

Praxisaufgabe: Für eine API- und eine Dateiquelle wird jeweils ein Integrations- und Fehlerbehandlungskonzept erstellt.

Kapitel 12: Sicherheitsarchitektur und Bedrohungsmodell entwickeln

Datenräume erweitern die Angriffsfläche über Organisationsgrenzen. Schutzmaßnahmen müssen Identitäten, Komponenten, Schnittstellen, Daten und Betriebsprozesse gemeinsam betrachten.

  1. Schritt 1: Schutzobjekte, Vertrauensgrenzen, Angreifer und Missbrauchsszenarien erfassen.
  2. Schritt 2: Authentisierung, Autorisierung, Segmentierung, Verschlüsselung und Geheimnisschutz zuordnen.
  3. Schritt 3: Minimale Rechte und sichere Standardkonfigurationen für Rollen und Dienste definieren.
  4. Schritt 4: Abhängigkeiten, Lieferkette, Updates und Schwachstellenmanagement berücksichtigen.
  5. Schritt 5: Restrisiken, Kontrollen und Prüfintervalle nachvollziehbar dokumentieren.

Praxisaufgabe: Für einen Datentransfer wird ein Bedrohungsmodell mit konkreten Gegenmaßnahmen aufgebaut.

Kapitel 13: Datenschutz- und Compliance-Anforderungen operationalisieren

Datenschutz und Compliance werden in Datenklassifikation, Zweckbindung, Minimierung, Freigabe, Nachweis und Löschung übersetzt. Das Seminar ersetzt keine Rechtsberatung.

  1. Schritt 1: Datenarten, Personenbezug, Geschäftsgeheimnisse und regulatorische Anforderungen klassifizieren.
  2. Schritt 2: Zweck, Rechts- und Vertragsgrundlage sowie zulässige Empfänger dokumentieren.
  3. Schritt 3: Datenminimierung, Pseudonymisierung, Aufbewahrung und Löschung als Kontrollen gestalten.
  4. Schritt 4: Freigabe- und Prüfprozesse mit Datenschutz, Sicherheit und Fachverantwortung verbinden.
  5. Schritt 5: Änderungen, Betroffenenanforderungen und Vorfälle in den Betriebsprozess integrieren.

Praxisaufgabe: Ein Datenangebot wird mit einem Datenschutz- und Compliance-Prüfbogen freigegeben oder begründet zurückgestellt.

Kapitel 14: Protokollierung, Nachweise und Auditierbarkeit sicherstellen

Auditierbarkeit verlangt vollständige, manipulationsgeschützte und auswertbare Nachweise über Identitäten, Verträge, Policies, Transfers und Änderungen.

  1. Schritt 1: Nachweispflichtige Ereignisse und verantwortliche Systeme festlegen.
  2. Schritt 2: Zeitbezug, Identität, Objekt, Aktion, Ergebnis und Kontext als Mindestinhalt definieren.
  3. Schritt 3: Aufbewahrung, Zugriff, Integrität und Datenschutz der Protokolle regeln.
  4. Schritt 4: Technische Logs in fachlich verständliche Auditnachweise überführen.
  5. Schritt 5: Regelprüfungen, Stichproben und Abweichungsbehandlung organisieren.

Praxisaufgabe: Für einen Vertrags- und Transferprozess wird eine vollständige Auditspur spezifiziert.

Kapitel 15: Betrieb, Monitoring und Lebenszyklus absichern

Der Regelbetrieb benötigt technische Überwachung, Serviceprozesse, Kapazitätsplanung und kontrollierte Änderungen über Organisationsgrenzen hinweg.

  1. Schritt 1: Technische und fachliche Betriebskennzahlen mit Schwellenwerten definieren.
  2. Schritt 2: Protokolle, Metriken und Ereignisse zu einem Betriebsbild zusammenführen.
  3. Schritt 3: Störung, Problem, Änderung und Release mit Verantwortlichkeiten organisieren.
  4. Schritt 4: Kapazität, Verfügbarkeit, Sicherung und Wiederanlauf regelmäßig prüfen.
  5. Schritt 5: Teilnehmer-, Policy-, Datenprodukt- und Softwareänderungen kontrolliert ausrollen.

Praxisaufgabe: Für einen produktiven Datenraum wird ein Betriebs- und Eskalationshandbuch entworfen.

Kapitel 16: Service Management und kontinuierliche Verbesserung verankern

Der produktive Betrieb benötigt definierte Leistungen, Support, Störungsbehandlung, Änderungen und regelmäßige Serviceverbesserung.

  1. Schritt 1: Servicekatalog, Verantwortliche, Servicezeiten und Leistungskennzahlen definieren.
  2. Schritt 2: Incident-, Problem-, Change- und Release-Prozess auf Partnerbetrieb anpassen.
  3. Schritt 3: Supportkanäle, Prioritäten, Eskalation und Kommunikation festlegen.
  4. Schritt 4: Wiederkehrende Fehler und Engpässe mit Ursachenanalyse behandeln.
  5. Schritt 5: Serviceberichte und Verbesserungsbacklog in einen Regelkreis überführen.

Praxisaufgabe: Ein Servicehandbuch wird für Plattform, Datenprodukte und Partnerunterstützung entworfen.

