Das Seminar behandelt hardwaregestützte virtuelle Credentials auf Windows-Endgeräten. TPM-Vertrauen, virtuelle Smartcards und Windows Hello for Business werden hinsichtlich Bereitstellung, Zertifikatsprofilen, Gerätebindung, Benutzerlebenszyklus, Recovery, Migration und Support strukturiert umgesetzt.
Inhaltsübersicht
- Lernziele und fachliche Einordnung
- Schrittweise Seminarinhalte
- Praxisübungen und Laborszenarien
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Didaktik und Arbeitsweise
Lernziele
- Virtuelle Smartcards und Windows Hello for Business architektonisch unterscheiden.
- TPM-, Geräte-, Identitäts- und PKI-Voraussetzungen vollständig bewerten.
- Credential- und Zertifikatsprofile für virtuelle Anmeldeverfahren abstimmen.
- Provisionierung, Erneuerung, Gerätewechsel und Deprovisionierung sicher gestalten.
- Diagnose- und Recovery-Verfahren für typische Client- und TPM-Fehler entwickeln.
Schrittweise Seminarinhalte
1. Technologie- und Vertrauensmodell
Schwerpunkt: TPM, Gerätebindung, virtuelle Smartcard, Windows Hello Container, PIN oder Geste, Schlüsselattestierung und Zertifikatsanmeldung.
- Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Technologie- und Vertrauensmodell“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von TPM, Gerätebindung, virtuelle Smartcard, Windows Hello Container, PIN oder Geste, Schlüsselattestierung und Zertifikatsanmeldung modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Prozessmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis eine klare Abgrenzung der virtuellen Credential-Varianten dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
2. Client-, TPM- und Plattformvoraussetzungen
Schwerpunkt: Windows-Version, TPM-Status, Firmware, Secure Boot, Domänen- oder Cloudbeitritt, Richtlinien, Treiber und Managementkanal.
- Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Client-, TPM- und Plattformvoraussetzungen“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Windows-Version, TPM-Status, Firmware, Secure Boot, Domänen- oder Cloudbeitritt, Richtlinien, Treiber und Managementkanal modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Prozessmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen standardisierten Readiness-Check für Endgeräte dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
3. PKI- und Zertifikatsprofile
Schwerpunkt: Schlüsselprovider, Zertifikatstemplate, EKU, Subject, Gültigkeit, Erneuerung, Sperrung, CA-Berechtigungen und Vertrauenskette.
- Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „PKI- und Zertifikatsprofile“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Schlüsselprovider, Zertifikatstemplate, EKU, Subject, Gültigkeit, Erneuerung, Sperrung, CA-Berechtigungen und Vertrauenskette modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Prozessmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis ein passendes Zertifikats- und Schlüsselprofil dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
4. Provisionierung mit vSEC:CMS
Schwerpunkt: Zielgruppe, Credential-Template, Identitätsprüfung, Gerätebezug, Schlüsselgenerierung, Zertifikatsausgabe und Funktionsprüfung.
- Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Provisionierung mit vSEC:CMS“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Zielgruppe, Credential-Template, Identitätsprüfung, Gerätebezug, Schlüsselgenerierung, Zertifikatsausgabe und Funktionsprüfung modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Prozessmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen reproduzierbaren Provisionierungsprozess dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
5. Windows Hello for Business im Lifecycle
Schwerpunkt: Enrollment, Gerätebindung, mehrere Geräte, Benutzerwechsel, Richtlinienänderung, Erneuerung und koexistierende Anmeldeverfahren.
- Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Windows Hello for Business im Lifecycle“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Enrollment, Gerätebindung, mehrere Geräte, Benutzerwechsel, Richtlinienänderung, Erneuerung und koexistierende Anmeldeverfahren modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Prozessmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen kontrollierten WHfB-Lebenszyklus dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
6. Gerätewechsel, Recovery und Deprovisionierung
Schwerpunkt: TPM-Reset, Mainboardtausch, Neuinstallation, verlorenes Gerät, Ersatzgerät, Zertifikatssperre und sichere Entfernung.
- Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Gerätewechsel, Recovery und Deprovisionierung“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von TPM-Reset, Mainboardtausch, Neuinstallation, verlorenes Gerät, Ersatzgerät, Zertifikatssperre und sichere Entfernung modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Prozessmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen vollständigen Geräte- und Credential-Recovery-Prozess dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
7. Troubleshooting und Betriebssteuerung
Schwerpunkt: TPM-Zustand, Provider, Zertifikatskette, Richtlinien, Ereignisprotokolle, Anmeldefehler, Supportübergabe, Kennzahlen und Audit.
- Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Troubleshooting und Betriebssteuerung“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von TPM-Zustand, Provider, Zertifikatskette, Richtlinien, Ereignisprotokolle, Anmeldefehler, Supportübergabe, Kennzahlen und Audit modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Prozessmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen strukturierten Diagnose- und Betriebsleitfaden dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
Praxisübungen und Laborszenarien
- Durchführung eines Client-Readiness-Checks einschließlich TPM- und Vertrauensprüfung.
- Provisionierung eines virtuellen Credentials mit Zertifikatsanmeldung.
- Simulation von Gerätewechsel und Verlust mit Sperrung, Neuaufbau und Nachkontrolle.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Endpoint Management, IAM- und PKI-Architektur, Windows-Administration, Security Engineering und vSEC:CMS-Betrieb.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Windows-Clientmanagement, TPM, PKI, Gruppenrichtlinien oder modernem Gerätemanagement sowie vSEC:CMS-Grundlagen.
Didaktik und Arbeitsweise
Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, Praxisübungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe als Betriebsstandard wiederholbar bleiben.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Endpoint Management, IAM- und PKI-Architektur, Windows-Administration, Security Engineering und vSEC:CMS-Betrieb |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in Windows-Clientmanagement, TPM, PKI, Gruppenrichtlinien oder modernem Gerätemanagement sowie vSEC:CMS-Grundlagen |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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