Kapitel 17: Partner-Onboarding und Veränderungsmanagement gestalten

Neue technische Verbindungen reichen nicht aus. Partner benötigen klare Anforderungen, Unterstützung, Schulung und einen kontrollierten Aufnahmeprozess.

  1. Schritt 1: Readiness von Organisation, Daten, Technik, Sicherheit und Governance bewerten.
  2. Schritt 2: Onboarding-Paket mit Rollen, Checklisten, Nachweisen und Testfällen entwickeln.
  3. Schritt 3: Kommunikation, Schulung und Support für unterschiedliche Zielgruppen planen.
  4. Schritt 4: Pilotpartner eng begleiten und wiederkehrende Hürden standardisieren.
  5. Schritt 5: Adoption, Zufriedenheit, Durchlaufzeit und Abbruchgründe messen.

Praxisaufgabe: Ein Partner-Onboarding-Playbook wird für einen neuen Datenanbieter erstellt.

Kapitel 18: Test, Pilot, Rollout und Übergabe durchführen

Ein kontrollierter Rollout verbindet technische Tests, fachliche Abnahme, Partnererprobung und betriebliche Bereitschaft.

  1. Schritt 1: Teststufen für Komponente, Integration, Vertrag, Transfer, Sicherheit und Fachprozess definieren.
  2. Schritt 2: Testdaten, Umgebungen, Verantwortliche und Abnahmekriterien festlegen.
  3. Schritt 3: Pilot mit begrenztem Umfang und klaren Lernzielen durchführen.
  4. Schritt 4: Fehler, Risiken und offene Punkte vor der Skalierung entscheiden.
  5. Schritt 5: Rolloutwellen, Kommunikation, Support und Betriebsübergabe organisieren.

Praxisaufgabe: Ein Pilot- und Rolloutplan wird mit Go-live-Kriterien und Rückfalloption erstellt.

Kapitel 19: Integrierten Praxisfall planen und präsentieren

Im Abschlussprojekt werden fachliche, technische, wirtschaftliche und organisatorische Bausteine zu einem konsistenten Lösungsvorschlag verbunden.

  1. Schritt 1: Ausgangslage, Ziele, Partner und Schutzbedarf des Praxisfalls strukturieren.
  2. Schritt 2: Use Case, Datenprodukte, Architektur, Policies und Betriebsmodell entwerfen.
  3. Schritt 3: Risiken, Kosten, Nutzen, Meilensteine und Erfolgskriterien dokumentieren.
  4. Schritt 4: Prototyp- oder Pilotumfang mit Test- und Freigabekriterien festlegen.
  5. Schritt 5: Lösungsvorschlag präsentieren, Einwände bearbeiten und nächste Schritte priorisieren.

Praxisaufgabe: Ein durchgängiges Lösungskonzept wird als Teamarbeit ausgearbeitet und fachlich verteidigt.

Praxisfall

Ein mehrstufiger technischer Capstone führt von Architektur und Teilnehmer-Onboarding über Katalog, Vertrag und Transfer bis zu Security-Review und Betriebsübergabe.

  1. Ausgangslage, Beteiligte, Daten und Entscheidungen strukturiert erfassen.
  2. Lösungsbausteine, Rollen, Kontrollen und Abhängigkeiten zu einem konsistenten Vorgehen verbinden.
  3. Ergebnis anhand fachlicher, technischer, wirtschaftlicher und organisatorischer Kriterien prüfen.
  4. Offene Punkte, Risiken und nächste Umsetzungsschritte priorisiert dokumentieren.

Zielgruppe

  • Data-Space-Architektur
  • Plattformengineering
  • DevOps und SRE
  • Integrationsentwicklung
  • technische Projektleitung
  • Informationssicherheit

Voraussetzungen

  • gute Kenntnisse verteilter Systeme, Netzwerk und APIs
  • Grundverständnis von Identitäts- und Berechtigungskonzepten
  • Erfahrung mit technischem Plattformbetrieb

Fachbereichsleitung / Trainerleitung / Ansprechpersonen

Seminardetails

   
Dauer: 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Data-Space-Architektur, Plattformengineering, DevOps und SRE, Integrationsentwicklung, technische Projektleitung, Informationssicherheit
Voraussetzungen: gute Kenntnisse verteilter Systeme, Netzwerk und APIs; Grundverständnis von Identitäts- und Berechtigungskonzepten; Erfahrung mit technischem Plattformbetrieb
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System, strukturierte Fallarbeit
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Präsenz mit Trainer vor Ort, Webinar nur bei ausdrücklicher Beauftragung
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Basel 5 Tage
Winterthur 5 Tage
Zürich 5 Tage
Stream live 5 Tage
Stream gespeichert 5 Tage
Luzern 5 Tage
Bern 5 Tage
Inhaus / Firmenseminar 5 Tage
Sankt Gallen 5 Tage
Sankt Gallen 5 Tage
Basel 5 Tage
Winterthur 5 Tage
Zürich 5 Tage
Stream live 5 Tage
Stream gespeichert 5 Tage
Luzern 5 Tage
Bern 5 Tage
Inhaus / Firmenseminar 5 Tage
Inhaus / Firmenseminar 5 Tage
Sankt Gallen 5 Tage
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Zürich 5 Tage
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Luzern 5 Tage
Bern 5 Tage
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